ERGEBNISSE

Samstag, 18.2.17
1:3  TB Bad Dürrheim vs Damen I - Salinensporthalle - 15 Uhr
3:1  SG Breisach-Gündlingen vs Herren I - Breisgauhalle - 19 Uhr

Sonntag, 26.2.17
VC Olympia vs Damen II - IGH - 11 Uhr - Spiel 2

Herren I:  Wikinger verlieren trotz Einparkhilfe

Dass es kein leichtes Spiel werden würde war bereits im Vorhinein klar. So wurde die Zeit des Anpfiffes mehrmals verschoben und Breisach sprach den Wikingern zusätzlichen ein Angelverbot aus. In Br´eisach angekommen demonstrierte man zwar dem ein oder anderem Gegner die elektronische Einparkhilfe, zeigte sich dann aber selbst sichtlich beeindruckt von der massiven Lautstärke der Musikanlage. Mit nur einem Stammmittelblocker und der polnischen Axt als zweite Mitte startete man schließlich in das Spiel. Zunächst traf man keinen Ball und schenkte dem Gegner einen 10 Punkte Vorsprung. Diese hatten taktisch klug ihren besten Angreifer des Einschlagens in den Regieraum verbannt, von wo er jeden Breisacher Punkt mit lauter Musik feierte. Zum Ende des Satzes fand man besser ins Spiel, konnte aber im gesamten Spiel nicht an die Leistung der vergangenen Wochen anknüpfen. So ging der erste Durchgang verdient an Breisach.

Im zweiten Satz entwickelte sich ein zähes Spiel in dem man nicht zu klaren Punkten gegen die Breisacher Gummiwand kam. Erst der Doppelwechsel Bozza für Yannick und Yannick für Chris sorgte für die Wende sodass man zum Satzausgleich kam.

Der dritte Satz verlief ähnlich ausgeglichen und man kämpfte endlich um jeden Ball. Breisach hatte mittlerweile neben dem achten Mann im Regieraum auch drei weitere Trommler aktiviert die für Stimmung sorgten. Am Ende schenkte man mit drei leichten Eigenfehlern Breisach den ersten Punkt.

Der vierte Durchgang verlief ausgeglichen bis zum 19:19. Trotz aller technischer Finesse mit nun Bozza auf Mitte und Yannick auf Diagonal schaffte Breisach es sich durch starken Aufschlagdruck absetzten und gewannen 25:20

Zusammengefasst hatte man nicht den besten Tag erwischt und konnte in Aufschlag und Annahme nicht mithalten. Die beiden Mittelblocker brachten das Spiel auf den Punkt: "wir haben es nicht geschafft zu kompensieren... " - "was laberscht du, wir hatten nichtmal Schuhe an, amk".

Damen I:   Samstag den 18.02.2017 trafen sich die HTV’lerinnen schon um 11 Uhr morgens, um den langen Weg nach Bad Dürrheim anzutreten. Von Anfang an war klar, dass wir drei Punkte mit nach Hause nehmen wollten und waren daher auch voll motiviert. Doch trotz der guten Vorsätze und dem harten Training war der erste Satz von Seiten des HTV’s sehr träge. Vor allem in der Annahme und Abwehr gab es zunehmend Probleme. Durch gute Aufschläge wurden unsere Annahmespieler ziemlich unter Druck gesetzt und die Annahme wackelte ein bisschen, was den Spielaufbau und vor allem harte, variable Angriffe erschwerte. In der Abwehr machten wir es uns selbst schwer, da wir unsere Füße einfach nicht genug zum Ball bewegten und Bad Dürrheim dies ausnutze. So mussten wir den Satz mit 25:14 abgeben.

Nach der Ansage von Coach Martina Einsele und unserem Kapitän nahmen wir Wort wörtlich die Beine in die Hand, die Trägheit des ersten Satzes war weg. Mit starken Abwehraktionen und druckvollen Aufschlägen dominierten wir diesen Satz und gewannen deutlich 25:11.

Nun stand es eins zu eins, beide Mannschaften wollten es in diesem Satz wissen und der Satz blieb sehr ausgeglichen, mit vielen Höhen und Tiefen auf beiden Seiten. Wir waren zwar meistens mit ein, zwei Punkten vorne konnten uns aber punktemäßig nicht absetzen. Durch geniale Aufschläge unserer Mittelblockernin Katharina Unverfehrt gewannen wir den Satz (25:23).

Wir wollten definitiv keinen wichtigen Punkt für die Tabelle verlieren und machten dies auch mit einer 5:0 Führung sehr deutlich. In diesem Satz passte einfach alles und mit einem satten Angriff von Sontje Nordholt beendeten wir den Satz 25:13.

Glücklich aber ziemlich erledigt ging es dann zurück nach Hause.

U16 NORDBADISCHER VIZEMEISTER



Am Samstag, den 18. Februar 2017, machte sich die Volleyballfraktion des Heidelberger TV's für das wichtigste Saisonspiel Richtung Ettlingen-Rüppurr auf. Es ging am Spieltag nicht nur um die Austragung der NVV-Juniorenmeisterschaft, sondern auch um die Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft oder den NVV-Verbandspokal. Deshalb wollte man durch eine intensive Vorarbeit mit zahlreichen, jedoch aber wenig vielversprechend ausgegangen vereinsinternen Freundschaftsspielen gegen die Damenmannschaften des Heidelberger TV's in Höchstform das Volleyball abliefern, das man theoretisch von den physischen und mentalen Faktoren her spielen könnte. Zu diesem Zweck traf man sich um 8:30 am Sportzentrum Mitte. Dass man sich erst um diese humane Uhrzeit verabredet hatte, lässt sich auf die verhältnismäßig kurze Fahrzeit von nur ca. 31 Minuten zurückführen. Bis auf Robert Schramm, der terminlich verplant war, war das Team nun bestehend aus Luca Steiert, Leonard Köhler, Finn El Berins, Aaron Sandler, Linus Hüger, Ole Kreyscher, Julian Ott, Jonathan Göbelt und Felix Uhlemann pünktlich versammelt und heiß darauf, das sogenannte "Wunder von Ettlingen" zu vollbringen und an Bühl vorbeiziehend den Sprung auf die Süddeutsche Meisterschaft zu schaffen.

Nach der zwischenfallsfreien Fahrt, die drei komplette mit Spielern und sich im Wissen befindenden Fans, das ignorante Verpassen eines solchen Volleyballgourmandises bereut haben zu werden, besetzten Autos absolvierten, konnte der Spieltag in der im Besitz einer mit Toilettenstein gefüllten Lüftungsanlage zu sein scheinenden, jedoch gut bewirteten Eichelgartenhalle, in der eine faire Spielfeldseitenassimilation so gut wie gar nicht durchgeführt worden zu sein schien, beginnen. Es waren 4 gegnerische Mannschaften aus Ettlingen, Königsbach, Karlsruhe und Bühl angereist, mit denen es sich zu messen galt.

Nach raschem Aufwärmen konnten die Heidelberger Young Vikings zum ersten Mal ihr Können gegen die Gastgeber aus Ettlingen auf die Probe stellen. Jedoch verlief das Spiel erwartungsgerecht und fiel an den favorisierten Heidelberger TV, dessen Außenangreifer Linus Hüger, nachdem er den Kampf mit einigen Startdiffikultäten und Couragefindungsschwierigkeiten gewonnen hatte, schließlich doch sein volles Volleyballkönnen entfalten konnte und so zum Heidelberger Sieg maßgeblich beitrug.

Unglücklicherweise mussten sich die Heidelberger danach der Gefahr des Auskühlens ebenso wie der des Konzentrationsverlustes stellen und für ein Spiel als Unparteiische fungieren, bei dem die Heidelberger Schiedsrichterteams bei den Begegnungen der anderen Mannschaften auf eine korrekte Regeleinhaltung und ein florierendes Spielklima zu achten versuchten.

Nach vollbrachter Arbeit wollte man unverzüglich in die zweite Spieltagsphase starten, in der man sich gemächlich steigernd auf die wohl schwierigste Aufgabe vorzubereiten versuchte, die im Besiegen des TV Bühls bestand und folglich die noch zu absolvierenden Spiele dazu nutzte, bei sich vorhandenen Fehlern auf die Spur zu kommen und ebenjene möglichst zeitnah auszumerzen.

Der mit einer seit 1848 bestehenden Existenz älteste Sportverein Heidelbergs wurde in beiden Spielen seiner Pflichtaufgabe gerecht und trotz einer häufigen Wechselrate auf dem Feld gelang es den Young Vikings, eine weitestgehend befriedigende Harmonie aufrechtzuerhalten, und überzeugte damit seine zahlreich mitgereisten Fans. Jedoch ist nicht zu leugnen, dass sich viele Unaufmerksamkeiten ereigneten, die in eine unplanmäßigen Taktikänderung resultierten, wobei Trainer Bastian Ditschmann die Strategie, erfahrenere Spieler zu schonen und neue Kräfte für das Finale sammeln zu lassen, fallen ließ und so weniger versierte Spieler beim Spielpraxissammeln unterbrach, um den Satz schließlich zu einem erfolgreichen Ende zu wenden. Obschon der Karlsruher Schiedsrichter mit einigen, teilweise heftigst auftretenden Schiedsrichterutensilienhändelungsschwierigkeiten zu kämpfen hatte, konnten alle Spiele schließlich siegreich für den Heidelberger TV entschieden werden. Jedoch beklagte Bastian Ditschmann zurecht die teilweise an Auf-dem-Land-liegende-Seehunde erinnernde Langsamkeit, die sich über den Tag in das Vollyball der Young Vikings eingeschlichen hatte, welchem er durch seine nicht unbeachtlichen Motivationskünste schlussendlich jedoch Einhalt zu gebieten wusste.

Nach einer kleinen Pause, in der die Vielfalt der heimischen Gastronomie auf ein Feinstes durch ein exquisites Versorgungsteam genossen werden konnte, wärmte die Mannschaft sich noch einmal für das letzte wirklich wichtige Spiel gegen den TV Bühl auf, in dem man unter Beweis stellen wollte, was man im Laufe der Saison gelernt hatte, und dass man sich nun im Gegensatz zu der blamablen Aktion, die man sich auf der Qualifikation für die BaWü-Liga im Spiel gegen eben diesen Verein geliefert hatte, doch als würdigen Gegner zertifizieren konnte.

Jeder, der sich schon über meine doch wohl sehr zoologische Beschreibung des Volleyballs gewundert haben mag, dem sei gesagt, dass dieses Beispiel viel weiser gewählt wurde als es vielleicht nach dem ersten Lesen den Anschein erweckt haben mag. Denn wie ein Seelöwe, der den langen Weg ins Wasser geschafft hat und nun fortan seine ihm von der Natur gegebenen Vorteile bis zur Vollendung zu nutzen weiß, veränderte sich das Spiel der Heidelberger mit schnellerer und aufmerksamerer Bewegung, unterstützt von einem viel homogeneren Spielklima, was vor allem durch das Wissen eines jeden Feldspielers, jetzt wirklich wichtig auf dem Spielfeld zu sein, aufgebaut wurde, so weit, dass man wirklich Chancen hatte, mit dem favorisierten Bühl mitzuhalten, das jedoch beispielsweise durch die puren körperlichen Vorteile, die sich vor allem in einem Teamspielergrößendurchschnittsvergleich signifikant gezeigt hätten, die Oberhand behielt und trotz guter Heidelberger Aufschläge, die die so selbst genannten „Bühler Bisons“ in teilweise an eine Bredouille erinnernden Schwierigkeiten brachten, schließlich den ersten Satz siegreich für sich entscheiden konnte.

Dem Umstand geschuldet, dass man die Satzpause dazu nutzte, im ersten Satz bei sich zu beobachtenden Stellungs- und Taktikfehlern an den Gegner anzupassen, startete das Team in den nächsten Satz extremst motiviert und schaffte es tatsächlich, über einen längeren Zeitraum eine Führung aufzubauen, die hauptsächlich auf dem Ausnutzen von aus starken Heidelberger Aufschlägen resultierenden schwachen gegnerischen Spielzügen bestand. Jedoch wussten die Bühler, ihre Vorteile ebenso auszuspielen wie die Heidelberger, was zu einem Führungswechsel gegen Ende führte.

Um die Vision des Besiegen Bühls aufrecht zu erhalten, war zunehmend die Arbeit eines Thaumaturgs notwendig, welche „Zuspiel-Dia“ Aaron mit einer phänomenalen Aufschlagserie, die mit drei Aufschlagassen in Folge die sonst so selbstsichere Bühler Maske zum Bröckeln brachte, wodurch er dem Heidelberger Team zu neuer Zuversicht verhalf und dem für die wohl wertvollste und härteste Kohlenstoffverbindung des Planeten stehenden Ausdruck „Dia(mant)“ in seiner Positionsbezeichnung mehr als gerecht wurde, erfüllte. Unglücklicherweise war das natürlich auftretende Pensum an Schiedsrichterfehlentscheidungen, für das niemand verurteilt werden kann, zum Vorteil der Bühler präsent, was ihnen nicht den Sieg einbrachte, jedoch zum sehr bitteren Verlieren der Heidelberger beitrug.

So konnten die Kurpfälzer schließlich nur auf silberne Medaillen beißen, wohingegen sich die Bühler zum wiederholten Male nebst der goldenen Siegprämie auch über die Fahrkarte zur süddeutschen Meisterschaft freuen konnten. Jedoch ist nicht außen vorzulassen, dass die Young Vikings ein Volleyball abgeliefert hatten, dessen Perfektion sich niemand hätte jemals träumen lassen, wodurch sie nicht nur sich und ihren Trainer mit Stolz erfüllten, sondern den Bühlern ihre Schwächen ganz klar aufdeckten und sich damit ihren Respekt verdienten. Schlussendlich wurde an diesem Samstag das beste Heidelberger Jugend-U16-Volleyball aller Zeiten gespielt, worauf jeder Spieler stolz sein muss. (FU)


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BONBON-RATESPIEL WAR BEIM DVV-POKALFINALE EIN VOLLER ERFOLG UND GEHT NUN IN DIE VERLÄNGERUNG





Mit einem Gewinnspiel der besonderen Art hatten Volleyballabteilung und Förderverein beim HTV-Pavillon während der DVV-Pokal-Endspiele aufgewartet. Hierzu hatte Jens Meier von der Bonbon Manufaktur Heidelberg (www.heidelbonbon.de) eigens ein Riesenglas voll mit handgemachten Bonbons gestiftet. Wer den Inhalt errät, durfte das Glas mit nach Hause nehmen, auf die nächstliegenden Schätzungen entfielen Gutscheine, die ebenfalls von der Bonbon Manufaktur Heidelberg zur Verfügung gestellt wurden. Gegen einen Obulus von 1 Euro durfte getippt werden. Der Obulus war ausschließlich für die Jugendarbeit der Volleyballabteilung gedacht. Viele Standbesucher machten mit und unterstützten dadurch die Jugendarbeit der Volleyballabteilung. Diese bedankt sich auf diesem Wege sowohl bei der Bonbon Manufaktur Heidelberg als auch bei allen Teilnehmern. Dass sich das Ganze nicht so einfach gestaltete, wird durch den Umstand deutlich, dass kein Teilnehmer die richtige Anzahl tippen konnte. Die Teilnehmer, die dem Betrag mit ihrer Schätzung am nächsten gekommen waren, wurden benachrichtigt und Ihnen die Gutscheine ausgehändigt. Da das Glas jedoch als Preis nicht vergeben wurde, wird das Gewinnspiel nun zu Gunsten unserer Jugend bei den verbleibenden Heimspielen fortgeführt. Dort wird ein Bild des Glases ausgestellt und jeder darf gegen den Obulus von 1 Euro (weiter-) raten, wieviele Bonbons sich tatsächlich im Glas befinden. Hierfür werden wieder Teilnahmebescheinigungen ausgelegt und eine Kasse aufgestellt, in die natürlich für die Jugend auch gerne weitere Geldspenden eingeworfen werden können. Die Volleyballabteilung und der Förderverein hoffen auf rege Teilnahme und wünscht allen Teilnehmenden "Viel Erfolg!". Abschließend möchten wir nochmals Jens Meier von der Bonbon Manufaktur vielmals danken und unsere Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass in Zukunft weitere solche Aktionen durchgeführt werden können. Norbert Sauer, Förderverein

ERGEBNISSE

Samstag, 11.2.17
2:3  Damen II vs VSG Ettlingen/Rüppurr II - SZM - 14 Uhr
2:3  Damen II vs SV KA-Beiertheim - danach
0:3  Herren III vs ASC MA-Feudenheim - SZM - 14 Uhr
3:0  Herren III vs VC Hoffenheim - SZM - danach
0:3  Damen I vs VC Offenburg - SZM - 20 Uhr
3:0  Herren I vs FT Freiburg II - ISSW - 20 Uhr
3:0  TSG Rohrbach II vs Herren IV - IGH - 15 Uhr
1:3  SG Sinsheim/Waibstadt/Helmstadt vs Herren II - Realschule - 14 Uhr

Sonntag, 12.2.17
3:1  TG Sandhausen vs Damen III - Gymnasium-Halle - 11 Uhr
3:0  VC Walldorf vs Herren V - Schulzentrum - 11 Uhr



Herren I:  Freiburger Leichtmatrosen zerschellen an den Heidelberger Klippen (25:12, 25:15, 25:18)

Kaum drei Monate ist es her als eine raubeinige Horde Wikinger in den Süden zog und nach einer spannenden aber letztendlich vernichtenden Schlacht die Festung Freiburg erstürmte und mit fetter Beute in die schöne Heimat am Neckar zurückkehrte. Euphorisiert von dieser und einigen weiteren Eroberungen wurden die heimischen Recken zum Jahreswechsel jedoch unvorsichtig und mussten einige empfindliche Niederlagen im Kampf um die Krone Badens hinnehmen. Zu jedermanns Überraschung haben sich die geschlagen geglaubten Breisgauer Jungspünde zudem schnell von ihrer Niederlage erholt und standen am vergangen Wochenende kampfeslustig und auf Rache sinnend vor den Toren Heidelbergs, um die Gunst der Stunde zu nutzen und die strauchelnden alten Bartträger heimtückisch zu überfallen. Noch vor der eigentlichen Schlacht konnten die anstürmenden Aggressoren die anwesenden Zivilisten mit einer Zurschaustellung ihrer mächtigen Axtschwünge beeindrucken, aber der weise Schwertlehrmeister Beierleinson wusste, dass dies im Scharmützel nichts zu bedeuten hat und schwörte seine Recken ein sich ihrer Stärken zu besinnen und nicht zurück zu weichen. Als die erste Angriffswelle anrollte wurde schnell klar, wie recht Beierleinson haben sollte. Die starken Attacken der Freiburger trafen nur selten ihr Ziel oder wurden vom Heidelberger Schildwall abgewehrt und gleichzeitig konnten die Verteidiger in effektiven Ausfällen den übermütigen Angreifern unangenehme Wunden zufügen. So wurde die erste Angriffswelle mit Leichtigkeit abgewehrt und man erwartete mit neuen Selbstbewusstsein den nächsten Ansturm.

Gestärkt und mit neuem Kampfeswillen versuchten die ungestümen Breisgauer eine weiteres Mal das Heidelberger Schloss zu stürmen, aber auch dieses Mal erwies sich die Festung als undurchdringlich für die Belagerungsgeräte des Gegners. Zudem wütete der auf Seiten der Wikinger kämpfende polnische Berserker durch die Reihen der Feinde und ließ mit seinen gewaltigen Axthieben die Mauern erzittern. Ein letzten Mal sollten sich die weit angereisten Leichtmatrosen aufbäumen und mit neuem Mut angreifen. Zunächst wurden die ersten Attacken konzentriert abgewehrt und der Feind zurückgedrängt, aber im Verlaufe des Scharmützels verloren die heimischen Recken mehr und mehr an Boden und fast sah es so aus würde der Vorteil aus den ersten Geplänkeln dahin schmelzen. Glücklicherweise behielten die heldenhaften Verteidiger Nordbadens aber einen kühlen Kopf und konnten letztendlich auch die dritte Angriffswelle erfolgreich abwehren. Geschlagen und gedemütigt mussten die Plünderer aus Freiburg ihren Rückzug antreten und mit leeren Händen den Rhein in die ferne Heimat hoch rudern.

Die Wikinger wiederum haben bewiesen, dass sie wenigstens der Vize-Krone Badens würdig sind und gedenken diese auch bis zum Ende der Schlachtenzeit zu verteidigen. (RH)

Herren II:  Am vergangenen Samstag segelte die zweite Heidelberger Wikingerflotte nach Sinsheim, um sich der vereinigten Mannschaft von Sinsheim, Waibstadt und Helmstadt gegenüberzustellen. Mit nur einer etatmäßigen Mitte (Wikinger Paul wurde vom Fieber gestoppt, Malou und Coachmund von ihren kaputten Knien und David von schulischen Verpflichtungen) und einem 0:3 in der Hinrunde waren wir gegen den direkten Tabellennachbarn nicht unbedingt als Favorit einzuschätzen. So mussten Helge und Felix auf der Mitte ins kalte Wasser geworfen werden.

Im ersten Satz entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, allerdings immer mit leichten Vorteilen für die SG SiWaHe, die diesen Satz auch schlussendlich mit 25:21 gewinnen konnten. Im zweiten Satz entwickelte sich ein ähnliches Bild, nur allerdings diesmal andersrum. Der HTV schaffte es mit druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Annahme der SiWaHe nach und nach davonzuziehen und schließlich mit 25:18 zu gewinnen. Der dritte Satz wurde direkt mit einer 7-Aufschlagserie von Nao begonnen, der Grundstein für diesen Satz war gelegt. Die SiWaHe kam zwar nochmal auf 21:19 ran, zum Satzende bewiesen die Wikinger aber ihre Klasse und Souveränität und gewannen 25:20. Im vierten und hoffentlich letzten Satz entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Im Gleichschritt näherte man sich dem Satzende. Hier schafften es die Heidelberger Wikinger aber - im Gegensatz zu den Sinsheimern - die Fehlerquote niedrig zu halten. Mit einem 25:23 im vierten und letzten Satz wurden also 3 Punkte aus Sinsheim geraubt. Somit steht man aktuell auf dem dritten Platz der Tabelle!

Es spielten: T.Behrendt (D), S. Bredel (AA), H.Eggers (MB), J.Esser (Z), F. Hahne (MB), N. Iwamoto (AA), F. Krumpe (MB), Jonathan P.-R. (D), F. Steininger (L), und Trainer Raimund! An dieser Stelle nochmals Alles Gute nachträglich an die Geburtstagswikinger Nao und Franky!

Herren III:  Defensive vor Offensive

Am 11.02.2017 versammeln sich die Heidelberger Herren 3 zum ersten Heimspieltag der Rückrunde im SZM. Die heutigen Gegner sind der ASC Feudenheim und der VC Hoffenheim, die beide in der Hinrunde mit einem 3:1-Sieg geschlagen werden konnten. Im ersten Spiel gegen den ASC Feudenheim setzt Trainer Matthias auf eine angriffsoptimierte Aufstellung, doch schnell wird klar, dass dafür das Abwehrspiel einige Einbußen hinnehmen muss. Den Feudenheimern gelingt es relativ schnell, sich eine komfortable Führung zu erspielen, sodass die „Mutti“-Rufe der HTV-Spieler ausbleiben müssen, da sie es nun sind, die die Auszeiten nehmen müssen. Doch auch das ändert nichts am Spielverlauf. Die ersten beiden Sätze gewinnt der ASC Feudenheim souverän mit je neun Zählern Vorsprung (25:16, 25:16). Das Spiel der Heidelberger ist verkrampft und Dinge, die normalerweise auch nach 3 Litern Bier noch funktionieren, wollen nicht mehr klappen. Erst im dritten Satz – als es schon fast zu spät ist – regt sich so etwas wie Kampfeslust bei den Herren 3. In diesen Satz können die Jungs lange mithalten und schaffen es ihr Spiel wieder in den Griff zu bekommen, verlieren dann aber doch mit 20:25 – sehr zur Freude der Feudenheimer, die das mit einem „3:0, 3:0, 3:0“-Tanz zelebrieren. Ihr Trainer fasst das Spiel mit den folgenden Worten zusammen: "Wir haben uns darauf beschränkt keine Fehler zu machen, den Rest habt ihr erledigt."

In das zweite Spiel startet der HTV mit veränderter Aufstellung. Der Fokus wird nun mehr auf die Defensive und Spielemotionalität gelegt. Die Wirkung folgt auf dem Fuß: Das Spiel der Heidelberger stabilisiert sich und die Abwehr übt Druck auf den gegnerischen Angriff aus. Außerdem führen einige starke Block- und Angriffsaktion unserer russischen Kampfmaschine Pavel zur zunehmenden Demoralisierung der Hoffenheimer. Der HTV erhält nun wieder deutlich Auftrieb. Das, was die Feudenheimer uns im vorangegangenen Spiel lehrten, zeigen wir nun den Hoffenheimern und setzen auf Fehlervermeidung und schaffen es so, langatmige Ballwechsel für uns zu entscheiden. Zum Schluss des Spieltages kann der HTV wieder zu alter Größe gelangen und schickt den Viertplatzierten mit einer 3:0-Niederlage nach Hause (25:16, 25:23, 25:22).

Nichtsdestotrotz hat der Spieltag gezeigt, dass Angriff nicht immer die beste Verteidigung ist und wir gerade an letzterer noch arbeiten müssen, um unsere Stellung in der Tabelle zu sichern und eventuell sogar auszubauen.

Es spielten: Max (Z), Icke (Z), Eric (MB), Niko (MB), Marc (D/MB), Pavel (D), Christian (D), Mauro (AA), Marcus (AA), Oli (AA), Finn (AA), Yannick (L)

Damen I:  Samstag Abend begann gut mit ein paar super lecker Muffins von unserem wunderschönen Mittelblocker. Wir waren bereit, den liga-ersten Kampf zu machen. Martina wechselte Bertram als Trainerin und hat uns vom ersten Ball gut beraten.

Der erste Satz begann sehr vielversprechend und wir waren am Anfang des Satzes an der Spitze. Schließlich begann Offenburgs harte Angriffe und Aufschlagen, um wirksam zu sein, und sie übernahmen die Führung. Wir machten einen Kampf und die Punkte gingen ziemlich gleichmäßig. Allerdings endete ein paar eigene Fehler und respektvoll sehr gute angriffen des Gegners das Set 25-19 für Offenburg.

Auf den zweiten Satz, wo Martina die Anweisungen gab, um später zu blockieren und die Spannung länger zu halten. Der Anfang des Satzes war brutal und wir konnten nicht aufhören, Offenburgs harte Angriffe. Schließlich begannen die Block-Ratschläge zu nehmen und unsere Mitten und Zuspielerin bekam ein paar hübsche süße Blöcke! Leider waren die Aufschläge von Offenburg das Gift nach den Angriffen und wir fanden immer noch keine Waffe für die. Zweiter Platz nach Offenburg 25-19

Dritter Satz war etwas von einer Tragödie, da nach einem groben Anfang wir zurück gekämpft hatten, aber es war nicht genug. Dann wurde unser EINZIGER Zuspielerin verletzt, aber sie ging immer wie ein Held und ist auf dem Weg zur Erholung jetzt. So endete der Satz 25-17 für Offenburg und so auch das Spiel 3-0. Wir danken allen, die uns gezeigt haben, und vor allem Damen 2 und Martina für die Hilfe! Das nächste Mal werden wir besser sein! : D

ERGEBNISSE

Samstag, 4.2.17
0:3  TSG Wiesloch vs Damen I - Helmut-Will-Halle - 19:30 Uhr
2:3  VC Offenburg vs Herren I - Nord-West-Halle - 15 Uhr
Jugend U14w - Pestalozzihalle

U14 Mädchen:  Am Samstag den 4. Februar zog ein Heer aus acht jungen Wikingerinnen in die Schlacht ins weit entfernte Eppingen. Begleitet durch den stellvertretenden Feldherrn Frank, der die kurzzeitig abgeordnete Feldherrin Kathi vertrat, war die Losung aber identisch zu allen Wettkämpfen: Anwendung erlernter Taktiken, Siegeswille und dabei noch Lächeln!

In der ersten Begegnung des Tages wartete gleich das stärkste und erfolgreichste Team des Tages auf die Mädels, der TV Bretten. Mit guter Konzentration und Kampfgeist gelang es in den ersten Hälften beider Sätze den Gegnerinnen auf Augenhöhe zu begegnen. Doch bis zum Satzende konnte dies nicht aufrecht erhalten werden und wir mussten am Ende das Feld ohne Beute verlassen.

Mit dem zweiten Gegner erwartete uns der VC Eppingen auf heimischem Feld. Aufklärer aus vergangenen Begegnungen verlautbarten vor dem Spiel einen klaren Sieg. Wikinger Frank warnte jedoch vor einer zu optimistischen Einstellung und auch Stimmen aus der Truppe unterstützten dies. Konzentriert-solide wollte man diesmal die Beute selbst einstecken. In der Begegnung zeigte sich jedoch nichts vom Schlachtplan und es reichte im zweiten Satz nicht einmal dafür, in die zweistelligen Punkte zu kommen. Ein Desaster woraus Lehren gezogen wurden!

Vor der letzten „Schlacht“ des Tages übte Feldherr Frank nochmals die wesentlichen Taktikzüge und schwor mit den Wikingerinnen zu Odin, dass sie niemals diesen Sieg gefährden und beutelos nach Hause fahren würden. Mit diesem Plan und dem Ziel vor Augen, zeigten die Mädels bestes Volleyball, womit man beide Teams zuvor hätte schlagen können. Sichere Aufschläge, top herausgespielte Angriffssituationen und die Sicherung kurzer wie auch langer Bälle klappte fabulös! Der Sieg war unser und für die stets begeisterten Wikingereltern gab es nochmals ein schönes Bild zum Abschied.

Auf dem Feld standen: Greta, Annika, Jula, Selma, Matilda, Julika, Emilia und Liv



Herren I:  Starke Wikinger Bärte am Samstag

In der Heidelberger Werft stand wohlbehütet das Wikingerschiff um 11.30 bereit zur Abfahrt. Lediglich Pauls Sonnenuhr sollte mal neu kalibriert werden. Fast pünktlich hieften wir die Segel gen Süden. Mit reichlich Rückenwind kamen wir vor den Offenburgern am Ziel an. Schon beim Einschlagen versprach es ein packendes Match zu werden.

Der erste Satz begann seitens Heidelberg konstant allerdings ein wenig Träge.Die Abwehrleistung blieb wohl auf der Autobahn.Auch starke Sprung und Flatteraufschläge seitens der Offenburger führten zu einer knappen aber verdienten Führung für Offenburg.(28:30)

Der zweite Satz ging ähnlich von statten.Es sah stark nach einem frühen Ende für die Wikinger aus.(23:25)

Im dritten Akt konnte man durch stabile Annahme und konsequenten Aufschlag den Druck erhöhen.Der Kampfgeist wurde wiederbelebt und der Satz konnte für uns entschieden werden.(25:23)

Voller Energie und breiter Brust konnten wir in Gewohnter Aufstellung(Bozza Z, Kevin und Robin AA,Florian und Clemens MB,Niklas L und Patrick D) auf dem Feld erscheinen. Diagonalaxt Christian Lohse und Skilehrer yannick Hess brachten gegen Mitte des Satzes eine frische Brise in das Spiel welche zum Satzgewinn führte.(25:23)

Nun hieß die Mission 2 Punkte!Agressive Aufschläge und kühle Köpfe führten im Schlussakt zum Satz und Spielgewinn sowie wichtige Punkte in der Tabelle.(15:10)

Alles in allem wurde den Zuschauern in der Halle Volleyball auf höchstem Niveau präsentiert.Wir hoffen auf nächsten Samstag wichtige Punkte zu holen und empfangen um 20.00 Uhr die FT Freiburg in den heimischen Hallen.




DVV POKAL 2017

... Bericht vom Volleyball-Verband mit Links zu Mediatheken

... hier gehts zur Website des DVV zum Pokalfinale

... hier zur Vorstellung des Heidelberger TV auf der DVV-Pokal Seite

... hier Fotos von Nils Wüchner




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Einige Fotos vom Samstag
























... hier zu unserer eigenen DVV-Pokal Seite

Fakten und News (aktualisiert am 26.1.17)

... und hier der offizielle Ticketflyer zum Runterladen





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