DIE YOUNG VIKINGS BLEIBEN TROTZDEM FIT



DIE RNZ VOM 11.3.20 SCHREIBT:



VERBANDSPOKAL IN ROHRBACH







Nachdem sich die Wikinger eine Woche zuvor die Meisterschaft sicherten, gewannen sie gestern in einem knappen Spiel auch den Verbandspokal! Jungvikinger Nils Gromer wurde dabei zum MVP gewählt!

HERREN I FEIERN AUFSTIEG

Nach dem Sieg am Wochenende sind die Herren I zurück in der Oberliga:



ERGEBNISSE UND SPIELBERICHTE

Samstag, 29.02.2020
1:3  Uhr HTV Damen 1 - DJK Schwäbisch Gmünd
0:3  Uhr TV Eppelheim - HTV Damen 3
1:3  VC Offenburg 2 - HTV Damen 2

Sonntag, 01.03.2020
11:00 Uhr ASC MA-Feudenheim - HTV Damen 4´
0:3  Uhr VSG Durlach-Wettersbach - HTV/USC Herren 1
0:3  VSG Durlach-Wettersbach - HTV/USC Herren 2
1:3  SG Hoffenheim/Waldangelloch - HTV/USC Herren 5

Herren I:  Es ist geschafft. Das Saisonziel ist erreicht! Die erste Herrenmannschaft des HTV/USC ist am Wochenende, vier Spieltage vor Schluss und ohne einen einzigen Punktverlust, Meister der Verbandsliga Nordbaden geworden und darf somit in der nächsten Saison nach einjähriger Abstinenz wieder Oberliga-Volleyball spielen.

Doch zunächst der Reihe nach: Am Sonntag waren die Wikinger der Herren 1 nach längerer Pause im Februar mal wieder zur Schlacht gefordert. Der Wind trug die Krieger diesmal nach Karlsruhe-Durlach wo die tapferen Mannen von Durlach-Wettersbach auf ihre Abschlachtung warteten. Mit einer ungewöhnlichen Formation eröffneten die Heidelberger die Schlacht, denn Libero Ditschman begann im Außenangriff und Zuspiel-Katapult Hess versuchte sich als Diagonalangreifer. Krumpe und Weinmann im Mittelblock, Heckersdorf auf der Außenflanke und Stein als Libero komplettierten die Anfangsausfstellung.

Die Sätze verliefen unspektakulär, die Heidelberger konnten sich jeweils früh eine komfortable Führung erkämpfen und brachten diese mal mehr und mal weniger konzentriert zum Satzende.

Für die Punkte sorgte unter anderem Ditschmann, der auf seiner neuen Position einen souveränen Job ablieferte und auch mit gefährlichen Aufschlägen zu überzeugen wusste. Für die Belustigung sorgte Weinmann, der nach einem ewigen Ballwechsel und beim ersehnten Danke-Ball des Gegners zur Verwunderung aller überdeutlich im Netz zappelte.

Der Gegner schlug sich tapfer und hielt mit teils aufsehenerregenden Abwehr- und Rettungsaktionen mit Hand und Fuß den Ball länger über dem Boden als erwünscht. Doch auch das nutze letztendlich wenig und die Mannen des HTV/USC’s konnten sich am Ende verdient und deutlich mit 3:0 (25:12 25:12 25:17) durchsetzen.

Das Ziel des direkten Wiederaufstiegs ist somit erreicht und die Truppe und Häuptling Hollstein froh und stolz dies schon einige Spieltage vor Saisonende verkünden zu dürfen. Jetzt heißt es dennoch weiter Gas geben, um die Saison auch ohne Punktverlust zu Ende zu bringen. Kommenden Samstag soll die Saison zudem mit dem Gewinn des Verbandspokals abgerundet werden. Dabei kommt es gegen den TSG Rohrbach 2 zum Heidelberger Stadtduell. Ein wichtiger Schritt für eine fürs Team perfekte Saison.

Damen I:  Auch im Rückspiel war gegen die Einhörner leider nichts zu holen

Trotz Erfolgscoach Franziska Schief musste sich die Damen 1 des HTV wie bereits im Hinspiel mit einem 3:1 gegen Schwäbisch Gmünd geschlagen geben.

Die Teams begegneten sich wie zu erwarten auf Augenhöhe, wodurch das Spiel spannend und die Ergebnisse knapp wurden.

Beide Teams starteten konzentriert und mit voller Energie in den ersten Satz. Es wurde um jede Ball gekämpft und sich gegenseitig nichts geschenkt. Die HTVlerinnen schafften es dank schlauem Spiel und unersättlichem Kampfgeist sich gegen Ende des Spiels mit 3 Punkten abzusetzen, verloren aber in der Crunchtime wie schon häufiger den Biss und musste sich schlussendlich mit 27:25 geschlagen geben.

Im zweiten Satz hieß es nun von Anfang bis Ende durchziehen und weiterhin um jeden Ball zu kämpfen! Dies gelange vor allem auch durch eine starke Aufschlagsserie von Katharina Unverfehrt, die den Heidelbergerinnen eine Vorsprung von 8 Punkten verschaffte. Der zweite Satz ging damit deutlich mit 25:15 an die Heidelberger Hummeln.

Im dritten Spatz schlichen sich wieder mehr Eigenfehler ein, der Block war nicht stabil genug und auch im Angriff konnte man nicht mehr genug Druck aufbauen. Nach einer Auszeit des Gegnerischen Trainers bei 17:17 schafften es die Heidelbergerinnen leider nicht, den Sack zuzumachen und der erste Punkt ging damit an Schwäbisch Gmünd.

Auch der vierte und letzte Satz verlief bis zum Ende spannend. Die Teams kämpften um jeden Punkt und es wurde wirklich alles gegeben in der Block-Feld-Abwehr. Durch druckvolle Aufschläge und variable Angriffe auf beiden Seiten wechselte sich die Führung mehrmals bis zu einem Spielstand von 21:21. Ab da konnten die Heidelbergerinnen den Rückstand zwar mehrmals wieder ausgleichen, schafften es aber nicht die Führung zu übernehmen. Trotz mehrerer abgewehrter Spielbälle mussten sich die Damen vom HTV auch im letzten Satz mit 28:26 geschlagen geben.

Damit konnten die wirklich starken Gegnerinnen nach knapp 2 Stunden die 3 Punkte mit nach Schwäbisch Gmünd nehmen. Den Zuschauern wurde ein äuserst spannendes und knappes Spiel mit vielen langen Ballwechseln geboten, bei dem die Heidelbergerinnen leider am Ende nicht Punkten konnten.

Jetzt heißt es nochmal die letzten Kräfte zu mobilisieren um nach einem spielfreien Wochenende in den beiden letzten Spielen den Saison alles zu geben.

Damen II:  Platz 4 durch Sieg gegen Offenburg

Am Samstag ging es für die Damen 2 des Heidelberger TVs nach Offenburg. Im Hinspiel konnten die Heidelbergerinnen das Spiel souverän mit 3:0 gewinnen. Im Rückspiel tat sich die Mannschaft deutlich schwerer aufgrund einer deutlichen Steigerung des Gegners.

Der erste Satz begann vielversprechend. Der HTV startete konzentriert und konnte vor allem durch starke Angriffe von Christiane Vinck punkten. Dadurch konnte ein größerer Vorsprung erzielt werden. Doch diesen Vorsprung konnte die Mannschaft nicht halten. Nach starken Auflschlägen von Offenburg wurde der HTV unsicher und so musste der erste Satz knapp mit 23:25 abgegeben werden.

Für den zweiten Satz nahmen sich die Schlangen nochmals vor, den ersten Satz abzuhaken und ihr Können zu zeigen. Dies gelang in vielen Situationen und so konnte die Mannschaft den Satz mit 25:17 für sich entscheiden.

Ähnlich ging es im dritten Satz weiter. Mit einer verbesserten Annahme und guter Abwehrarbeit konnten auch die langen Ballwechsel gewonnen werden. Dies resultierte in einem 25:16.

Der letzte Satz begann mit einer Auflschlagserie von Offenburg. Die Heidelbergerinnen mussten daher lange einem 6-Punkte Rückstand hinterlaufen. Doch sie bewiesen Nervenstärke und konnten Punkt für Punkt aufholen. Der Satz und damit das Spiel konnte am Ende durch drei starke Blockpunkte von Katharina Fischer entschieden werden.

Damit klettert der HTV auf Tabellenplatz 4. Die kommenden zwei Spiele werden die Endplatzierung entscheiden.

Damen III:  Mit lediglich acht Spielerinnen machte sich die Damen III am Schaltjahrestag des 29.02.2020 auf den Weg zum TV Eppelheim. Hier konnte der HTV III von Anfang an seine spielerische Überlegenheit deutlich zeigen und baute schnell eine Führung aus. Versuche des TV Eppelheim die Lücken im Spielfeld zu nutzen, gelangen nur selten, sodass der erste Satz mit 25:15 an den HTV ging.

Im zweiten Satz gelang es der HTV III ihr Spielniveau beizubehalten, sodass auch in diesem Satz schnell und souverän eine Führung erspielt werden konnte. Starke Angaben, eine gute Annahme und ein variables Stellspiel führten zum Sieg von 25:11.

Mit leichten Anlaufschwierigkeiten, die jedoch nur wenige Ballwechsel anhalten sollten, startete der HTV in den dritten Satz. Schnell fing sich die Mannschaft, führte nach nur kurzer Zeit und ließ sich bis zum Schluss nicht die Butter vom Brot nehmen. Auch dieser Satz endete mit 25:11 für die Damen III des HTV.

Herren II:   Hurra, hurra, wir haben gewonnen! Saugt den teppich ab, rollt ihn aus und holt den Champagner! Karl Ferdinand Braun hat uns höchstpersönlich gratuliert, er wolle uns die Funkentelegrafie zur Verfügung stellen. Also verkündet die Rückkehr der Drachenbezwinger! Helgi Slavic Oleg gab uns den entscheidenden Hinweis: Das Prinzip des minimalen Zwangs. Er erkannte es damals ganz früh schon. Man muss dem Drachen nur seinen Ball geben und es passieren Wunder. Serrano! Oder man hat Serrano, das funktioniert auch. Ein glorreiches, ruhmvolles und prachtiges 3:0 ohne Streik. Nach der Siegerehrung strahlten wir vor Freude so sehr, dass wir gar nicht mitbekamen, wie Heinrich Hertz aus der Halle stürmte, nachdem er Olegs wirre Aufstellungs- und Antennendiagramme auf seinem Hilfsboard erkannte. Danach fuhren wir abgeschlossen nach Hause. Beim Anblick der Fächerstadt kam Stille auf.

Herren V:  Old Vikings erneut in Hoffenheim siegreich

Zum zweiten Male in der allmählich sich dem Ende zuneigenden Kapersaison mussten die Old Vikings gen Hoffenheim segeln. Am Sonntagmorgen galt es, die Drachenboote zu diesem Zwecke zu bemannen. Dortigenorts angelandet, durfte man zunächst einem über zweistündigen Spektakel mehr oder weniger unbeteiligt – einige wenige der angereisten Wikinger konnte sich der Beurteilung der gezeigten Leistungen mittels mitgebrachter Trillerpfeifen oder der Niederschrift des Kampfverlaufes in ein magisch leuchtendes Pergament nicht entziehen – beiwohnen. Die Recken aus Eppelheim mussten sich nach besagter Dauer den Kriegern des Heimatstammes beugen.

Hernach jedoch wollten die Old Vikings endlich wieder einmal die volle Anzahl an (Punkte-) Trophäen einfahren. Mit neun kampferprobten Mitstreitern angereist, wähnte man sich der Aufgabe gewachsen. Allerdings schienen die Krieger aus Hoffenheim und Waldangelloch hier zunächst auch noch ein Wörtchen mitzureden haben. Schnell sahen sich die Wikinger mit Norbertson, Eggeson, Christianson, Gertson, Javierson und Andreasson mit 1:8 im Hintertreffen. Auch die Hereinnahme des eben erst aus winterlichen Gefilden heimgekehrten Gerhardson für Eggeson einige Axthiebe später konnte dies nichtmehr egalisieren. Mit 20:25 ging der erste Durchgang an die Gastgebenden Streiter.

Mit weiterhin Gerhardson und mit Michaelson statt Gertson wollte man im zweiten Durchgang das Blatt wenden. Der Beginn sah allerdings eher nichtnach einer Wende aus, denn wiederum lag man schnell 0:6 im Rückstand. Bei 15:15 erst wurde der Ausgleich geschafft. Es folgten mehrere kurze Scharmützel um die Vorherrschaft am Netz und im Feld an deren Ende die Mannen vom Neckar mit 25:23 siegreich blieben.

So gestärkt starteten die Heidelberger um eine gehörige Portion sicherer in den dritten Durchgang. 8.3 legten die reiferen Herren der Old Vikings zu Beginn vor. Nach nur einem klitzekleinen Durchhänger zur Mitte desselben (10:12), dem sich erneut mehrere Scharmützel mit wechselnder Führung anschlossen, ließen die Wikinger nun nichts mehr anbrennen und brachten diesen Durchgang sicher mit 25:21 nach Hause.

Der vierte Satz sah dann eine – oh Wunder!! – hellwache Wikingertruppe, die die heimischen Horden aus Hoffenheim und Waldangelloch das Fürchten lehrte. Immer wieder fanden die Axthiebe der Heidelberger ihre Ziele während auf der Gegenseite vieles, was nicht am nun plötzlich souveränen Schildwall Heidelbergs abprallte, den eigenen Nerven zum Opfer fiel. Am Ende hieß es 25:15 und die Old Vikings konnten einen wichtigen Sieg verbuchen. Hoffenheim scheint Sonntag morgens ein gutes Pflaster für Heidelberger Siege zu sein. (MK)

ERGEBNIS VOM SAMSTAG

Heidelberger TV - BSP MTV Stuttgart 3:0

3 närrische Punkte bleiben in Heidelberg

Während in vielen Städten die Umzüge durch die Straßen rollten und die Menschen ihre normale Kleidung durch Einhornkostüme oder sonstige lustige Outfits ersetzten, standen die Heidelberger Hummeln schon in ihren gelben Hummel-Einspielshirts in der Halle, um die Mädels vom BSP Stuttgart zu empfangen. Diese reisten mit vielen Fans im Gepäck an und auch der jüngere Kader fand sich auf der Tribüne ein, um die Stuttgarterinnen lautstark zu unterstützen.

Doch schon zu Beginn des ersten Satzes wurde das Käfteverhältnis deutlich. Machte der ein oder andere mitgereiste Elternteil noch eifrig Fotos vom eigenen Nachwuchs, hatten sich die Heidelbergerinnen bis zur ersten Auszeit des Stuttgarter Trainers schon einen Vorsprung von 5 Punkten erarbeitet, der durch Aufschlagserien von Antonia Steinbach und Franziska Schief am Ende auf 14 Punkte ausgebaut werden konnte.

Hummeltrainer Bertram Beierlein zeigte sich mit dem ersten Satz seiner Hummeln zufrieden, alle waren jedoch der Meinung, dass man mit angezogener Handbremse spiele und auch stimmungstechnisch noch einiges mehr drin sei. Vielleicht hätte der ein oder andere Faschingshit eine Verbesserung bei einigen Spielerinnen bewirkt. Allerdings wollte man auch kein Risiko eingehen, denn vor Spielbeginn gab es schon Drohungen erst nach dem Aufwärmen einzutreffen, sollten das "Rote Pferd", "Cordula Grün" oder "Cowboy und Indianer" hierbei erklingen. Also ging es ohne Faschingshits in den zweiten Satz, der sich kaum vom ersten unterschied. Mit all ihrer Erfahrung agierten die Damen vom HTV und lagen schnell wieder in Front.

Selbst von unerreichbaren Netzroller-Aufschlägen zeigten sie sich unbeeindruckt und konterten wenige Ballwechsel später mit einem ebensolchen. So ging auch Satz Nummer 2 mit 25: 15 deutlich an die Hummeln.

Der dritte Satz begann nicht optimal. Kleine Unsicherheiten in Aufschlag und Annahme führten dazu, dass man erstmals knapp zurücklag. Aber starke Angriffe von allen Positionen brachten die Hummeln wieder in Führung. Auch Maribel Dorner konnte über die Diagonalposition trotz Red-Bull-Entzugs noch fliegen und Ball für Ball im gegnerischen Feld platzieren. Am Ende hieß es 25:16 für den HTV und somit wandern 3 wichtige Punkte auf das Hummelkonto.

ERGEBNISSE

Samstag, 8.2.20
3:2  HTV Damen 3 - VSG Ubstadt/Forst (Pestalozzi Halle)
3:2  HTV Damen 3 - SSV MA-Vogelstang 2 (Pestalozzi Halle)
2:3  HTV Damen 4 - TSG HD-Rohrbach (Helmholtz-Gymnasium)
0:3  HTV Damen 4 - SSV MA-Vogelstang 3 (Helmholtz-Gymnasium)
3:0  HTV/USC Herren 4- SG Hoffenheim/Waldangelloch (Helmholtz-Gymnasium)
3:1  HTV/USC Herren 4 - TV Eppelheim (Helmholtz-Gymnasium)
3:1  USC Konstanz - HTV Damen 1 (Schänzlehalle)
3:1  SV KA-Beiertheim 2 - HTV Damen 2 (Rennbuckelhalle)

Damen I: Drei Fans, Acht Spieler und ein Trainer - ein Drama in vier Akten

Die Fahrt nach Konstanz führte an einigen bedeutenden Sehenswürdigkeiten Baden-Württembergs vorbei. Am Hockenheimring begeisterte Ed Sheeran letztes Jahr noch tausende Fans des britischen Balladengesangs, am Samstag ging es dort aber augenscheinlich etwas ruhiger zu. Dafür liefen im Hummelexpress die feinsten Beats der DJs Dorner und Schief-Dölger. Nachdem Daimler und Bosch mehrmals passiert wurden - was nicht an einem Déja-Vu der Beifahrerin lag, die kurze Augenpflege betrieb, sondern vermutlich eher an dem tragenden Stellenwert der Konzerne in der deutschen Wirtschaft - sahen wir etwas außergewöhnliches in der Ferne. Saurons Turm! Gefühlt kilometerhoch wand sich ein architektonisches Meisterwerk aus Beton und Stahl in den verhangenen Himmel. Kurz wurde überlegt, einen Goldring an der nächsten Raststätte ins offene Feuer zu werfen, um das Karma für das Spiel noch etwas aufzupolieren. Die Idee wurde dann aber doch verworfen. Ging das Spiel deswegen so aus, wie es der Ergebnisdienst verlauten lässt? Wir werden es nie wissen. Es handelte sich übrigens um den Testturm von ThyssenKrupp.

Nach knappen drei Stunden, kam der schöne Bodensee mit Alpenpanorama in Sichtweite. In der Halle angekommen, freuten wir uns über die helle Halle mit hoher Decke, abgesetztem Spielfeld und viel Platz für Zuschauer. Bis die Konstanzerinnen uns informierten, dass wir in der Nebenhalle spielen würden. Mit Glasfront über die komplette Spielfeldlänge. An einem sonnigen Samstagnachmittag kurz vor Sonnenuntergang. Mit Zuschauersitzplätzen, die so nah an der Aufschlagzone sind, dass du ihren warmen Atem im Nacken spürst. Hier ein kurzer redaktioneller Einschub: es war nicht so schlimm wie dargestellt, klingt nur dramatischer so.

Für alle Volleyballfreunde, jetzt geht es los. Das Spiel verlief ungefähr so: Aufschlag, Annahme, Zuspiel, Angriff, Abwehr, Zuspiel, Angriff, Abwehr, Zuspiel, Angriff, Punkt. Aufschlag, Annahme, Punkt. Aufschlag, Annahme, Zuspiel, Angriff, Block, Punkt. Spaß beiseite. Die Tabellen- und Kadersituation lässt zwar vermuten, dass wir keinen Stich gegen die Konstanzerinnen machen würden, aber wie schon im Hinspiel gestaltete sich das Spiel dann doch ausgeglichener.

Der erste Satz ging schon mal gut los. Für die Konstanzerinnen. 4:0 durch Annahmeprobleme auf unserer Seite. Slowakische Annahmekünste, elegante Abwehrkatzen auf der Position 5, durchschlagstarke Außenspielerinnen, schnelle Finger im Zuspiel und purer Wille und Stimmung auf Diagonal zeigten dann aber nach der Auszeit, dass es kein leichtes Spiel für sie werden würde. Ab und zu ging ein Raunen durch die Halle, wenn Konstanz Ex-Erstligaspielerin Lina Hummel den Hammer auspackte und die Heidelberger Mittelblocker den Ball “gekonnt” abwehrten. Oder wenn Antonia Steinbach den Ball mal eben aus dem Handgelenk in den Keller der Halle beförderte. Man munkelt die Löcher im Boden werden heute noch geflickt.

Den zweiten Satz sparen wir uns jetzt hier im Bericht, ging 25:18 für Konstanz aus.

Im dritten Satz wurden wir dann doch tatsächlich als Bienen bezeichnet. An dieser Stelle kurz ein biologischer Exkurs: Bienen sind kleiner als Hummeln, meist schwarz-braun und nicht schwarz-gelb gestreift und summen während eine Hummel brummt. Ob Bienen oder Hummeln, mit viel Kampfgeist entschieden wir den Satz 25:23 für uns und zeigten wohl zum ersten Mal in der Saison eine gute Leistung in der Crunchtime. Die Stimmung war so gut wie bei Mittfünfzigerinnen, die im ICE nach Düsseldorf sitzen, sich ihren vierten Sekt einschenken und lustige Bildchen mit Text auf WhatsApp verschicken.

Im vierten Satz durfte Franziska Schief dann gleich sechs mal zum Aufschlag, denn Anna Wrede eröffnete die Blockparty. Fünf Blocks hintereinander. Da wäre sogar Sido mit “Mein Block” ein bisschen außer Atem gekommen. Gottseidank waren die Arme nicht im Netz, aber dieses nicht erstrebenswerte Ziel hatten wir in den vorherigen Sätzen schon abgehakt. Wir gaben alles im Satzverlauf und bekamen vor allem blaue Flecken. Auf der Heimfahrt waren manche Spielerinnen dann sehr froh über die Sitzheizung in ihren Autos. Leider reichte es trotz eines ausgeglichenen Satzes am Ende nicht mehr. Zusammenfassend war es wohl das kampfstärkste Spiel der Hummeln der Saison und wenn der Block nicht agiert hätte wie ein löchriger Schweizerkäse, hätte man wohl doch wenigstens einen Punkt mitnehmen können. Leider war dem nicht so, jetzt schauen wir uns am kommenden Sonntag bei den Profis im DVV Pokal an, wie man das besser macht und werden dann im nächsten Spiel gegen den BSP Stuttgart wieder Vollgas geben.

Damen II: Damen 2 holen nur einen Satz gegen Beiertheim (25:27; 14:25; 25:21; 10:25)

Die Damen 2 mussten sich am Samstag mit 1:3 gegen den Tabellenzweiten SV KA-Beiertheim geschlagen geben. Da Libera Julia Wid leider erneut krankheitsbedingt ausfiel, hat Friederike Ihssen nach letzter Woche erneut diese Aufgabe übernommen und souverän gemeistert. So kämpften sich die Damen 2 des Heidelberger TV nach einem etwas zögerlichen Start in der Annahme Punkt für Punkt mit guten und variablen Angriffen voran und konnten bis zum Schluss gut gegen die Damen aus Beiertheim mithalten. Leider zeigten die Gastgeberinnen ein konsequenteres Spiel, das sich vor allem auch durch sehr gut gerettete Bälle und eine stabile Sicherung auszeichnete, und sicherten sich somit knapp den ersten Satz mit 27:25.

Nachdem die Damen 2 in Satz eins gut mitgestalten hatten und ihr Spiel vor allem auch durch zum Ende hin gute Blockarbeit ubd Abwehr stabilisiert hatten, wollten die Heidelberger Schlangen im zweiten Satz von Beginn an ihre gute Leistung zeigen. Das gelang aber leider so gar nicht. Die Damen 2 schwächelten in der Annahme und ließen sich von den kurzen Angaben einiger Beiertheimerinnen zu stark aus dem Konzept bringen und die Heidelberger Angriffe führten zu selten zu einem direkten Punkt. So wurde der zweite Satz deutlich mit 14:25 abgegeben.

In Satz drei wendete sich endlich das Blatt und die Heidelbergerinnen konnten von Beginn an Druck in Angriff und Aufschlag ausüben. Besonders Mittelblockerin Mandy Rettel und Außenangreiferin Stephanie Bünemann machten den Gegnerinnen mit ihren Aufschlägen das Leben schwer. Trainer Nao Iwamoto verstärkte durch einen geschickten Wechsel zur Satzmitte den Angriff der Damen 2, indem er Zuspielerin Julia Thomas im Rückraum für Diagonalangreiferin Christiane Vinck auf das Feld brachte. Dadurch konnte Lena Rolfing, die bis dahin als Zuspielerin agierte, ihr Können als Diagonalangreiferin unter Beweis stellen. Mit viel Selbstbewusstsein, einer hervorragenden Abwehrarbeit und Kampfgeist holten sich die Damen 2 des HTV schließlich den Satzgewinn mit 25:21.

Die gute Leistung sollte mit in den vierten Satz genommen werden. Aber wie auch schon im Übergang von Satz eins zu Satz zwei, gelang es den Heidelbergerinnen nicht, an ihre gute Leistung anzuknüpfen. Die Damen 2 brachten kaum eine Annahme nach vorne und wenn doch, dann reichte der Angriff nicht für den direkten Punkt und die Beiertheimerinnen wiederum nutzten ihre Chance gekonnt, den Punkt im Anschluss für sich zu entscheiden. Der vierte Satz war dementsprechend dann auch viel zu schnell zu Ende mit nur 10:25.

Trainer Nao Iwamoto fasste das Spiel abschließend mit der Ansage zusammen, dass es nun gilt, den Ärger über die beiden letzten Niederlagen innerhalb der nächsten zwei spielfreien Wochen in positive Energie umzuwandeln.

Die Spielerinnen des HTV resümierten - enttäuscht über das Ergebnis und die eigene zu schwache Leistung - nach Spielende, dass wenigstens die Apfeltaschen richtig gut und wahnsinnig lecker waren. Vielen Dank an Annikas Oma!

Es spielten: Julia Jungmann (AA), Christiane Vinck (D), Annika Biber (AA), Julia Thomas (Z), Mandy Rettel (MB), Stephanie Bünemann (AA), Friederike Ihssen (L), Lena Rolfing (Z), Katharina Fischer (MB), Frederike Bauer (MB)



Damen III:  Diesen Samstag stand uns der erste Heimspieltag der Rückrunde bevor. Nach etwas Motivation durch unsere Trainerin konnten wir mit einem Kader von 11 Spielerinnen antreten, was für den sicher längsten und anstrengendsten Spieltag der Saison wirklich nötig war. Als erstes spielten wir gegen Ubstadt/ Forst, denen wir in der Hinrunde leider unterlagen. Umso mehr wollten wir gewinnen. Der erste Satz begann etwas zaghaft und chaotisch, wodurch es Ubstadt/ Forst gelang einen Vorsprung von 18:23 zu erlangen. Nach der einer Auszeit und Motivation durch unser Trainerin Julia Jungmann, gaben wir alles und konnten durch einen Wechsel und starke Aufschläge von Chrissi Selle mit 25:24 in Führung gehen. Für den letzen Aufschlag wurde Johanna Wolf eingewechselt, die den Satz mit viel Coolness und einem Ass für uns entschied. Beflügelt durch die gelungene Aufholjagt konnten wir im zweiten Satz gleich durch Aufschläge von Chiara Tintelnot in Führung gehen. Leider gerieten wir zum Ende des Satzes hin durch eine schlechte Annahme und Absprache in Rückstand, weshalb wir den Satz an Ubstadt/Forst abgeben mussten. Im dritten und vierten Satz konnte sich keine Mannschaft wirklich absetzen. Mit weniger Eigenfehlern und stärkeren Angriffen konnten wir den dritten Satz mit 25:22 und erneut einem Ass, diesmal von Kincsö Orban, letztendlich für uns entscheiden. Im vierten Satz zeigte sich Ubstadt/Forst leicht überlegen, sodass wir verloren und ein fünfter Satz zu spielen war. Der letzte Satz war von Beginn an ein Kopf- an- Kopfrennen. Nach wenigen Punkten verletze sich unsere Zuspielerin, sodass wir unser Spiel völlig umstellen mussten und Christina Selle nun von der Aussenposition aus zuspielen musste. Durch die ungewohnten Positionen war höchste Konzentration nötig, was aber insgesamt sogar zu einer besserer Absprache und Zusammenarbeit führte. Mit viel Willenskraft und einem guten Spiel konnten wir uns einen Satzball bei 13:14 erkämpfen. An den Aufschlag musste unsere Jugendspielerin Nadege Paxion, die sehr souverän einen super Aufschlag machte und sofort im Anschluss einen Angriff mit Hechtbagger abwehrte, den wir schon auf dem Boden sahen. So konnten wir unsererseits angreifen und das Spiel für uns entscheiden. Damit hatten wir, nach dem nervenaufreibenden und anstrengenden Spiel den ersten Sieg in der Tasche.

Nach einer kurzen Pause sahen wir uns schon etwas erschöpft nun Vogelstang, den Tabellenzweiten gegenüber. Mit guten Aufschlägen, Angriffen und keinen Eigenfehlern setze uns Vogelstang stark unter Druck, sodass wir nicht ins Spiel finden konnten und schnell mit über 10 Punkten hinten lagen. Die einzigen Punkte hatten wir den starken Angriffen von Kathi Schafner zu verdanken. Nach einem Wechsel konnten wir wenigsten etwas ins Spiel finden, mussten uns aber mit 25: 11 klar geschlagen geben. So konnten wir das nicht stehen lassen und starten fest entschlossen in den zweiten Satz. Durch gutes Coaching und einer viel besseren Annahme und Spielaufbau, zeigten wir endlich, dass wir Volleyball spielen können. Überrascht von unserer starken Gegenwehr verloren unsere Gegner viel an Sicherheit und hatten nun selbst Probleme ins Spiel zu finden. Durch unsere Aufschläge und Blockarbeit konnte Vogelstang plötzlich nicht mehr punkten und wir gewannen deutlich mit 11:25. Auch im dritten Satz zeigten wir unsere Fähigkeiten, aber Vogelstang hatte sich wieder gesammelt, sodass wir alles geben mussten, um auch diesen Satz für uns zu entscheiden. Im vierten Satz waren wir sichtlich erschöpft, wodurch wir zu viele Punkte an die doch etwas fitteren Gegner abgaben. So mussten wir auch in diesem Spiel in den fünften Satz.

Mit Mobilisation der letzten Kräfte, lautem anfeuern und mitfiebern vom Spielfeldrand aus konnten wir den entscheidenden letzten Satz 15:11 gewinnen und so den Heimspieltag mit 10 gespielten Sätzen und zwei hart erkämpften Siegen beenden. Beflügelt durch diesen erfolgreichen Tag, sind wir hoch motiviert auch die kommenden Spiele zu gewinnen!



Damen IV:  Knapp an einem Sieg vorbeigerutscht

Am Samstag, den 8. Februar hatten die Damen 4 des HTV zwei Heimspiele. Die Mannschaft bestand aus zehn Spielerinnen, was bedeutete, dass es vier Auswechselspielerinnen gab. Das erste Spiel war gegen den TSG HD-Rohrbach 3 und nachdem sich beide Mannschaften eingeschlagen hatten, fing es auch schon an.

Aufgrund des 4 2 Läufersystems und dem neu dazugekommenen Läufer 6 waren die Spielerinnen zu sehr auf ihre Positionen fokussiert und verloren unnötige Bälle. Es kam zu Unsicherheiten, die dazu führten, dass nicht klar war, wer genau jetzt den Ball annehmen würde. Es fielen demnach viele Bälle ohne eine einzige Berührung auf den Boden. Rohrbach gewann den ersten Satz und nach einem Seitenwechsel begann der zweite Satz mit einer neuen Aufstellung.

Da die Positionen durch die neue Aufstellung getauscht wurden, gestaltete sich der Spielverlauf zunehmend unkontrollierter. Eine Hektik brach aus, welche dem HTV viele Punkte kostete. Der HTV verlor ebenfalls den zweiten Satz.

Mit der gleichen Aufstellung hieß es nun unter allen Umständen die nächsten Sätze zu gewinnen und siehe da, der dritte Satz ging an den HTV. Im danach folgenden Satz war die Abwehr sicherer und die Angriffe wurden gewagter. Besonders die präzisen Aufschläge von Julika erzielten viele Punkte und auch die gut getroffenen diagonalen Schläge von Jula und Greta brachten uns zahlreiche weitere Punkte. Der vierte Satz verlief so gut, dass der HTV zwischenzeitlich mit 11:0 führte.

Nun galt es den fünften Satz zu gewinnen und damit den Sieg zu ergattern. Doch durch Schläge gegen das Netz verlor der HTV knapp diesen Satz und verlor somit gegen die Mannschaft aus Rohrbach. Zumindest bekam die Mannschaft für die zwei gewonnenen Sätze einen Punkt.

Beim nächsten Spiel ging es dann ans Netz gegen den SSV MA-Vogelstang 3. Unsere Mannschaft hatte nun nur noch zwei Auswechselspielerinnen, weil einige Spielerinnen früher gehen mussten. Die Mannheimer waren uns eindeutig überlegen und besonders die starken Aufschläge der gegnerischen Mannschaft kosteten uns sehr viele Punkte, was sich dann wiederum negativ auf unser Spiel auswirkte. Der HTV verlor dieses Spiel mit 3:0.

ERGEBNISSE

Samstag, 1.2.20
0:3 HTV Damen 1 - TSV Burladingen
3:2 SSC Karlsruhe -HTV Damen 2



Damen II: Netzkantentrauma und Gefühlsachterbahn

Nachdem die zweite Damenmannschaft des HTV ihr Heimspiel gegen die Mannschaft vom SSC Karlsruhe in drei knappen Sätzen gewinnen konnte, war das Ziel im Rückspiel, ihr Können auch in der Karlsruher Wildparkhalle unter Beweis zu stellen und einen weiteren souveränen Sieg in der Oberliga zu verbuchen. Ohne die Stammspielerinnnen Lena Rolfing und Stephanie Bühnemann, dafür mit starker Unterstützung von Annalena Brendgen, Katharina Schafner und Martina Einsele reisten die Heiderbergerinnen dennoch mit einem zwölfköpfigen Kader an und zeigen von Beginn an ein solides Volleyball, mit stabilem Block, selbstbewussten Angriffen und guter Kommunikation. Der erste Satz wurde nach einem kurzen Einbruch souverän mit 25:21 gewonnen und sogleich folgte der zweite Satzgewinn, diesmal mit 25:17. Damit war das wichtigste Saisonziel erreicht: Der sichere Klassenerhalt in der Oberliga! Jetzt sollte der Spieltag noch mit einem glatten 3:0 Sieg gekrönt werden. Bekanntlich führt Siegessicherheit jedoch nicht immer auch zum Sieg: So auch im Fall der Heidelbergerinnen, die im dritten Satz sowohl Konzentration und Kommunikation schleifen ließen und diesen mit 25:22 abgaben. Soweit noch nichts verloren - ein Konzentrationstief kann jeder Mannschaft passieren. Mit neuer Motivation wurde in den vierten Satz gestartet, der zwar eng, aber mit immer kleinem Vorsprung für die Heidelbergerinnen voranging. Doch wie im Satz zuvor ließ die Konzentration zum Ende nach und die Karlsruherinnen konnten sich dank starker Diagonalangriffe und stabiler Abwehr auch den vierten Satz mit 25:23 sichern. Nun war das Ziel, definitiv zwei Punkt mit nach Hause zu nehmen, was bis zum Seitenwechsel bei 8:6 für den HTV auch vielversprechend aussah. Was dann passierte, kann sich wiederum keiner erklären. Ein unendlich langer Spielzug, übersehene Übertritte und Netzberührungen und ein Line-Angriff knapp neben die Außenlinie zugunsten des SSC raubten die letzten Kräfte und sorgten für einen abermaligen Einbruch im Spiel der Heidelbergerinnen. Mit zwei Wechseln auf der Mitte- und Außenposition versuchte Trainer Nao Iwaoto, noch einmal frischen Wind ins Spiel zu bringen, was funktionierte und zu einem 15:15 Gleichstand führte. Nur noch zwei Punkte sollten es sein, bis in diesem hart umkämpften Spiel ein Sieger feststand. Leider war es nicht die Damen 2 des HTV, sondern die SSC Mädels, die in diesen beiden Punkten ihren Kampfgeist unter Beweis stellten und sich letztlich den Sieg und zwei Tabellenpunkte sicherten. Am Ende stand kein glorreiches Wochenende für die HTV Damen, dafür aber ein kräftezehrendes und spannendes Spiel und zumindest ein Punkt, mit dem sie nun auf dem vierten Platz in der Oberliga stehen.

Damen I: Kein Hummel-Glück am Wochenende

Trotz krankheitsbedingter Dezimierung waren die Heidelbergerinnen bereit für das Spiel - bereit drei Punkte auf das eigene Konto zu verbuchen.
Der Start in den ersten Satz war etwas wackelig. Die Hummeln brauchten einige Punkte, bis sie sich eingespielt hatten. Dank starker Aufschlagserien von Eva Holtkamp und Antonia Steinbach, sowie einer wachen, konzentrierten Abwehr und platzierten Angriffen, setzten sich die Hummeln Punkt für Punkt von Burladingen ab. Selbst die für die Damen I so magische 20-Punkte-Grenze wurde unbemerkt passiert. Der erste Satz schien in sicheren Tüchern. Beim Stand von 23:12 und einem sehr guten Spiel der Hummeln, passierte der worst case aus Heidelberger Sicht. Eva Holtkamp verletzte sich beim Aufkommen nach dem Block am Sprunggelenk und konnte nicht mehr weiterspielen. Da die Heidelbergerinnen an diesem Abend keine Auswechselspielerinnen hatten, musste das Spiel mit 0:3 (23:25, 0:25, 0:25) an die Damen I des TSV Burladingen abgegeben werden.
Eva - gute Besserung und komm schnell wieder zurück :)
Ein großes Dankeschön auch an Lena Rollfing fürs Aushelfen, ohne die wir nicht hätten spielen können!!! Danke auch an unsere Damen 2, die für uns auf ihre Zuspielerin verzichtet und sie an uns ausgeliehen haben!

ERGEBNISSE

Samstag, 25.1.2020
2:3  Mixed - TV Viernheim
3:0  Mixed - VfB Reicholzheim
3:0  HTV/USC Herren 1 - VSG Ettlingen/Rüppurr
3:0  HTV/USC Herren 1-TSG HD-Rohrbach 2
1:3  HTV/USC Herren 5 - HTV/USC Herren 4
0:3  HTV/USC Herren 5 - TV Eppelheim
3:0  HTV Damen 2 - TV Villingen 2
2:3  TSG Blankenloch 2 - HTV/USC Herren 2
3:1  TSV Oftersheim - HTV Damen 4
3:1  MTV Ludwigsburg- HTV Damen 1

Damen II:  ... regieren gegen Villingen beim vorletzten Heimspiel

Auf das vorletzte Heimspiel der Saison 2019/2020 hatten die Damen 2 des HTV voller Vorfreude hingefiebert. Schließlich wollte man das Ergebnis des Vorrunden-Spiels in Villingen nochmals wiederholen – ein deutlicher 3:0-Sieg.

Obwohl der TV Villingen 2 derzeit ganz unten in der Tabelle steht, war klar, dass das Spiel nicht auf die leichte Schulter genommen werden konnte, da die Villingerinnen in der Woche zuvor zwei Sätze gegen die starken Damen der FT Freiburg geholt hatten. Trotz Fokus und Konzentration kam aber die gute Laune vor dem Spiel nicht zu kurz. Leider schafften die Damen es aber nicht, diese Motivation mit in den ersten Satz mitzunehmen. Es schlichen sich viele Eigenfehler im Aufschlag und in der Abstimmung ein, die der Mannschaft das Selbstbewusstsein nahmen. So fehlte dann auch im Angriff die nötige Durchschlagkraft und alle Spielerinnen agierten gehemmt. Trainer Nao Iwamoto nutzte beide ihm zustehende Auszeiten, um die Damen nochmals bis in die Haarspitzen zu motivieren und dies gelang im Laufe des Satzes immer besser. Der HTV bewies zuletzt die stärkeren Nerven und holte sich den Satz knapp mit 25:23.

Jetzt waren die Damen im Fluss und der zweite Satz rutschte viel besser. Die Eigenfehler-Quote war gering und der Kampfwille maximal. Die Villingerinnen zeigten wenig Gegenwehr und so konnten die Damen des HTV das Spiel übernehmen: 25:13 war das amtliche Ergebnis des 2. Satzes.

Jetzt wollte man den Sack zu machen! Leichter gesagt als getan: Die Villingerinnen wollten sich nicht so leicht geschlagen geben und die Emotions-Achterbahn der HTV-Damen hatte Kraft gekostet. Aber nicht umsonst stehen die HTVlerinnen fünf Tabellenplätze vor den Villingerinnen und so bewiesen die Damen auch im letzten Satz ihre Überlegenheit. Trainer Nao brachte mit unüblichen Wechseln Frische ins Spiel, die die Mannschaft nicht aus der Ruhe brachte und variables Spiel zuließ. Der letzte Punkt ließ etwas auf sich warten, aber dann war der Erleichterung und Freude keine Grenze mehr gesetzt: 25:17 im letzten Satz und 3:0 „Rasur“!

Der Klassenerhalt ist dadurch rechnerisch gesichert und somit das Saisonziel erreicht – aber das mindert die Motivation auf die nächsten Auswärtsspiele keineswegs. Die HTV-Damen 2 wollen noch so viele Punkte wie möglich mitnehmen und freuen sich schon jetzt auf das letzte Heimspiel am 14.03.2020, wo der momentane Tabellen-Erste aus Kleinsteinbach im Sportzentrum Mitte begrüßt wird.



Damen I:  Am vergangenen Wochenende war die erste Damenmannschaft des Heidelberger TV beim MTV Ludwigsburg zu Gast. Nach zuletzt drei Siegen in Folge und einer guten Trainingswoche blickte das Team sehr zuversichtlich auf das Spiel. Zudem sprach die Tabellenausgangslage den Heidelbegerinnen eine klare Favoritenrolle zu, auch wenn man das Hinspiel nicht für sich entscheiden konnte.

Der HTV startete sehr fokussierte und mit einer soliden spielerischen Leistung in den ersten Satz. Allerdings machten die Heidelbergerinnen zu viele Aufschlagsfehler, sodass der Spielstand lange ausgeglichen war. In der zweiten Satzhälfte konnte sich das Team einen 22:18 Vorsprung verschaffen. Allerdings schlichen sich ab hier viele unnötige Eigenfehler auf Heidelberger Seite ein, sodass der Satz unglücklich 23:25 abgegeben werden musste.

Im zweiten Satz konnten alle Spielerinnen der Gastmannschaft ihre Aufschlagsleistung deutlich verbessern. So ging man gleich zu Beginn des Satzes in Führung, welche auch im weiteren Verlauf des Satzes nicht mehr abgegeben werden sollte.

Mit einer Aufschlagsserie am Ende des Satzes von der eingewechselte Marike Landwehr wurde der Satz schließlich 25:16 für den HTV entschieden.

Auch im dritten Satz, konnten die Heidelbegerinnen an ihre gute Leistung anknüpfen. Besonders Libera Bianca Klein zeigte sich mit einer sehr guten Annahme- und Abwehrleistung an diesem Tag in Top-Form. Das Team führte den ganzen Satz über und erarbeitete sich einen Vorsprung von 23:19. Allerdings verloren die Heidelerbergerinne erneut in der ‘Crunch-Time’ die nerven und man ließ die Ludwigsburgerinnen auf 23:23 rankommen. Wie im zweiten Satz war am Ende der MTV mental stärker und gewann 26:24.

Im letzten und vierten Satz startete der HTV mit einem 0:7 Rückstand. Wegen der starken Abwehrleistung der Ludwigsburgerinnen fiel es den Gästen schwer im Angriff zu punkten. Trotzdem bewies der HTV Kampfgeist und konnte den Rückstand im laufe des Satzes auf 15:17 verkürzen. Es sollte jedoch nicht reichen, um den Satz noch zu drehen. Am Ende waren sich Trainer und Spielerinnen einig, dass in Ludwigsburg Punkte verschenkt wurden. Das Ziel für die nächsten Spiele wird sein, aus den instabilen Phasen am Satzende zu lernen und solche Situationen zukünftig für sich zu entscheiden.

Herren I:   Am vergangenen Wochenende hatten die Wikinger der ersten Heidelberger Herrenflotte endlich wieder die Möglichkeit sich in heimischen Gefilden zu zeigen.Es ging gegen die herausfordernden Herren aus Rohrbach und Ettlingen/Rüppurr zu Felde.

Früh trafen die Wikinger mit ihrer Kampfesausrüstung im SZM ein um die Vorbereitungen für die Schlacht zu treffen. So ging alles seinen gewohnten Trott. Häuptling Hollsteinson suchte einen optimalen Beobachtungsposten für den Späher in der kleinen Kiste. Währenddessen wurden von den Kämpfern in diversen Gymnastikübungen die Arme und Beine ent- (bei manchen auch eher ver-)knotet, die Rumpf- und sonstige Muskulatur auf Temperatur gebracht.

Zu Beginn standen die Wikinger gegen die Mannen aus Ettlingen/Rüppurr. Diese erwischten die Defensive der Wikinger erstmal auf falschem Fuß. Mit vielen schnellen Angriffen im Zentrum und kurze Hiebe direkt über den Schildwall der Wikinger an den Flanken wurden die Abwehrreihen direkt gefordert. Nachdem man sich darauf eingestellt hatte, konnte durch eine solide Leistung Streich um Streich gewonnen werden. Insbesondere Wiki Nils Gromerson mit überlegten und präzisen Hieben über die Außenflanke fand fast immer das Loch im gegnerischen Defensivverbund. Nach diesem ersten Schlagabtausch folgten noch zwei weitere, über die es nicht so viel mehr zu berichten gibt. Abgesehen von Wechseln auf der Außenflanke, wo auch Martin Jäcklinson zum Einsatz kam, kämpfte die selbe Mannschaft weiter. Die Abwehrreihen standen gut, so konnte Johannes Esserson seine Angreifer quasi nach belieben einsetzen. Mit dem Aufschlag wurden die Gegner so unter Druck gesetzt, dass die Attacken über das Zentrum komplett unterblieben. Entsprechend war die Schlacht nach 58 Minuten geschlagen.

Nach einer kurzen Pause zum Krafttanken ging es für die Wikinger weiter gegen die nächsten Nachbarn aus dem Süden. Häuptling Hollsteinson konnte dafür quasi eine komplett neue erste Sechs aufbieten. Clemens, Yannick, Patrick und Robin ersetzten Johannes, Kevin, Malte und Thomas. Nur Filip, Nils und Defensivass Basti blieben in der Startaufstellung. So warfen sich die Wikinger mit der Portion Extramotivation in den Kampf. Dieser entwickelte sich schnell zu Gunsten der Wikinger, die mit ihrem starken Schildwall, präzisen Angriffen über die Außenflanke und einigen Einschlägen über das Zentrum, ordentlich Druck entwickelten. Dazwischen immer wieder donnernde Keulenschläge auf der Diagonalflanke durch Patrick Lipowczanson, der, teilweise blockfrei gespielt von Yannick, nur ratlose Gesichter hinterließ. Auch in der Defensive wurde geackert und kein Ball verloren gegeben. So ging der erste Satz an die Wikinger, so sollte auch der zweite Satz an die Mannen vom HTV gehen. Zu Beginn des dritten Schlagabtauschs wurde es nochmal spannend, als die starken Aufschläge des gegnerischen Zuspielers vier kräftige Wunden hinterließen. Die Wikinger hielten dem jedoch Stand und antworteten mit harten Gegenschlägen. Als Wiki Nils einen Angriff von der Diagonalflanke der Gegner mustergütig mit seinem Schild zerschmetterte war die Messe gelesen. Zuletzt brach Robin die Gegner mit seinen Aufschlägen, sodass auch dieser Schlagabtausch nach 0:4 Rückstand mit 25:11 and die Wikinger ging.

Für die Wikinger geht es nun in eine lange Spielpause. Das nächste reguläre Spiel ist erst am 1.3. Wir freuen uns allerdings über Zuschauer am 25.2. um 20:00 zum Finale des NVV Verbandspokals - in Rohrbach!

Herren II:  Nachdem die Mannen letzten Samstag (25.01.) nach Blankenloch aufbrachen, sich genügend aufgewärmt und eingespielt hatten, ging das Spiel um die wichtigen Punkte auch schon los. Der Einstig war nich optimal, doch reichte es erstmal um einige Punkte Vorsprung zu erlangen. Jedoch war Blankenloch stärker als erwartet und kombiniert mit einem Konzentrationsnachlass unserer H2 konnte Blankenloch den 1. Satz für sich entscheiden. Beide Teams steigerten sich weiter ins Spiel hinein, sodass es ein spannender, am Ende noch knapper Satz wurde. Die ungenutzten 4 Satzbälle unserer Herren sorgten nochmals für ein Herankommen der Gegner. Der Satz endete 25:23 für uns. Der 3. Satz verlief ebenso knapp wie der vorherige, doch leider zur Ungunsten unsererseits. Blankenloch holte sich ihren 2. Satz mit 26:24. Dies weckte wieder die Kampfeslaune, sodass die Mannen mit leicht veränderter Aufstellung den Satz dominieren konnten. Unter anderem die Punkteserie über die Mitte von David Schubert und Philipp Sandmann sorgten für den deutlichen Sieg von 25:14. Mit vielen abwechslungsreichen Pässen, Ablegern und vorallem Durchschlagskraft legten sie eine stabile Grundlage, um sich in diesem Satz abzusetzen. Da es nun 2:2 nach Sätzen stand, ging es in den Tiebreak, welcher ähnlich solide ausgespielt wurde. Am Ende siegten unsere Männer 15:10 im 5. Satz und damit 3:2 in Sätzen. Die erhofften 3 Punkte konnten somit leider nicht eingesackt werden, dennoch werden die 2 errungenen Punkte gern angenommen.



ERGEBNISSE

Samstag, 18.1.2020
3:2  HTV Damen 1 - VSG Mannheim DJK/MVC
1:3  SSC Karlsruhe 3 - HTV/USC Herren 1
1:3  AVC St. Leon-Rot - HTV Damen 3
2:3  TV Eppelheim - HTV/USC Herren 3
2:3  TG Sandhausen - HTV/USC Herren 5

Sonntag, 19.1.20
0:3  VSG Ettlingen-Rüppurr – HTV Damen 2

Herren I:  Festung Karlsruhe erobert

Die erste Garde des HTV/USC Heidelberg sammelte sich vergangenen Samstag Nachmittag vor den Toren der Hauptstadt Badens, um die Festung des SSC Karlsruhe zu erstürmen. Schwertmeister Andreas Hollstein konnte auf eine fast vollständige Kampfestruppe zurückgreifen, die auch gleich mutig zu Werke ging. In einem ausgeglichenen Schlagabtausch gegen die solide aufspielenden Gegner konnte bis kurz vor dem Ende des ersten Durchganges konstant eine kleine Führung gehalten werden, nur um dann kurz vor dem Ziel durch einige Konzentrationsschwächen den Satz noch aus der Hand zu geben und so die 3. Satzniederlage der Saison zu kassieren.

Nach Wechsel auf einigen Schlüsselpositionen, wodurch sich das Durchschnittsalter gefühlt verdoppelte, konnten die Wikinger nach kurzen Startschwierigkeiten wieder frei aufspielen und durch Erhöhung des Aufschlagdruckes bei gleichzeitiger Reduktion der Angriffsfehler die zweite Runde recht souverän gewonnen werden.

Im dritten Scharmützel zeigte die Recken aus Heidelberg dann endlich ihre Klasse und warum sie zu Recht ungeschlagen an der Spitze der Verbandsliga stehen. Gegen den konstanten Druck, vor allem auf der Mitte und der Diagonal-Position, konnten die Karlsruher nicht viel entgegen setzten und diese Partie ging klar an die Gäste.

Der 4. Satz sollte nun entscheiden, ob die Wikinger weiterhin ohne Punktverlust bestehen bleiben. Nach anfänglich gutem Start auf beiden Seiten wurde das Spiel zum wiederholten Male arg durch die Unparteiischen, die mit Abstand die schwächste Partei auf dem Feld waren, gestört und es schlichen sich wieder mehr Fehler ins Spiel ein. Gegen Ende konnte sich der HTV/USC Heidelberg zunächst absetzen und 3 Machtbälle heraus spielen, gute Gegenwehr und eigenen Fehler ließen 2 davon noch ungenutzt, aber der dritte konnte anschließend sicher zum Schlachtgewinn verwandelt werden.

Damit bleibt die erste Garde der Wikinger weiterhin ohne Punktverlust klar an der Spitzte der Verbandsliga und freut sich schon auf die Doppelschlacht nächste Woche in den eigenen vier Wänden. (RH)

Damen I:  Derbytime - Auch das Rückspiel gegen Mannheim geht an die Hummeln

Den zahlreichen Fans aus Mannheim und Heidelberg wurde vergangenen Samstag im Sportzentrum Mitte einiges geboten. Wie im Spiel gegen Backnang hatten die Heidelbergerinnen Probleme von der ersten Minute an ihr Können zu zeigen. Die Spielerinnen der VSG Mannheim nutzten dies und punkteten teilweise beliebig. Vor allem die Elemente Block und Abwehr vermochten nicht wie gewohnt zusammen zu spielen. Nichtsdestotrotz blieben die Hummeln durch Aufschlagserien und starke Angriffe im Spiel, konnten die Partie jedoch nie eindeutig gestalten. Dies spiegelt sich auch in den Punkteständen der ersten drei Sätze wider (21:25, 25:21, 21:25).

Im vierten Satz kam nun endlich der Kampfgeist der Hummeln ins Spiel. Obwohl es der Blockarbeit immer noch an der nötigen Konsequenz fehlte, kratzten die Heidelbergerinnen viele Abwehrbälle aus der eigenen Hälfte. Diese wurden teils spektakulär im Feld der Mannheimerinnen versenkt. Der Rhythmus wurde wiedergefunden und der Satz ging mit 25:14 an den HTV.

Entschlossen die zwei Punkte nach Heidelberg zu holen, starteten die Hummeln motiviert in den fünften Satz. Zu Beginn wehrten sich die Mannheimerinnen gegen die Niederlage, jedoch konnten sich die Heidelbergerinnen mit dem Seitenwechsel absetzen und gewannen den Satz mit 15:8.

Somit steht der HTV in der Regionalliga nun auf dem 5. Tabellenplatz. Nächsten Samstag gilt es gegen den MTV Ludwigsburg in fremder Halle die nächsten Punkte auf das Konto der Hummeln zu verbuchen und Kampfgeist und Können von der ersten Sekunde zu zeigen.

Damen II:  ...gewinnen souverän mit 3:0 in Ettlingen

Die Damen 2 konnten am Sonntag gegen die VSG Ettlingen Rüppurr den ersten Sieg des Jahres erspielen. Dabei zeigten sich die Damen von Beginn an souverän und konnten dadurch ein klares 3:0 mit nach Hause bringen (25:14; 25:16; 25:15). Die Heidelbergerinnen hatten während dieses Spiels zum ersten Mal in der Saison die Gelegenheit mit dem neuen Ball zu spielen und machten sich die guten Flugeingenschaften vor allem bei den eigenen Aufschlägen zu Nutzen. Auch die Annahme der gegnerischen Aufschläge funktionierte von Beginn an gut, so dass Zuspielerin Julia Thomas ihre Angreiferinnen gut in Szene setzen konnte. Die gegnerischen Angreiferinnen wiederum hatten Mühe mit dem Heidelberg Block. Wenn dieser doch mal nicht ganz geschlossen war, agierte die Abwehr flexibel und ermöglichte somit starke Gegenangriffe. Die gute Leistung aller Heidelberger Spielerinnen ermöglichte Trainer Nao Iwamoto viele Wechseloptionen, die vor allem im dritten Satz mit neuer Zuspielerin Anna Gawliczek und Diagonalangreiferin Friederike Ihssen frischen Wind in Angriff, Aufschlag und Abwehr brachten.

Nach dem Sieg gegen die VSG stehen die Heidelberger Damen 2 weiterhin - aber nun punktgleich mit dem FT Freiburg - auf Platz 5 der Tabelle.

Es spielten: Julia Jungmann (AA), Christiane Vinck (D), Annika Biber (AA), Julia Thomas (Z), Mandy Rettel (MB), Stephanie Bünemann (AA), Friederike Ihssen (D), Anna Gawlizcek (Z), Katharina Fischer (MB), Julia Wid (L)



Damen III:  


ERGEBNISSE

Samstag, 11.1.20
3:0  Damen IV vs SSV MA/Vogelstang IV - SZM - 13 Uhr
1:3  Damen IV vs VSGMADJKMVC V - danach
3:0  Herren IV vs TG Sandhausen - SZM - 13 Uhr
2:3  Herren IV vs Herren III - danach
1:3  Herren II vs Herren I - SZM - 13 Uhr
3:2  Herren II vs VSG Ettlingen/Rüppurr - danach
3:1  Damen I vs TSG Backnang - SZM - 19 Uhr
0:3  TSG Wiesloch II vs Damen III - Helmut-Will-Halle - 15 Uhr
3:0  USC Freiburg - Damen II - Rotteckgymnasium - 16 Uhr

Sonntag, 12.1.20
3:2  SG Ketsch/Brühl vs Herren V - Marion-Dönhoff-Realschule - 11 Uhr

Damen I:   Nach einigen Startschwierigkeiten schaffen es die Hummeln das Volleyballjahr 2020 mit einem Sieg einzuläuten.

Mit angezogener Handbremse starteten die Damen I des Heidelberger TV das erste Spiel des neuen Jahres. Ganz im Gegensatz zur TSG Backnang, die mit voller Konzentration in die Partie einstieg und so im ersten Satz schnell 4:0 führte. Die Gastgeberinnen fanden nicht in ihr Spiel und waren eher beteiligt als pro-aktiv auf dem Feld, sodass man mit wenig Druck im Angriff und mäßiger Abwehrarbeit bis Mitte des Satzes, hinter dem Gegner her laufen musste. Langsam wachten die Hummeln jedoch auf, waren geduldig und spielten Punkt für Punkt eine Führung bis 23:22 aus. Dennoch reichte es nach dem verschlafenen Start in den Satz nicht ihn für sich zu entscheiden und so verlor der HTV Satz 1 mit 25:23.

Im zweiten Satz war das Team um Trainer Bertram Beierlein aufgeweckter und die Abwehr- und Annahmearbeit, vor allem von Libera Bianca Klein, stabilisierte das Spiel der Hummeln und half so Selbstvertrauen zu gewinnen. Nichtsdestotrotz schaffte man es nicht sich bis Mitte des Satzes in Führung zu bringen und ging bei einem 12:13 aus Sicht der Hummeln in die erste Auszeit. Darauf folgte die Wende im Spiel, bei der alle Elemente zusammen kamen und perfekt funktionierten. Angefangen mit einer Aufschlagserie von Diagonalangreiferin Maribel Dorner, gepaart mit Raketenangriffen aus dem Hinterfeld von Antonia Steinbach und konzentrierter Abwehr- und Blockarbeit des gesamten Teams, schafften es die Damen I des HTV sich 10 Punkte am Stück zu erarbeiten. Der zweite Satz ging mit 25:16 an die Heimmannschaft.

Etwas wackelig startete der hart umkämpften dritten Satz, bei dem es schnell 0:4 und 5:10 gegen die Hummeln stand. Jedoch hatte man die Selbstsicherheit und Gelassenheit des zweiten Satzes mitgenommen, sodass sich doch ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Wieder gute Aufschlagserien, diesmal von Annahme Außen Spielerin Marieke Landwehr brachte die Hummeln nach einem 9:12 Rückstand zurück in die führende Position von 15:12. Das Team war jetzt konzentriert und mit viel Freude im Geschehen und spielte den dritten Satz souverän, mit einer konstanten 2 Punkte Führung, zu Ende und gewann schließlich mit 25:22.

Den Kampfgeist nahm man mit in den entscheidenden letzten Satz, in dem wieder alle Elemente funktionierten. Zuspielerin Vera Dölger verteilte die Pässe gekonnt und ließ ihre Angreiferinnen glänzen, während Anna Wrede auf der Mittelblock Position dem Gegner keine Chance ließ Punkte zu machen. Der Satz ging klar mit 25:9 an die Damen des HTV und das Endergebnis von 3:1 brachte den Hummeln 3 Punkte und zwischenzeitlich den fünften Tabellenplatz in der Regionalliga Süd.

Damen II:  3:0-Niederlage in Freiburg (0:3; 20:25, 25:27, 16:25)

Auch zum Rückspiel gab es leider nichts gegen den USC Freiburg zu holen. Motiviert fuhren die Heidelbergerinnen nach Freiburg, in der Hoffnung dieses Mal vielleicht doch ein bisschen was reißen zu können. Doch die Freiburgerinnen zeigten abermals, dass sie nicht umsonst auf dem zweiten Tabellenplatz stehen. Durch gute Aufschläge und schnelle Angriffe gelang es der Heimmannschaft sich gleich von Beginn an abzusetzen. Nach der Auszeit von (Ersatz-)Trainerin Martina Einsele bei einem Spielstand von 2:7 konnten die Mädels ihre Startschwierigkeiten ablegen und fingen an selbst druckvoller zu agieren, sodass es zur Mitte des ersten Satzes ausgeglichen war. Doch im Vergleich zu den Freiburgern fehlte die nötige Konstanz, um den Satz für sich zu entscheiden. Die Freiburger holten sich den ersten Satz mit 25:20.

Der zweite Satz fing ähnlich an wie der erste. Starke Aufschläge auf Seiten des Gegners führten zu einer wackligen Annahme, sodass der Ball, wenn überhaupt, mit wenig Druck bei den Gegnern landete und diese einfach den Punkt machen konnten. Wieder einmal konnten die Heidelbergerinnen sich fangen und hielten dieses mal bis zum Ende des Satzes mit. Der Kampfgeist war geweckt und abwechselnd gingen Heidelberg und Freiburg in Führung. Schlussendlich hatte Freiburg allerdings die stärkeren Nerven und der Satz musste mit 25:27 abgegeben werden.

Dass sie mithalten können, zeigten die Heidelbergerinnen im zweiten und diese Energie sollte mit in den dritten Satz genommen werden. In der Mitte des Satzes gingen die Freiburgerinnen mit einer starken Aufschlagserie und cleveren zweiten Bällen der Zuspielerin deutlich in Führung und es gelang nicht mehr den Kampfgeist aus dem zweiten Satz nochmal abzurufen. Mit 25:16 ging so auch der dritte und letzte Satz nach Freiburg.

Es spielten: Julia Jungmann (AA), Christiane Vinck (D), Annika Biber (AA), Julia Thomas (Z), Mandy Rettel (MB), Stephanie Bünemann (AA), Friederike Ihssen (D), Lena Rollfing (Z), Katharina Fischer (MB), Julia Wid (L)



Herren III (gegen Herren IV)  Zum Jahresauftakt stand für die Jungs der H3 gleich das vermeintlich wichtigste Spiel der Rückrunde an: Auswärts daheim bei der H4. Die junge Truppe hat als Tabellenzweiter erst ein Spiel abgegeben, und sitzt der H3 daher im Rennen um den Aufstiegsplatz dicht im Nacken.

Die Jungs der H3 kamen im ersten Satz nur nach und nach in Fahrt. Anders als im Hinspiel erhielt der Diagonalangreifer des Gegners einige Zuspiele. Block und Feldabwehr der H3 brauchten einige Zeit, um gegen den Diagonalangreifer die richtigen Mittel zu finden. Auch in der Annahme war noch deutlich Luft nach oben. Obwohl auch selbst einige schöne Punkte im Angriff und ebenfalls durch tolles Blockspiel verzeichnet werden konnten, ging der erste Satz verdient an die H4. Im weiteren Spielverlauf trug diese dann auch, wie bereits im Hinspiel, ihr Angriffsspiel hauptsächlich über ihre zwei starken Außenangreifer vor.

Auch wenn sich die Jungs im zweiten Satz steigern konnten, blieb es ein enges Spiel. Das eigene Angriffsspiel kam immer noch nicht richtig in Fahrt, Punktgewinne in einigen langen Ballwechseln hielten jedoch die Moral aufrecht. Mit zwei Punkten Vorsprung konnte der Satzgewinn eingefahren werden. 1:1. Der dritte Satz gestaltete sich ähnlich. Die Angriffe der H4 über B und über Außen fanden leider immer noch zu hochprozentig ihr Ziel. Jedoch wurde das eigene Angriffsspiel ebenfalls ansehlicher und die Spieler fühlten sich zunehmend wohler. Da auch in der Angabe immer häufiger Druck auf vermeintliche Schwachstellen gemacht werden konnte, konnte Satzgewinn Nummer zwei eingefahren werden. Spätestens nach deutlicher Führung im vierten Satz (19:12) stellte sich ein Gefühl der Sicherheit ein. Leider - und nicht zum ersten Mal in der Saison - verleitete dies zum Spannungsabfall und zu leichten Fehlern. Die H4 machte einige schnelle Punkte, wurde immer lauter und schaffte durch eine starke Leistung tatsächlich noch das Comeback. Äußerst ärgerlich! Denn zum einen war der Satzverlust unnötig und zum anderen stand hierdurch fest, dass in der Tabelle das erste Mal Punkte abgegeben werden müssen.

Die Jungs konnten dann allerdings nochmals Nehmerqualitäten beweisen. Die Konzentration wurde im Entscheidungssatz wieder gefunden. Die eigenen Stärken konnten gewinnbringend eingebracht werden und die sinkende Angabequote der H4 tat das Übrige. Der somit wenig gefährdete Gewinn (15:9) im entscheidenden Satz brachte den wichtigen Sieg gegen die direkte Konkurenz. Hart erkämpft, unter dem Strich jedoch verdient. In der nächsten Woche geht es dann zu den drittplatzierten Eppelheimern.

Herren V:  Old Vikings streichen die Segel zu früh

Wieder einmal haben am Sonntag die Old Vikings sich nicht für Ihre Mühen belohnt oder zumindest nicht in dem Umfang, wie man es sich gewünscht hatte. Mit elf Kriegern angereist, war man den Gegnern aus Ketsch/Brühl zahlenmäßig um einen überlegen. Auch altermäßig zeigte sich diese Überlegenheit überdeutlich. Und zunächst sah es tatsächlich so aus, dass sich diese Überlegenheit auch in Punkten äußern könnte.

Wie am Sonntagmorgen bei den Mannen vom Neckar beinahe schon üblich, wirkte der Beginn des ersten Schlagabtausches etwas verhalten, um nicht zu sagen verschlafen. Dennoch ließ man Gegner vom Rhein nicht davonziehen, sondern blieb immer auf Schlagdistanz. Zur Satzmitte verschärften die Wikinger jedoch das Tempo, glichen aus und zogen kurz darauf uneinholbar von dannen (25 : 16).
Der Beginn des zweiten Kampfgetümmels dieser Schlacht fiel gar noch deutlicher zugunsten der jungen Bretscher aus. Schnell sahen sich die Old Vikings einem 1 : 8 Rückstand hinterher rennen. Aber erneut fanden die Scherte und Äxte gegen Mitte des Satzes ihre Ziele immer besser. Schon etwas knapper fiel das Ergebnis dieses Klingenkreuzens aus (25 : 20).

Die Durchgänge drei und vier stellten sich zu Beginn jeweils wiederum in ähnlicher Weise dar. Allerdings erfolgte das Aufbäumen und Aufholen durch die Wikinger in beiden zu spät. Beide wurden mit 22 : 25 für den Gastgeber gewertet und die Heidelberger mussten in den ungeliebten fünften Durchgang.

Dort sah es zunächst danach aus, dass die Wikinger den Sieg und damit zumindest zwei punktemäßige Trophäen nach ins eigene Zelt entführen könnten. Bei 8 : 7 aus Heidelberger Sicht wurden letztmals die Seiten gewechselt. Bei 12 : 7 und 13 : 8 breitete sich schon die Vorfreude auf ein Siegerbier aus. Dann allerdings erfolgte ein nicht zu erklärender Einbruch, den die Ketsch-Brühler humorlos ausnutzten. Bezeichnen, dass beim Matchball beim Stand von 14 : 13 für Heidelberg der Aufschlag ins Aus segelte und den Bretschern den Ausgleich erbrachte. Zwei Ballwechsel später war beim 14 : 16 das Siegerbier dann leider zum Verliererbier mutiert

Zwar haben die Old Vikings noch zwei Mannschaften in der Tabelle hinter sich, zu denen sie auch derzeit noch einigen Abstand haben. Mit einem Sieg gegen Ketsch-Brühl wäre man jedoch beinahe schon im Walhalla namens Klassenerhalt eingesegelt.

Herren II:  Im ersten Spiel des Jahres ging es für die Männer der H2 direkt gegen den Tabellenführer, welcher als Herbstmeister bislang nur einen einzigen Satz abgeben musste. Es hieß also zum zweiten Mal „Vereinsderby“, in welchem die Jungs der H2 nur einen mäßigen Start erwischten. Zu groß war der Respekt vor dem klaren Favoriten, welcher durch großartige Blockarbeit die sehr jung aufgestellte H2 zur Verzweiflung brachte. Allerdings fing sich die Mannschaft um Trainer Bertram Beierlein gegen Ende des ersten Satzes (25:14) und man versuchte die gewonnene Erfahrung in den zweiten Satz mitzunehmen.

Dies gelang den Jungs der H2 zu Beginn auch. Mit starken Angriffen und einem guten Aufschlagspiel, konnte man sich ein paar Breaks in Führung setzten. Allerdings machte die H2 dabei die Rechnung ohne den Ex-H2-Spieler Johannes, welcher mit einer guten Aufschlagserie das Spiel in der entscheidenden Phase drehte und somit den zweiten Satzgewinn für den Rivalen (27:25) heraus spielte.

Doch anstatt den Kopf hängen zulassen, entwickelte die H2 im dritten Satz eine „Jetzt-Erst-Recht-Mentalität“, welche nach einigen Startschwierigkeiten, der neu aufgestellten Mannschaft, so richtig ins Rollen kam. Dabei konnte man einen relativ hohen Vorsprung der H1 aufholen und schließlich auch umkehren. Ähnlich knapp wie der zweite Satz ging der dritte Satz 26:24 aus, allerdings dieses Mal mit dem besseren Ende für die zweite Herrenmannschaft des HTV.

Mit der gleichen Einstellung und Mannschaft ging es also in den vierten Satz, in welchem die H1 klar zeigte warum Sie ungeschlagener Herbstmeister sind. Auch wenn die H2 durch ihren Satzgewinn an Moral gewinnen konnten, war die Aufgabe einen Punkt nach Hause zufahren zu groß und man musste sich den Kollegen der H1 mit 3:1 geschlagen geben.

Da auf die Männer der H2 noch ein weiteres Spiel mit aussichtsreicherer Punktbeute wartete, war die Niederlage gegen die Vereinskollegen schnell vergessen und man nahm lediglich die gut gewonnenen Erfahrungen ins Spiel gegen die Ettlinger mit, wobei die H2 zu Beginn, in Satz 1 einen phänomenalen Start erwischte und sich somit eine Führung bis zum Ende raus spielen konnte (25:16).

Doch sowohl in Satz 2 als auch in Satz 3 wehrten sich die nun wachen Ettlinger und holten sich beide Sätze durch starke Leistungen im Aufschlag wie auch im Angriff (25:21) (25:22).

Doch eins war für die H2 klar. Noch einen weiteren Punkt würde man gegen die Ettlingern unter keinen Umständen kampflos aufgeben. Sowohl durch starke Aufschlägen sowie auch durch Verbesserungen im Blockspiel konnten die Ettlinger schließlich in Satz 4 sowie im entscheidenden Satz 5 besiegt werden (25:18) (15:12).

Am Ende dieses Spieltages kann sich die H2 über zwei neue Punkte auf dem Ligakonto freuen. Wir bedanken uns bei allen für die tolle Unterstützung und Stimmung.

HTV GOES NATIONALMANNSCHAFT

Amberg, 19.12.18: Eine ganz besondere Ehre wurde unserem U18 Spieler Linus Hüger zuteil. Bundestrainer Dominic van Känel nominierte den 16-jährigen für den Lehrgang der U18 Nationalmannschaft in Amberg (Bayern). Dort trainieren und spielen die DVV-Jungs gemeinsam mit ihren französischen Altersgenossen.

U18-Natio


Im ersten Spiel gegen den amtierenden Europameister Frankreich durfte Linus dann schon sein erstes Länderspiel absolvieren. Beim 3:1 Erfolg der DVV-Auswahl kam er im vierten Satz zum Einsatz und verwandelte den Matchball mit einem Monsterblock.

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Seine Karriere beim HTV begann Linus vor 6 Jahren in der Volleyball-AG des Helmholtz-Gymnasium. Nur wenig später trainierte und spielte er auch in den Jugendmannschaften der jungen Wikinger. 2015 wurde er dann in den Bezirkskader des NVV berufen und startete seine Laufbahn in den Auswahlmannschaften. Als Kapitän führte er den NVV-Kader beim Bundespokal U16 zu einem sensationellen zweiten Platz, und den HTV/USC Heidelberg zum dritten Platz bei der Süddeutschen Meisterschaft.



VERBANDSPOKAL

Der letzte Raubzug des Jahres führte die Wikinger des HTV/USC Heidelberg wieder einmal den Rhein hinauf an den Rand Nordbadens, aber diesmal nicht zum Kampfe um die Krone Nordbadens, sonder um eine Schlacht mit Ettlingen um den goldenen Verbandspokal zu schlagen. Schwertmeister Hollstein verließ sich hierbei bewusst auf die Crème de la Crème der Kampfestruppe, schickte alle Schwächlinge und Erholungsbedürftigen in die Winterpause und reiste mit den 6 mutigsten Kriegern gen Süden. Die Schlachtaufstellung war schnell gefunden, Flankenangreifer Kevin und Robin bildeten die Basis für Verteidigung und Angriff, Häuptling Yannick koordinierte die Attacken und Berserker Patrick haute einfach überall feste drauf. Defensiv-Spezialist Filip und Annahme-Gott Thomas lachten über die Abwesenheit des Lauches und zeigten, dass ein Libero eigentlich nur schmuckes Beiwerk ist.

Zur Schlacht selbst ist dann eigentlich gar nicht mehr so viel zu erzählen. Die Wikinger dominierten jedes der 3 Scharmützel deutlich, auch wenn es in Runde 2 und 3 leichte Startschwierigkeiten gab. Die Attacken führten fast immer zum Erfolg und steter Druck im Aufschlag und eine solide Abwehr ließen den Gegner kaum ins Spiel kommen. Spaß auf der einen Seite und Blut auf der anderen Seite waren auch noch dabei, also alles was für eine gelungene Jahres-Abschluss-Schlacht dazu gehört. (25:12 25:16 25:18)

Nun steht mit der TSG Rohrbach nur noch ein Gegner zwischen den Wikingern dem goldenen Pokal, um welchen aber erst im nächsten Jahr gekämpft wird. (RH)
WEIHNACHTSTURNIER

die Damen 1 bedankt sich bei allen, die da waren und geholfen haben für ein sehr schönes HTV Weihnachtsturnier 2019. Ich habe einige Bilder ausgesucht und in einen Dropbox-Ordner gestellt. Hierfür findet ihr unten den Link. Ich hoffe es funktioniert.

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HERREN IV 21.12.19

Dieser H4 Einsatz stand ganz im Zeichen des Abschiedes. Abschied von der erfolgreichsten H4-Hinsaison in der Bousdas-Ära. Abschied vom 201. Jahrzehnt der Jesusära. Und Abschied von der Köhlerära, den man aufgrund horrender Ablösesummen aus dem Ausland nicht im Verein halten konnte.

Die Jungen Wikinger versammelten sich also an diesem schicksalsträchtigen Samstagmorgen mit einer Topkaderbesetzung am SZM. Man wollte den letzten Raubzug der Hinrunde gegen Hoffenheim/Waldangelloch erfolgreich durchführen und damit den zweiten Tabellenplatz über alle Zweifel erheben. Jedoch hatten dir Gegner einen entscheidenden Heimvorteil, der die Jungen Wikinger zunächst gegen Übelkeit und Erfrierungen kämpfen ließ.

Nachdem diese Startschwierigkeiten überwunden waren, die Hände wieder durchblutet und das Frühstück zum Im-Magen-Bleiben überredet werden konnte startete das Spiel gleich mit einer Überraschung. Felix Uhlemann, sonst prädestenierter Außenspieler, wurde von Leonard Köhler auf die Liberoposition verdrängt, auf der er nun über die Konsequenzen der Seltenheit seiner H4 Trainingsbesuche nachdenken konnte. Köhler hingegen lief auf der Außenposition zu Höchstformen auf und versetzte die Gegner in Angst und Schrecken. Dennoch entwickelte sich im ersten Satz ein enges Spiel, dass die jungen, teilweise naiv und überschwänglich aufspielenden Wikinger nur knapp mit 25:27 für sich entscheiden konnten.

Man versprach sich Besserung aus dem zweiten Satz, bei dem man konzentrierter an die Sache heranging. Und tatsächlich, die Dominanz der Wikinger ließ sich hier nicht mehr leugnen.

Was manch einer als „Lächerlich“ bezeichnete muss objektiv eher als „Effektiv“ beschrieben werden.

Mit neuem (Über-)Mut ging man in den dritten Satz. Jedoch entwickelte sich auch hier ein spannendes Spiel, in dem Leo Köhler sein volles volleyballerisches Potential auf der Außenposition nicht entfalten konnte. Der verzweifelnde Spielstratege Bousdas sah also keine andere Lösung, als die Mannschaft schon vor Weihnachten mit der Phänomenalität von Köhlers Zuspielen zu beschenken, die auch direkt zum besten Punktgewinn des Satzes führten. Köhler hatte den Geist der gegnerischen Mannschaft so nun endgültig gebrochen, was dem raschen Satzgewinn durch die Winkinger den Weg ebnete.

Nach erfolgreichem 3:0 kamen die Feierlichkeiten, die einen würdigen Abschluss des 201. Jahrzehnts, der erfolgreichen Hinrunde und der Köhler-Ära zu markieren versuchten, auf einem anschließenden Weihnachtsmarktbesuch nicht zu kurz.

ERGEBNISSE

Samstag, 14.12.2019
3:0  HTV/USC Herren 1 - VSG Durlach-Wettersbach (Sportzentrum Mitte - 13 Uhr)
3:0  HTV/USC Herren 1 - TSG Blankenloch 2 (danach)
3:1  HTV Damen 2 - FT Freiburg (Sportzentrum Mitte - 19 Uhr)
1:3  TSG Rohrbach 2 - HTV/USC Herren 2 (IGH-Halle - 15 Uhr)
1:3  TV Eppelheim - HTV/USC Herren 3 (Ernst-Knoll-Halle - 15 Uhr)
1:3  TTV Dettingen - HTV Damen 1 (Sporthalle Dettingen - 16 Uhr)

Sonntag, 15.12.2019
0:3  SG Hoffenheim/Waldangelloch - HTV/USC Herren 5 (Sporthalle am Großen Wald - 11 Uhr)
3:0  VSG Hochstetten-Liedolsheim - HTV Damen 3 (Sporthalle Liedolsheim - 12 Uhr)

Herren I:  Wikinger erobern Tabellenspitze

Am 14.12.19 empfing die erste Mannschaft der Herren die SG Durlach-Wettersbach und die TSG Blankenloch 2 im heimischen SZM. Durch günstige Umstände konnte sogar das Großfeld aufgebaut werden, was der Motivation gehörig Rückenwind gab.

Um an Spitzenreiter SG Sinsheim/Helmstadt vorbeizuziehen mussten zwei klare Siege gegen die Mannschaften aus dem Tabellenkeller eingefahren werden.

Im ersten Spiel gegen Durlach-Wettersbach machten wir diesen Anspruch sofort mit einer 10:0 Führung durch eine Aufschlagserie von Stein deutlich. Obwohl der weitere Spielverlauf manchmal etwas träge unsererseits verlief, konnten wir das Spiel in drei Sätzen deutlich für uns entscheiden. (25:11 25:13 25:11)

Im zweiten Spiel gegen Blankenloch 2 konnten wir anfangs nicht genügend Druck aufbauen, sodass der erste Satz bis kurz vor Ende recht ausgeglichen verlief. Als wir dann immer besser ins Spiel fanden, konnten wir den ersten Satz mit 25:21 für uns entscheiden. In den folgenden Sätzen agierten wir deutlich konzentrierter und Blankenloch konnte dem immer weniger entgegensetzen. Vor allem der Druck im Aufschlag sorgte für die deutlichen Ergebnisse im zweiten und dritten Satz. Kennzeichnend verwandelte Gromer den Matchball mit einem Ass zum verdienten 3:0. (25:21 25:12 25:8)

Damen II:  Damen 2 gewinnen vor heimischem Publikum das erste Spiel der Rückrunde

Die Damen 2 des Heidelberger TV haben am Samstag ihren erfolgreichen Start in die Rückrunde der Oberliga mit einem 3:1 Heimspiel-Sieg gegen den FT Freiburg gefeiert.

Mit einem fast vollständigen Kader traten die Damen 2 an, die Revanche gegen den F