HISTORISCHER ERFOLG FÜR DIE "YOUNG VIKINGS"

Am vergangenen Sonntag stand für die männliche U12 das spielerische Highlight des Jahres an. Die Jungs um Trainer Lucas Wenz und Jan Scheuermann fuhren zur Bambini Spielserie nach Rottenburg um sich mit den besten Spielern aus Baden-Württemberg zu messen. Bisher konnte man auf der Bambinitour maximal den dritten Platz erreichen, doch das sollte sich an diesem Wochenende ändern.

Drei der fünf Teams starteten in der höchsten Spielklasse (Level A) die anderen zwei Teams in Level B. Kilian und Julius welche als HTV 1 an den Start gingen konnten in der Vorrunde zehn der elf Spiele für sich entscheiden und machten sich große Hoffnungen auf das Finale. Jannik, Theo und Paul konnten in Level B ebenfalls zehn Siege verbuchen und stiegen somit nach der Hinrunde in Level A auf!

In die Rückrunde starteten also vier Teams der „Young Vikings“ in Level A, welche dort die Senstaion möglich machten. Kilian und Julius spielten weiterhin souverän auf und standen verdient ungeschlagen im Finale! Auch das zweite Heidelberger Team konnte sich unter anderem gegen den Bundesliga Nachwuchs aus Rottenburg, Freiburg und Friedrichshafen durchsetzen und erreichte ebenfalls nach grandiosen Spielen das Finale!!

In einem spannenden Finale setzten sich Kilian und Julius gegen Jakob und Constantin mit 15:11 durch.

Das beste Ergebnis aller Zeiten konnte also für den Heidelberger TV verbucht werden und darauf waren die Jungs extrem stolz. Spieler der Turniers war allerdings Constantin der gerade mit dem Volleyballspielen begonnen hat und schon im Finale stand!



Endplatzierungen der HTV Teams:

Platz 1: Kilian und Julius
Platz 2: Jakob und Constantin
Platz 8: Julian und Nepomuk
Platz 10: Jannik, Theo und Paul
Platz 18: Lasse, Johann und Constantin

ERGEBNISSE

Samstag, 9.12.17
3:0  Herren II vs SG Sinsheim/Waibstadt/Helmstadt - SZM - 14 Uhr
3:0  Herren II vs VSGMADJKMVC II - danach
3:0  Herren V vs VC Waldangelloch - SZM - danach
0:3  Herren V vs TV Eppelheim - SZM - 14 Uhr
1:3  TV Bühl II vs Herren I - Großsporthalle - 15 Uhr

Sonntag, 10.12.17
1:3  SSV Vogelstang II vs Damen III - Heinrich-Lanz-Schule - 11 Uhr
2:3  Ladenburger SV vs Damen II - Lobdengauhalle - 11 Uhr
3:1  VC Hoffenheim vs Herren III - Am großen Wald - 10 Uhr
0:3  SV Bohlingen vs Damen I - Münchriedhalle - 14 Uhr

   Herren V

Wahrscheinlich traute der ein oder andere Gast seinen Augen nicht, als er am vergangenen Samstag den Showroom des SZM betrat. Anstatt im tanngrünen Pure-Look der letzten Jahre, starteten die Oldstars aus Heidelberg in einem nagelneuen, topmodern geschnittenen Outfit aus hochfunktionellem ClimaTec-Material in die Rückrunde der (Mode-)Saison (siehe Fotoshooting). Die in einem modisch zurückhaltenden Grau gehaltenen Shirts, mit unauffälligen Paspelierungen in den Kontrastfarben grün und weiß, wirkten beim ersten Match gegen den VC Waldangelloch wie ein Jungbrunnen. Bereits nach wenigen Minuten führten die frisch gestylten Wickinger mit 8:0 Punkten. Außer dem neuen Look machten dem Gegner vor allem die gut platzierten Aufschläge zu schaffen. Nach nur 16 Minuten war der erste Satz mit 25:10 Punkten gewonnen. Mag sein, dass es an dieser deutlichen Dominanz lag, weshalb der zweite Durchgang nicht ganz so klar ausfiel (25:20). Im dritten Satz setzten sich die Oldstars neu Ziele. Um das Spiel in Rekordzeit zu gewinnen, knüpfte man an die Leistungen des ersten Satzes an. Nach 58 Minuten und 25:11 Punkten war die Modenschau beendet und die Wikinger verließen triumphierend den Laufsteg.

Nach dem zweiten Spiel versammelte man sich zum Jahresabschluss im nahegelegenen Löwenkeller. Bei griechischer Küche, kurpfälzischem Bier und spanischer Live-Musik-Einlage schwärmte man noch lange von den nahtlosen Mesh-Einsätzen, den Armbündchen aus Shell-Material und der hervorragenden Atmungsaktivität der neuen Trikots.

Ach ja, Nebensache, das zweite Spiel gegen den TV Eppelheim endete 0:3. Genug der Worte.


   Damen I - Hummeln fliegen durch den Schnee zum Sieg

Glücklicherweise froren am 10.12.2017 keiner Hummel im Schneegestöber die Flügel ein, sodass schon nach 58 Minuten Spielzeit im Auswärtsspiel am 10.12.2017 gegen den SV Bohlingen ein 3:0 Sieg gefeiert werden konnte.

Trotz der beschwerlichen Anreise starteten die Heidelberger Damen konzentriert in den ersten Satz. Von Anfang an spielten sie druckvoll und mit einer sehr guten Annahme und Abwehr um Libera Bianca Klein. Auch eine vom Trainer des SV Bohlingen genommene Auszeit beim Stand von 12:5 konnte an der Überlegenheit der Damen 1 des HTV nichts ändern. Der Vorsprung wurde noch vergrößert und der Satz souverän mit 25:13 gewonnen.
Die Ansage von Trainer Bertram Beierlein in der Satzpause: „Macht den Deckel drauf!“ befolgte das Team aufs Wort. Zwar war der 2. Satz zu Beginn ausgeglichener, beim Stand von 6:6 gelang es aber durch eine Aufschlagserie von Außenangreiferin Katharina Kurz sich mit 11:6 abzusetzen. Dem hatten die Bohlinger Damen, trotz ihres großen Kampfgeistes, nichts mehr entgegenzusetzen. Auch der zweiten Satz ging somit deutlich mit 25:15 an die Damen 1 des HTV.

Im dritten Satz zeichnete sich ein ähnliches Bild ab. Schnell war eine 11:3 Führung herausgespielt. Um den eigenen Fans aus Österreich, die Familie der österreichischen Diagonalspielerin Mira Burtscher war extra angereist, aber noch ein paar Spielzüge mehr zu bieten, durfte der SV Bohlingen noch auf einen Rückstand von fünf Punkten verkürzen. Die Heidelberger Damen ließen sich den Satz jedoch nicht mehr nehmen und gewannen diesen schließlich mit 25:18.

Damit haben die Damen 1 des HTV in der Hinrunde keinen Punkt und nur zwei Sätze abgegeben und sind verdient Herbstmeister!

Es spielten: Burtscher (D), Durzova (D), Klein (L), Kurz (AA), Lübke (AA), Schief (Z), Unverfehrt, F. (MB), Unverfehrt, K. (MB)

   Herren II

Heut' war der HTV mit dem Hammer wieder da...

Am Samstag den 9.12. stand der letzte Heimspieltag des Jahres im SZM an. Los gings mit dem Spiel gegen Mannheim, das für die Wikinger des HTV/USC nicht als Aufwärmprogramm angesehen werden sollte. Denn natürlich versprach das zweite Spiel gegen den Tabellennachbarn aus SiWaHe das deutlich spannendere zu werden. Ziel war, mit voller Konzentration in das Spiel zu starten, damit man hier deutliche 3 Punkte holen würde und somit auch nicht unnötig Körner für das zweite Spiel lassen würde. Gesagt getan: mit Johannes am Aufschlag konnten sich die Wikinger direkt mit 5:0 absetzen und die Mannheimer zur Auszeit zwingen. Nach diesem furiosen Start konnte der erste Satz ungefährdet mit 25:17 gewonnen werden. Der zweite Satz gestaltete sich dann wesentlich spannender und den Wikingern drohte ein unnötiger Satzverlust:
Trainer Rob war gezwungen bei den Spielständen 17:16 und 22:21 taktisch platzierte Auszeiten zu nehmen und mit ein paar Wechseln die Wikinger zum 2:0 Satzgewinn zu führen. Unkonzentriertheiten im Abschluss und viele Aufschlagfehler hatten zu dem knappen Ausgang von 25:23 geführt. Richtig warm wurden die Wikinger dann im dritten Satz und spielten diesen souverän herunter: Das 3:0 (3. Satz 25:18) nach 64 Minuten konnte sich sehen lassen. Ende Akt 1.

Der zweite Akt sollte ungleich spannender werden. Bereits beim Warmspielen von SiWaHe zeigte sich, dass die Wikinger doch nicht ohne Anspannung dem Spiel entgegensahen. Mit Erstaunen wurde registriert, dass die gegnerischen Mannen in Überzahl angereist waren. Zu Beginn des ersten Satzes zeigte sich, dass das mit Kalkül vorbereitet gewesen war. Die Schlachtgesänge der Spieler 13,14,15 plus Trainer und Fans wären in den meisten Fällen geeignet gewesen aus dem Spiel im SZM ein gefühltes Auswärtsspiel werden zu lassen. Doch nicht so bei den 2. Mannen des HTV/USC. Sowohl auf dem Feld, als auch von der Bank wurde spielerisch und sangestechnisch alles gegeben und auf höchstem Niveau dagegengehalten. Ein Kräftemessen auf Augenhöhe entwickelte sich. Zu Beginn des ersten Satzes tastete man sich nicht etwa ab. Es ging gleich in die Vollen. Auch das Schiedsgericht spürte diese Intensität der Begegnung und stand dieser mit seiner Präzision und seinem Ordnungswillen in nichts nach.

Flaschen, Notizbücher, Gummibärchen, etc. mussten von den Bänken geräumt werden um einen geordneten Spielablauf sicherzustellen. Jedenfalls gelang es keiner Mannschaft sich abzusetzen. Lange und höchst spektakuläre Ballwechsel folgten Schlag auf Schlag: erst zum Spielstand von 13:12 konnte die Führung nach dem ersten Punkt und der 1:0 Führung zurückgeholt werden. Doch der Punktgewinnn zum 20:20 brachte Helge an den Aufschlag, der die Gegner zuerst zur Auszeit (20:24) zwang und dann den Todesstoÿ einleitete. Diese 5 Punkte Serie brachte den ersten Satzgewinn. Auch in Satz Nummer Zwei starteten die Wikinger mit einem Rückstand: 0:3, 1:5, 2:6. Doch wie sonst häug zeigten die Wikinger jetzt keine Nerven sondern spielten weiter höchst attraktives Volleyball. Stück für Stück kämpften sie sich heran, so dass beim Stand von 16:15 die Führung bei einer kleinen Auszeit gefeiert werden konnte. Aufmerksame Beobachter des Spiels bemerkten bereits, dass den mitgereisten Fans und Spielern auf der Bank von SiWaHe schleichend die Luft, vielleicht sogar der Glaube, zu schwinden drohte.

Durch konzentrierte Punktegewinne aus der eigenen Annahme heraus, zunehmendem Druck in den Aufschlägen und Wachsamkeit und Kampfeswille in der Abwehr konnte auch dieser Satz mit 25:21 gewonnen werden. Der dritte Satz war ebenso wie Satz Nummer Zwei Werbung für den Sport: Trotz Fehlaufschlag und dem damit eintretenden Rückstand blieb Besonnenheit und Mut ein ständiger Begleiter der tapferen Krieger. Diese sowohl physische, als auch psychische Stabilität und das daraus resultierende konzentrierte und auch selbstbewusste Auftreten schüchterte den Gegner nun vollends ein. Auch wenn SiWaHe immer gefährlich blieb und es ein hartes Stück Arbeit war konnte der Satz letzendlich ungefährdet mit 25:16 beendet werden. Das auf dem Papier so klare 3:0 nach 71 Minuten war nicht so klar, wie es aussieht. SiWaHe gebührt Respekt und Dank, haben sie uns doch dazu gebracht das gesamte Spiel auf unserem höchsten Niveau spielen zu können.

Nach dieser 6 Punkte- und 6:0 Satzausbeute wurde ausgiebig gefeiert. Das traditionelle Duschlied: Lasst uns froh und munter sein wurde nach dem Abp noch auf dem Spielfeld gesungen, zum Ausgleich kam dafür Knecht Ruprecht zum Duschbesuch vorbei. Nicht mehr ganz in den Kontext rückend kann der Schreiber dieses Berichts noch ein Spielerzitat nennen. Folgende Worte wurden soweit noch im Gedächtnis im Kontext mit dem zwingendsten Bedürfnis, das Menschen haben, erwähnt. Doch jedem Leser sei die Einordnung in den Kontext selbst überlassen: Die dicken Harten sind meistens golden.

Es spielten: Im Mittelblock: # 2 David, # 4 Filip, # 9 Flo. Als Annahme/Auÿen: # 5 Simon, # 7 Tim, # 10 Felix, # 15 Nao, # 16 Leon. Auf dem Zuspiel: # 12 Johannes. Auf der Diagonalen: # 8 Frieder, # 17 Helge. Als Libero # 13 Franky. Coach: Rob

Die Wikinger wünschen allen Lesern eine besinnliche Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest und freuen sich auf die Rückrunde im neuen Jahr. (FW)

   Herren I - Bühler Bisons auf Bühler Bundesligaboden besiegt

Die Vorzeichen für den Feldzug gegen den bis dato Tabellenzweiten TV Bühl 2 waren nicht optimal, mussten die Wikinger auf gleich drei Krieger verzichten: Goldhand Bozza blieb zurück um sich aktiv um Nachwuchs bei den Wikingern zu kümmern, Frischling Paul hat einen Klotz am Bein und Scheuerjan kämpft aktuell lieber mit seinem Knie, anstatt gegen richtige Gegner.

Nichtsdestotrotz starteten die Wikinger fulminant mit 14:6 in das erste Scharmützel. Die jungen Bühler scheiterten in dieser Phase oft krachend am Heidelberger Schildwall, wahrend ihre eigenen Schilde die Hiebe der Wikinger nur kaum abwehren konnten. Im weiteren Verlauf konnte Bühl den Rückstand zwar ein wenig verkürzen aber die Wikinger siegten ungefährdet 25:21). Nach kurzer Verschnaufpause
startete ein zunächst ausgeglichnener Schlagabtausch. Kleinere taktische Undiszipliniertheiten an der Front und Nachlässigkeiten in der Annahme brachten die Bühler gegen Mitte des zweiten Scharmützels in Führung. Der erstarkte Gegner schlug nun mit aller Härte zu und ließ den Wikingern keine Chance mehr und glich aus (19:25). Durch die nun immer lauter werdenden Trommeln auf der Tribüne leckten die Wikinger Blut. Motiviert durch die heimischen Klänge und aus einer stabilen Annahme konnte Stratege Hess seine Axtschwinger geschickt einsetzen. Diese wüteten wie die Berserker. Zusätzlich krachte von der Heidelberger Grundlinie ein Stein nach dem anderen auf die Bühler Seite und richtete immensen Schaden an, so, dass das dritte Scharmützel schnell ein Ende fand (25:14).

Die Bühler Festung bröckelte nun ordentlich. Doch die Verteidiger waren nicht gewillt, diese den Wikingern kampflos zu überlassen. Mit einer einseitigen, aber effektiven Taktik taten sie den Wikingern gefährlich weh.

Erst beim Stand von 17:22 für die Hausherren, machte sich die Unerfahrenheit ebenjener bemerkbar. Nun die komplette Höhe der Festung nutzend, kämpften sich die Wikinger wieder zurück ins Geschehen und konnten nach einem harten und nervenzehrenden Schlagabtausch schließlich die Bühler vollends zu Fall bringen (25:23). Durch diesen Triumph, in der bereits für das nachfolgende Bundesligaspiel präparierten Halle, konnten sich die Wikinger vor die Bisons aus Bühl schieben und beenden die Hinrunde punktgleich mit dem Tabellenführer SSC Karlsruhe 2 auf Rang 2.

Damen II - Am Sonntag wagten wir durch Schneesturm und Weltuntergangswetter den Weg nach Ladenburg, um das erste Spiel der Rückrunde gegen die erste Damen des Ladenburger SV anzutreten. Nachdem wir in der Hinrunde den 2:0 Vorsprung abgegeben hatten, um letztendlich dann doch den 3:2 Sieg einzufahren, nahmen wir uns vor, in der Rückrunde den Sieg zu wiederholen, diesmal am liebsten sogar mit 3 Siegpunkten. Wir starteten gut in den ersten Satz und es gelang uns schon bald, durch konstanten Druck in Aufschlägen und Angriff einen Vorsprung aufzubauen. Doch wir schafften es nicht diesen Druck bis zum Ende aufrechtzuerhalten und die Ladenburgerinnen nahmen uns auf der Zielgeraden die solange aufrechterhaltene Führung, sodass wir mit einem enttäuschenden 24:26 aus dem Satz gingen.

Das war für uns aber kein Grund aufzugeben. Den zweiten Satz gingen wir mit Motivation und in dem Bewusstsein unserer Fähigkeiten an und konnten ihn mit einem 25:17 für uns entscheiden.

Man hätte meinen können, nach so einem eindeutigen Ergebnis wären wir nun in Fahrt, doch der dritte Satz zeigte einen durchwachseneren Verlauf. Wir gaben uns unsicher in der Annahme und die Ladenburgerinnen forderten die Abwehr mit zunehmend kurz gespielten Bällen. Wir gaben den Satz mit 25:22 Punkten, und somit auch den 3-Punkte-Sieg, ab und starteten in den vierten Satz.

Nun sah der Verlauf wieder ganz anders aus. Wir arbeiteten uns Punkt für Punkt an den Satzsieg heran. Mit einer starken Aufschlagserie bereitete Zuspielerin Lena den Gegnerinnen große Schwierigkeiten und katapultierte uns gleichzeitig in ein Stimmungshoch. Wir zeigten ein energievolles Spiel und gewannen den Satz mit 25:15 Punkten. Wie wir es gewohnt sind, ging es auch in diesem Spiel im Tie Break um den Sieg. Da uns das mit Lenas Aufschlagserie im letzten Satz eigentlich ganz gut gefallen hatte, beschlossen wir, es in diesem Satz ähnlich zu machen. Also schlug Lena direkt 10 mal auf, wir waren bester Stimmung und zeigten dies durch konzentrierte Abwehr und druckvollen Angriff.

Letztendlich gingen wir mit einem beeindruckenden 15:2 als Gewinnerinnen vom Feld. Trotz des erfreulichen Ausgangs war es kein wirklich schöner Spieltag. Durch vermeintlich fairem aber nicht besonders wohlwollendem Verhalten gegenüber den Gegnerinnen aufseiten beider Mannschaften, welches sich abseits des Spielfelds abspielte, rückte das Volleyballspielen an sich in den Hintergrund. So ging der Spieltag mit gedämpfter Freude am Sport und am Sieg zuende.

UNSERE U14 TRIFFT DIE U16 NATIONALMANNSCHAFT

Mehr dazu auf der Young Vikings Seite....

JUGENDSPIELTAG

Samstag, 2.12.17
U18 weibl. in Mannheim
U18 männl. in Heidelberg (SZM)
U14 weibl. in Sinsheim
U14 männl. in Bühl

Sonntag, 3.12.17
U16 weibl. (Quattro) in Walldorf
U16 weibl. (Quattro) in Schlierstadt
U12 weibl./männl. in Heidelberg Pestalozzihalle
U16 männl. in ??

U14 weiblich - alle Spiele gewonnen!!!!!!!

Von der Bezirksliga zurück in die Landesliga war unser Ziel. Das erste Spiel war gegen Eberbach und wir haben keinen Satz verloren, d.h. Endstand 2:0 für uns!

Das zweite Spiel gegen Laudenbach haben wir ebenfalls mit 2:0 gewonnnen! Starke Aufschläge und ein sicheres Spiel mit drei Berührungen halfen uns dazu. Wir haben es ohne Satzverlust ins Finale geschafft.

Hier haben wir zwar gegen Sinsheim einen Satz verloren, aber zwei Sätze hoch gewonnen und somit unser Ziel erreicht. Leicht war es dennoch nicht, sie haben echt gut aufgeschlagen, doch verdient gesiegt haben wir.

Mitgespielt haben Selma, Lilli, Giulia, Charlotte und Jula. (JH)

EIN HALBE SEITE AUS UNSERER RHEIN-NECKAR-ZEITUNG



ERGEBNISSE

Samstag, 25.11.17
1:3  Herren III vs TSG Rohrbach II - SZM - 14 Uhr
2:3  Herren III vs SG Hohensachsen - SZM - danach
3:0  Damen I vs USC Konstanz - Pestalozzihalle - 17:30 Uhr
3:2  Herren I vs SG Breisach-Gündlingen - ISSW 20 Uhr
0:3  SV KA-Beiertheim III vs Damen II - Rennbuckelhalle - 14 Uhr
0:3  TV Flehingen vs Herren II - KVJS-Halle - 15 Uhr

Herren I - Wikinger holen zwei Punkte gegen den ehemals Tabellenzweiten Breisach

In einer hochklassigen Schlacht trafen die Heidelberger Wikinger auf tapfer kämpfende Breisacher. Im ersten Durchgang des Gemetzels startete man hell wach und hatte selbst schnelle Kombination des Gegners im Schildwall unter Kontrolle. Erst gegen Ende verfehlten einige Angreifer ihr Ziel, sodass es zu einem Gefecht auf Augenhöhe kam. Die geschickte Einwechslung des knielahmen Jelte brachte letztenendes die Entscheidung.

Davon angetrieben wurde der nächste Schlagabtausch dominiert und Breisach an den Rand der Kapitulation getrieben. Siegessicher starte man auch in die dritte Runde, doch Breisach fand mit scharfen Geschossen von der Grundlinie einen Weg zurück und schöpfte wieder Hoffnung. Selbst Einwechslungen auf 3 Positionen brachten kein Glück sodass man schwer getroffen in die Verlängerung ging.

Nun waren es die Breisacher die den Schwung mitnahmen souverän das Geschehen nach belieben dominierten. Erst gegen Ende konnte man mit drei direkten und ins Feld krachenden Assen wieder ins Spiel zurück finden. Leider war der Vorsprung der Breisacher zu groß und man musste in den Tie-Break. Dort besann man sich auf alte Stärken und punktete über starke Aufschläge. In einem letzten Fight sicherte man sich so zwei Punkte.

Herren II - Am Samstag, den 25.11. beendete die zweite Garde der Wikinger in Flehingen ihre Hinrunde. Der TVF zeigte im ersten Spiel gegen den SSC Karlsruhe, welches die Gastgeber in 5 Sätzen denkbar knapp verloren, dass sie trotz ihrer Platzierung in der Tabelle (vorletzter Platz) nicht zu unterschätzen waren. Der erste Satz verlief weitgehend nach Plan. Die Wikinger waren überwiegend wach in der Abwehr und konnten über eine gute Annahme den Flehingern ihr Spiel aufdrücken, wodurch der Satz mit 25:18 gewonnen wurde. Im zweiten Satz machten sich bei den Heidelbergern nach einem sehr guten 6:0 Start immer stärker Unkonzentriertheit und Leichtsinn bemerkbar, weswegen zur Satzmitte nur noch 2 Punkte zwischen den Mannschaften lagen. Glücklicherweise gelang es jedoch in der Endphase des Satzes wieder konsequenter aufzutreten und diesen mit 25:20 zu gewinnen.

In Satz 3 war endlich der Wille der Wikinger zu spüren, den Sack zuzumachen. Immer häufiger packte der Block der Gäste zu und baute so eine komfortable Führung aus. Als sich dann die Nr. 17 der Flehinger, der wir an dieser Stelle nochmals Gute Besserung wünschen wollen, verletzte, war das Schicksal der Gastgeber endgültig besiegelt und der HTV gewann das Spiel mit 3:0 (25:18, 25:20, 25:11).

Es spielten: Filip Krumpe, Flo Schumb-Falk (beide MB), Simon Bredel, Tim Bernhard, Nao Iwamoto, Leon Becker (alle AA), Helge Eggers, Chris Lohse (beide D), Johannes Esser (Z) und Frank Steininger (L).

Herren III - - Am Samstag den 25.11 empfingen unsere dritten Herren zum Abschluss der Hinrunde die zweite Mannschaft der TSG Rohrbach und die SG Hohensachsen. Das Knallerspiel gegen den Tabellenführer aus Rohrbach begann sehr vielversprechend. Entgegen aller Erwartungen dominierte der HTV der ersten Satz. Schöner Spielaufbau und praktisch keine Eigenfehler sicherten beriets zu Satzmitte eine deutliche Führung. Das Spielkonzept ging hervorragend auf und brachte den absolut verdienten 25:12 Satzgewinn.

Aber wie so häufig in diesem Jahr wurde die mentale Konstanz zum Problem. Es schlichen sich Fehler ein und unser Spiel wurde instabiler. So konnte uns der Gegner den Schneid immer mehr abkaufen und den zweiten Satz mit 18:25 gewinnen. Die nächsten beiden Sätze verliefen ähnlich. Es wurde weiterhin ganz ordentlich gespielt aber der entscheidende Punch fehlte in unserem Spiel. Zusätzlich funktionierte der Block vor allem gegen den Außenangreifer nicht besonders gut. So gingen der dritte und vierte Satz mit 13:25 und 16:25 an den Gegner und somit das Spiel 1:3 verloren.

Gegen Hohensachsen ging es so weiter wie es gegen Rohrbach aufgehört hat. Die Heidelberger fanden nicht so richtig zu ihrem Spiel und die Köpfe gingen nach den ersten beiden verlorenen Sätzen mit 16:25 und 17:25 immer weiter runter. Eine Steigerung im dritten Satz vor allem in der Angabe brachte aber neue Zufersicht. Es wurde wieder deutlich mehr Druck auf den Gegner aufgebaut und das gegnerische Spiel über die Schnellangreifer, die bereits viele Punkte erziehlt hatten, weitesgehend unterbunden. Das brachte die Heidelberger zurück ins Spiel und sie konnten sich Stück für Stück die nächsten beiden Sätze mit 25:20 und 25:22 erarbeiten. Es war kein hochklassiges Spiel, aber der fünfte Satz wurde zu einer sehr spannenden Angelegenheit. Beide Teams schenkten sich nichts und man schaukelte sich zu einem 7:7 hoch. Dann gab es leider eine längere Verletzungspause und so began die "Crunchtime" völlig kalt. Dort zeigten sich wieder einige Unkonzentriertheiten der Heidelberger und man musste sich durch drei leichte Eigenfehler ganz am Ende mit 13:15 geschlagengeben.

So standen zwei ernüchternde Niederlagen und lediglich ein Punkt am Spieltagsende auf dem Konto. Trotzdem gab es natürlich auch positive Erkenntnisse wie der Erste überragende Satz gegen Rohrbach und das die Mannschaft auch wenn es nicht gut läuft weiterhin intakt ist.

Damen II - Kurzer Prozess der Influenza-Kampfgruppe

In den vergangenen Wochen erreichte Trainer Volker Bondzio eine Hiobsbotschaft nach der nächsten. Ein mieser Virus ging herum und legte die halbe Mannschaft lahm. Trotz der vielen krankheitsbedingten Ausfälle machten wir uns frohen Mutes auf den Weg nach Beiertheim, wo auf uns eine erfahrene Mannschaft wartete. Im ersten Satz schien es erst so, als würden sich die Damen aus Beiertheim nach einer kleinen Aufschlagserie absetzen, doch dann wendete sich das Blatt und die Heidelberger Schlangen starteten richtig durch. Unsere Annahmespielerinnen bewahrten Ruhe und brachten den Ball trotz starker Aufschläge der Gegnerinnen sauber nach vorne, sodass Lilja im Zuspiel alle Angreiferinnen einsetzen konnte. Vor allem durch druckvolle und platzierte Aufschläge unsererseits konnten wir den Spielaufbau der Gegnerinnen erschweren oder gar verhindern und machten den Sack schließlich mit einem 25:20 zu.

Voller Selbstvertrauen legten wir im zweiten Satz sogar noch einen Zahn zu. Mit weiterhin sehr druckvollen Aufschlägen und einer stabilen Abwehr machten wir es den Damen aus Beiertheim sehr schwer gegen uns zu punkten. Der Druck im Aufschlag und das vorangegangenen Training von Standardsituationen zahlten sich aus. Es schien fast so, als hätten sich unsere Gastgeberinnen schon aufgegeben. So war es ein leichtes Spiel und wir gewannen auch diesen Satz deutlich mit 25:14 Punkten. Auch in der dritten Runde konnte eine schnelle 19:9 Führung erzielt werden. Unser Sprößling Lilja setzte mit einem Traumzuspiel über Kopf unserer Drei-Punkte-Torte das Sahnehäubchen auf, sodass unsere Diagonale Chris nahezu blockfrei das Spiel die Linie runter gnadenlos beenden konnte. Ein riesen Dankeschön geht an dieser Stelle an unseren Coach und Trainer, der uns mit viel Engagement sowohl im Training, als auch an Spieltagen tatkräftig unterstützt!

In zwei Wochen geht es mit einer hoffentlich gesunden Mannschaft nach Ladenburg, wo weitere drei Punkte gesammelt werden wollen.

ERGEBNISSE - HTV DAMEN OHNE SATZVERLUST

Samstag,18.11.17
3:0  Damen III vs KuSG Leimen II - Helmholtzgymnasium - 14 Uhr
3:0  Damen III vs VSG Rhein-Neckar EFN - danach
3:0  Damen II vs VSG Kleinsteinbach II - SZM -14 Uhr
3:0  Damen II vs TSV Handschuhsheim - danach
3:2  Herren IV vs SG Sinsheim/Waibstadt/Helmstadt II - SZM - 14 Uhr
2:3  Herren IV vs TV Flehingen - SZM - danach
0:3  Herren V vs VSGDJKMVC III - SZM - 14 Uhr
0:3  Herren V vs TV Eppelheim - SZM - danach
0:3  TG Ötigheim vs Herren II - Brüchelwaldhalle - 15 Uhr
3:2  ASC MA-Feudenheim vs Herren III - Brüder-Grimm-Schule - 15 Uhr
3:0  SSC Karlsruhe II vs Herren I - Otto-Hahn-Gymnasium - 19 Uhr
0:3  TSG Wiesloch vs Damen I - Helmut-Will-Halle - 19:30 Uhr

Sonntag, 19.11.17
U20 männl. in Pfinztal
U16 männl. in Bühl
U16 weibl. (Quattro) in Höpfingen
U13 weibl. in Ettlingen/Rüppur
U13 männl. in der Helmholtz-Gymnasiumhalle

Damen I - Kurzes und knackiges 3:0 in Wiesloch

Am vergangenen Samstag stand für die Damen 1 des Heidelberger HTV das Auswärtsspiel in Wiesloch auf dem Programm. Da Trainer Bertram Beierlein mit den Wikingern des HTV in anderer Mission in Karlsruhe unterwegs war, übernahm Martina Einsele die Coaching Position – vielen Dank an dieser Stelle. Auf dem Papier schien die Lage eindeutig zu sein: Die Heidelbergerinnen hatten diese Saison noch keinen Punkt abgegeben und die TSG noch kein Spiel für sich entscheiden können. Trotzdem hatte man sich vorgenommen Wiesloch nicht zu unterschätzen, konzentriert ins Spiel zu gehen und den Gastgeber früh unter Druck zu setzen.

Genau das konnten die Hummeln im ersten Satz umsetzen. Eine Aufschlagserie von Isabel Lehenmeier brachte die frühe Führung, so dass Wiesloch beim Stand von 8:3 die erste Auszeit nehmen musste. Diese zeigte jedoch nicht die erhoffte Wirkung und mit druckvollen Aufschlägen, starken Angriffen und einer aufmerksamen Abwehr konnten die Heidelbergerinnen den ersten Satz mit 25:13 für sich verbuchen.

Am Anfang des zweiten Satzes fehlte den Damen 1 die Konzentration, um sich frühzeitig abzusetzen. Das Side Out war konstant und Zuspielerin Franziska Schief brachte alle Angreiferinnen gut zum Einsatz, doch Aufschlagfehler häuften sich. So war das Spiel punktemäßig ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis Aufschlagserien von Katharina Unverfehrt, Frederike Unverfehrt und Katharina Kurz die Vorentscheidung zum 20:13 brachten. Durch kleine Unsicherheiten im Block und Annahme ließ man den Gastgeber noch einige Punkte gut machen, sicherte sich aber auch Runde Nummer zwei mit 25:21.

Nach Ansage von Martina Einsele wollten die Hummeln im „letzten Satz“ den Sack zu machen. Weniger Aufschlagfehler und eine Serie von Dana Duržová brachten die Führung zum 17:10. Eine stabile Annahme und vor allem Abwehrleistung um Libera Bianca Klein erlaubte Franziska Schief viel im Zuspiel auszuprobieren und ermöglichte variable und starke Angriffe. So ging auch Satz Nummer drei mit 25:15 an die Heidelbergerinnen, die mit drei weiteren Punkten auf dem Hummelkonto wieder die Tabellenführung übernehmen.

Nach dem Spiel schaffte noch ein kleiner Hummelschwarm den Weg ins SZM, wo Julia O., Chris U. und Filip K. aus ihren Geburtstagen eine HTV-Party machten.

Nächste Woche geht es für die Damen 1 mit dem USC Konstanz gegen den direkten Konkurrenten um die Tabellenführung. Die Hummeln freuen sich über jeden der den Weg zum Spitzenspiel in die Pestalozzi-Halle findet.

Es spielten Mira Burtscher (D), Dana Duržová (D), Bianca Klein (L), Katharina Kurz (AA), Isabel Lehenmeier (AA), Marlena Lübke (AA), Franziska Schief (Z), Frederike Unverfehrt (MB) und Katharina Unverfehrt (MB).

Damen II - Am Samstag nachmittag um 14.00 Uhr startete unser Spiel Spiel gegen den VSG Kleinbach 2, die bis dahin nur einen Platz unter uns in der Tabelle belegten. Wir starteten strak ins Spiel und erspielten uns schnell einen komfortablem Punktabstand. Mit einem soliden Spielaufbau und guten Abwehr - und Angriffsaktionen hatten wir die VSG gut im griff. Bis 17:12 schien der Satz sicher unserer zu sein, doch Kleinsteinbach kam nun vollends ins Spiel und durch sehr starke Aufschläge kam unsere Annahme ins wackeln. Ebenso fehlte uns dann die Konsequenz im Angriff, um die entscheidenen Punkte zu machen. Schlussendlich wurde es ein sehr spannender Satz und wir machten am Ende die entscheiden zwei Punkte und gewannen ihn 29:27. Der zweite und dritte Satz blieb relativ ausgeglichen mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten. Unser Spiel zeichnete sich durch sehr gute Abwehr - und Annahmeaktionen aus. Beide Elemente waren durchweg stabil und so konnten wir es Kleinsteinbach sehr schwer machen gegen uns zu punkten. Andersherum machten wir zu wenig Druck im Aufschlag und Angriff beides war nicht variabel genug, sodass es oft zu langen Ballwechseln führte, die wir jedoch meist für uns entscheiden konnten. Biede Sätze gingen knapp mit 25:23 aus.

Das Anschlussspiel gegen den TSV HD-Handschuhsheim war von unserer spielerischen Leistung ähnlich wie im Spiel zuvor, eine konstante Annahme und Abwehr, eine gute Verteilung der Zuspielerinnen auf die jeweiligen Angriffspositionen, jedoch nicht genug Durchsetzungsvermögen der Angreifer. Den ersten Satz gewannen wir so 25:20, darauf folgte ein sehr starker zweiter Satz (25:13) und den letzten Satz gewannen wir ebenfalls (25:22). Grundsätzlich war dieser Samstag, mit zwei gewonnenen Spielen jeweils 3 zu 0 in Sätzen und sechs Punkten, sehr erfolgreich. Es war eine sehr solide Leistung unserer Mannschaft, auf der man in den nächsten Spielen de?nitiv aufbauen kann. ?

Herren I - Am Samstag segelten die Wikinger hochmotiviert zum SSC Karlsruhe 2 um für Ruhm und Ehre die Streitaxt zu schwingen. Als die feindliche Halle betreten wurde, startete allerdings gerade erst ein Spiel der SSC Damen, welches sich zu einem 5 Satz Krimi entwickelte und weitere anderthalb Stunden Zeit zur Erholung lies. Derartig entspannt verschliefen die Wikinger den ersten Satz komplett und wurden mit einem 25:9 bestraft.

Nun endlich im Spiel angekommen, konnte im zweiten Satz den Kräften der Karlsruher Paroli geboten werden und sogar mit einer kleinen Führung in die entscheidenden Satzphase gestartet werden. Durch zu viele Eigenfehler und die Spielroutine des Gegners endete der Satz dennoch in einem 25:23 Satzverlust. Trotzdem konnte gut in den dritten Satz gestartet werden und eine schnelle 10:5 Führung errungen werden. Nachdem diese allerdings durch eine Aufschlagsserie eingeholt war, konnten die Heidelberger sich nichtmehr weiter verteidigen und verloren auch den dritten Satz mit 25:19.

Die kommende Woche wird nun genutzt um weiter die Trainingsroutinen Block/Feldabwehr und Aufschlag zu entwickeln, und diese in Zukunft auch aufs Spiel übertragen zu können.

Herren II - Am vergangenen Samstag war die zweite Wikingerflotte nach Ötigheim aufgebrochen um dort reichlich Beute zu machen und sich somit einen Platz an Odins Tafel im SZM wahrlich zu verdienen. Nachdem die Winde günstig standen traf die Flotte früher als erwartet ein und hatte vor dem geplanten Schlagabtausch gemütlich Zeit die trägen Körper auf Betriebstemperatur zu bringen.

So starteten die Wikinger mit viel Kampfeslust in das erste Scharmützel. Es entwickelte sich ein spannendes Hin und Her in dem zuerst keine der beiden Parteien den Gegner dominieren konnte. Die Wikinger konnten sich im Laufe der ersten Hälfte allerdings einen leichten Vorteil verschaffen. Dieser wurde aber zum Stand von 13:13 von den Gegnern wieder egalisiert. Woraufhin die Wikinger mit wütenden Angriffen reagierten. Es zeichnete sich zum ersten Mal ab, dass die Gegner zwar ihre Flanke gut geschützt, durch die Mitte aber verwundbar waren. Diese Schwäche wurde in der Folge konsequent ausgenutzt. Insbesondere die furchteinflösende Erscheinung von unserem bärtigen Flo (es wird erzählt er sei nur halb Mensch zur anderen Häfte pures Plasma) sollte dem Gegner an diesem Tag im Kopf bleiben. Der Zähler konnte direkt auf 17:13 gestellt werden und der erste Teilsieg mit 25:16 verbucht werden.

Nach einer kurzen Pause ging es in die zweite Runde. Die Wikinger erwarteten nun eine deutlichere Gegenwehr und starteten dementsprechend. Der Gegner sah sich bald mit einer Führung der Wikinger konfrontiert. Diese mussten die Wikinger aber zum Stand von 8:9 aus Sicht der Wikinger wieder an den Gegner abgeben. Die Antwort kam allerdings prompt. Beim Stand von 16:15 aus Sicht der Wikinger stellte sich Nao der Verantwortung und schwang die große Keule am Aufschlag. Mit 5 Punkten konnten sich die Wikinger eine 6 Punkte Führung erkämpfen und die gegnerische Kampfeslust brechen. Auch diesen Sieg ließen sich die Wikinger nicht mehr nehmen. Am Ende stand ein 25:17 auf der Zähltafel.

So kam es dann zur entscheidenden dritten Schlacht. Die bis zu den Zähnen bewaffneten Reihen nahmen Aufstellung. Die einen um dem Gegner den finalen Schlag zu versetzen, die anderen um zu retten, was zu retten war. Auch in diesem Satz konnten sich die Wikinger zum Beginn einen leichten Vorteil erkämpfen. Dann aber entlud sich alle Anspannung in einer längeren Diskussion über die Regeln und Entscheidungen des Schiedsgerichts. Man ließ die Waffen ruhen und ergab sich in endlosen Diskussionen. Nachdem diese endlich abgeschlossen waren und man zum gepflegten Waffenkampf zurückkehrte, stellte sich heraus, dass die Gegner aus Ötigheim mit dem entstandenen Chaos besser zurecht kamen. Sie konnten den Kampf wieder ausgleichen und die Wikinger um ihre dominante Position bringen. Die Tafel zeigte 18:18 als die Gegner den Wikingern zwei Punkte abnehmen konnten. Doch mit heftigen Hieben von erwähntem Wikinger-Flo konnten die Wikinger dem Gegner die Führung wieder entreisen. Den ersten Matchball musste man noch abgeben. Den zweiten Matchball trümmerte Flo allerdings zum erlösenden Sieg ins Feld des Gegners.

Siegestrunken machte sich also das erste Drachenboot auf den Heimweg während die verbliebenen Wikinger noch über die Einhaltung der Regeln im zweiten Schlagabtausch zwischen Ötigheim und Sinsheim zu wachen. Schlussendlich traf man sich aber an der reichlich gedeckten Tafel Odins um in einem rauschenden Gelage die Erfolge des Tages und einige Ereignisse aus grauer Vorzeit zu feiern.

Es spielten Johannes Esser (Z), Helge Eggers (D), Filip Krumpe (M), Florian Schumb-Falk (M), Simon Bredel (AA), Tim Bernhard (AA), Leon Becker (AA), Nao Iwamoto (AA) und Frank Steininger (L).

Herren III - 5-Satz-Krimi mit bitterem Ende

Am 18.11.2017 reist der HTV mit mehr als vollem Kader (13 Mann) ins weit entfernte Mannheim, wo die Mannschaft auf den ASC Feudenheim trifft. Doch schon kurz nach Reisestart kommt es zu ersten Komplikationen – Wir haben David vergessen (der allerdings auch nicht pünktlich zum Treffpunkt erschienen ist [KISTE!!!]) und Eric „Candleman“ Kerzinger darf noch einmal zurück fahren, um unseren Mittelblocker einzusammeln.

Nachdem also alle in der eisigen IGMH-Halle angekommen sind und sich warmgemacht haben, kann das Spiel losgehen. Wie gewohnt sind wir zu Satzbeginn in Geschenkelaune und geben dem Gegner großzügigerweise die ersten 4 Punkte ab. Wir lassen uns davon allerdings nicht unterkriegen, schließlich sind wir diese Situation mehr als gewöhnt und holen den verlorenen Rückstand dank guter Abwehraktionen und überlegten Angriffe allmählich wieder auf. Doch auch die Feudenheimer legen nach und es kommt zum Schlagabtausch. 24 zu 24 ist der Zwischenstand. Immer wieder gibt es Führungswechsel, doch die H3-Athleten behalten den längeren Atem und sichern sich mit einem Endstand von 31:29 den ersten Satz. Der zweite Satz beginnt sehr ausgeglichen. Beide Teams sind entschlossen, heute Punkte zu holen. Es sieht zunächst nach einem leichten Vorteil für den HTV aus. Doch die Feudenheimer schaffen es, einen 11:12-Rückstand zu einem 20:12 zu drehen. Dies ist weniger der Leistung der Feudenheimer geschuldet als vielmehr den Unsicherheiten beim HTV. Nichts will klappen und so geht der Satz mit 15:25 an den Gastgeber.

Im dritten Satz lassen wir uns erneut die ersten Punkte abnehmen und befinden uns so lange Zeit im Hintertreffen. 13:19 ist der Zwischenstand. Doch diesmal sind wir es, die den nötigen Biss zeigen und so stabilisieren wir uns wieder und können dank einer sensationellen Aufschlagserie unserer russischen Kampfmaschine Pavel „Pascha“ Filianin die 24:22-Führung an uns reißen. Kurz flattern die Nerven, als der ASC wieder ausgleicht, doch im dritten Anlauf können wir den Sack mit einem 26:24 zumachen. 2:1 der Stand in Sätzen für den HTV. Der vierte Satz startet und wir behalten das Momentum aus dem dritten Satz zunächst bei, geraten dann aber in der Satzmitte wieder in Bedrängnis, aus der wir es nicht wieder herausschaffen und so zieht der ASC mit 25:21 wieder gleich. Der fünfte Satz ist eine kurze Angelegenheit: Die H3 schafft es nicht, den Verlust des vorigen Satzes zu vergessen und bleibt sich mit einem 2:7-Rückstand treu. Die Angriffe sind von Fehlern geprägt und der saubere Spielaufbau will auch nicht mehr so recht klappen. Der Gastgeber nutzt die Situation schamlos zu seinen Gunsten aus und gewinnt mit einem recht deutlichen 15:9 das Spiel.

Natürlich ist die Mannschaft über den Ausgang des Spiels nicht erfreut, allerdings bleibt ihr nicht viel Zeit zum Durchatmen, da es am kommenden Samstag, dem 25.11. im heimischen SZM (Rohrbacher Straße 102) gegen den Tabellenführer aus Rohrbach und die SG Hohensachsen geht, wo sie wieder 100% Leistung abrufen möchte. Es spielten: Luis (Z), Icke (Z), Eric (MB), Niko (MB), David (MB), Pavel (D), Christian (D), Marc (D/MB), Matthias (AA), Oli (AA), Finn (AA), Tim (L)

Herren V - Sternenkrieger gucken in den Mond

Das war wohl nichts. Von zwei überdeutlichen Niederlagen am Samstag berichten die Chroniken der Heidelberger Sterneföderation.

Zunächst war man gegen die Mannheimer Klingonen noch guten Mutes gestartet. Die Laserschwerter wurden rechtzeitig gezückt und zum Einsatz gebracht. Schnell waren die Heidelberger mit 6 Punkten in Front. Bis zum Stand von 10:04 hielt sich der Vorsprung. Dann aber brachten die Mannheimer Photonentorpedos zum Einsatz denen die Schutzschilde der Sternenflotte nicht standhielten. Kontinuierlich verlor das Heidelberger Raumschiff an Fahrt und bei 21:25 war es endügltig zum Stillstand gekommen. Ein neue Welle der Verteidigung des heimatlichen SZM-Planeten flackerte zu Beginn des zweiten Durchganges nochmals auf. Aber auch diese ebbte schnell ab und mit 20:25 ging der Satz an Mannheim. Mit Blick auf die im Anschluss noch anstehende Begegnung mit den Romulanern aus Eppelheim schenkten sich die All-(Old)Stars das übliche Aufbäumen im dritten Satz und gaben diesen ebenfalls ab mit 15:25

Die Mär vom Kampf gegen Eppelheim ist leider ebenso schnell erzählt. Wie Captain Norbert und der vulkanische, erste Offizier Uwe im Verlauf der Saison dies schon mehrfach diagnostiziert hatten, waren die wackeren Sternenkrieger sich wieder einmal selbst der stärkste Gegner. Weder bedurfte es Warp-Geschwindigkeit im Angriff, noch waren die Eppelheimer Schutzschilde undurchdringlich. Vielmehr wirkte es, als ob die Heidelberger sich geistig schon zu Beginn des ersten Satzes weggebeamt hätten. Mehr als eine einigermaßen solide Leistung – und die kann man durchaus attestieren - war seitens der Eppelheimer nicht erforderlich, um auch den zweiten Sieg des Tages und damit weitere drei Punkte aus Heidelberg zu entführen.

Der anschließenden Tagung des planetarischen Rates bei Verpflegung und Getränken wohnten die Mannen dennoch bei, um sich für künftige Aufgaben zu stärken und neuen Mut zu tanken. Mittels einer Rückbesinnung auf gute, alte Wikinger-Tugenden, hofft man den Start in die Rückrunde in knapp drei Wochen ähnlich erfolgreich gestalten zu können, wie den Beginn der Saison.

EIN BERICHT AUS DER BAZ



1000 EURO FÜR DEN HTV - ES FEHLEN NOCH STIMMEN !!!

Hallo, auch in diesem Jahr gibt es wieder die Aktion „DiBaDu und Dein Verein“ der Ing Diba. In den letzten Jahren haben wir immer mitgemacht und auch zweimal gewonnen. Das Prinzip ist einfach: Vereine aller Art kämpfen in vier Kategorien (Mitgliederzahl) um Stimmen. In jeder Kategorie gewinnen die ersten 250 Vereine 1.000 Euro. Das Verfahren ist einfach: Auf der unten verlinkten Seite gibt man seine Handynummer an und bekommt dann per SMS einen Code, den man wiederum eingibt. Ich habe noch nicht gehört, dass jemand anschließend Spam-Anrufe u.ä. bekommen hat – das Datenschutzversprechen schein also zu stimmen.

Hier der Link direkt zur Abstimmungsseite des HTV: hier klicken

Bitte lasst das über alle eure Kanäle wie Mailverteiler, Whatsapp-Gruppe, Facebook-Seiten usw. laufen – 1.000 Euro für den HTV sind ja eine feine Sache!

Liebe Grüße

Tim Posawatz
Sportwart Heidelberger Turnverein 1846 e.V.


DAS NEUESTE VIN GIBT ES HIER ZUM RUNTERLADEN





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