Die HTV-Volleyball-Familie trauert um Milla Olivia Seegers. Mit unseren Gedanken sind wir bei ihren Eltern Mone und Thorsten sowie bei ihren Geschwistern Jule und Leni, denen wir für die nächste Zeit viel Mut und Kraft wünschen. Im vergangenen Jahr hatten wir von der schweren Krebskrankheit Millas erfahren. Dank großzügiger Spenden konnten wir mit dem Förderverein zu Gunsten krebskranker Kinder und deren Familien ein Trikot der Beachvolleyball-Olympiasieger von London Brink/Rekermann ersteigern. Dies traurige Ereignis zeigt, wie wichtig es ist, weiterhin den Kampf gegen den Krebs zu unterstützen.



JETZT AM SONNTAG - BEACHAUFDECKEN

Termin fürs Aufdecken ist am Sonntag 26.3. um 13:00 Uhr. Die letzten Jahre war das innerhalb einer Stunde erledigt und man kann direkt danach in den Sand starten. Aktuell ist ab kommender Woche sonniges Beachwetter angesagt.
Weitere Termine in der Rubrik htvBeach

VORSCHAU SAISONABSCHLUSS - DANACH ABSCHLUSSFEIER IM SZM

Samstag, 25.3.17 - Anschreiben - Herren III
Herren I vs KIT Sport-Club - SZM - 16 Uhr
Damen I vs SV Bohlingen - SZM - 20 Uhr
VSGRNEFN vs Damen III - Großsporthalle - 15 Uhr
Ladenburger SV vs Damen II - SZN - 15 Uhr - Spiel 2
VSMAGDJKMVC III vs Herren V - IGMH - 15 Uhr
VSMAGDJKMVC II vs Herren IV - IGMH - 15 Uhr
AVC St. Leon-Rot vs Herren III - Mönchsbergalle - 15 Uhr
TV Bühl vs Herren II - Großsporthalle - 15 Uhr

Damen I:   Am kommenden Samstag ist es noch einmal so weit: Ein letztes Mal wird sich die Damen 1 des Heidelberger TV in dieser Saison auf dem Spielfeld beweisen. Um 20 Uhr empfangen sie den SV Bohlingen im Sportzentrum Mitte, um das dritte Mal in Folge vor heimischem Publikum aufzuschlagen. Der Entschluss steht fest, im Gegensatz zu den zwei vorherigen Wochen soll das Feld dieses Mal jubelnd verlassen werden. Die heidelberger Hummeln haben den Stachel ausgefahren, die Flügel befreit und nun gibt’s kein Halten mehr! Die Damen des HTV freuen sich, die Saison mit zahlreichen Zuschauern zu beenden und ihnen zum Schluss noch einmal zu zeigen „Wir können auch anders!“.

Herren I:  Die heimatliche Bastion ein letztes Mal unter Beschuss. Am Samstag, 16 Uhr im SZM, geht es in den letzten Kampf um Badens Vize-Krone. Der hochtechnologisierte Gegner KIT SC befindet sich in einem fulminanten Schlussspurt, mit zuletzt drei Siegen in Folge, und ist somit aktuell direkter Tabellennachbar. Im Kampf um die silberne Schale Badens, werden wir jedoch ihre zarten Fächer an unseren schartigen Äxten zerschellen lassen und ihnen den Wind aus den Segel nehmen. Unser Schildwall soll ein letztes Mal des Gegners Seelen rauben und unsere Hiebe ihnen die Helme spalten. Nach Erkundungsreise im vollbusigen Norden kehrt Lenker Bozza zurück. Unsere Phalanx in der Mitte begrüßt Sebastian zurück in ihren Reihen, der nach der Resektion überflüssiger Knieteile wieder Höhenlüft schnuppern darf.

Wir streben einen drei Punkte Sieg an und sind guter Hoffnung, dass der TV Kappelrodeck gegen FT Freiburg II seinem Tabellenplatz die letzte Ehre erweist. Wir freuen uns auf zwei spannende Spiele bei denen Platz zwei und drei der Oberliga Baden noch indirekt ausgespielt werden. Im Anschluss steht die Schlacht der Schildmagde an, welche besungen und bejubelt werden will. Auf das die Gesänge in dieser uferlosen Nacht nie verstummen.

Herren II:  Am untersten Ende des NVV-Gebiets widmet sich unsere beschwingt besetzte H2 der Mannschaft, die sich bis kurz vor Schluss der Runde fast ans oberste Ende der Tabelle gespielt hat. Tabellarisch geht es für uns zwar um nichts mehr, aber im letzten Aufeinandertreffen zahlten wir kräftig ins Punktekonto des TV Bühl ein. Nachdem jeder Satz in der ersten Hälfte klar dominiert worden war, gaben wir im 2. sogar eine 9-Punkte Führung noch aus der Hand. Dieses Mal soll eine stabilere Leistung in zügiger Manier den Ausgleich des Punktekontos gegen Sie ermöglichen. Wir wollen schließlich die Saisonabschlussfeierlichkeiten nicht aufhalten. Wir wünschen allen einen gelungenen Abschluss und einen schönen letzten Spieltag der Spielrunde 16/17!

Herren V:  Ein letztes Mal in dieser Saison laufen am 25.03. die Schiffe der Old Vikings aus. In Mannheimer Gewässern auf Beutezug zu gehen, ist deren hehres Ansinnen. War man im Laufe dieser Kampfessaison unter dem Strich eher mäßig erfolgreich, hoffen die Mannen aus Heidelberg doch auf einen versöhnlichen Abschluss bei den Recken aus der Quadratestadt. Nur ein Pünktchen und der Abstieg wäre aus eigener Kraft besiegt. Natürlich werden diverse Beschwörungsformeln aufgerufen werden, um im Fernduell die kürzlich besiegten Sandhausener Horden, die zeitgleich gegen brachialgewaltiges Eberbacher Jungvolk zu Kampfe ziehen, zu Salzsäulen erstarren und punktlos gen Heimat ziehen zu lassen. Letztendlich aber werden die Wikinger das Heft des Handelns in der IGMH zu Mannheim selbst in die Hand nehmen müssen, will man in den sicheren Hafen Klassenerhalt einlaufen.

ERGEBNISSE

19.3.2017 - Unsere U16m gewinnt unangefochten den Jugendverbandspokal in heimischer Halle!



Samstag, 18.3.17
0:3  Damen I vs VSG Mannheim - SZM - 20 Uhr

Damen I:  Hummeln mit Flugproblemen

Wieder konnte die Damen1 des Heidelberger TV, in ihrem vorletzten Heimspiel gegen die VSG Mannheim, nicht punkten. Von Beginn an schien der Wurm drin zu sein- ein paar schwache Annahmen brachten das Team aus dem Konzept und ruckzuck hatten die Heidelbergerinnnen einen Rückstand von 8 Punkten. Diesen Vorsprung konnten die Spielerinnen der VSG Mannheim durch solide Aufschläge und eine hohe Fehlerquote der Gastgeberinnen sogar noch ausbauen. Am Ende des ersten Satzes konnten zwar auch die Hummeln mit einer schönen Aufschlagserie von Julia Jungmann etwas glänzen, sie unterlagen den Mannheimerinnen aber letztlich doch recht deutlich mit 25:16. "Aufstehen, Krone richten, besser machen" sollte das Motto des zweiten Satzes sein. Der verlief dann auch ausgeglichener. Die Spielerinnen konnten dank einer kontrollierteren Annahme bessere Angriffssmöglichkeiten herausspielen und somit den Gegner zeitweise unter Druck setzen. Die Zuspielerin Franziska Schief spielte trotz Gesichtsverletzung ohnehin eine gute Partie. Am Satzende fehlte jedoch der letzte Biss um den Satz für sich zu entscheiden, sodass es nur für 19 statt 25 Punkte reichte. Den letzten Satz möchte man dann fast schon aus dem Gedächtnis streichen. Wieder stand es nach kurzer Zeit 3:11 und bis auf lange Gesichter gab es wenig zu sehen vom HTV. Insgesamt zu passiv und ohne Ideen gaben die Hummeln leider auch den letzten Satz an die konstanten Mannheimerinnen ab.

Nach nun zwei deutlichen Niederlagen zu Hause möchte das Team von Trainer Bertram Beierlein am letzten Spieltag nochmal richtig Gas geben und einen versöhnlichen Saisonabschluss hinlegen. Sie wollen den Gegnern und den Zuschauern zeigen, dass es auch anders geht.

Die Hummeln werden Flugstunden nehmen und zum Ende hin nochmal zum Höhenflug ansetzen. "Aufstehen, Krone richten, besser machen". Jetzt erst recht!

Samstag, 11.3.17
3:1  Damen III vs SG Ketsch-Brühl III - Pestalozzihalle - 14 Uhr
1:3  Damen III vs TSG Rohrbach III - danach
0:3  Herren V vs VSG Ubstadt/Forst II - Pestalozzihalle - 14 Uhr
3:2  Herren V vs TV Eppelheim - danach
0:3  Herren IV vs Herren III - Pestalozzihalle - 14 Uhr
1:3  Herren IV vs VC Hoffenheim - danach
0:3  Damen I vs SVK Beiertheim II - Pestalozzihalle - 20 Uhr
0:3  TV Bühl vs Damen II - Großsporthalle - 14 Uhr - Spiel 2
3:2  TSG Blankenloch III vs Herren II - Bildungszentrum - 15 Uhr
0:3  VSGMADJKMVC vs Herren I - GBG-Halle - 16 Uhr

Herren I:  Wikinger entreissen Hobbykryptoniern 3Punkte
VSG Mannheim - HTV/USC Heidelberg 1:3 (23:25, 25:18, 21:25, 7:25)

Nachdem das Flaggschiff des HTV/USC Heidelberg schon im November gegen anstürmende Mannheimer die eigene Festung sicher verteidigen konnte, hatte man sich nun vorgenommen, deren Burg dem Erdboben gleich zu machen und mit 3 Punkten Beute gen Heidelberg zurückzusegeln. In dieser Schlacht sollte es für beide Mannschaften um einiges gehen: die Wikinger wollen weiterhin die Krone der Vizemeisterschaft erringen, während die Mannheimer verzeifelt aus dem Tabellenkeller wollen. Der Kampf auf dem Schlachtfeld war lange Zeit ausgeglichen und das Kampfesglück wogte hin und her. Jedoch waren die Wikinger in der Schlussphase abgezockter und die Mannheimer setzten sich durch einen verschlagenen Aufschlag selber den Todestoß. Nun an die Wand gedrängt, begannen die Mannheimer sowohl auf und neben den Feld mit aggresiveren Methoden zu kämpen. Die Schilde der Wikinger zeigten gegen diese Methoden zu spät ihre Wirkung. Die Herausnahme von Steinsson konnte zwar wieder Stabilität gewährleisten, allerdings das Blatt nicht mehr wenden. Der Lenker und Denker der Wikinger forderte in der kurzen Verschnaufpause zwischen den Scharmützeln mehr Aggresivität auf dem Schlachtfeld. Wie man es zu erwarten hat, ging der Kapitän mit gutem Beispiel voran, endend in einer gelben Karte. Die quadratisch denkenden Fans und auch die Mannheimer Spieler selbst schienen nun Blut geleckt zu haben: auf der Tribüne wurde angefangen zu trommeln (dabei sollte man wissen, dass Trommeln in der Schlacht die Kampfeslust der Wikinger steigern) und auf dem Feld hörte man Sprüche wie: "Drei Angreifer und die Nr. 21 kann nicht hauen" woraufhin die Axt ebenjener Nr 21 mit solcher Wucht niederkrachte, dass sich Mannheim nichtmehr davon erholen konnte und das Scharmützel zu Gunsten der Wikinger ausging. Nun mit ordentlich Wind in den Segeln flog ein Stein nach dem anderen in das Mannheimer Feld und richtete dabei immensen Schaden an. Selbst mit einem neuen Taktgeber und ständig neuen Angreifern auf der gegnerischen Seite schafften es äußerst wenige Angriffe am Schildwall der Wikinger vorbei und selbst wenn, wurde dieser herausgekratzt und brachial im Mannheimer Feld versenkt. Die gegnerische Nr. 2 hatte es über den gesamten Spielverlauf bis zu diesem Zeitpunkt hin perfektioniert, das Spielgerät bei Aufschlag für die Wikinger nicht herauszurücken, was in einer gelben Karte für die Quadratestädter mündete. Mit der Macht aller Götter auf Seiten der Wikinger und die krampfhafte Angst der Hobbykryptonier vor dem Abstieg, sorgten nun für einen sehr deutlichen Ausgang der Schlacht. Eine lodernd brenende Burg hinterlassend, segelte man nun zurück in den Heimathafen um die Schildmägde der Wikinger zu unterstützen.

Und die Moral von der Geschicht’
Superman-Socken bringen’s immer noch nicht!

Herren II:  Am 11. 3. reisten die Wikinger zu ihrer vorletzten Schlacht dieser Saison. Der Gegner aus Blankenloch zeigte schon in seinem ersten Spiel gegen die vermeintlich favorisierten Sinsheimer, dass er im Abstiegskampf nicht daran dachte Punkte einfach so herzugeben. Der erste Satz zwischen den Wikingern und der TSG verlief lange ausgeglichen, jedoch besann man sich in der Schlussphase auf die Worte von Trainer Raimund und konnte eine 22:17 Führung herausspielen, die man bis zum Satzgewinn (25:20) nicht wieder hergab. Der zweite Satz zeigte eine deutlich geknickte Blankenlocher Mannschaft, die früh im Satz unter einer Aufschlagserie von Kapitän Simon einbrach. Der dort gewonnene Vorsprung von 5 Punkten konnte vor allem durch druckvolle Aufschläge und gute Blockarbeit immer weiter ausgebaut werden und somit wurde der Satz nach nur 17 Minuten souverän mit 25:13 eingefahren. Im dritten Satz verloren die Wikinger ihre Spannung und ließen sich durch den hart kämpfenden Gegner zur Satzmitte einholen. Leider fielen auch einige recht klare Fehlentscheidungen zu Ungunsten der Wikinger aus, der Endstand von 18:25 zeigte jedoch, dass die Wikinger eben nicht in der Lage waren, klare Punkte zu erzielen. Diese Niederlage sollte eigentlich ein Weckruf sein müssen, jedoch verlor die Mannschaft im vierten Satz beim Spielstand von 8:8 erneut den nötigen Zug und lief plötzlich einem großen Rückstand (8:14) hinterher. Da jedoch niemand Lust auf einen fünften Satz hatte startete eine erfolgreiche Aufholjagd, die sogar zum Ausgleich bei 24:24 führte. Leider fehlte in dieser kritischen Situation der nötige Druck im Auschlag und man musste den Satz mit 24:26 abgeben. Im Tie-Break gelang es den Wikingern allerdings nicht, den Schwung aus der Aufholjagd aus Satz 4 mitzunehmen. Man ließ wie so oft den Gegner früh davonziehen und wehchselte beim Spielstand von 2:8 die Seiten. Diese Führung ließ sich die TSG nicht mehr nehmen, die Wikinger verloren den fünften Satz 10:15 und das Spiel 2:3.

Es spielten Simon Bredel (MB, AA), Til Behrendt (Z), Johannes Esser (Z), Nao Iwamoto (AA, MB), Jonathan Pfeuffer-Rooschüz (D), Frank Steininger (L), Tim Bernhard (AA), Niko Schnellbächer (MB) und Leon Becker (AA). Ein besonderer Dank geht an Tim und Niko, die auf die Spiele ihrer eigenen Mannschaften verzichteten, um den geschwächten Kader der Mannschaft aufzufüllen.

Herren III:  Klarer Sieg gegen den Konkurrenten aus dem eigenen Verein

Letzten Samstag, am 11.03.2017, traten die Herren 3 des HTV die weite Reise zum Auswärtsspiel gegen die H4 in der Heidelberger Pestalozzihalle an. Die Halle war gut besucht, da sowohl die H5 als auch die D3 Heimspiele hatten. Auf Tim (Auslandssemester) und Mauro (temporäre Rückkehr zu den heimischen Wurzeln), Pavel und Icke (verletzungsbedingte Ausfälle) sowie unsere Langzeitkranken Till, Stefan und Fips müssen wir dieses Mal verzichten, was einige Lücken in unserem Kader hinterlässt. Glücklicherweise können wir seit letztem Freitag das 1,96 m große Nachwuchstalent Phil in unserem Team begrüßen, das auf Mitte oder Dia eingesetzt werden kann.

Der erste Satz startet recht solide: Wir kommen druckvoll ins Spiel und erarbeiten uns recht schnell eine 4:2-Führung, die wir uns von der H4 mit einem 5:5-Ausgleich wieder wegnehmen lassen. Doch mithilfe einer Float-Aufschlagserie, der die gegnerische Abwehr nichts entgegenzusetzen hat, schaffen wir es, eine 11:6-Führung zu ergattern; von Personalmangel auf der Bank keine Spur. Auch im weiteren Verlauf des Satzes findet die H4 nicht so recht ins Spiel. Die vernichtende Bilanz lautet 25:10. Der zweite Satz gestaltet sich ein wenig anders. Wo zuvor noch Sicherheit und Druck vorherrschend war, macht sich nun Unsicherheit bei der H3 breit. Sehr viele Aufschlagfehler gepaart mit einigen Defiziten in der Abstimmung und beim Angriff sorgen dafür, dass die H4 lange am Ball bleibt. Erst in den Schlusspunkten des Satzes löst sich der Knoten und die H3 spielt befreiter. Der Satz geht mit 25:20 an die H3.

Im dritten Satz gelingt es den Herren 3 wieder, ihren Spielstil durchzuziehen und sich nicht durch den einen oder anderen Punktverlust verunsichern zu lassen. Die Abwehr und die Annahme sind hier entscheidend, um dem Zuspiel und Angriff ein solides Fundament zu bieten. Das ist uns generell ganz gut gelungen, was sich auch im 25:17-Endstand des letzten Satzes zeigt.

In zwei Wochen (am 25.03.2017) tritt die H3 dann in St. Leon-Rot zum letzten Saisonspiel an, wo sie bereit ist, noch einmal alles zu geben, um die Saison zu einem erfolgreichen Ende zu führen.

Es spielten: Marcus (AA), Oli (AA), Eric (MB), Marc (MB), Phil (D), Christian (D), Yannick (L), Max (Z)

Damen I: Am vergangen Samstagabend empfingen die erste Damen des HTV die Damen des SC Beiertheim in der heidelberger Pestalozzihalle mit dem Vorsatz, den Sieg der Hinrunde zu wiederholen.

Doch bereits im ersten Satz fiel es den Heidelbergerinnen schwer ins Spiel zu finden. Sie gaben sieben Punkte ab, bevor sie zum ersten Aufschlag kamen und auch dann gelang es ihnen nicht, das Spiel zu kontrollieren. Sie zeigten sich unkoordiniert und wenig offensiv. So machten sie es dem beiertheimer Team leicht, den Satz mit einem 25:16 zu beenden. Im zweiten Satz schafften es die Beiertheimerinnen erneut, sich einen Vorsprung von sechs Punkten zu sichern. Und auch im weiteren Verlauf des Satzes hatte das heidelberger Team immer wieder Probleme, mit ihrer Annahme die druckvollen Aufgaben der Gegnerinnen unter Kontrolle zu bringen. Darüber hinaus ließ die eigene Durchschlagkraft im Angriff zu wünschen übrig, sodass es dem Gegner leicht gemacht wurde, ein selbstbewusstes Spiel zu führen. Mit nur 13 Punkten verloren die HTV Damen auch den zweiten Satz. Nun sollte noch einmal die Chance genutzt werden, die eigene Leistungsfähigkeit auf dem Spielfeld zu zeigen. In einigen dynamischen Spielzügen gelang es den Heidelbergerinnen die gegnerische Mannschaft durch gute Aktionen ihren Kampfgeist spüren zu lassen. Und doch reichte die Durchsetzungskraft nicht aus, um das Spiel zu dominieren und sie gaben den Satz mit 18:25 ab.

Mit großer Enttäuschung über die 0:3-Niederlage, über den dadurch nicht erfüllten Vorsatz und vor allem darüber, sich so unter Wert verkauft zu haben, ging der Heimspielabend für die HTVlerinnen zuende.

Damen III: Letzter Heimspieltag der Saison

Am Samstag hatten die Damen 3 ihren letzten Heimspieltag in der Pesta gegen die SG Ketsch-Brühl 3 und die TSG HD-Rohrbach 3 Damen. Gut gelaunt starteten die HTV Mädels in den ersten Satz gegen Ketsch und gewannen diesen mit einem 25:18. Im zweiten Satz aber wendete sich das Blatt und der HTV konnte an die Leistungen vom ersten Satz einfach nicht anknüpfen. Somit war das Ergebnis 23:25 für Ketsch-Brühl. Das ließen die HTV Mädels aber nicht auf sich sitzen und konterten prompt mit einem 25:12 im dritten Satz. Nun hieß es auch noch den vierten Satz zu gewinnen, was dann schließlich nach einem haarsträubenden 26:24 auch gelang. Das Spiel konnte somit mit einem 3:1 für den HTV entschieden werden.

Es spielten: Kini (M), Johanna (M), Maya (AA), Chici ( AA), Luisa (D), Virgi (Z), Maret (L)

Jetzt war das Spiel gegen den Tabellenzweiten dran, die TSG Rohrbach, was sich deutlich schwieriger gestalten sollte. Im ersten Satz war das Glück noch auf Seiten des HTV und mit einem klasse Zusammenspiel, hammerharten Angriffen und starker Abwehr sowie toller Stimmung konnten die Mädels mit 25:15 gewinnen. Doch wie auch im ersten Spiel wollte dies alles im zweiten Satz einfach nicht klappen. Die Rohrbacherinnen waren jetzt wohl im Spiel angekommen und besiegten den HTV mit einem 21:25. Im dritten Satz war der Unterschied leider noch deutlicher. Während die TSG ihr Können zeigte, klappte dies bei den HTV Mädels diesmal nicht und der Satz wurde mit einem 17:25 zugunsten der TSG gewonnen. Mit einem 1:2 ging es den vierten Satz. Hier wiederholte sich, was in den beiden vorherigen Sätzen geschehen war. Der HTV war der TSG klar unterlegen, konnte einfach nicht mehr zurück ins Spiel finden und die Nerven lagen blank. Schließlich beendete die TSG das Spiel mit einem 10:25. Nach diesem Spieltag bleiben die HTV Damen auf dem vierten Tabellenplatz.

Es spielten: Eva (M), Kini (M), Elli (AA), Chici (AA), Maya (AA), Luisa (D), Johanna (D), Charlott (Z), Virgi (Z), Maret (L)

Herren V:  Die generationenübergreifende AH-Truppe der Herren 5 mußte am Samstag in eigener Halle im Abstiegskampf gegen gleich zwei in der Tabelle besser platzierte Teams antreten. Dummerweise bescherte der Spielplan dabei im ersten Spiel den Tabellenzweiten VSG Ubstadt/Forst 2 und erst danach den vermeintlich leichteren Gegner und ebenfalls noch vom Abstieg bedrohten TV Eppelheim. Somit stellte sich vor dem Spiel die Frage: Haben wir gegen die UFO's eine Chance und greifen an, - oder schonen wir lieber Kräfte für das zweite Spiel ?

Letzteres wurde zur taktischen Marschroute bestimmt . Mit variierten, teilweise ungewohnten Aufstellungen und nicht unbedingt konsequentem Einsatz aller zur Verfügung stehenden Mittel versuchte man den VSG-lern Paroli zu bieten. Dies gelang zunächst auch ganz gut ehe Mitte des 1. Satzes die HTV-Mannen eine 8-Punkte-Serie des Gegners zuliessen die das Team bis zum Satzende nicht mehr aufholen konnte (17:25). In den beiden folgenden Sätzen spielten die Mannschaften auf Augenhöhe bis jeweils in den Schlussphasen beim HTV der Faden riß und sich die kompakter und fehlerfreier spielende VSG knapp mit 23:25 und 20:25 durchsetzen konnte. Forst/Ubstadt kam so zu einem vermeintlich deutlichen, letztlich aber doch auch gefährdetem 3:0 Sieg. Betrachtet man den Verlauf des Spiels und bedenkt man, daß beim HTV zu keiner Phase des Spiels die bestmögliche Besetzung auf dem Feld stand, fragt man sich, ob es nicht möglich gewesen wäre, bereits gegen die Ufo's zu punkten. Der Schreiberling meint „Ja“, aber der hat „gut reden“, war er doch wegen Verletzung erst gar nicht am Start.

Im folgenden Abstiegsderby wollte man nur nebenbei die Scharte der klaren Hinspielniederlage in der sonnendurchfluteten Eppelheimer Beachhalle auswetzen.* Vielmehr mußten Punkte her, - wollte man sich doch von den direkten Abstiegsplätzen absetzen. So ergab sich gleich im 1. Satz das erwartete Kopf-an-Kopf-Rennen in dem im Fotofinish der HTV knapp die Nase vorne hatte (26:24). In den Sätzen 2 und 3 gelang es aber den Eppelheimern, sich langsam aber stetig abzusetzen und nach Ergebnissen von 19:25 und 18:25 mit dem Gewinn des einen Punktes den eigenen Klassenerhalt zu sichern. Ob es daran lag, daß nun Eppelheim in sicheren Gewässern weiterschippern konnte und deshalb vielleicht etwas nachließ, oder daran, daß der HTV angesichts des trotzdem noch möglichen Klassenerhalts einfach weiter kämpfte, sei mal dahingestellt. Jedenfalls fand der HTV wieder besser ins Spiel und drehte dasselbe mit 25:17 und 15:9 doch noch zu einem viel umjubelten 3:2 Sieg.

Bedauerlich ist nur, daß eine Drei-Punkte-Beute aus dem Heimspieltag für die Wikinger-Oldies den endgültigen Klassenerhalt bedeutet hätte. So heißt es weiter zu kämpfen und im letzten Spiel gegen den Meisterschaftsanwärter VSG Mannheim über sich hinaus zu wachsen.

Unbestätigten Gerüchten zufolge soll übrigens in den HTV-Hallen der weltweit bekannte, legendäre, frühere russische Startrainer N. K. gesichtet worden sein während er in seiner unnachahmlichen Art die HTV-Oldies unterstützte.*

*: Anmerkungen für Insider

U14M IST NORDBADISCHER MEISTER

“So sehen Sieger aus!” - auch am letzten Spieltag der U14-Runde schallte das Lied immer wieder aus den Kehlen der Heidelberger Jungs, wenn sie ihre Siege bejubeln durften. Doch dieses Mal war die Freude noch etwas größer, denn am letzten Spieltag sicherten sich die Young Vikings auch den Meistertitel von Nordbaden.

Zuvor hatten sich die Jungs um den Kapitän Philipp Sandmann auf dem Feld keine Blöße gegeben: kein einziger Satzverlust in vier Spielen lautete die makellose Bilanz am letzten Spieltag. Da mit Philipp und Henrik zwei wichtige Spieler leicht angeschlagen in den Spieltag starteten, konnten die Ersatzspieler diesmal ihr können Zeigen. Insbesondere der Neuanfänger Finn Lubritz spielte stark auf und holte mit starken Aktionen am Netz viele wichtige Punkte.

Die Bilanz der Heidelberger am Ende der Saison kann sich sehen lassen: in 20 Spielen gab es nur eine einzige Niederlage, und auch der Satzquotient von 41:4 spricht eine deutliche Sprache!

Dem zweiten Team des HTV/USC gelang am letzten Spieltag endlich der langersehnte Sieg gegen die VSG Ettlingen/Rüppurr. Nachdem die letzten Partien immer knapp zu Gunsten der Ettlinger geendet waren, war es dieses Mal eine klare Sache: mit hoher Konzentration und großem Einsatz gaben die Heidelberger dem Gegner keine Chance und gewannen klar mit 25:15 und 25:14. Einziger Wermutstropfen war das letzte Spiel gegen den TV Bühl, indem viele unnötige Fehler zu einer knappen Niederlage führten, so dass den Jungs wieder einmal der zweite Platz verwehrt blieb.

Dennoch sicherten sie sich in der Endabrechnung den dritten Platz bei der Nordbadischen Meisterschaft und konnten sich über den Podestplatz und die Bronzemedaillen freuen.

HTV/USC Heidelberg 1: Philipp Sandmann, Nils Gromer, Henrik Sauter, Artur Wehnes, Max Berry, David Wenzel, Philipp Schäffner, Finn Lubritz

HTV/USC Heidelberg 2: Morten Wiederhold, Tom Gürsching, Mattis Müller, Ben Stiehl, Lukas Fischer, Nils Poggemöller





ERGEBNISSE

Samstag, 4.3.17
1:3  Damen II vs VSG Kleinsteinbach II - SZM - 14 Uhr
3:1  Damen II vs TV Bretten - danach
0:3  Herren III vs TSG Rohrbach II - SZM - 14 Uhr
3:1  Herren III vs TSG Wiesloch - SZM - danach
3:0  Herren II vs TG Ötigheim - SZM - 14 Uhr
2:3  Herren II vs SSC Karlsruhe III - SZM - danach
3:2  Herren I vs USC Konstanz II - ISSW - 20 Uhr
0:3  Ladenburger SV III vs Damen III - SZN - 15 Uhr - Spiel 2
1:3  TG Sandhausen vs Herren V - Gynasiumhalle - 14 Uhr
3:1  SG Hohensachsen vs Herren IV - Hohensachsen - 15 Uhr

Damen II:  Heidelberger Schlangen spielen mit angezogener Handbremse – wenigstens reichte es für einen Sieg

Damen 2 vs. Kleinsteinbach

Das Wetter an diesem Samstag, den 4.3. war frühlingshaft und damit war es Zeit für die Heidelberger Schlangen, an diesem letzten Heimspieltag so richtig aus der Haut zu fahren und den Gegnerinnen zu zeigen, wo der Hammer hängt. Kurz vor Beginn der Partie machte das Ganze allerdings eher den Eindruck eines Testspiels, da das Schiedsgericht eine Weile auf sich warten ließ.

Das erste Spiel glich streckenweise eher einer Zitterpartie, in der wir trotz guter Annahme zu häufig einfach keinen Abschluss fanden, mit dem sich punkten ließ. Wir wussten ja was zu tun war, konnten aber einfach keine Variabilität in unser Angriffe bringen. Kleinsteinbach hingegen nutzte unsere Schwachstellen geschickter und effektiver, in dem sie häufig über oder durch unseren Block spielten und damit die Abwehr erschwerten. Auch unsere sonst sehr starken Aufschläge ließen bei diesem Spiel auf sich warten und Kleinsteinbach nutzte diese Möglichkeit sogleich für einige erfolgreiche Angriffe. Zudem häuften sich dann noch unnötige Eigenfehler auf unserer Seite, die unsere Unsicherheit noch vergrößerten. Die Handbremse blieb das gesamte Spiel über angezogen. Darüber konnte auch ein gewonnener zweiter Satz der Heidelberger Schlangen nicht hinwegtäuschen. Denn wir nutzten den Ausgleich zum 1:1 nicht, um endlich unseren Siegeswillen zu zeigen. Somit ging der Sieg verdient mit 3:1 an Kleinsteinbach (20:25; 26:24; 20:25; 21:25).

Damen 2 vs. Bretten

Bretten brachte uns gleich zu Beginn mit einer starken Aufschlagserie in Bedrängnis, aber in diesem zweiten Spiel zeigten die Schlangen endlich, dass sie ihrem Schlachtruf gewachsen waren. Julia (du geile Schlange) platzierte ihre Aufschläge präzise und stark im Feld der Damen aus Bretten und am Ende ging der erste Satz knapp mit 26:24 an die Heidelberger Schlangen. Endlich ein guter Start!

Aber auch in diesem Spiel konnten wir die Handbremse selbst nach einem gelungenen Start nicht komplett lösen. Bretten zeigte wie auch schon im Hinspiel eine stabile Abwehr und brachte eine Vielzahl unserer nicht konsequent genug ausgeführten Angriffe und kurzen Bälle zurück und sicherte sich knapp den zweiten Satz (24:26). Im dritten Satz kamen die Damen aus Bretten zu unserem Glück nicht zu einer Aufschlagserie, dafür dominierte unsere Zuspielerin Giulia gekonnt den Satz mit ihren Schlangeneiern (25:14). In Satz drei und vier waren unsere Angriffe nun immerhin etwas variabler und druckvoller. Es kam endlich ein Siegeswille auf, den vor allem Melissa entschieden nutzte, um über außen einen Punkt nach dem anderen zu machen. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Tapehersteller! Mit Hilfe abgeklärter Aufschläge am Schluss von Alida konnten wir das Spiel gewinnen (25:21) und am Ende zumindest drei Punkte von diesem Heimspieltag mitnehmen. Wie Coach Martina präzise zusammenfasste, zeigten die Schlangen erst in den letzten drei Minuten des Spiels ihren unbedingten Siegeswillen und somit wo der Hammer hängt. In den kommenden Wochen und den zwei letzten verbleibenden Spielen der Saison wollen wir gegen Bühl und Ladenburg unbedingt die Handbremse lösen, um zu einem versöhnlichen Saisonabschluss zu kommen.

Damen III:   Vergangenen Samstag machten sich die Damen III vom Heidelberger TV auf, ihr nächstes Spiel zu gewinnen. Gastgeber waren die Mädels von Ladenburg SV III. Das Spiel konnte mit 3:0 gewonnen werden.

Im ersten Satz mussten die HTV-lerinnen erstmal warm werden. Nach kleinen Anfangsschwierigkeiten verlief der erste Satz jedoch problemlos dank sicherer Aufschläge, konstanter Annahme und guten Angriffen. Mit 25:11 entschieden die Mädels vom HTV den Satz für sich. Der zweite Satz konnte zwar mit 25:16 auch gewonnen werden, allerdings schlichen sich Aufschlagfehler und einige mehr oder weniger offensichtliche Netzberührungen in das Spiel der HTV-Mädels. Ziel für den nächsten Satz war es, sich mehr zu konzentrieren und die Eigenfehler zu vermeiden. Gesagt, getan: Dank einigen Aufschlagserien, starken Angriffen und einer sicheren Abwehr konnte der letzte Satz mit 25:8 gewonnen werden.

Es spielten: Virginia (Z), Eva (M), Kincsö (M), Johanna (D), Elli (AA), Chiara (AA), Annkatrin (AA).

Herren I:  Am Samstag gelang es gegen die aus dem fernen Süden angereisten Konstanzer Leichtmatrosen einen knappen, jedoch glorreichen Sieg zu erringen und damit weitere Punkte zur Sicherung des 2. Tabellenplatzes zu erkämpfen (22:25, 25:20, 24:26, 25:18, 15:13).

Bereits vor dem Spiel wurde vor dem Gegner gewarnt, der im Angesicht des Abstiegs zum Berserker werden könnte um unseren Mannen sicher geglaubte Punkte zu entreißen.

Und so kam es zum Schlagabtausch: Angetrieben von einem stimmgewaltigen Publikum wechselten Angriff und Abwehr, doch keines der Teams konnte sich einen vorzeitigen Sieg sichern.

Folgerichtig kam es daher nach 4 gespielten Sätzen zum Tiebreak. Die Heidelberger konnten in diesem finalen Kräftemessen noch einmal die letzten Reserven mobilisieren und es gelang erfolgreich den Schildwall des Gegners einzureißen.

Mit diesem letztenendes verdienten 3:2 Erfolg schaffen es die Wikinger auch weiterhin auf Platz 2 der Tabelle zu bleiben.

Herren II:  Am vergangenen Samstag standen beim Heimspiel für die Wikinger der H2 vom HTV/USC zwei Spiele an. Zuerst wollte mit der TV Ötigheim eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller Punkte aus Heidelberg entführen. Als zweites stand mit den dritten Herren vom SSC Karlsruhe ein direkter Konkurent um den dritten Tabellenplatz vor den Toren um Punkte zu plündern. Für die Wikinger war die Marschrute klar.

Die Wikinger um Anführer Raimund starteten mit einer jungen ersten 6 in die erste Partie. Gleich drei Spieler waren unter 20 Jahren. Es entwickelte sich eine Partie, in der die Wikinger direkt vorneweg gingen und ihre Führung über den gesamten Satz verteidigten und sukzessive ausbauten. Der Satz fiel mit 25:18 in die Hände der Wikinger.

Im zweiten Satz setzen die Gegner das Team mit einigen Aufschlagsserien unter Druck. Das Spiel der Wikinger wurde unpräziser und nicht mehr so druckvoll. Die Ötigheimer blieben so lange im Spiel. Erst ganz am Ende des Satzes konnten die Wikinger in einem Kraftakt das Ruder noch herumreisen und den Satz mit 26:24 für sich verbuchen.

Im dritten Satz konnten sich die Wikinger zu Beginn wieder nicht vom Gegner absetzen. Wenn die Wikinger mit einer kleinen Punkteserie vorlegen konnten, konterten die Ötigheimer und stellten den Anschluss wieder her. Erst in der Mitte des Satzes konnten die Wikinger mit drei Serien von 9:8 über 14:11, 15:13 auf 23:14 davonziehen und den Satz dann ungefährdet mit 25:16 nach Hause bringen.

Somit war die Pflichtaufgabe erledigt und der Fokus verschob sich in einer kurzen Pause auf die angereisten Zuschauer und die parallel laufenden Spiele der zweiten Damen und dritten Herrenmannschaft. Besondere Aufmerksamkeit galt der kleinen Ronja, der (sehr) kleinen Tochter von unserem verdienten Wikinger Frieder. Wenn Sie sich so prächtig entwickelt wie der Vater, können wir uns auf stattlichen Nachwuchs für die Damenmannschaft freuen!

Bereits beim Einspielen wurde klar, dass mit dem nächsten Gegner ein größeres Kaliber auf uns wartete. Also ging es bald schon wieder an die Vorbereitung auf das zweite Spiel. Pünktlich um 16:35 ging es auf's Parket. Das spielende Personal wurde leicht verändert. Statt Paul, der abens noch die H1 unterstützen musste, drängte mit 16 Jahren David, als nochmal wesentlich jüngerer Spieler in die Startaufstellung. Beide Mannschaften gingen konzentriert zu Werke und schenkten sich nichts. Der SSC Karlsruhe hatte den besseren Start für sich, so mussten die Wikinger direkt einer kleinen Führung hinterherlaufen. Bis zur Satzmitte konnte man den Anschluss halten, dann setzten sich die Karlsruher aber in zwei Serien ab und brachten den Satz auch konzentriert mit 18:25 aus Heidelberger Sicht unter Dach und Fach.

Der Satzverlust schmerzte die Wikinger, konnte aber den Kampfeswille nicht brechen. Man startete also in den zweiten Satz. Auch hier konnten die SSCler vorlegen und sich einen kleinen Vorteil erarbeiten. Die Wikinger schafften es aber diesen noch vor der 10 auf der Zähltafel umzukehren und in einer kleinen Serie von 9:9 auf 14:9 davonzuziehen. Mit dem Vorsprung im Rücken konnten die Wikinger ihr Spiel wieder klarer und präziser durchziehen. Als die Karlsruher sich langsam zu erholen begannen und Boden gutmachten, wurde dem direkt mit einer weiteren Serie von Seiten der Wikinger einhalt geboten. Der Satz ging schlussendlich mit 25:22 an die Wikinger.

Gestärkt durch die gute Leistung im dritten Satz gingen die Wikinger auch im vierten Satz konzentriert zu Werke. Die Wikinger gingen in Führung und setzen so die Gegner direkt wieder unter Druck. Nach dem ersten Drittel hatten die SSCler allerdings wieder ausgeglichen und lagen leicht in Front. Mit konzentriertem und klugem Angriffspiel und aus einer ordentlichen Annahme konnten sich die Wikinger die Führung wieder zurückholen und gegen die wütenden Karlsruher Angriffe verteidigen. Beim Stand von 23:20 wurde es nochmal spannend, als ein Fehlaufschlag des Berichteschreibers die Gegner nochmal ins Spiel brachte. Deren Aufholjagt wurde dann aber beim 24:23 von einem schlauen Angriff von Nao Iwamoto gerade noch rechtzeitig gestoppt. Man dankt!

Auch im vierten Satz entwickelte sich ein gutes Spiel zwischen zwei gleich starken Mannschaften. Über den gesamten Satz konnte sich keine der Mannschaften absetzen. Man stand sich schlussendlich mit einem leistungsgerechten 23:23 gegenüber. Leider segelte der fällige Aufschlag der Wikinger ins Aus und brachte so den Karsruhern den Satzball. Diese nahmen das Geschenk gerne an und gewannen den Satz mit 23:25 aus Heidelberger Sicht.

Im nun folgenden fünften Satz, der insgesamt 8. Satz an diesem Spieltag, war nun der Kräfteverschleiß der Wikinger zu erkennen. Die Karlsruher konnten sich mit guten Angaben direkt in Front bringen. Die Wikinger liefen der Führung hinterher, konnten aber nicht mehr aufschließen. Bei 4:8 aus Sicht der Wikinger wurden die Seiten gewechselt. Außerdem traf die lautstarke Unterstützung der anderen Mannschaften, die ihre Spiele inzwischen beendet hatten ein. Das entfachte noch einmal die Angriffslust und die Wikinger konnten auf 11:13 verkürzen. Weiter ging es aber leider nicht mehr, das Tiebreak ging mit 15:12 an die Karlsruher.

Bei den anschließenden Feierlichkeiten konnte dann aber bald das Positive in der Leistung der jungen Mannschaft gesehen werden. In beiden Spielen hatte sich das Team wirklich gut präsentiert und vor allem im zweiten Spiel eine gutes Spiel gezeigt.

Wir bedanken uns sehr bei den tollen Zuschauern für ihre Unterstützung. Außerdem natürlich bei den Gegnern und Schiedsgerichten.

Es spielten: L. Becker, T. Behrendt, T. Bernhard, S. Bredel, R. Crone, J. Esser, N. Ivamoto, F. Krumpe, J. Pfeuffer-Rooshüz, P. Renz, F. Steininger, D. Schubert

Herren III:  Samstag, der 04.03.2017, 12.30 Uhr: Die Herren 3 des HTV empfangen den Tabellenvierten von der TSG Wiesloch sowie den Tabellenführer TSG Rohrbach im heimischen Sportzentrum.

Nach der unnötigen Niederlage vor zwei Wochen gegen Feudenheim soll der HTV sich nun wieder wie gewohnt präsentieren – gut aussehend, dominant, schlagkräftig aber vor allem gut aussehend.

Den ersten Satz beginnen die Heidelberger Herren so wie immer – mit leichten Startschwierigkeiten. Allerdings bekommen sich die Jungs recht schnell wieder in den Griff. Die Gegner von der TSG Wiesloch wirken ein wenig nervös und zittern den Aufschlag und einige Angriffe unforciert ins Netz, sodass der erste Satz mit 25:19 an den HTV geht. Im zweiten Satz werden die Wieslocher zunehmend ruhiger und schaffen es ihrerseits den HTV in eine Phase der Unsicherheit zu stürzen. Es dauert einige Ballwechsel zu lange, bis die Heidelberger aufwachen und bemerken, was passiert ist: Wiesloch kann den Satz mit 25:18 für sich entscheiden. Doch der Wieslocher Auftrieb ist nur von kurzer Dauer. Der HTV – erwacht und neu erstarkt – lässt ihnen im folgenden Satz nicht mehr so viel durchgehen und kontert mit starken russischen Angriffen, was den dritten Satz wieder an den HTV gehen lässt (25:18). Im vierten Satz gelingt es dem HTV, die Wieslocher weiter in ihrer nervösen Grundstimmung zu halten, sodass auch dieser mit 25:16 an die Lokalmatadoren geht. Der Endstand lautet 3:1, allerdings hat die TSG Wiesloch mit einigen Geschenken kräftig mitgeholfen, damit dieses Ergebnis erzielt werden konnte.

Im zweiten Spiel wird die Messlatte nun ein wenig höher gelegt. Schon zu Beginn bemerken die Heidelberger Jungs, dass die TSG Rohrbach ein anderes Kaliber ist. Primärziel ist es zunächst gewesen, den recht zielsicheren Diagonalangreifer der Rohrbacher „aus dem Spiel zu nehmen“, sei es durch gezielte Aufschläge oder einen überlegten Block. Das gelingt dem HTV auch recht gut, allerdings verfügt Rohrbach noch über andere Spieler mit Potential, die ebenfalls punkten können. So schlägt der erste Ball für den gegnerischen Mittelblocker kraftvoll im eigenen 3-Meter-Raum auf. Doch dahinter braucht sich der HTV nicht zu verstecken, schließlich hat er mit Abwehrkatz… Abwehrhobbit Yannick ein Schwergewicht aus dem Auenland unter Vertrag, das schon so manchen Angreifer zur Verzweiflung gebracht hat. Nichtsdestotrotz spielt Rohrbach einen soliden Volleyball und ergattert den ersten Satz verdient mit 25:20. Der zweite Satz verläuft ähnlich wie der erste. Es gibt viele gute Aktionen auf beiden Seiten, allerdings behält die TSG in vielen Fällen den längeren Atem und sichert sich auch diesen Satz mit 25: 18. Einige Aufschlagfehler und eine zu Unrecht vergebene gelbe Karte für das Team später zieht Rohrbach auch im letzten Satz davon und schafft durch ein sehr beständiges Spiel, begleitet von einigen unnötigen Fehlern der Heidelberger im letzten Satz, den 3:0-Sieg nach Hause zu bringen (25:16 im dritten Satz).

Nichtsdestotrotz ist der HTV mit der eigenen Leistung nicht unbedingt unzufrieden, schließlich war das ein Spiel auf gutem Niveau mit verdientem Ausgang.

Wir schauen nun auf die letzten zwei Saisonspiele und versuchen, unser Bestes zu geben, um die Saison auf einem Podiumsplatz abschließen zu können.

Es spielten: Max (Z), Icke (Z), Eric (MB), Niko (MB), Marc (MB), Pavel (D), Christian (D), Yannick (L), Marcus (AA), Oli (AA)

Herren V:  Die Old Vikings haben am Samstag ihre Schiffe bemannt und sind beim Erzrivalen Sandhausen angelandet. Ein Sieg musste her, damit der Dämon des Abstiegs in Schach gehalten werden kann. Im ersten Gemetzel des Tages erhielt der HTV die erhoffte Schützenhilfe der "alten Säcke" aus Flehingen. Im Anschluss zogen die alten Recken und jungen Kämpen in die alles entscheidende Schlacht. Nachdem der erste Schlachtdurchgang souverän mit 25:16 von den old Vikings erkämpft wurde, startete der zweite Durchgang ausgeglichener. Keine Streitmacht war in der Lage einen erwähnenswerten Vorteil zu erkämpfen und so ging es in die Verlängerung, bei der der Gegner das entscheidende Quäntchen Glück hatte und den Satz mit 27:29 für sich entschied. Im dritten Ansturm konnten die old Vikings gleich zu Beginn (12:6) einen beruhigenden sechs Punkte Vorsprung erkämpfen, der dann bei eigenen Satzball (24:19) vollständig abgeschmolzen wurde aber trotzdem zum knappen Sieg reichte (25:23). Der folgende Schlachtdurchgang wurde von den old Vikings mit nochmals gesteigerter Konzentration angegangen. Der wiederum gleich zu Beginn herausgespielte Vorsprung wurde bis zum Schluss gehalten und die old Vikings gewannen mit 25:19 und somit ohne Punktverlust. Damit endete eine äußerst ertragreiche Ausfahrt der old Vikings, die sogleich am kommenden Wochenende im heimischen Hafen die Gelegenheit haben weitere Punkte gegen den Abstieg zu erkämpfen.


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BONBON-RATESPIEL WAR BEIM DVV-POKALFINALE EIN VOLLER ERFOLG UND GEHT NUN IN DIE VERLÄNGERUNG





Mit einem Gewinnspiel der besonderen Art hatten Volleyballabteilung und Förderverein beim HTV-Pavillon während der DVV-Pokal-Endspiele aufgewartet. Hierzu hatte Jens Meier von der Bonbon Manufaktur Heidelberg (www.heidelbonbon.de) eigens ein Riesenglas voll mit handgemachten Bonbons gestiftet. Wer den Inhalt errät, durfte das Glas mit nach Hause nehmen, auf die nächstliegenden Schätzungen entfielen Gutscheine, die ebenfalls von der Bonbon Manufaktur Heidelberg zur Verfügung gestellt wurden. Gegen einen Obulus von 1 Euro durfte getippt werden. Der Obulus war ausschließlich für die Jugendarbeit der Volleyballabteilung gedacht. Viele Standbesucher machten mit und unterstützten dadurch die Jugendarbeit der Volleyballabteilung. Diese bedankt sich auf diesem Wege sowohl bei der Bonbon Manufaktur Heidelberg als auch bei allen Teilnehmern. Dass sich das Ganze nicht so einfach gestaltete, wird durch den Umstand deutlich, dass kein Teilnehmer die richtige Anzahl tippen konnte. Die Teilnehmer, die dem Betrag mit ihrer Schätzung am nächsten gekommen waren, wurden benachrichtigt und Ihnen die Gutscheine ausgehändigt. Da das Glas jedoch als Preis nicht vergeben wurde, wird das Gewinnspiel nun zu Gunsten unserer Jugend bei den verbleibenden Heimspielen fortgeführt. Dort wird ein Bild des Glases ausgestellt und jeder darf gegen den Obulus von 1 Euro (weiter-) raten, wieviele Bonbons sich tatsächlich im Glas befinden. Hierfür werden wieder Teilnahmebescheinigungen ausgelegt und eine Kasse aufgestellt, in die natürlich für die Jugend auch gerne weitere Geldspenden eingeworfen werden können. Die Volleyballabteilung und der Förderverein hoffen auf rege Teilnahme und wünscht allen Teilnehmenden "Viel Erfolg!". Abschließend möchten wir nochmals Jens Meier von der Bonbon Manufaktur vielmals danken und unsere Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass in Zukunft weitere solche Aktionen durchgeführt werden können.
Norbert Sauer, Förderverein




DVV POKAL 2017

... Bericht vom Volleyball-Verband mit Links zu Mediatheken

... hier gehts zur Website des DVV zum Pokalfinale

... hier zur Vorstellung des Heidelberger TV auf der DVV-Pokal Seite

... hier Fotos von Nils Wüchner




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Einige Fotos vom Samstag
























... hier zu unserer eigenen DVV-Pokal Seite

Fakten und News (aktualisiert am 26.1.17)

... und hier der offizielle Ticketflyer zum Runterladen





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