ERGEBNISSE

Samstag, 21.1.17
3:0  Herren II vs TSV Handschuhsheim - Pestalozzihalle - 14 Uhr
1:3  Herren II vs VSG Kleinsteinbach - Pestalozzihalle - danach
2:3  Herren I vs VSG Ettlingen/Rüppurr - SZM - 16 Uhr
3:2  Damen I vs SSC Karlsruhe - SZM - 20 Uhr
3:2  ASC MA-Feudenheim vs Damen II - Brüder-Grimm-Schule - 15 Uhr - Spiel 2
3:1  TV Eberbach vs Herren V - Hohenstaufenhalle . 14 Uhr
3:0  TSG Wiesloch vs Herren IV - Helmut-Will-Halle - 15 Uhr
0:3  SG Hohensachsen vs Herren III - Hohensachsen - 15 Uhr

Sonntag, 22.1.17
0:3  TSG Rohrbach IV vs Damen III - IGH - 11 Uhr

Herren I:   Alle Augen in der Oberliga waren am Samstag auf das SZM in Heidelberg gerichtet. Die Gastgeber des HTV/USC Heidelberg, Tabellenzweiter und noch ungeschlagen in der SZM-Festung, hatten den Tabellendritten aus Ettlingen zu Gast. Der Ausgang dieses Zusammenstoßes hat eine große Gültigkeit für die Liga-Hierarchie. Nach einem langen und spannenden Spiel konnten sich die Gäste mit 3:2 durchsetzen.

Novität an der Front der Wikinger: der Diagonal Jonathan Pfeuffer-Rooschütz, nach einem sechsmonatigen Australieneroberungszug zurückgekehrt, fing zusammen mit dem Koordinator und Kapitan Yannick Hess an. Niklas Heck und Robin Heckerschoff als Schlagmannen über Aussen, Florian Schumb-Falk und Clemens Weinmann als Rammböcke in der Mitte und Bastian Ditschmann als Meister der Verteidigung. In den erste zwei Sätzen hatten die Wikinger mit scharfen Aufschlägen, stabiler Annahme und fließen Ballwechseln das Spiel dominiert und nutzen auch die vielen Fehler der Gegner. So stand es schnell 25 - 18 , 25 - 20 und 2:0 für der HTV.

Die dritten und vierten Sätze waren eine Kopie untereinander. Die Aufschlagqualität der Heimmannschaft und die Fehler ermöglichten den Gästen ihr Spiel auszudrücken und einen kleinen Vorsprung in der mittleren Phase des Satzes zu akkumulieren. Der Doppelwechsel Hess - Pfeuffer, für Bozza - Lipowczan und der Wechsel auf Aussen von Niklas mit Kevin Stein (fast direkt vom Flughafen in der halle gekommen) weckte den Kampfgeist der Wikinger, die, leider, in beiden Sätze das Aufholen nicht abschliessen konnten. 23 - 25 und 20 - 25 und 2:2.

Mit dem Momentum des Spiels auf ihrer Seite, begannen die Ettlinger den Tie-Break besser und führten bis zum Ende des Spiels. So lautete das Endergebnis 3:2, zum großen Bedauern der Heimmannschaft, die nicht giftig genug war, um das Spiel im dritten Satz zu beenden, als sie die dazu Chance hatte.

Herren V:  Nach gutem Spiel sich nicht belohnt!

Nur eine Woche nach dem ersten Spieltag des Jahres mussten die Old-Stars auswärts in Eberbach antreten. Kurzfristig fielen zwei bewährte Stammkräfte aus, dennoch versuchten die anderen einen oder besser mehrere Punkte aus dem Neckartal mit nach Hause zu nehmen.

Der erste Satz verlief zunächst ausgeglichen bis eine kurze Phase der Unkonzentriertheit Eberbach 3 Punkte in Folge brachte und schließlich auch den Satz mit 25:22. Dies sollte sich im Spiel leider wiederholen.

Im zweiten Satz konnten sich die alten Recken um Spielertrainer Sauer durch eine deutlich konzentriertere Leistung einen 3-4 Punkte Vorsprung erspielen und vor allem auch erkämpfen. Um jeden Punkt wurde nun gefightet und der Lohn war der Satzgewinn mit 25:19. Leider konnte die Mannschaft das gesteigerte Niveau nicht in den nächsten Satz mitnehmen und geriet schnell deutlich in Rückstand. Zu leichte Fehler im Angriff, wenig Bewegung in der Abwehr und unpräzise Annahmen, die ein variables Zuspiel fast unmöglich machten, sind die Gründe dafür. So ging der Satz mit 25:17 verloren.

Im vierten Durchgang wollte man sich der Stärken des gewonnen Satzes erinnern und der Plan ging auch bis zum Stand von 16:15 auf. Jetzt wiederholte sich zum ungünstigsten Zeitpunkt die Schwächephase aus Satz 1 und Eberbach zog bis auf 23:20 davon. Man verkürzte nochmal auf 23:24, jedoch war der letzte Block nicht von Erfolg gekrönt und man stand ohne Punkte da. Letztendlich war die Niederlage umso bitterer, da man durchaus zumindest einen Punkt hätte entführen können.

Doch auch davon lassen sich die Oldies nicht unterkriegen und werden versuchen beim nächsten Spiel den „Dreier“ einzufahren.

Damen I:   Am Samstagabend traf die erste Damenmannschaft des HTV auf den SSC Karlsruhe. In einem sehr wechselhaften Spiel konnte der HTV das Match nach 5 Sätzen für sich entscheiden.

Das Team startete stark in die Begegnung. Nach den ersten zwei Sätzen sah alles nach einem Kantersieg aus. Alles schien zu gelingen. Mit sehr variablen Angriffen machte der HTV Punkt um Punkt. Auch die Annahme zeigte sich stabil. Der erste Satz endete mit einem 25:13 und auch den zweiten Satz konnte der HTV mit einem 25:12 für sich entscheiden. Im zweiten Satz führten die Heidelbergerinnen zeitweise sogar mit 15 Punkten Vorsprung.

Doch die Dominanz hielt nicht länger an. Im dritten Satz zeigte sich der SSC Karlsruhe deutlich stärker und machte vor allem Druck durch gute Aufschläge. Durch viele gelegte Bälle punktete die Karlsruher Mannschaft und so endete der 3. Satz mit 17:25.

Ähnlich verlief der 4. Satz. Die Mannschaft konnte nicht an die zu Beginn des Spiels starke Leistung anknüpfen. Mit den Angaben wurde deutlich zu wenig Druck gemacht und in der Annahme gab es große Probleme. Endstand: 18:25.

So ging es in den entscheidenden 5. Satz. Entschlossen zeigte sich das Team und konnte den Schalter noch einmal umlegen. Das bessere Stellungsspiel des Blockes bereitete dem Gegner nun wieder Schwierigkeiten. Die Sicherheit war zurück. Mit einem 15:10 konnte der letzte Satz erfolgreich abgeschlossen werden.

Der erste Sieg im neuen Jahr war perfekt und wurde von den Zuschauern bejubelt.

Damen II:   Am Samstag, den 21.01.16 trafen die Damen der zweiten Mannschaft gegen den ASC Freudenheim in der Brüder-Grimm-Halle in Freudenheim an. Zu sehen gab es ein Spiel mit einer Dauer von 2 Stunden voller Spannung und bombastisch guter Stimmung beiderseits. Man spürte deutlich, dass sich die Mannschaft auf einem ähnlichen Leistungsniveau befanden. Während des ganzen Spielverlaufs hindurch konnte man eine ständig wechselnde Punkteführung beobachten, dadurch gestaltete sich der gesamte Spielverlauf sehr spannend. Den ersten und den vierten Satz gaben die Damen aus Heidelberg leider mit einem jeweils knappen Endstand von 25:22 Punkten an die gegnerische Mannschaft ab.

Kämpferisch holten sich die Mädels des HTV den zweiten und den dritten Satz, was zu einem fünften entscheidenden Satz führte. Bemerkenswert war, dass es in jedem Satz zu sehr langen Ballwechsel kam, beide Mannschaften kämpften verbissen um den Sieg und zeigten somit eine grosse Willensstärke. Bedauerlicherweise verlor der HTV durch einen Konzentrationsabfall und dadurch resultierende Fehler den fünften Satz. Somit endete das Spiel um 19:30 mit einem Ergebnis von 3:2 für den ASC Feudenheim.



DVV POKAL 2017

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ERGEBNISSE

Samstag, 14.1.17
3:0  Damen III vs SSV Vogelstang II - SZM - 14 Uhr
3:0  Damen III vs VSGMADJKMVC IV - danach
3:0  Herren V vs TV Schwetzingen - SZM - 14 Uhr
0:3  Herren V vs TV Flehingen II - SZM - danach
1:3  Herren IV vs AVC St. Leon-Rot - SZM - 14 Uhr
0:3  Herren IV vs ASC MA-Feudenheim - SZM - danach
3:1  TSG Wiesloch II vs Damen II - Helmut-Will-Halle - 13 Uhr
0:3  VSG Ubstadt/Forst vs Herren II - Sport- und Kulturhalle - 15 Uhr
3:0  USC Freiburg vs Damen I - Uni-Halle - 16 Uhr
3:0  TSG Blankenloch vs Herren I - Bildungszentrum - 16 Uhr

Sonntag, 15.1.17
1:3  VSGMADJKMVC II vs Herren III - IGMH - 11 Uhr

Herren I:   Im ersten Spiel des Jahres mussten die Wikinger aus Heidelberg eine ärgerliche Niederlage im Kampf um die oberen Plätze der Tabelle hinnehmen. Beim Gastgeber, der Zweitvertretung aus Blankelnloch, verlor man in einem hitzigen Spiel der unschöneren Art mit 3:0.

Durch einige Ausfälle reiste man mit nur 8 Spielern in Richtung Karlsruhe und schaffte es nicht an vergangene Leistungen der Saison anzuknüpfen, in der man die zweite Garde klar besiegen konnte.

In entscheidenden Situationen fehlte es bereits früh an Durchschlagskraft im eigenen Angriff und somit an eigenen Punkterfolgen. Zwar spielte man jeder Zeit gut mit schaffte es aber oft gegen eine gut aufspielende Abwehr der Gegner nicht zu einfachen direkten Punkten.

Trotz einiger Rückstände in allen Sätzen kam man immer wieder in Schlagdistanz und ging wie , z.B. im ersten Satz sogar mit 22:20 in Führung, hatte es sich dann aber durch eigene Fehler selbst zu zuschreiben knappe Satzniederlagen mit jeweils wenigen Punkten kassieren zu müssen (23:25, 24:26, 23:25).

So konnten in einem durch Diskussionen und Unterbrechungen geprägten Spiel der nervigen Art keine Punkte mitgenommen werden.

Im kommenden Spiel am 21.01 (16:00 Uhr) kommt die VSG Ettlingen/Ruprürr ins Sportzentrum Mitte zu den Wikingern. Mit einem Sieg dort könnte man sich wieder etwas von den Verfolgern im Mittelfeld der Liga absetzen.

Herren II:  Die zweite Mannschaft der Wikinger vom HTV/USC stand am vergangenen Samstag in Ubstadt der vereinigten Mannschaft von Ubstadt und Forst gegenüber. Die Mannen um die Oberwikinger Raimund und Simon waren allerdings geschwächt, durch Weihnachts-Gelage und nur eine mikrige Woche gemeinsamem Training. Krankheitsbedingte Ausfälle in dieser einen Trainingswoche und die Ausfälle von Felix und Malou für das Spiel zehrten zudem an der Kampfkraft der Wikinger. Die Beförderung vom Wikinger Paul zur H1, machte das Problem perfekt: Das Team stand mit nur einem etatmäßigen Mittelspieler da. Darum hatten die Wikinger Tribut von der dritten und vierten Mannschaft erhalten. Eric und David unterstützten als Mitten erstmals die Mannschaft. Zur positiven Überraschung der Mannschaft erweiterte sich der Unterstützterkreis kurz vor Spielbeginn noch um einen Heidelberger Edelfan: Chris U war extra angereist.
Das erste Spiel des Tages hatte wenig Aussagekraft über Schlagkraft den Gegner gebracht. Also mussten die aktuelle Tabelle und das Hinspiel zur Bewertung herhalten. Beides deutete auf ordentlichen Vorteil für die Wikinger hin. Genau so wurde das Spiel dann auch angegangen.
Die Wikinger starteten stark in den ersten Satz und machten auf dem Platz direkt klar, wie das Ergebnis heute ausfallen sollte. Die Annahme wurde dem Gegner beim 1:0 abgenommen und direkt in eine 6:1 Führung ausgebaut. Kenner der Mannschaft vermuten richtig, wer die gute Aufschlagserie schlug :-). Gut ins Spiel fügte sich aber auch Eric mit einem überlegen gespielten Lob ein. Auch wenn der Gegner weitgehend unter Kontrolle der Wikinger war, schrumpfte der Vorsprung bis zur Mitte des Satzes allerdings wieder auf 12:11 zusammen. Erneut mit Johannes am Aufschlag, spielten sich die Wikinger jedoch wieder eine gute Führung heraus. Die bis zum ordentlichen Satzergebnis von 25:18 nicht mehr abgegeben wurde.
Der zweite Satz fügte sich nahtlos an den ersten an. Die Wikinger gingen mit dem ersten Aufschlag in Führung, bauten diese Stück für Stück aus und kontrollierten das Spiel und den Gegner. Die Punktestände des Gegners zu ihren Aufschlagwechseln sprechen Bände: 1,2,3,4,6,7,9,10,11,12 - der Gegner machte in diesem Satz genau zwei mal einen Punkt aus eigenem Aufschlag.
Beim Hinspiel waren die Wikinger, nach einem ähnlichen Ergebnis, im dritten Satz eingebrochen und hatten diesen abgeben müssen. Aus Rücksicht auf die angeschlagenen Spieler und unseren Zuschauer, wollte man das nicht nochmal geschehen lassen. Nach dem ersten Punkt der Gegner wurde der Aufschlag geholt und direkt in eine Führung verwandelt. Zur Mitte des Satzes - die Mannschaft schien zu meinen, dass die Gegner nun "gebrochen" seien - kam aber Unruhe in das Spiel der Wikinger. Das nutzten die Gegner prompt zu einer kleinen Aufholjagt. Plötzlich waren sie wieder auf wenige Punkte heran. Dieses Mal konnte die Mannschaft allerdings rechtzeitig die richtige Reaktion zeigen und holten den Vorsprung zurück. Mit Eric Kerzinger am Aufschlag bauten sie diesen am Ende des Satzes in einer Serie nochmal ordentlich aus. Dann war Zeit für den umjubelten ersten Einsatz von Wiki David. Nach seiner Einwechslung holte er direkt den nächsten Angriff der Gegner im Einerblock vom Himmel - zum Stand von 23:14. Den umjubelten Matchball verwandelte er schließlich ebenfalls. Mit 25:15 war also auch dieser Satz letztendlich ordentlich in der Beutetruhe platziert.
Wie so oft krönte Nadir den erfolgreichen Abend mit feinen Speisen.
Wir bedanken uns bei der VSG Ubstadt/Forst für das Spiel. Ebenfalls bedanken wir uns sehr herzlich bei unseren Mitten David und Eric für die gute Leistung und das Aushelfen. Ein großes Dankeschön geht noch an Chris für den Weg, den er auf sich genommen hat um uns zu unterstützen.
Es spielten: L. Becker, T. Behrendt, S. Bredel, R. Crone, J. Esser, N. Iwamoto, F. Krumpe, F. Steininger, E. Kerzinger, D. Schubert

Herren IV:  H4 möchten sich nicht belohnen.

H4 - AVC St. Leon 1:3
Die vierten Herren starteten mit einigen neuen Gesichtern in die Rückrunde: Sönke und Martin waren nach längerer Verletzungspause zurückgekehrt, Matthias konnte wieder springen und verstärkte Annahme und Außenangriff. Luca aus unserer U16 konnte bereits im vergangenen Jahr ein Spiel bei den 4. Herren absolvieren und wurde an diesem Spieltag beinahe durchgehend als Libero eingesetzt.
Das Spiel gegen St. Leon verlief auf Augenhöhe und anfängliche Schwächen der H4 im Spielaufbau wurden gnädigerweise durch eine unterirdische Aufschlagquote (50%?) von St. Leon ausgeglichen. So kam es dazu, dass die H4 mit kleinem Vorsprung die 20 Punkte-Marke erreichten. Als hätte sich die Mannschaft ans Verlieren gewöhnt, gingen dann nach der Reihe allen Spielern die Nerven durch und führten zu Slapstick-Einlagen im Endspiel: Aufschlagfehler Luis, Aufschlagfehler St. Leon. Fehler Markus, Annahmefehler, Aufschlagfehler St. Leon. Annahmefehler St. Leon, Ball fliegt auf die Netzkante und Martin schafft es irgendwie, ihn ins Seitenaus zu prügeln. Satz St. Leon. 22:25. Der zweite Satz schreibt das gleiche Drama und endete 23:25.
In der Satzpause machte Rob die scherzhafte Ansage, im dritten Satz eine deutlichere Führung aufzubauen, sodass man ab 20 Punkten aufhören könne zu spielen. Gesagt, getan, 25:19.
Es schien, als sei der Satzgewinn den Jungs Belohnung genug: Im vierten Satz (15:25) überdrehte die Mannschaft völlig und schenkte mit einer riesigen Fehlerquote vor allem in Aufschlag und Angriff St. Leon einen einfachen Sieg. Es ist ein Satz für's Phrasenschwein und ändert nichts am Ergebnis, aber dieses Spiel hätte auch ganz anders ausgehen können.

H4 - ASC Feudenheim 0:3
Während die H4 gegen St. Leon durch die schwächelnde Annahme einer einfachen Angriffssituation gegenüberstanden, war es schwierig, die Feudenheimer Annahme ausreichend unter Druck zu setzen, um schnelle Angriffe über die Mitte zu verhindern. Auch wenn die Feudenheimer Angriffe mit wenig Härte kamen, fand die Abwehr der H4 kein Mittel gegen die variablen Angriffsrichtungen.
Hinzu kam, dass die platzierten Aufschläge der Feudenheimer zu großen Schwierigkeiten in der Annahme führten und somit die Großbaustelle H4-Spielaufbau [under construction] mit großer Verunsicherung zu kämpfen hatte und nur noch Dankebälle für den Gegner hervorbrachte. Dies wurde nicht besser, als Topscorer Tim (?scheißegal: Gaspedal?) den Ball Boden-Decke im eigenen Feld versenkte und mit Schulterschmerzen ausfiel. Im gesamten Verlauf des Spiels war in der Abwehr war wenig zu holen; die Spielstände der einzelnen Sätze (:14; :18, :19) spiegeln wider, wie gut die H4 die Annahme zu Luis brachten, welcher bereits einige Kilometer in den Beinen (und im Kopf) hatte.

Herren V:  Mit der Ungewissheit, ob sich die zugelegten Pfunde der Winterpause auf unser Spiel auswirken würden, starteten wir am vergangen Samstag gegen Schwetzingen und Flehingen in das Sportjahr 2017. Um unseren Nichtabstiegsplatz zu sichern, wollten wir in jedem Fall den Erfolg gegen Schwetzingen aus der Hinrunde wiederholen. Mit den „reifesten“ Spielern auf dem Feld (um nicht mit den ältesten zu sagen), konnten wir nach kurzem Rückstand den ersten Satz mit 25:19 für uns entscheiden. Ohne Grund auszuwechseln gelang es uns in gleicher Besetzung auch den zweiten und dritten Satz mit jeweils 25:14 für uns zu entscheiden. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff waren wir den Schwetzingern überlegen, so dass es bereits nach 62 Minuten Spielzeit in die Pause ging.

Mit Veränderungen auf vier Positionen starteten wir anschließend in die Partie gegen Flehingen. Erwartungsgemäß war dies das schwerer und eher als Kür eingestufte Spiel. Eine gute Gelegenheit um auch den jüngeren des Teams zu mehr Spielpraxis zu verhelfen (und den älteren eine Pause zu gönnen). Weniger wegen der technischen Spielqualität, sondern aufgrund des Stellungsspiels, der Laufwege und des erst selten geprobten Zusammenspiels, ging dieses Match mit 0:3 Sätzen (18:25, 20:25, 16:25) ähnlich schnell an die Flehinger. Und so kam es, dass wir viel früher als geplant zur Reflektion unserer Heldentaten bei Nadir im Moods zu einer köstlichen Sportlerspeisung einfallen durften. Vielen Dank sei auch noch unseren wenigen aber hartnäckigen Zuschauern geschuldet, die erneut unserem Kampf gegen den Abstiegsdämon beiwohnten.

Herren III:   Sonntagmorgen, 9.55 Uhr: Zehn Spielhungrige Heidelberger treffen sich in der IGMH-Halle in Mannheim und freuen sich darauf, die Rechnung mit den Mannheimern aus dem 0:3-Hinspiel zu begleichen. Da unser Sportstudent aus dem Auenland sich bei einer turnerischen Einlage leider verletzt hat, muss Trainer Matthias eine Lösung finden und setzt außerplanmäßig Tim als Libero in diesem wichtigen Spiel gegen den Zweitplatzierten ein.

Das Spiel startet mit einigen Unsicherheiten auf Seiten der Heidelberger, was nach einigen Minuten allerdings nachlässt: Die Annahme und die Abwehr stabilisieren sich zusehends. So schaffen es die Heidelberger, den ersten Satz nach 30 gespielten Bällen mit 17:13 zu führen und den Gegner zur Auszeit zu zwingen. Doch dann passiert’s: Eine Aufschlagserie der Mannheimer gepaart mit einer Annahmeschwäche bei den HTV Herren führt zur Wende des Satzes, den die Heidelberger zähneknirschend mit 23:25 an die Heim-Mannschaft abgeben müssen.

In der Satzpause macht Matthias der Mannschaft neuen Mut; erinnert sie daran, dass sie die besseren, die langatmigeren sind und dass das Spiel jetzt rumgerissen wird.

Mit neugewonnener Motivation geht die H3 also in den nächsten Satz und holt sich sogleich die ersten Führungspunkte. Nachdem der starke Diagonalangreifer der Mannheimer in den Griff bekommen wurde und die H3 den Gegner durch lange Ballwechsel sichtlich zermürbt, entwickelt sich das Spiel immer mehr zugunsten der dritten Herren. Die Führung im zweiten Satz kann dann schließlich bis zum Satzende erhalten werden.

In den letzten beiden Sätze bestätigt der HTV den Hausherren lediglich seine Dominanz und kann so diesen wichtigen Sieg gegen den Tabellenzweiten einfahren (3:1 in Sätzen; 23:25, 25:22, 25:20, 25:20).

Nichtsdestotrotz zeigen sich stellenweise noch kleinere technische und taktische „Wackler“, an denen die dritten Herren in der nächsten Zeit arbeiten müssen.

Es spielten: Tim (L), Max (Z), Icke (Z), Eric (MB), Niko (MB), Pavel (D), Mauro (AA), Oli (AA), Till (MB), Christian (D)

Damen I:  Leider die Kletterschuhe vergessen…

Eigentlich hatten sich die Damen 1 vom HTV fest vorgenommen mit einem Sieg in Freiburg in der Tabelle weiter nach oben zu klettern. Bedauerlicherweise konnte dieser Plan nicht in die Tat umgesetzt werden. Nach dem Spiel stellte das Heidelberger Team treffend fest: „Da haben wir wohl die Kletterschuhe vergessen!“ Dabei starteten die HTV’lerinnen gut in den ersten Satz. Mit einem guten Aufschlagspiel setzten sie die Freiburger Annahme ordentlich unter Druck und konnten den Satz bis kurz vor dem Ende offen gestalten. Einige kleinere Unsicherheiten sorgten schließlich dafür, dass der erste Satz mit 21:25 an die Freiburgerinnen ging

Satz 2 war ein Satz zum Vergessen. Es häuften sich die Aufschlagfehler und auch insgesamt reihte sich Fehler an Fehler. Schnell liefen die Heidelberger Damen einem großen Rückstand hinterher, der bis zum Satzende bei 12:25 nicht mehr aufzuholen war.

Jetzt hatten die Heidelbergerinnen nichts mehr zu verlieren. Christiane Vinck, die die Damen als Ersatzcoach vom Spielfeldrand aus betreute, schaffte es das Team nochmal richtig zu motivieren. Es wurde um jeden Ball gekämpft. Freiburg begann zu wackeln. Beim Spielstand von 24:24 sorgte eine nicht ganz neutrale Entscheidung des Schiedsrichters, der ein äußerst unsauberes Zuspiel auf Freiburger Seite nicht abpfiff, für die Vorentscheidung. Unglücklich verlor das Heidelberger Team auch den dritten Satz mit 24:26.

Es spielten: Maria Filianina (D), Julia Jungmann (AA), Bianca Klein (AA), Sophie Klinke (L), Sontje Nordholt, Carla Pehrsson (MB), Franziska Schief (Z), Katharina Unverfehrt (MB)

Damen II:  Missglückter Start ins neue Jahr

Eigentlich wollten die Mädels des HTV nach der bitteren Heimniederlage gegen Wiesloch in der Hinrunde (3:2) ihre vorweihnachtliche Stärke in das Jahr 2017 mitnehmen und sich einen weiteren Sieg erkämpfen. Doch noch bevor das Spiel angefangen hatte, wusste man, dass es dieses Mal ganz ganz schwer wird. Es fehlten gleich drei Spielerinnen aus der Stammformation, unter anderem Guilia, unsere Zuspielerin. Diese Rolle übernahm nun Rebecca. Man muss ihr für ihre Leistung wirklich ein Lob aussprechen. Trotz ihres 1. (!) Einsatzes als Zuspielerin, ließ sie sich nicht verunsichern und spielte ein tolles Spiel. Leider war die Umstellung im Team trotzdem zu groß und so verloren die Damen 2 den ersten Satz an Wiesloch. (15:25)

Endlich halbwegs eingespielt zeigten die Mädels im zweiten Satz, dass jeder im Team tolles Volleyball spielen kann. Die HTV-Schlangen ließen dem Gegner keine Chance und konnten recht deutlich gewinnen. (25:14) Doch diese Stimmung konnten sie nur bis zur Hälfte des 3. Satzes mitnehmen. Vielleicht war man von der eigenen Stärke überrascht, denn auf einmal spielte man mit „angezogener Handbremse“, bewegte sich zu langsam und machte unnötige Fehler. So ging das Spiel dann leider 3:1 an Wiesloch. (15:25), (25:14), (23:25), (21:25)

Positiv ist auf jeden Fall, dass sich auch Spielerinnen, die sonst kaum Einsätze bekamen, unter Beweis stellen konnten. Beispielsweise wurden alle von den beiden Nachwuchsspielerinnen Amelie und Lilja überrascht, die erste Verbandsliga-Erfahrung sammeln konnten. Auch die Leistung im zweiten Satz verspricht viel für das nächste Wochenende.

Damen III:  Letzten Samstag ging es im ersten Spiel ran gegen den SSV MA-Vogelstang 2. Dieses Mal wollten die HTV-Mädels den Sack gleich zu machen und nicht wie beim nervenaufreibenden Hinrunden-Spiel, das Spiel erst im fünften Satz entscheiden. Gesagt, getan: Die Mädels vom HTV gewannen das Spiel 3:0.

Die HTVlerinnen starteten souverän in die Partie und trotz der Winterpause setzten sie den Gegner von Anfang an unter Druck. Obwohl die Aufschläge reihenweise nicht funktionierten, konnten die Mädels vom HTV die Punkte durch eine super Annahme und noch bessere Angriffe schnell wieder aufholen. Und wenn die Aufschläge dann mal funktioniert haben, konnten sie gleich in Asse verwandelt werden. Der erste Satz ging mit 25:21 an den HTV. Der zweite Satz wurde dann härter umkämpft: Er endete 27:25 zugunsten des HTVs. Die Mädels vom SSV MA-Vogelstang 2 wachten auf, und mit Abstimmungsschwierigkeiten in der eigenen Mannschaft verloren die HTVlerinnen einige Punkte. Doch sie bewiesen Nervenstärke und haben sich auf den letzten Metern nicht aus der Ruhe bringen lassen. Sie konzentrierten sich auf die eigenen Fähigkeiten und sicherten sich den Satzgewinn. Jetzt hatten die HTV-Mädels ihre Gegnerinnen geknackt: Im dritten Satz war das Spiel der Mädels vom SSV MA-Vogelstang 2 zunehmend unübersichtlich und unorganisiert. Der HTV nutze dies aus und durch bärenstarke Angriffe und wieder einwandfreies Aufschlagspiel mit vielen Assen konnten die HTV-Mädels auch den dritten Satz gewinnen (25:18).

Es spielten: Charlott (Z), Eva (M), Selina (M), Luisa (D), Johanna (D), Maret (L), Nikola (AA), Chiara (AA), Annkatrin (AA)

Im zweiten Spiel mussten die HTVlerinnen gegen die Mädels des VSG Mannheim ran. Auch diesmal wollte man wieder einen 3:0 Sieg wie in der Hinrunde erzielen. Doch so leicht ging es den HTV-Damen diesmal nicht von der Hand. Kommunikationsschwierigkeiten, einige Patzer und schwache Angriffe kosteten sie fast den ersten Satz. Doch schließlich konnten sie diesen mit einer standfesten „Wir geben jetzt keinen Satz an die VSG ab“- Ansage mit einem 25:23 grade noch gewinnen. Im zweiten Satz sollte es dann aber deutlich besser laufen. Mit 10 Punkten Unterschied(25:15) markierte der HTV diesen Satz für sich und zeigte, wer bei diesem Spiel eigentlich der Stärkere war. Auch der dritte Satz lief ähnlich wie der zweite. Hier zahlte sich die Zusammenarbeit aus und mit tollen Angriffen verabschiedete man die VSG Mädels mit einem 25:18 im dritten Satz. Vorläufig konnten die Damen III nun um einen Tabellenplatz nach oben rücken, und befinden sich nach diesem siegreichen Spieltag auf Platz drei.

Es spielten: Eva (M), Selina (M), Charlott (Z), Virgi (Z), Luisa (D), Johanna (D), Nikola (AA), Elli (AA), Maret (L), Maya (AA)




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