ERGEBNISSE

Samstag, 16.11.19
  HTV Damen 4 - SSV MA-Vogelstang 3 (13 Uhr Sportzentrum Mitte)
0:3    HTV Damen 4 - VSG Mannheim DJK-MVC 5 (danach)
3:0  HTV/USC Herren 4 - TV Eppelheim (13 Uhr Sportzentrum Mitte)
0:3  HTV/USC Herren 4 - HTV/USC Herren 3 (danach)
3:0  HTV Damen 2 - VC Offenburg 2 (19 Uhr Sportzentrum Mitte)
1:3  TSG HD-Rohrbach 2 - HTV Damen 3 (15 Uhr IGH Halle)
0:3  TG Ötigheim - HTV/USC Herren 1 (15 Uhr Brüchelwaldhalle)
1:3  TG Ötigheim - HTV/USC Herren 2 (danach)
3:1  DJK Schwäbisch Gmünd - HTV Damen 1 (20 Uhr Römersporthalle)

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ERGEBNISSE

Samstag, 9.11.19
2:3  Damen 2 - SV KA-Beiertheim 2
0:3  Damen 1 - USC Konstanz

Damen II:  Duell auf Augenhöhe
HTV II gegen den SV KA-Beiertheim II 2:3 (17:25 25:13 25:22 19:25 8:15)

Wie erwartet erlebten die Zuschauer am Samstagnachmittag ein hart umkämpftes und knappes Spiel der zweiten Damenmannschaft des Heidelberger TV. Gegen den SV KA- Beiertheim zeigten sich die Heidelbergerinnen selbstbewusst und konnten zeitweise ihr volles Potenzial abrufen. Am Ende wurde der Einsatz leider nicht belohnt und die Mannschaft verlor mit 2:3. Dennoch ein positives Ergebnis, da dadurch ein weiterer wichtiger Punkt mitgenommen werden konnte.

Nach einer mitreißenden Motivationsrede von Anna Gawliczek ging die Mannschaft voller Vorfreude in den ersten Satz. Der erste Satz begann allerdings verhalten. Die Gäste aus Beiertheim setzten sich Punkt um Punkt ab. Der HTV hatte immer wieder Probleme in der Annahme und die Gegner konnten vor allem durch harte Linienangriffe über die Außenposition punkten. Somit ging der erste Satz deutlich mit 17:25 verloren. Im zweiten Satz fanden die Heidelbergerinnen durch eine taktische Umstellung im Block von Trainer Nao Iwamoto deutlich besser ins Spiel. In allen Elementen war der HTV nun dominanter. Die Annahme war stabil, wodurch im Angriff alle Varianten ausgespielt werden konnten. 10 starke Aufschläge in Folge von Annika Biber sorgten für einen Vorsprung auf 17:5 Punkte. In diesem Satz konnte die Mannschaft zeigen, wie stark sie ist, wenn alles funktioniert. Mit 25:13 wurde der Satz souverän abgeschlossen.

Der dritte Satz begann ähnlich wie der Zweite und es konnte ein Vorsprung von 8 Punkten auf 17:9 herausgespielt werden. Wie schon im vorherigen Satz, überzeugte vor allem Mandy Rettel durch ihre Überlegenheit am Netz. Doch dieser Vorsprung konnte diesmal nicht gehalten werden. Der SV KA-Beiertheim kämpfte sich erneut auf 23:21 Punkte heran. Durch einen Doppelwechsel am Ende des Satzes konnte der HTV jedoch den kleinen Vorsprung verwalten und gewann mit 25:22.

Mit vier Aufschlagpunkten in Folge für den Gegner startete der vierte Satz. Dieser Rückstand konnte jedoch schnell wieder aufgeholt werden. Bis zur Mitte des Satzes war das Spiel sehr ausgeglichen und beide Mannschaften zeigten sowohl ihre Stärken als auch Schwächen. Schlussendlich nutzten die Beiertheimerinnen eine kleine Schwächephase und Unruhe im Spiel des HTV aus und setzten sich mit 19:25 ab.

Das Spiel sollte sich somit im letzten Satz entscheiden. Dieser Satz gestaltete sich zu Beginn ähnlich eng wie der Vorherige. Bis zum 7:7 konnten die Heidelbergerinnen gut mithalten. Der anschließende Wechsel auf Seiten des SV KA-Beiertheim zeigte volle Wirkung. Die eingewechselte Spielerin machte 7 Aufschläge in Folge und der HTV kam nicht mehr ins Spiel. Dadurch ging der letzte Satz deutlich mit 8:15 aus.

Nach knapp 2 Stunden stand der Sieger fest. Nach vielen Wendungen konnte sich am Ende der SV KA-Beiertheim durchsetzen. Trotz der Niederlage nimmt der HTV viel Positives aus diesem Spiel mit und freut sich auf den nächsten Gegner.

Damen I:  Bisher immer noch kein Erfolg bei den Heimspielen. Samstagabend trafen die Heidelberger Hummeln hochmotiviert zum dritten Heimspiel im SZM ein. Mit elf Spielerinnen war die Damen 1 fast vollständig, um gegen die Tabellenfüherinnen vom USC Konstanz anzutreten.

Zu Beginn des ersten Satzes konnten sich die Heidelbergerinnen einen kleinen Vorsprung erkämpfen. Variables Zuspiel, eine aufmerksame Abwehr sowie gezielte Angriffe und Lobs führten zu einem Spielstand von 20:14. Doch dann kam wieder der Kopf ins Spiel: Eigenfehler und Unsicherheiten häuften sich, der Punkteausgleich kam näher, bis es letztendlich 23:23 stand. Nun fing auch noch die Annahme der Hummeln an zu wackeln und so ging der erste Satz 23:25 für die Konstanzerinnen aus. Im zweiten Satz war es ein Kopf an Kopf Rennen. Sowohl die heimische als auch die gegnerische Mannschaft gaben ihr Bestes. Mit druckvollen Aufschlägen und klugen Aktionen war der Satz bis zum Ende ausgeglichen. Letztendlich waren es die Gegnerinnen, die die Nerven behielten und ihn mit 23:25 gewannen. Ein ähnliches Bild zeigte sich dann auch im dritten Satz, welcher zu Ungunsten der Hummeln mit 21:25 endete.

Zwar kann als Fazit zusammengefasst werden, dass es von Seiten der Damen 1 ein gutes Spiel war, sie dennoch an ihrem Selbstvertrauen arbeiten müssen, um gerade bei knappen Spielständen einen kühlen Kopf bewahren zu können.

Der nächste Spieltag führt die Hummeln zu den Damen aus Schwäbisch-Gmünd, welche direkt einen Platz hinter ihnen in der Tabelle stehen.

2. U18 Spieltag vom 10.11.2019   Am 10.11 ging es für uns wieder richtung Bühl zum 2. U18 Spieltag. Wir mussten auf Kapitän Philipp Sandmann verzichten, der sich die Woche davor die Bänder angerissen hatte. Auch spielte dieses mal zum ersten mal U16 Zuspieler Lukas Fischer und, der von Sandhausen gekommene, Max Degraf.

Als erstes spielten wir gegen Ulbstadt. Wir erwischten einen perfekten Start und gewannen beide Sätzt 25:4. Im zweiten Spiel gegen Karlsruhe fehlte es uns an der nötigen Konzentration und wir verloren unötigerweise 2:0.

Unser letztes Spiel war gegen die Gastgeber aus Bühl. In diesem Spiel wollten wir noch einmal alles geben und vor allem Spaß haben. Im ersten Satz erwischte Bühl einen schlechten Start und uns gelang es den ersten Satz 25:17 zu gewinnen. Diese Führung konnten wir allerdings nicht ausbauen und Bühl glich im 2.Satz aus. Auch der 3.Satz ging an Bühl. Wir spielten nicht schlecht, aber gegen Bühl hat es heute nicht gereicht.

ERGEBNISSE

Samstag, 2.11.19
3:0  Damen II - SSC Karlsruhe - 19 Uhr - SZM

Sonntag, 3.11.19
0:3  SG Sinsheim/Helmstadt 2 - Herren 3 - 11 Uhr - Realschule
3:0  SG Sinsheim/Helmstadt 2 - Herren 5 - danach
0:3  TSV Burladingen - Damen 1 - 15 Uhr - Trigema-Arena

Damen I:   3:0-Sieg in Burladingen

Mit drei Punkten im Gepäck verabschieden sich die Heidelbergerinnen aus Burladingen. Der Start in das sonntägliche Spiel war aus Heidelberger Sicht durchaus holprig und durchwachsen. Zögerlich agierend und mit zu wenig Selbstvertrauen, stand sich die Damen 1 wieder mal selbst im Wege. Zu inkonsequent wurden die Aktionen gespielt. Mitte des Satzes wendete sich dank einer starken Aufschlagserie von Antonia Steinach das Blatt. Die Heidelbergerinnen erspielten sich einen kleinen Vorsprung, welcher bis Satzende nicht mehr hergegeben wurde. (21:25)

Der zweite Satz war nahezu ein Abgleich des ersten. Gleich auf, leisteten sich die beiden Teams viele lange und sehr umkämpfte Ballwechsel. Beim Stand von 14:13 aus Heidelberger Sicht konnten die Hummeln nochmal einen Gang hochschalten und auch diesen Satz für sich entscheiden. (16:25)

Erst in Satz Nummer drei konnten die Hummeln befreit aufspielen. Im Aufschlag wurde der Druck deutlich erhöht – die Heidelbergerinnen fanden zurück zu alter Stärke. Insbesondere Isabel Lehenmeier und Dana Durzova wurden gekonnt in Szene gesetzt und punkteten ein ums andere Mal mit harten Angriffen und schlauen Lobs. Kämpferisch gab die Damen 1 keinen Ball auf und die Blockreihen um Anna Wrede und Eva Holtkamp machten einen sehr guten Job. Folglich sicherten sich die Hummeln den dritten Satz mit 09:25, sowie drei wichtige Punkte für die Tabelle.

Es spielten: Burtscher (D), Durzova (AA), Dölger (Z), Holtkamp (MB), Klein (L), Landwehr (AA), Lehenmeier (AA), Schief (Z), Steinbach (D), Unverfehrt (MB), Wrede (MB)

Damen II:   Knapp, aber erfolgreich gegen den Karlsruher SSC (28:26; 25:20; 26:24)

Am Samstag konnten sich die Damen 2 des Heidelberger TV beim Spiel gegen den Karlsruher SSC ihren zweiten Sieg vor heimischem Publikum (sowie den dritten Sieg in Folge) erkämpfen und damit einen weiteren Tabellenplatz nach oben klettern. Die Damen 2 befinden sich aktuell auf Platz 4 der Oberliga Baden.

Der Karlsruher SSC war dagegen nach Heidelberg angereist, um den ersten Sieg der Saison in Angriff zu nehmen. Dementsprechend waren bei den Damen des Karlsruher SSC Kampfgeist und Siegeswille zu Beginn der Partie deutlich spürbar.

Die Damen 2 des HTV lieferten sich im ersten Satz ein Kopf an Kopf Rennen mit dem SSC. Beide Mannschaften zeigten solide Aufschläge verbunden mit vereinzelten Unsicherheiten in der Annahme auf der jeweils gegnerischen Seite. Im Angriff unterstützt wurden die Damen 2 an diesem Spieltag durch hoch abgeschlagene und damit schwer zu blockende Angriffe von Diagonalspielerin Mira Burtscher, die normalerweise ihren Einsatz bei den Damen 1 hat.

Den gesamten Satz über konnte sich also keine der beiden Mannschaften einen uneinholbaren Vorsprung erspielen und es wurde Punkt um Punkt bis hinein in die Verlängerung erkämpft. Beim Stand von 24:25 hatten die Karlsruherinnen ihren ersten Satzball, der jedoch erfolgreich in einen Punkt für den HTV verwandelt werden konnte. Damit wurde das Kopf an Kopf Rennen fortgesetzt und nervenstark vom HTV zum eigenen Vorteil mit 28:26 beendet. Einen beachtlichen Anteil daran hatte Aufschlagjoker Friederike Ihssen, die beim Stand von 27:26 erfolgreich zum Einsatz kam.

Beflügelt vom ersten Satzgewinn ging es in den zweiten Satz, in dem die Damen 2 nach einer Ansage von Trainer Nao Iwamoto nun gleich von Beginn an ihre Stärken auspacken und einen deutlichen Vorsprung erspielen wollten. Das sollte aber leider so gar nicht gelingen: Die Damen 2 liefen gleich zu Beginn einem deutlichen Rückstand hinterher – verursacht durch eine starke Aufschlagserie des SSC und damit verbundenen Unsicherheiten in der Annahme des HTV, so dass beim Stand von 1:6 die erste Auszeit genommen werden musste. Die Damen 2 arbeiteten sich nach dieser Auszeit jedoch Punkt um Punkt zurück ins Spiel, angeführt von der Aufschlagserie der Mittelblockerin Katharina Fischer. Kapitänin und Zuspielerin Lena Rolfing konnte in den darauffolgenden Spielzügen ihre Angreiferinnen gekonnt in Szene setzen, so dass sich beide Mannschaften anschließend bei einem ausgeglichenen 6:6 wieder fanden.

Daraufhin begann wieder das aus dem ersten Satz bekannte Rennen um jeden Punkt. Dieses Mal konnte sich jedoch der HTV ab dem Stand von 18:17 für den Rest des Satz Schritt für Schritt absetzen. Außenangreiferin Annika Biber machte dem SSC das Leben mit ihren druckvollen Aufschlägen schwer und die Heidelberger Damen sicherten sich mit 25:20 den zweiten Satz.

In der Satzpause war die Ansage klar: Der Schwung soll mitgenommen und genutzt werden, um den SSC nun endgültig glatt in drei Sätzen zu besiegen. Die Damen 2 starteten mit Christiane Vinck als Diagonalspielerin in einer etwas veränderten Aufstellung in den entscheidenden Satz. Von Beginn an wurde auf beiden Sätzen wieder eine Partie auf Augenhöhe ausgetragen und um jeden Ball gekämpft. Die inzwischen zahlreichen Zuschauer feuerten die Damen 2 lauthals an und leisteten damit einen wichtigen Beitrag zum selbstbewussten Auftritt des HTV. Die Mittelblockerinnen Mandy Rettel und Katharina Fischer leisteten ganze Arbeit und blockten die Angriffe des SSC mehrmals erfolgreich. Zudem schafften es auf Seiten des HTV sowohl die Außenangreiferinnen Stephanie Bünemann und Annika Biber als auch Diagonalangreiferin Christiane Vinck immer wieder die Bälle im gegnerischen Feld zu versenken. Unterstützt wurden sie dabei in der Mitte des Satzes von Zuspielerin Julia Thomas. Wie bereits im ersten Satz konnte sich keine der Mannschaften deutlich absetzen, doch der HTV lief nach einer starken Aufschlagserie des SSC einem leichten Rückstand von 18:21 hinterher. Erneut kämpften die Damen 2 anschließend um jeden Punkt bis zum Stand von 22:23 und wieder war es Friederike Ihssen, die mit nervenstarken Aufschlägen für zwei wichtige Punkte für den HTV sorgte. Beim Stand von 24:24 ging es wie auch im ersten Satz in die Verlängerung, die die Damen 2 dieses Mal bereits mit 26:24 für sich entscheiden konnten.



Damen III:   Am 03.11. fuhren wir nach Wiesloch, um dort gegen den VC Olympia Heidelberg anzutreten. Trotz teilweise kränkelnden Spielerinnen, zeigten wir eine starke und konsequente Leistung und holten uns den 3:0 Sieg. (Da leider kein Spielberichtsbogen hochgeladen wurde, hier nur ein kurzes Gedankenprotokoll.)

Im ersten Satz konnten wir uns schnell eine deutliche Führung erspielen und führten zwischenzeitlich 20:10. Dies erlaubte es unserer Trainerin Jule viel zu wechseln und somit wurden alle Spielerinnen, die mitgekommen waren, eingesetzt. Isabelle wurde aufgrund ihrer Schulter-OP noch ein wenig geschont.

Auch im folgenden Satz bewiesen wir Stärke in der Annahme und im Angriff. Wir blieben konzentriert und machten selbstbewusst unsere Punkte.

Im dritten Satz kam schließlich Mika zum ersten Mal nicht als Diagonale, sondern als Zuspielerin, zum Einsatz. Chiara musste leider aufgrund von Kapselproblemen aussetzen. Aber auch Mika zeigte Stärke im Zuspiel und die Mitspielerinnen Variabilität im Angriff. Nach einem 25:19 Sieg im letzten Satz, konnten wir das Spiel gewinnen. Voll motiviert starten wir nun in weitere Trainingseinheiten, um uns einen Platz oben in der Tabelle zu ergattern.

Es spielten: Alla (AA); Kathi(AA); Vivi (L); Alejandra (D); Mika (D,Z); Maya (AA, D); Annalena (MB); Kinscö (MB); Lea (MB); Isabelle (MB); Chiara (Z)



Herren III:   Am Sonntag Mittag galt es für die Jungs der H3 auswärts beim Tabellenvierten, der SG Sinsheim/Helmstadt 2, den starken Saisonstart mit drei Siegen aus drei Spielen zu bestätigen. Auch an diesem Spieltag konnte nicht auf den vollen Kader zurückgegriffen werden. Doch wie an den vorigen Spieltagen zauberte Coach Matthias eine schlagkräftige Aufstellung auf das Feld. Noah sicherte als neue Mitte mit einem krachenden Block auch gleich den ersten Punkt. Ansonsten machte Simon (S.) im ersten Satz dort weiter, wo er am letzten Spieltag aufgehört hatte. Egal ob über die 2 oder die 1, seine exzellente Quote im Angriff trug maßgeblich zum klaren Satzgewinn bei. Im zweiten Satz musste die Mannschaft vom Coach beim Spielstand von 13 zu 8 für die Heimmannschaft nochmals zur Konzentration ermuntert werden. Gesagt - getan. Der Satz konnte wurde in der Folge noch zu 15 gewonnen! Vor allem am Angriff über Pavel auf der 4 verzweifelte die gegnerische Abwehr. Im dritten Satz ließ die Mannschaft dann nichts mehr anbrennen. Wie schon im Satz zuvor konnte sich Eric (A.) dabei mit einer Angabenserie hervortun. Durch die runde Teamleistung konnte nicht nur ein Sieg, sondern auch die Tabellenführung eingefahren werden!

Herren V:   An einem herbstlichen Sonntagmorgen segelten die Old-Vikings mit dem Ziel Sinsheim gen Osten. In Sinsheim angelandet wurde zuerst das Schiedsgericht im Kampf Sinsheim gegen die Wikinger der 3. Generation gestellt. Fußnote aus Sicht der Old-Vikings … die Wikinger der 3. Generation schlugen sich erfolgreich gegen die Mannen aus Sinsheim.

Nun war es an der Zeit dass die Old-Vikings ran durften, Sinsheim zu bedrängen. So entwickelte sich im ersten Satz zuerst ein munteres hin- und her in dem die Old-Vikings in dann der zweiten Hälfte mit immer ungenaueren Annahmen und Abwehraktionen doch etwas die Fassung und damit auch den Satz verloren. Im zweiten Satz bekamen die Old-Vikings dann mit einer eher traditionell ausgerichteten 5/1 Schlachtaufstellung zwar etwas mehr Klarheit in ihre Aktionen, ein Satzgewinn blieb aber ob der dann doch wieder auftretenden Annahmeschwäche verwehrt. Im dritten Satz … 5/1 mit einer weiteren möglichen Besetzung der beteiligten Mannschaftsteile waren dann aber wohl auch die letzten der Old-Vikings überfordert und der Satz mit 25:10 an Sinsheim abgegeben. Zumindest war der noch junge Nachmittag gut genug um bei einer überdimensionierten Pizza, bzw. Calzone die Wunden zu lecken.

HTV WIRD ZUM NVV-JUGENDSTÜTZPUNKT

Mehr dazu und auch Links zum Bericht der Tagespresse gibt es hier
und hier

ERGEBNISSE

SAMSTAG, 19.10.2019
3:0  Damen 3 - TSG Wiesloch (13 Uhr - Pestalozzihalle)
0:3  Damen 3 - AVC St. Leon-Rot (danach)
3:2  Herren 2 - TSG Blankenloch 2 (13 Uhr - Pestalozzihalle)
0:3  Herren 2 - SG Sinsheim/Helmstadt (danach)
0:3  TSG HD-Rohrbach 3 - Damen 4 (15 Uhr - IGH-Halle)
0:3  TSG HD-Rohrbach 2 - Herren 1 (15 Uhr - IGH-Halle)
0:3  TV Villingen 2 - Damen 2

Herren I:   Am vergangenen Samnstag, den 27.10.2019, stand für die Mannen der ersten Flotte der Heidelberger Wikinger der ein Raubzug nach Rohrbach auf dem Programm. Bei den als Mitfavoriten um die oberen Tabellenplätze gehandelten Mannen, sollte die bisher makellose Bilanz verteidigt werden.

Die Flotte sammelte sich um 13:00 an der Pestalozihalle um die Zweite bei ihrem Kampf gegen die TSG Blankenloch zu unterstützen. Als dort der erste Satz an die Hausherren gefallen war, schwangen sich die Wikinger auf ihre Drachenboote und segelten gen Rohrbach. Dort angekommen wurde das Lager aufgeschlagen, die Äxte geschärft und Schilde gestählt. Der ein oder andere Finger wurde mit einer Extrarüstung versehen und manches Auge zusätzlich scharfgestellt. Aus der Not heraus - Oberkapitän und Fitnessverantwortlicher Hesson fehlte - übernahm Steinson die Anleitung der Mittagsgymnastik um die Wikinger Kampfbereit zu machen. Daraufhin war es an den Wikingern das auserkohrene Schlachtfeld zuerst zu testen. Dabei gab der furchteinflösende Lipowczanson seinen Einstand auf der Mitte - unser dritter Mittelblock Weinmanson war kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallen - und schlug mit seinen dicken Pranken ein ums andere Mal kräftig zu.

Nachdem danach auch die Rohrbacher Mannen ihre Übungen getan hatten und das übliche Vorgeplänkel abgeschlossen war, startete das Spiel pünktlich um 15:00. Die Wikinger machten gleich zu Beginn ihren Anspruch deutlich und Ergalisierten die kleine Aufschlagserie der Rohrbacher zum 4:3. Daraufhin gaben kämpften sie konzentriert mit gutem Schildwald und präzise durchgeführten Axthieben und ordentlichen Aufschlägen, welche die Gegner immer wieder vor Probleme stellten. So konnten die Wikinger zur Satzmitte eine 3-Punkte Führung erspielen und im Sideout-Spiel halten. Insbesondere Kremerson (nein, nicht mit ä, weil nicht der Sohn des Krämers) durchschlug mit präzisen Angriffen und immer wieder mächtigen Blocks die Verteidigung und das Selbstvertrauen der Gegner. So kam es zum knappen, doch verdienten 25:23 Satzgewinn.

Im zweiten Satz sollte diese Leistung nochmals abgerufen werden und mit noch weniger Eigenfehlern ein deutlicheres Ergebnis erzielt werden. Leider leisteten sich die Wikinger derartiges gerade in diesem Satz zuhauf. Insbesondere drei aufeinanderfolgende Aufschlagfehler in der Satzmitte - bei einer angenehmen Fünf-Punkte-Führung brachten den Wikingercoach Hollsteinson schier zur Verzweiflung. Letztendlich konnte aber auch diese Schwächephase gut ausgeglichen werden - ein ordentliches 25:18 stand am Ende zu Buche.

Der Mannen aus Rohrbach schienen nun gebrochen. Doch wie Hollsteinson sagte: "Die sind jetzt im Loch und da lassen wir sie nichtmehr raus" - es galt nun die Leistung nochmal abzurufen und die verdienten drei Punkte auf die Drachenboote zu laden. Gesagt getan. Angefeuert von den drei angereisten Fans machten die Wikinger gleich zu Beginn des Satzes klar, wie das Ergebnis am Ende aussehen sollte. Bei 3:7 nahm der Gegner die erste, bei 9:16 seine zweite Auszeit. Bei 25:16 schallte ein dreifaches, lautes "Hier regiert der HTV!!!" durch die Halle und der Rest war freudiges Feiern.

Wir bedanken uns für die extra angereisten Zuschauer ;-).

Es spielten: B. Ditschmann(L), J. Esser (Z), N. Gromer(AA), R. Heckershoff (AA), M. Jäcklin (AA), T. Knittel (M), M. Kremer (D), F. Krumpe (M), P. Lipowczan (D/M), C. Lohse (D), K. Stein (AA) Trainer: A. Hollstein

Damen II:  Nicht zu bremsen in Villingen: 3:0!

Die lange Reise nach Villingen hat sich für die Damen II gelohnt: 3 Punkte, überzeugender Auftritt und eine souveräne Spielleistung durften die Damen zurück nach Heidelberg mitbringen.

Noch hochmotiviert von den ersten gesammelten Punkten in Heidelberg vor zwei Wochen gegen Ettlingen/Rüppur, ließen die Damen den TV Villingen 2 zu keiner Zeit ins Spiel kommen. Zuspielerin Anna Gawliczek zeigte mit einer Aufschlagserie von 5 Punkten gleich zu Anfang, wer in der Villinger Turnhalle regiert – nämlich der HTV! Die Damen 2 des HTV präsentierten sich als eingeschweißtes Team, jede Spielerin erfüllte ihre Aufgabe gewissenhaft; entsprechend stolz und selbstbewusst war der Auftritt – immer begleitet von den unverkennbaren und alles übertonenden Anfeuerungsrufen der „Schlangen“. Friederike Ihssen als „Ersatz“-Libera arbeitete konstant und sauber und somit konnten Anna Gawliczek (1. und 2. Satz) sowie Julia Thomas (3. Satz) im Zuspiel variabel agieren. Die Angreiferinnen waren hochmotiviert, die Anweisungen von Co-Trainerin Martina Einsele, umzusetzen und zeigten mit druckvollen und harten Angriffen, wer gewinnen will. Diagonalspielerin Christiane Vinck packte ihre unverkennbaren extrem harten „Abschuss“-Aufschläge und Angriffe sowie ihre taktischen Lobs mehr als einmal aus. Die drei zuverlässigen Außenangreiferinnen Stephanie Bünemann, Annika Biber und Julia Jungmann erfüllten Annahme und Abwehr tadellos und setzten die Gegnerinnen mit gut platzierten und schnellen Angriffen unter Druck. Die Blockarbeit steigerte sich von Satz zu Satz und Mandy Rettel und Katharina Fischer ließen vor allem im letzten Satz keinen Ball mehr durch.

25:12, 25:15, 25:16 ist das amtliche Ergebnis aus Sicht der HTV-Damen II. Die Vorfreude und Hoffnung auf weitere Punkte im Heimspiel am 02.11.2019 gegen den SSC Karlsruhe ist groß. Die Damen wollen die Woche nochmal intensiv im Training mit Trainer Nao Iwamoto nutzen, um am 02.11.2019 topfit und selbstsicher die Karlsruherinnen in der eigenen Halle zu empfangen. Der 5. Tabellenplatz soll verteidigt und gehalten werden!

Für den HTV waren in Villingen:
Zuspiel: Anna Gawliczek, Julia Thomas
Diagonalangriff: Christiane Vinck
Mittelblock: Mandy Rettel, Katharina Fischer
Außenangriff: Annika Biber, Julia Jungmann, Stephanie Bünemann
Libero: Friederike Ihssen
„Ersatz“-Trainerin: Martina Einsele



Damen III:  Am Samstag den 26.10 stand für die Damen III der erste Heimspieltag an. Dieser stellte die Mannschaft, die mit einem Kader von 12 Spielern starten konnte, vor die Herausforderung im zweiten Spiel gegen den AVC ST Leon-Rot, die Tabellenersten, antreten zu müssen. Die Spielerinnen waren hochmotiviert und wurden von Hanna Baumann als Coach unterstützt, da die Trainerin Julia Jungmann wegen eines eigenen Spieltags leider nicht dabei sein konnte. Nochmal vielen Dank an Hanna! Im ersten Satz gegen des TSG Wiesloch 2 zeigten sich die Damen III von Anfang an überlegen und konnten durch starke Aufschläge und guten Spielaufbau schnell in Führung gehen. Insbesondere die Aufschlagserie von Christina Selle verhalf zu einem uneinholbaren Vorsprung von 13 Punkten, sodass der erste Satz mit 25:11 gewonnen wurde.

Auch der zweite und dritte Satz konnte durch starke Aufschläge von Chiara Tintelnot und Christina Selle mit einigem Vorsprung begonnen werden. Diesen Vorsprung ließen sich die Damen III nicht mehr nehmen und gewannen den zweiten und dritten Satz jeweils 25: 12.

Beflügelt durch den Sieg starten die Spielerinnen in das zweite Spiel. Es zeigte sich aber schnell, dass der AVC St Leon Rot den HTV durch Aufschläge und starken Angriffe deutlich mehr unter Druck setze, sodass es zunächst schwer fiel, in ein geordnetes Spiel zu finden, wodurch die Damen III schnell in Rückstand gerieten. Durch die Unterstützung und taktische Auszeit von Trainerin Hanna Baumann konnte der Kampfgeist der Spielerinnen noch einmal geweckt werden. Trotz einer starken Aufholjagd mit starker Blockarbeit von Kinscö Orban und gezielten Angriffen durch Katharina Schafner und Katrin Müllner musste sich der HTV leider mit 22:25 geschlagen geben. Zu Beginn des zweiten Satzes konnte an das Ende des ersten Satzes angeknüpft werden, sodass ein Spiel auf Augenhöhe stattfand. Leider schlichen sich zur Mitte des Satzes vermehrt Eigenfehler ein und es fiel schwer durch die sehr starke Verteidigung des AVC zu dringen, die uns selbst durch Aufschläge und Angriffe weiter unter Druck setzen. Durch einige Wechsel und gutes Coaching gelang es zwar einige Lücken zu finden, mit guten Spielzügen und Einsatz zu Punkten (unteranderem durch eine überraschend gute Notannahmen mit dem Fuß). Insgesamt zeigte sich der AVC aber überlegen, sodass auch der zweite Satz mit 21: 25 abgegeben werden musste.

Im dritten Satz wurden noch einmal die letzen Kräfte mobilisiert, um es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen. Es gelang anders als in den vorherigen Sätzen aber nicht wirklich ins Spiel zu finden gegen die sehr gut aufgestellten Spielerinnen des AVC. Diese dominierten durch Aufschläge und präzise Angriff von Anfang an und gewannen den Satz und das Spiel mit 25:17. Somit können die Damen III einen ersten Sieg und ein solides Spiel gegen einen sehr starken Gegner verbuchen, auf das für die nächsten Spieltage aufgebaut werden kann.

Es spielten:
Viviane Calderon Franco (L); Kinscö Orban (MB); Michela Pozzi (D); Christina Selle (AA); Johanna Wolf (AA); Alessandra Lo Giudice (AA); Lea Humbs (MB); Chiara Tintelnot (Z); Katrin Müllner (D); Katharina Schafner (AA); Maya Stadler (L);

Damen IV:  HTV gastiert in Rohrbach

Am Samstag den 26.10.2019 trafen wir uns zu neunt vor der Halle der IGH in Rohrbach. In dem ersten Spiel spielten wir gegen die TSG Rohrbach und der ASC Feudenheim stellte das Schiedsgericht. Nachdem wir uns aufgewärmt und eingeschlagen hatten, ging es auch schon los.

Den ersten Satz begannen wir mit einer Aufschlagserie von Julika, durch die wir 10:0 führten. Wir behielten die Führung bis zum Ende des Satzes und gewannen mit 25:16.

Im zweiten Satz führten wir anfangs wieder, jedoch nicht so deutlich wie im ersten Satz. Als wir dann 19:8 führten, glaubten wir den Sieg schon sicher in der Tasche zu haben und ließen sehr stark nach. Wir verschenkten Punkte durch Verschlagen von dritten Bällen, schlechten Annahmen und anderen Leichtsinnsfehlern. Die Chancen ließ sich Rohrbach natürlich nicht entgehen. Durch gute Aufschläge und einen sicheren Spielaufbau, holten sie auf. Dann fing der Nervenkitzel an. Beide Teams verschenkten abwechselnd ihr Satzbälle, bis wir den Satz mit 29:27 schließlich für uns entscheiden konnten.

Im dritten Satz gingen wir direkt mit einem Ass in Führung und hielten diese bei, bis wir den Satz, wie begonnen, mit einem Ass gewannen. Somit gewannen wir, die HTV Damen 4, mit 3:0 das Spiel gegen die TSG Rohrbach 3.

Allgemein sind wir sehr zufrieden mit unserer Leistung, auch wenn sich ein paar unnötige Leichtsinnsfehler unsere Führung verloren oder verringert haben. Trotzdem sind wir mit einem guten Gefühl aus der IGH und somit unserem 4. Spieltag gegangen.

ERGEBNISSE

SAMSTAG, 19.10.2019
3:0  Damen IV - ASC MA-Feudenheim II
3:0  Damen IV - SSV Vogelstang IV
3:1  Herren I - SSC Karlsruhe III
3:0  Herren I - Herren II
3:2  Herren IV - SG Ketsch/Brühl
3:0  Herren IV - TG Sandhausen
1:3  Damen I - MTV Ludwigsburg

Damen I: Das war wohl nichts.

Das zweite Heimspiel der Saison verlief leider wie das erste – sehr unglücklich für die Heidelberg Hummeln und mit zu vielen Eigenfehlern. Letztes Mal war es der eigene Aufschlag der Probleme bereitet, dieses Mal der Aufschlag der Gegnerinnen. Dadurch mussten sich die Heidelbergerinnen mit 3:1 gegen den MTV Ludwigsburg geschlagen geben.

Die HTVlerinnen starteten gut ins Spiel, aber auch Ludwigsburg war offensichtlich heiß auf einen Sieg und kämpfte um jeden Ball. Der erste Satz war demensprechend sehr ausgeglichen, die Teams begegneten sich auf Augenhöhe, aber der HTV schaffte es den ersten Satz mit 25:22 für sich zu entscheiden.

Guter Dinge starteten die Hummeln in den zweiten Satz, hatten aber vor allem im Block und der Feldabwehr Schwierigkeiten sich auf den MTV einzustellen. Diese fanden immer wieder einen Weg im Angriff zu Punkten, was den Hummeln eher schwerer fiel. Gegen Ende des Satzes erarbeiteten sich die Ludwigsburgerinnen mit viel Druck im Aufschlag einen Vorsprung und gewannen den zweiten Satz mit 25:19.

Schon im vorherigen Satz haben sich die ersten Schwierigkeiten in der Annahme abgezeichnet, welche die Ludwigsburger im dritten dann mit viel Druck und sehr präzisen Aufschlägen für sich nutzten. Nach zwei größeren Aufschlagsserien und einem demzufolge großen Punkteabstand fanden die Damen vom HTV einfach nicht mehr ins Spiel und mussten daher auch diesen Satz an die Ludwigsburger mit 25:10 abgeben.

Nun hieß es nicht den Kopf hängen lassen und wieder zurück ins Spiel finden. Die Ludwigsburger wurden im Laufe des Spiels immer selbstbewusster und machten Druck in jedem Element. Für die Hummeln war dies nach dem deutlichen dritten Satz eher schwieriger und trotz guter Blockaktionen wollte es nicht besser werden. Die Annahme machte nach wie vor Probleme und man konnte mit dem eigenen Aufschlag einfach nicht genug Druck erzeugen. Die Heidelbergerinnen kämpften bis zum Schluss, mussten sich aber mit 25:18 und einem 3:1 gegen sehr starke Ludwigsburgerinnen geschlagen geben.

Leider ohne weitere Punkte verabschiedet sich der HTV in ein spielfreies Wochenende und wird in zwei Wochen dann in Burladingen mit wieder erlangter Selbstsicherheit und voller Energie angreifen.

Herren I: Wikinger verteidigen den Heimathafen

Am Samstag dem 19.10.2019 traf sich der Clan fast vollzählig – Gromer kämpfte beim Bundespokal an einer anderen Front – im heimischen SZM. Die ersten Gegner des Tages waren die Mannen des SSC Karlsruhe 3. Die Schlacht begann unsererseits ein wenig unkonzentriert im Aufschlag, was aber durch eine solide Annahme und starkem Angriff, den Stratege Esser nach Belieben lenkte, ausgeglichen wurde. Im Verlauf hatten wir auch die Nervosität unter Kontrolle, sodass wir durch zwei Aufschlagserien von Knittel und Esser eine komfortable 18:10 Führung etablieren konnten. Danach konnten sich die Karlsruher noch einmal aufbäumen und wir mussten mehrfache Treffer des feindlichen Diagonalen einstecken. Unbeeindruckt dessen passten wir den Block an, wiesen den Feind in seine Schranken und konnten den Satz souverän mit 25:18 für uns entscheiden.

Leider konnten wir die Energie nicht in den zweiten Schlagabtausch mitnehmen und schnitten uns derart oft ins eigene Fleisch (16 direkte Eigenfehler!), dass es schwer war dem Gegner ernsthaft gefährlich zu werden. Ungeachtet dessen haben die Karlsruher immer wieder über die Diagonale punkten können und machten ihrerseits beinahe keine Fehler. In Kombination mussten wir uns zähneknirschend, sehr deutlich mit 17:25, geschlagen geben.

Im dritten Satz drehte der Wind wieder und wir schlugen furchtlos und ohne Gnade zurück. Mit deutlich mehr Druck und Sicherheit im Aufschlag und Angriffen von jeder Position überrannten wir den SSC mit einem Endstand von 25:12.

Im vierten Satz galt es nun das Kräftemessen für uns zu entschieden, um die Beute nicht teilen zu müssen. In einem harten Kampf mit vielen kritischen Treffern von Heckershoff setzten wir dem Gegner sichtlich zu. Mit dem Wechsel von Hess ins Zuspiel und Weinmann auf die Mitte setzten wir auf volle Offensive und schlugen SSC mit 25:22 zum 3:1 Endstand.

Die zweite Schlacht des Tages bestritten wir gegen die eigenen Männer des HTV/USC 2 und obwohl deren Mittelblock unsere Angriffe durch die Mitte immer wieder abwehren konnte, behaupteten wir uns souverän mit 25:20, 25:18 und 25:17.



Herren IV: Am 19.10.2019 bestritten wir vollbesetzt und hochmotiviert die Tabellenspitze zu erklimmen unseren ersten Heimpieltag in Heidelberg. Unser erstes Spiel ging gegen die SG Ketsch Brühl. Wir gewannen den ersten Satz knapp aber da wir dieses Team stark unterschätzt hatten verloren wir die darauffolgenden. Durch gutes coaching und unsere Motivation zu gewinnen drehten wir das Spiel und gewannen schließlich 3:2. Als zweite Gastmannschaft war unser Gegner Sandhausen. Durch ein gutes Aufschlagspiel und eine stabile Annahme konnten wir die Sandhausener ziehmlich aus der Bahn bringen und gewannen somit deutlich 3:0. Durch die zwei Siege stehen wir jetzt nun an den Tabellenspitze und freuen uns auf das nächste Spiel.

Damen IV:  Am 19. Oktober hatten wir unser erstes Heimspiel in dieser Saison, bei dem wir mit 11 Spielerinnen gut besetzt waren. Da der SSV-MA Vogelstang abgesagt hatte, spielten wir nur gegen die Mannschaft vom ASC MA-Feudenheim.

Zu Beginn des ersten Satzes hatten wir Aufschlag. Da von unserer Mannschaft nur starke Aufschlagspieler im Feld waren, hatten unsere Gegner Probleme damit, die Aufschläge anzunehmen und es kamen häufig keine Bälle zurück. Als sie dann nach einem der wenigen Fehler unsererseits Aufschlag hatten, schlugen sie diesen meist in das Netz. Jedoch sind unsere Punkte nicht nur den Fehlern der Gegner zu verdanken, sondern auch den nicht seltenen gelungenen Angriffen unserer Mannschaft. Diesen Satz konnten wir mit 25:10 für uns entschieden.

Im darauffolgenden Satz übten wir durch unsere Aufschläge weiterhin Druck auf die Gegner aus. Im Vergleich zum ersten Satz machten wir weniger Leichtsinnsfehler, weshalb dieser Satz 25:7 ausging.

In den dritten Satz starteten wir mit einer großen Motivation und Selbstsicherheit. Gleich zu Beginn hatte Julika eine beeindruckend lange Aufschlagserie, die uns ganze 15 Punkte einbrachte und bei der auch viele Asse dabei waren. Umso entspannter, aber nicht ohne die nötige Motivation konnten wir diesen Satz mit einem Punktestand von 25:3 eindeutig für uns entscheiden.

Somit gewannen wir das Spiel gegen Freudenheim mit 3:0.

Vorläufig wird das andere Spiel mit 3:0 für uns gewertet. 6 Punkte kommen damit auf unser Konto und wir machen in der Tabelle einen großen Sprung nach vorne!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein gelungener Spieltag war, den wir als Mannschaft mit einem souverän gemeistert haben.

ERGEBNISSE - SIEGE FÜR DAMEN I und II

SAMSTAG, 12.10.19

3:1 Damen 2 - VSG Ettlingen-Rüppurr
1:3 VSG Mannheim DJK/MVC - Damen 1

Quelle: RNZ vom 16.10.2019

Damen II: Geschafft - erste Punktlandung in der Oberliga!! (3:1, 19:25, 25:15, 25:22, 25:18 )

Am Samstag den 12.10 hatte die Oberliga Damen des Heidelberger Turnvereins ihren zweiten Heimspieltag. Erwartet wurden die Damen der VSG Ettlingen/Rüppurr, die bislang eine Niederlage und einen Sieg erspielt hatten.

Am Anfang des ersten Satzes fehlten den HTV Mädels die Sicherheit. Es passierten viele Eigenfehler, insbesondere in Annahme und Abwehr konnte nicht Ansatzweise die gewohnte Leistung abgerufen werden und die Heidelbergerinnen gerieten in einen Rückstand von 9:16. Durch starke Aufschläge von Anna Gawliczek und Stephanie Bünemann schafften es die Mädels sich nochmal auf 13:16 heranzukämpfen. Durch weitere Annahmefehler und Unkonzentriertheit musste der Satz letztendlich aber 19:25 abgegeben werden.

In den zweiten Satz startete die D2 von Anfang an wie ausgewechselt und mit einer starken Leistung und zeigte nun deutlich wie sehr sie gewinnen wollten. Durch starke Angriffe von der Diagonalspielerin Christiane Vinck und den beiden Außenangreiferinnen Stephanie Bünemann und Julia Jungmann hatte der HTV die Mädchen aus Rüppur im Griff und ließen zu keiner Sekunde einen Zweifel am Sieg des Satzes aufkommen. Mit 25:15 wurde dieser dann auch zu einer klaren Sache.

Angefixt vom Satzsieg waren nun alle noch heißer auf den ersten Gesamtsieg der Saison. Die gute Leistung des zweiten Satzes konnte fohrtgeführt werden. Mit weiterhin super Aufschlägen vor allem von Zuspielerin Anna Gawliczek, welche außerdem durch variables und taktisch kluges Zuspiel weiterhin ihre Angreiferinnen in Szene setzte, ließen sie den Gegnern keine Chance und konnten auch diesen Satz mit 25:22 für sich entscheiden.

Selbstbewusst und Lautstark gingen sie in den vierten Satz mit dem Ziel sich den Sieg nicht mehr nehmen zu lassen. Es gelang ihnen auch in diesem Satz mit einer sicheren Annahme und druckvollen Angriffen den Gegner unter Druck zu setzen, so dass der Sieg zu keinen Zeit in Gefahr schien. Mandy Rettel zeigte unterdessen wer der absolute Ping Pong Sieger des Tages war und blockte des öfteren Mal aus dem Stand oder konterte mit neckischen Lobs. Bevor es gegen Ende doch noch etwas knapp werden konnte, wechselte Trainer Nao Iwamoto Aufschlagjoker Frederike Ihssen ein, welche ihren Job perfekt ausführte. Mit dem Schlusspfiff bei 25:18 war die Freude groß, denn der erste Sieg konnte gefeiert werden, und das auch noch vor dem heimischem Publikum.

Es spielten für den HTV:
Zuspiel: Anna Gawliczek
Diagonalangriff: Christiane Vinck, Friederike Ihssen
Mittelblock: Katharina Fischer, Frederike Bauer, Mandy Rettel
Außenangriff: Annika Biber, Julia Jungmann, Stephanie Bünemann
Libero: Julia Wid



Damen I: „Geil!“ Diesmal fällt Anna Wredes Zusammenfassung des Spiels deutlich besser aus als noch am ersten Spieltag. Die Heidelberger Hummeln gewannen mit einem 3:1 Sieg gegen die VSG Mannheim das Derby und schafften es so dem zu diesem Zeitpunkt noch Tabellenführer drei Punkte abzuknöpfen. Die Freude war dementsprechend groß.

Der erste Satz des Spiels stellte sich allerdings als nicht so erfolgreich heraus. Obwohl die Hummeln erst ganz gut ins Spiel fanden, konnten sie den ersten Satz nicht für sich entscheiden. Es passierten zu viele Eigenfehler und in den entscheidenden Situationen wurde das Spiel oft hektisch. Zudem fehlte der Kampfgeist, den die Mannheimerinnen in diesem Satz mehr zeigten.

Nach einer Ansage von Trainer Bertram starteten der HTV dann mit neuem Siegeswillen. Lautstark angefeuert schafften es die Hummeln den Satz für sich zu entscheiden. Vor allem der Block machte es der VSG schwer mit ihren Angriffen zu punkten. So entschieden die Hummeln den zweiten Satz für sich.

Im dritten Satz spielten die Hummeln ähnlich souverän wie im zweiten und konnten so trotz kleiner Unsicherheiten auch diesen Satz gewinnen. Damit war ein Punkt nun sicher, das Ziel waren aber natürlich drei. Es galt nun geduldig und sicher weiterzuspielen. Die VSG war nahezu chancenlos. Immer wieder punkteten die Heidelbergerinnen, vor allem die Mittelblockerinnen Eva Holtkamp und Anna Wrede konnten immer wieder Angriffe durchbringen. Der Satz endete mit 25:11 und machte so den Sieg komplett.

Mit den erkämpften drei Punkten liegt der HTV nun auf Platz vier und blickt dem nächsten Spiel in heimischer Kulisse positiv entgegen.

ERGEBNISSE

SAMSTAG, 5.10.19

3:0  HTV/USC Herren 3 - TG Sandhausen - 13 Uhr (Sportzentrum Mitte)
3:0  HTV/USC Herren 3 - SG Hoffenheim/Waldangelloch
1:3  HTV/USC Herren 5 - HTV/USC Herren 4 - 13 Uhr (Sportzentrum Mitte)
0:3  HTV/USC Herren 5 - TV Eppelheim
0:3  HTV Damen 2 - USC Freiburg - 19 Uhr (Sportzentrum Mitte)

3:2  SSV MA-Vogelstang 2 - HTV Damen 3 - 15 Uhr (Bertha-Hirsch-Schule)
3:0  TSV Oftersheim - HTV Damen 4 - 15 Uhr (Karl-Frei-Halle)
0:3  TSG Backnang - HTV Damen 1 - 19:30 Uhr (Mörike Sporthalle)

SONNTAG, 6.10.2019

0:3  VSG Ettlingen/Rüppurr - HTV/USC Herren 1 - 10 Uhr (Eichelgartenhalle)
3:0  VSG Ettlingen/Rüppurr - HTV/USC Herren 2 (Eichelgartenhalle)

Herren V: Die Musik spielt leider im Wesentlichen ohne die All(Old)-Stars

Zum großen Heimeröffnungskonzert hatten die H5, die All(Old)-Stars der SG HTV/USC Heidelberg, am Samstag gebeten. Und zahlreiche Mitmusiker waren erschienen. Zunächst wollte man mit der H4, den jungen Wilden aus den eigenen Reihen also, vergnüglich musizieren. Dagegen allerdings hatten besagte Junge einige Einwände vorzubringen. Waren die All(Old)-Stars eher auf ein Adagio eingestellt, spielte die H4 von Beginn an Allegro. Bis die gesetzteren Herrschaften der H5 sich dem Tempo angepasst hatten, hatte der Dirigent auf dem Kasten schon den ersten Satz abgewunken (22 : 25).

Trotz dieses Zwischenergebnisses vertraute Kapellmeister Gerhard dem gleichen Sextett auch im zweiten Satz: Uwe, Michael, Christian, Reiner, Javier, Andreas. Aber inzwischen waren die Old-Stars nun merklich agiler. Manch lebhaftes Solo wurde von einem kräftigen Unisono eingerahmt. Als bei 14 : 11 bei Michael, dessen Paukenschläge bereits zuvor dem Namen kaum gerecht werden konnten, die Dynamik merklich nachließ, wurde er gegen Gerhard ausgetauscht. Da zu diesem Zeitpunkt auch die H4 nun eher zu einem Andante neigte, konnte der Satz mit 25 : 20 zu Ende gespielt werden.

Kaum waren die Töne des zweiten Satzes vollständig verklungen, als auch schon die H4 wieder im jugendlichen Ungestüm die große Bühne stürmte. Über Stakkati von 14: 8 und 15 : 10 erspielten sich die Jungen einen ansehnlichen Vorsprung. Dann jedoch erwachten die All(Old)-Stars und steigerten sich zu einem Allegro mit Tendenz gar zum Vivace. Plötzlich waren die Harmonien ausgeglichen. Und ab da ließ die Symphonie beiderseits des Netzes keine Wünsche offen. Am Ende des Satzes verzeichnete das Feuilleton ein 23 : 25.

Auch der vierte Satz verlief, im Wesentlichen in einem beiderseitigen Scherzo vorgetragen, weitgehend ausgeglichen. Bei 24 : 24 entschied der Dirigent die Musikanten in die Coda zu schicken. Diese kosteten sie bis zum finalen 28 : 26 aus.

Fazit: Über 1½ Sätze eine Bezirksligasymphonie auf hohem Niveau, allerdings mit einem Gesamtergebnis von 1 : 3, also negativem Ausgang für die H5, die am Ende den jüngeren Mitmusikanten ihren Respekt zollten.

Die zweite Session des Konzertereignisses verlief leider ebenso kurz wie unangenehm. Der erste Satz dümpelte in trägem Adagio vor sich hin. Er verklang bei 17 : 25, ohne dass auch nur ein einziger der Solisten zu überzeugen gewusst hätte. Auch das Andante des zweiten Satzes bedarf bei einem Endstand von 12 : 25 keiner weiteren Würdigung und Betrachtung. Sehenswert allein der dritte Satz, der völlig überraschend nochmals zu einem Presto auflebte und tatsächlich eine Coda erzwang, die erst bei 25 : 27 ihr endgültiges Ende fand.

In den nächsten Proben wird sicher auch an der Abstimmung der einzelnen Instrumente zueinander zu arbeiten sein, will man kommende Konzerte klangvoller abschließen.

Damen I: 3:0 Sieg - Hummel sichern sich die ersten drei Punkte

Dezimiert aber sehr engagiert traten die Heidelbergerinnen ihren ersten Auswärtsflug der neuen Saison an. Die Anweisung von Trainer Bertram Beierlein zielgerichtet und mit hoher Konzentration am Aufschlag zu agieren, setzten die Hummeln von Beginn an um.

Nach einer kurzen Anfangsnervosität erspielten sich die Hummeln zum Stand von 6:9 ein kleines Polster, welches Dank einer starken Aufschlagserie von Dana Durzova stetig größer wurde. Konzentriert spielten die Heidelbergerinnen ihr Spiel und gewannen den ersten Satz mit 12:25.

Der zweite Satz war nahezu ein Abgleich des ersten. Starke, konzentrierte Aufschläge, eine solide Annahme, sowie über weite Strecken eine gute Block-/Feldabwehrleistung. Die Heidelbergerinnen entschieden den Satz mit 18:25 für sich.

Mit drei Punkten im Gepäck wollten die HTVlerinnen den Rückflug antreten. Doch ganz so leicht wurde es nicht. Wieder einmal standen sich die Hummeln ein wenig selbst im Weg. Einige unnötige Eigenfehler schlichen sich in das Spiel der Hummeln ein, sodass die Damen 1 aus Backnang immer wieder punkten konnte und die Heidelbergerinnen infolgedessen einem Rückstand hinterherliefen. Der Kampfgeist der Hummeln war groß und so arbeiteten sie sich Punkt für Punkt zurück in den Satz, wurden insbesondere im Block wieder stärker, sodass der letzte Satz mit 23:25 gewonnen wurde.

Die ersten drei Punkte der Saison waren gesichert und die Hummeln traten gut gelaunt ihren Rückflug an.

Damen III: Knappe Niederlage gegen starken Gegner

Zum Saisonauftakt trafen die Damen 3 auf den Tabellenzweiten der letzten Saison, SSV MA-Vogelstang.

Im Vergleich zur letzten Saison hatten die Damen vom HTV einigen Zuwachs bekommen, so stand Trainerin Jule ein Kader aus 11 motivierten Spielerinnen zur Verfügung.

Zu Beginn hatten die Damen mit einigen Startschwierigkeiten zu kämpfen und so lagen sie mit einem Punktestand von 0:6 hinten. In der darauffolgenden Auszeit brachte Trainerin Jule die Spielerinnen auf Kurs und die Aufholjagd startete. Leider konnte der große Vorsprung trotz einer brillanten Aufschlagserie von Annalena nicht mehr eingeholt werden und so ging der Satz mit 25:20 Punkten an die Gegner aus Vogelstang. Für den zweiten Satz nahm Trainerin Jule einige Veränderungen vor und so wechselten zwei Spielerinnen sogar ihre Positionen. Der Erfolg gab ihr Recht, denn die Damen vom HTV fanden endlich so richtig ins Spiel und zeigten klare Überlegenheit. Die Annahmen kamen super, es wurde gut aufgebaut und der Gegner ordentlich unter Druck gesetzt. Der Satz ging deshalb verdient mit 25:12 Punkten an die Damen 3. Die Stimmung nach dem gewonnenen zweiten Satz war gut und es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, bei dem der HTV lange einen zwei-Punkte Vorsprung halten konnte.

Ärgerlicherweise drehte sich das Spiel durch viele Eigenfehler zum Ende und der Satz ging doch noch knapp an die Gegner aus Vogelstang. Im vierten Satz konnte sich der Gegner weiterhin gut auf oft uneffektive Angriffe der Damen 3 einstellen und führte lange. Der Kampfgeist der Damen 3 war aber noch lange nicht erloschen und so erkämpften sie sich nach einem spannenden Match durch Grandiose Aufschläge von Selina, die auf der Diagonalen ihr Können unter beweis stellte, einen 26:24 Sieg. Im alles entscheidenden Tie-Break mussten die Damen sich schließlich mit 8:15 geschlagen geben. Vor allem viele Eigenfehler und zu viel Zurückhaltung in der Annahme waren hier ausschlaggebend.

Es spielten:
Kincsö Orban (MB), Michela Pozzi (Z), Alejandra Osorio (AA), Selina Jansky (D), Alessandra Lo Giudice (AA), Lea Humbs (MB), Chiara Tintelnot (Z), Katrin Müllner (D), Annalena Brendgen (MB), Katharina Schafner (AA), Maya Stadler (L)

Damen II:Gleich beim ersten Heimspieltag der Damen 2 musste der Absteiger aus der Regionalliga, der USC Freiburg, bestritten werden. An Motivation mangelte es nicht, doch im ersten Satz wurde den Heidelberger Damen schnell klar, was es bedeutet in der Oberliga zu spielen. Die Pässe der Freiburger kamen schnell, die Angriffe variabel und die Aufschläge druckvoll. Zu Beginn des ersten Satzes konnten die Heidelberger noch etwas gegenhalten, doch in der Mitte des Satzes zogen die Freiburger davon und konnten den Satz mit 25:13 für sich entscheiden.

Nichtsdestotrotz blieben die Mädels nach diesem ersten Satz motiviert. Im 2. Satz lief alles deutlich besser auf Seiten der Heidelberger. Insbesondere starke Sprungflatteraufschläge von Spielführerin Lena Rollfing führten zu Unsicherheiten bei den Freiburgern und der Satzgewinn schien greifbar nah. Am Ende fehlte dann doch die Konstanz und der Druck im Angriff, die nötig gewesen wären, um das Ding zuzumachen. Der 2. Satz endete mit 25:20 für unsere Gäste aus dem Breisgau.

Im 3. Satz stellte Trainer Nao Iwamoto etwas um. Zuspielerin Lena Rollfing wurde durch Julia Thomas ersetzt und Außenangreiferin Julia Jungmann durch Stephanie Bünemann. Der Kampfgeist war hoch, denn eine Niederlage in diesem Satz würde das Ende des Spiels bedeuten. Wieder einmal starteten Die Heidelbergerinnen stark. Diagonalspielerin Christiane Vinck versenkte ihre Angriffe und die Abwehr versuchte jeden Ball am Leben zu halten. Trotzdem konnte dem Druck der Freiburgerinnen nicht standgehalten werden und so musste auch dieser Satz mit 25:20 abgegeben werden.

Trotz einer 3:0-Niederlage lassen sich die Mädels der Damen 2 nicht unterkriegen und freuen sich auf den nächsten Heimspieltag am 12. Oktober. Trainer Nao Iwamoto lobte, dass es eine Steigerung zu vergangenen Woche gewesen sei und darauf wird nun noch weiter aufgebaut! Vielen Dank an alle Zuschauer, die zum Unterstützen den Weg in die Halle gefunden haben!

Es spielten:
Zuspiel: Lena Rollfing, Julia Thomas
Diagonalangriff: Christiane Vinck, Friederike Ihssen
Mittelblock: Katharina Fischer, Frederike Bauer
Außenangriff: Annika Biber, Julia Jungmann, Stephanie Bünemann
Libero: Julia Wid

Herren IV: – Am Samstag den 05.10.2019 bestritten wir motiviert den 2. Spieltag der Saison gegen den HTV 5. Durch viele Eigenfehler mangelnde Konzentration macht wir das Spiel unnötig knapp. Den ersten Satz entschieden wir klar für uns. Im zweiten Satz ließen wir leider etwas nach und gaben somit den Satz ab. Mit viel Wille und Motivation gewannen wir Satz 3 und 4 sehr knapp. Somit gehen wir aus dem 2. Spieltag mit unserem 2. Sieg.

ERGEBNISSE UND SPIELBERICHTE VOM ERSTEN SPIELTAG

Samstag, 28.9.19
1:3  Damen I - TTV Dettingen
3:1  FT Freiburg - Damen II
3:0  SG Hohensachsen II - Damen IV
0:3  SG Sinsheim/Helmstadt II - Herren IV
Sonntag, 29.9.19
1:3  SG Ketsch-Brühl - Herren III
2:3  SG Ketsch-Brühl - Herren V

Herren III: Die Jungs der H3 wussten nicht wirklich, was sie heute am ersten Spieltag erwarten wird. Zum einen gab es in der Sommerpause einen großen Umbruch und die Einordnung der Spielstärke der neu zusammengestellten Mannschaft liess sich noch schwer einschätzen. Zum anderen wartete heute mit Ketsch-Brühl kein langjährig bekannter Rivale, sondern ein Aufsteiger, dessen Niveau ebenfalls schwer eingeschätzt werden konnte.

Das Spiel begann sehr vielversprechend und das Team um den neuen Kapitän José und machte wenig Fehler. Somit konnte der erste Satz relativ ungefährdet gewonnen werden. Der Lauf konnte im zweiten Satz jedoch nicht fortgesetzt werden, und durch mangelnden Fokus und viele individuelle Fehler musste früh einem größeren Rückstand hinterhergelaufen werden. Diesen Rückstand konnten die Jungs letztlich nicht mehr aufholen.

Nachdem der dritte Satz dann wieder recht souverän gewonnen wurde, hatte es der vierte Satz nochmal in sich. Wie schon im zweiten Satz konnte der Aufsteiger früh einen deutlichen Vorsprung herausspielen. Dieses Mal konnten sich die Jungs der H3 jedoch nochmals fangen. Durch eine klasse Angabenserie von Noah S., dessen minimale Fehlerquote im Angriff heute auch erwähnenswert war, konnte der Satz- und Spielgewinn eingefahren werden. Die hintenraus gezeigte Nervenstärke und die gute Stimmung im Team (sowie weiterer personeller Vestärkung im Oktober) erlauben, positiv gestimmt auf die kommenden Spiele zu schauen.

Damen IV: Zu Beginn der Saison stellte sich die Damen IV dem herausfordernden Gegner Hohensachsen.

Mit unserem neuen Trainer Raimund Crone begannen wir das Spiel und besserten uns in jedem Satz. Allerdings müssen noch Aufschlag/Annahme und gezieltes Platzieren des Balles geübt werden. In den folgenden Trainings wird gezielt daran gearbeitet und wir hoffen am nächsten Samstag am 5. Oktober besser abzuschneiden als 3:0 mit jeweils 17:25 20:25 und 20:25 Punkten.

Es bleibt Luft nach oben, doch der Spaß kam nicht zu kurz. Weiter geht's, Mädels!



Herren V: – Old Vikings wieder auf Kaperfahrt

Mögen die Äxte auch schartig, die Schwerter rostig und die Schilde verbeult gewesen sein nach der langen Sommerpause, die alten Wikinger kehrten bereits von der ersten Kaperfahrt der neuen Saison mit zwei Trophäen im Gepäck zurück ins heimatliche Zelt. Mit neuer Spielidee nahmen die Männer um Ersatzkapitän Gerhard den Kampf gegen die Liganeulinge aus Brühl und Ketsch auf. Auf Grund gesundheitsbedingten Verzichts des angestammten Schamanen Norbert mussten die Reihen der neu geordnet werden. Statt eines Ballverteilers entschied der temporäre Stammeshäuptling derer zwei einzusetzen. Ein Konzept, das im Verlauf des Kampfes Früchtetragen sollte.

Wenngleich die Aktionen nicht in allen Belangen zwingend waren, konnte die Old Vikings doch bereits im ersten Durchgang wichtige Akzente setzen. Allerdings wurde es trotz Zwischenständen von 10:5 und 20:16 am Ende doch noch so eng, dass sich Tagescoach Uwe bei 23:22 zu einer Auszeit gezwungen sah. Perfekt getimt, wie sich herausstellen sollte, denn der Satz konnte hernach mit 25:22 eingefahren werden.

Schon etwas deutlicher fiel der zweite Durchgang aus, was zu dessen Beginn jedoch durchaus nicht so aussah. Bei einem Zwischenstand von 8:13 schien der Satz schon zugunsten der jungen Wilden vom Rhein entschieden. Aber bekanntlich kommt es erstens immer anders als man zweitens meistens denkt…oder so ähnlich. Dank dreier Aufschlagserien, erst von Sven, dann von Christian und schließlich von Andy holten sich die Old Vikings den Satz schlussendlich mit 25:19 deutlicher als gedacht.

Wer nun geglaubt hatte, die H5 hätte den Gesamtsieg bereits in der Tasche, musste schnell feststellen, dass die Bretscher durchaus auch in der Kunst des angewandten Volleyballspiels bewandert sind. Der dritte Satz sah ein ansehnliches Spiel, in dessen Verlauf die Führung ständig wechselte. Folgerichtig ging es auch in die Verlängerung, die mit 24:26 aus Wikingersicht leider nicht das Ergebnis erbrachte, dass sich die Mannen vom Neckar erhofft hatten.

Beflügelt von diesem Teilerfolg und begünstig von zahlreichen fehlerhaften Aktionen der Heidelberger konnte Bretsch auch den vierten Satz einfahren (20:25 aus Sicht der Wikinger). Es musst also der ungeliebte fünfte Satz entscheiden. Bis zum 6:7 aus Heidelberger Sicht schien dieser komplett ausgeglichen. Dann aber schlug die große Stunde. Zum einen für Javier, der bei diesem Spielstand eine Achterserie im Aufschlag hinlegte. Zum anderen für den plötzlich schier unüberwindlichen Schildwall der Wikinger, der die Angriffe, die der Gegner diesen Aufschlägen entgegensetzte, ein ums andere Mal zu entschärfen wusste. Bei 14:8 für die H5 kam Bretsch doch noch einmal zum Aufschlag und setzte diesen günstiger Weise direkt neben das Spielfeld.

Ein Auftakt fast nach Maß…so darf es gerne weitergehen.

Damen II – Ausbaufähiger Einstieg in die Oberligasaison

Voll motiviert, doch leider sehr dezimiert machten sich die HTV Damen am Samstagvormittag auf den Weg nach Freiburg. Statt den gedachten 12 Spielerinnen, standen Trainer Nao Iwamoto durch Krankheitsfälle nur neun zur Verfügung. Dennoch waren alle hoch motiviert und gewillt den Freiburgern zu zeigen, dass sie ein Oberliga würdiges Team zu Gast haben. Der Start in den ersten Satz gelang zunächst recht gut und mit stabiler Annahme und geringer Eigenfehlerquote konnten die Damen gut gegenhalten und zu Beginn des Satzes ein Spiel auf Augenhöhe bieten. Leider kam dann ein böser Einbruch, der das Heidelberger Team auch den Rest des Spiels immer mal wieder einholen sollte, und der Ball wollte nicht mehr so richtig auf den Boden der Freiburger Spielfeldhälfte. Ein Wechsel auf der Diagonalen und kurz darauf auch auf der Zuspielposition um wieder drei Angreifer zur Verfügung zu haben, konnte zwar etwas Erleichterung verschaffen, reichte aber nicht mehr um den Satz noch in ein gutes Licht zu rücken und man musste diesen zu 15 an die Freiburger abgeben.

Im zweiten Satz war allen klar, dass das deutlich besser geht und man die Konzentration des Satzbeginns nun aufrechterhalten wollte. Man hatte die Gegnerinnen in Abwehr und Block nun sehr viel besser im Griff und konnte durch eine stabile Annahme glänzen. Jedoch war er leider wieder da, der Einbruch.. Nachdem zu Beginn eine gute Führung von 10:4 erarbeitet werden konnte, sackten die Damen wieder zusammen und ließen die Freiburgerinnen sieben! Punkte in Folge machen. Eine hohe Eigenfehlerquote und keine Konsequenz im Angriff machten den Gegnerinnen dies möglich. Durch die vorherige starke Führung fiel die Punkteserie der Gegner diesmal jedoch nicht zu stark ins Gewicht und die HTV Mädels konnten sich wieder sammeln. Das Vorhaben gelang und die Heidelbergerinnen zogen mit dem Wechsel von Julia Thomas auf dem Zuspiel und guten Aufschlagserien davon und konnten den Satz zu 21 für sich entscheiden.

Der dritte Satz sollte wunschgemäß dem Beispiel des zweiten folgen – tat er aber leider nicht. Die Schlangen hinkten von Beginn an immer ein paar Punkte hinterher und konnten dies erst durch eine Aufschlagserie von Freddy Bauer vom 7:10 zum 11:10 ändern. Der Satz ging ausgeglichen weiter, bis der Gast des Tages – der gemeine Einbruch – zu den Heidelbergerinnen zurückkehrte. Von einem 18:17 ließen die Damen sich auf einen Stand von 18:23 zurückfallen und gaben den Satz letztendlich zu 21 an die Freiburgerinnen ab. Frustriert aber entschlossen sollte der nächste Satz nun hoffentlich den Tiebreak einleiten.

Trotz eines starken Starts mit 4:0 durch Julia Thomas Aufschläge und einer ausgebauten Führung von 13:7 ließ man es tatsächlich wieder zu. Aus 13:7 wurde ein 13:12. Obwohl bis 21:18 der Tiebreak zum Greifen nah war, konnte die Spannung nicht aufrechterhalten werden, die bisher so stabile Annahme wackelte und der Ball wurde einfach nicht tot gemacht. Die gegnerischen Angreiferinnen die man zuvor recht gut im Griff hatte leckten wieder Blut und man musste sich im Endeffekt 22:25 geschlagen geben.

Ein totaler Reinfall war das Spiel dennoch nicht – Annahme und Abwehr saßen gut und was zu trainieren ist, wurde deutlich klar. Trainer Nao Iwamoto wird mit seiner Frauentruppe deutlich an der Passabstimmung und somit auch dem Angriff arbeiten müssen und den Aufschlagdruck auch an Spieltagen höher fordern. Zudem wird die Konstanz am nächsten Spieltag, gemeinsam mit Wechseloptionen, hoffentlich zu den Spielerinnen zurückkehren um so ein besseres Bild am Heimspieltag abgeben zu können.

Es spielten für Heidelberg:
Zuspiel - Julia Thomas, Lena Rollfing
Mitte - Frederike Bauer, Katharina Fischer
Aussen - Julia Jungmann, Stephanie Bünemann
Libera - Julia Wid
Diagonal - Frederike Ihssen, Anna Gawliczek

Damen I – Saisonauftakt leider nicht geglückt!

"Ärgerlich!" Viel treffender hätte es Mittelblockerin Anna Wrede bei der Besprechung nach dem Spiel nicht formulieren können. Mit 1:3 unterlagen die Hummeln in ihrem ersten Saisonspiel knapp den Damen vom TTV Dettingen. Dabei begann das Spiel noch recht vielversprechend.

Die Damen vom HTV fanden ordentlich ins Spiel, mussten aber von Beginn an feststellen, dass die Dettinger Damen um jeden Ball kämpften. Bis zum Spielstand von 12:12 begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Dank zweier Aufschlagserien von Isabel Lehenmeier und Eva Holtkamp, einer funktionierenden Block- und Feldabwehr und konsequent abgeschlossenen Angriffen konnten sich die Hummeln einen zwischenzeitlichen Vorsprung von sieben Punkten erarbeiten. Gegen Ende des Satzes schlichen sich einige Nachlässigkeiten ein, sodass die Gegnerinnen nochmal etwas herankamen, sich jedoch 25:20 geschlagen geben mussten.

Auch Satz 2 war lange Zeit sehr ausgeglichen. Allerdings passierten auf Heidelberger Seite nun etliche Eigenfehler, während die Dettingerinnen ein um den anderen Ball verteidigten. Dies führte dazu, dass sie einige Punkte davon ziehen konnten und sich den Satz mit 25:21 sicherten.

Im dritten Satz wollte man alles besser machen, doch leider mussten die Damen vom HTV schon recht früh einem Rückstand hinterherlaufen. Trotz einer gut funktionierenden Annahme und einer ordentlichen Abwehr konnte im Angriff nicht wie gewohnt gepunktet werden. An der sehr guten Abwehr von Dettingen bissen sich die Hummelangreiferinnen immer wieder die Zähne aus. "Zu ungeduldig und zu unvariabel", so lautete das Fazit von Trainer Bertram Beierlein in einer Auszeit. Ein Wechsel auf der Zuspielposition verschaffte den Heidelbergerinnen nochmal neuen Schwung. Die Hummeln zeigten Kampfgeist und arbeiteten sich Punkt für Punkt wieder heran. Außenspielerin Marieke Landwehr fand fast immer eine Lücke im gegnerischen Block oder eine Lösung, um beim Angriff erfolgreich zu sein. Umso ärgerlicher war der Ausgang des dritten Satzes. 23:25 hieß es am Ende aus Heidelberger Sicht.

Der vierte Satz sollte ein richtiger Krimi werden. Für die HTV'lerinnen begann er aber alles andere als optimal. Beim Spielstand von 1:5 sah sich Trainer Bertram Beierlein schon gezwungen die erste Auszeit zu nehmen. Auch auf Dettinger Seite passierten jetzt mehr Fehler, doch durch die vielen Fehlaufschläge fanden die Hummeln kaum einen Spielrhythmus. Die Unsicherheit war so groß, dass eigentlich ganz sichere Dinge nicht mehr gelingen wollten. Der Wille aber war da und so hatten die Damen vom HTV beim Stand von 24:23 die Chance auf den Tiebreak. Insgesamt drei Satzbälle hatten die Hummeln, konnten aber keinen davon verwandeln. Wieder waren es die Fehler im Aufschlag die den Gegner zurück ins Spiel brachten. Letzten Endes nutzen die Damen aus Dettingen ihren zweiten Matchball und gewannen den Satz mit 29:27.

Natürlich hatten sich die Heidelberger Hummeln den Ausgang ihres ersten Heimspiels anders erhofft. Entmutigen lassen sie sich durch diese Niederlage aber natürlich nicht. In der kommenden Trainingswoche wird der Schwerpunkt auf dem Aufschlag liegen, damit die Spielerinnen vom HTV mit neu gewonnener Sicherheit ins nächste Saisonspiel gehen können.

Für den HTV spielten: Maribel Dorner (D), Dana Durzova (AA), Vera Dölger (Z), Eva Holtkamp (MB), Bianca Klein (L), Marieke Landwehr (AA), Isabel Lehenmeier (AA), Franziska Schief (Z), Antonia Steinbach (D), Katharina Unverfehrt (MB), Anna Wrede (MB)

Herren IV – Mit unserem ersten Spiel konnten wir motivierend in die Saison starten, denn wir konnten in einem unnötiger weise knappen Spiel Sinsheim schlagen. Der erste Satz ging klar an uns nachdem wir schon zu Beginn mit 6:0 in das Spiel starteten. Trotzdem mussten wir im zweiten Satz kämpfen und gingen sogar über die 25 Punkte hinaus. Auch der dritte Satz war ein Kampf, da wir uns zu viele eigene Fehler leisteten. Trotz allem haben wir gewonnen und werden auch noch die letzten Fehler im Training und den nächsten Spielen ausmerzen.




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