VORSCHAU

SAMSTAG, 12.10.19

Damen 2 - VSG Ettlingen-Rüppurr (19 Uhr - Sportzentrum Mitte)
VSG Mannheim DJK/MVC - Damen 1 (20 Uhr - GBG-Halle)

Damen I: Noch ein weiterer Auswärtsflug für die Heidelberger Hummeln

Am kommenden Samstag geht es für die Mannschat des HTV zum VSG Mannheim in die Nachbarstadt. Der momentane Tabellenführer hat bisher beide seiner Spiele gewonnen. Der DJK Schwäbisch Gmünd und die TSG Backnang mussten sich bereits gegen Mannheim deutlich geschlagen geben. Nun gilt es für die Hummeln diese Siegesserie zu unterbrechen. Nach den ersten drei Punkten aus dem letzten Spiel bei der TSG Backnang sind die Hummeln nun motiviert sich die nächsten drei zu holen.

Fast vollzählig wird die Mannschaft am Samstag um 20:00 Uhr in Mannheim versuchen mit der neu gewonnenen Aufschlagstärke und einem klugen Angriffsspiel den Mannheimerinnen drei Punkte abzuknöpfen.

Damen II: Die Damen II wollen ihren ersten Sieg !!!

Am Samstag den 12. Oktober spielt die D2 gegen Ettlingen-Rüppur im SZM .

Ettlingen hat bis jetzt einen Sieg und eine Niederlage erspielt und die D2 ist hoch motiviert und optimistisch zu gewinnen da sich ihre Leistung von Spiel zu Spiel steigert .

Spielbeginn ist 19 Uhr! Die Mannschaft würde sich über viele Zuschauer freuen.

BEACHFELDER ABDECKEN AM SONNTAG, 20.10.19

An alle Beacher. Der Termin für das Abdecken der Beachfelder steht fest. Bitte erscheint zahlreich am Sonntag, dem 20.10.19 um 12 Uhr auf dem Beachgelände.



ERGEBNISSE

SAMSTAG, 5.10.19

3:0  HTV/USC Herren 3 - TG Sandhausen - 13 Uhr (Sportzentrum Mitte)
3:0  HTV/USC Herren 3 - SG Hoffenheim/Waldangelloch
1:3  HTV/USC Herren 5 - HTV/USC Herren 4 - 13 Uhr (Sportzentrum Mitte)
0:3  HTV/USC Herren 5 - TV Eppelheim
0:3  HTV Damen 2 - USC Freiburg - 19 Uhr (Sportzentrum Mitte)

3:2  SSV MA-Vogelstang 2 - HTV Damen 3 - 15 Uhr (Bertha-Hirsch-Schule)
3:0  TSV Oftersheim - HTV Damen 4 - 15 Uhr (Karl-Frei-Halle)
0:3  TSG Backnang - HTV Damen 1 - 19:30 Uhr (Mörike Sporthalle)

SONNTAG, 6.10.2019

0:3  VSG Ettlingen/Rüppurr - HTV/USC Herren 1 - 10 Uhr (Eichelgartenhalle)
3:0  VSG Ettlingen/Rüppurr - HTV/USC Herren 2 (Eichelgartenhalle)

Herren V: Die Musik spielt leider im Wesentlichen ohne die All(Old)-Stars

Zum großen Heimeröffnungskonzert hatten die H5, die All(Old)-Stars der SG HTV/USC Heidelberg, am Samstag gebeten. Und zahlreiche Mitmusiker waren erschienen. Zunächst wollte man mit der H4, den jungen Wilden aus den eigenen Reihen also, vergnüglich musizieren. Dagegen allerdings hatten besagte Junge einige Einwände vorzubringen. Waren die All(Old)-Stars eher auf ein Adagio eingestellt, spielte die H4 von Beginn an Allegro. Bis die gesetzteren Herrschaften der H5 sich dem Tempo angepasst hatten, hatte der Dirigent auf dem Kasten schon den ersten Satz abgewunken (22 : 25).

Trotz dieses Zwischenergebnisses vertraute Kapellmeister Gerhard dem gleichen Sextett auch im zweiten Satz: Uwe, Michael, Christian, Reiner, Javier, Andreas. Aber inzwischen waren die Old-Stars nun merklich agiler. Manch lebhaftes Solo wurde von einem kräftigen Unisono eingerahmt. Als bei 14 : 11 bei Michael, dessen Paukenschläge bereits zuvor dem Namen kaum gerecht werden konnten, die Dynamik merklich nachließ, wurde er gegen Gerhard ausgetauscht. Da zu diesem Zeitpunkt auch die H4 nun eher zu einem Andante neigte, konnte der Satz mit 25 : 20 zu Ende gespielt werden.

Kaum waren die Töne des zweiten Satzes vollständig verklungen, als auch schon die H4 wieder im jugendlichen Ungestüm die große Bühne stürmte. Über Stakkati von 14: 8 und 15 : 10 erspielten sich die Jungen einen ansehnlichen Vorsprung. Dann jedoch erwachten die All(Old)-Stars und steigerten sich zu einem Allegro mit Tendenz gar zum Vivace. Plötzlich waren die Harmonien ausgeglichen. Und ab da ließ die Symphonie beiderseits des Netzes keine Wünsche offen. Am Ende des Satzes verzeichnete das Feuilleton ein 23 : 25.

Auch der vierte Satz verlief, im Wesentlichen in einem beiderseitigen Scherzo vorgetragen, weitgehend ausgeglichen. Bei 24 : 24 entschied der Dirigent die Musikanten in die Coda zu schicken. Diese kosteten sie bis zum finalen 28 : 26 aus.

Fazit: Über 1½ Sätze eine Bezirksligasymphonie auf hohem Niveau, allerdings mit einem Gesamtergebnis von 1 : 3, also negativem Ausgang für die H5, die am Ende den jüngeren Mitmusikanten ihren Respekt zollten.

Die zweite Session des Konzertereignisses verlief leider ebenso kurz wie unangenehm. Der erste Satz dümpelte in trägem Adagio vor sich hin. Er verklang bei 17 : 25, ohne dass auch nur ein einziger der Solisten zu überzeugen gewusst hätte. Auch das Andante des zweiten Satzes bedarf bei einem Endstand von 12 : 25 keiner weiteren Würdigung und Betrachtung. Sehenswert allein der dritte Satz, der völlig überraschend nochmals zu einem Presto auflebte und tatsächlich eine Coda erzwang, die erst bei 25 : 27 ihr endgültiges Ende fand.

In den nächsten Proben wird sicher auch an der Abstimmung der einzelnen Instrumente zueinander zu arbeiten sein, will man kommende Konzerte klangvoller abschließen.

Damen I: 3:0 Sieg - Hummel sichern sich die ersten drei Punkte

Dezimiert aber sehr engagiert traten die Heidelbergerinnen ihren ersten Auswärtsflug der neuen Saison an. Die Anweisung von Trainer Bertram Beierlein zielgerichtet und mit hoher Konzentration am Aufschlag zu agieren, setzten die Hummeln von Beginn an um.

Nach einer kurzen Anfangsnervosität erspielten sich die Hummeln zum Stand von 6:9 ein kleines Polster, welches Dank einer starken Aufschlagserie von Dana Durzova stetig größer wurde. Konzentriert spielten die Heidelbergerinnen ihr Spiel und gewannen den ersten Satz mit 12:25.

Der zweite Satz war nahezu ein Abgleich des ersten. Starke, konzentrierte Aufschläge, eine solide Annahme, sowie über weite Strecken eine gute Block-/Feldabwehrleistung. Die Heidelbergerinnen entschieden den Satz mit 18:25 für sich.

Mit drei Punkten im Gepäck wollten die HTVlerinnen den Rückflug antreten. Doch ganz so leicht wurde es nicht. Wieder einmal standen sich die Hummeln ein wenig selbst im Weg. Einige unnötige Eigenfehler schlichen sich in das Spiel der Hummeln ein, sodass die Damen 1 aus Backnang immer wieder punkten konnte und die Heidelbergerinnen infolgedessen einem Rückstand hinterherliefen. Der Kampfgeist der Hummeln war groß und so arbeiteten sie sich Punkt für Punkt zurück in den Satz, wurden insbesondere im Block wieder stärker, sodass der letzte Satz mit 23:25 gewonnen wurde.

Die ersten drei Punkte der Saison waren gesichert und die Hummeln traten gut gelaunt ihren Rückflug an.

Damen III: Knappe Niederlage gegen starken Gegner

Zum Saisonauftakt trafen die Damen 3 auf den Tabellenzweiten der letzten Saison, SSV MA-Vogelstang.

Im Vergleich zur letzten Saison hatten die Damen vom HTV einigen Zuwachs bekommen, so stand Trainerin Jule ein Kader aus 11 motivierten Spielerinnen zur Verfügung.

Zu Beginn hatten die Damen mit einigen Startschwierigkeiten zu kämpfen und so lagen sie mit einem Punktestand von 0:6 hinten. In der darauffolgenden Auszeit brachte Trainerin Jule die Spielerinnen auf Kurs und die Aufholjagd startete. Leider konnte der große Vorsprung trotz einer brillanten Aufschlagserie von Annalena nicht mehr eingeholt werden und so ging der Satz mit 25:20 Punkten an die Gegner aus Vogelstang. Für den zweiten Satz nahm Trainerin Jule einige Veränderungen vor und so wechselten zwei Spielerinnen sogar ihre Positionen. Der Erfolg gab ihr Recht, denn die Damen vom HTV fanden endlich so richtig ins Spiel und zeigten klare Überlegenheit. Die Annahmen kamen super, es wurde gut aufgebaut und der Gegner ordentlich unter Druck gesetzt. Der Satz ging deshalb verdient mit 25:12 Punkten an die Damen 3. Die Stimmung nach dem gewonnenen zweiten Satz war gut und es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, bei dem der HTV lange einen zwei-Punkte Vorsprung halten konnte.

Ärgerlicherweise drehte sich das Spiel durch viele Eigenfehler zum Ende und der Satz ging doch noch knapp an die Gegner aus Vogelstang. Im vierten Satz konnte sich der Gegner weiterhin gut auf oft uneffektive Angriffe der Damen 3 einstellen und führte lange. Der Kampfgeist der Damen 3 war aber noch lange nicht erloschen und so erkämpften sie sich nach einem spannenden Match durch Grandiose Aufschläge von Selina, die auf der Diagonalen ihr Können unter beweis stellte, einen 26:24 Sieg. Im alles entscheidenden Tie-Break mussten die Damen sich schließlich mit 8:15 geschlagen geben. Vor allem viele Eigenfehler und zu viel Zurückhaltung in der Annahme waren hier ausschlaggebend.

Es spielten:
Kincsö Orban (MB), Michela Pozzi (Z), Alejandra Osorio (AA), Selina Jansky (D), Alessandra Lo Giudice (AA), Lea Humbs (MB), Chiara Tintelnot (Z), Katrin Müllner (D), Annalena Brendgen (MB), Katharina Schafner (AA), Maya Stadler (L)

Damen II:Gleich beim ersten Heimspieltag der Damen 2 musste der Absteiger aus der Regionalliga, der USC Freiburg, bestritten werden. An Motivation mangelte es nicht, doch im ersten Satz wurde den Heidelberger Damen schnell klar, was es bedeutet in der Oberliga zu spielen. Die Pässe der Freiburger kamen schnell, die Angriffe variabel und die Aufschläge druckvoll. Zu Beginn des ersten Satzes konnten die Heidelberger noch etwas gegenhalten, doch in der Mitte des Satzes zogen die Freiburger davon und konnten den Satz mit 25:13 für sich entscheiden.

Nichtsdestotrotz blieben die Mädels nach diesem ersten Satz motiviert. Im 2. Satz lief alles deutlich besser auf Seiten der Heidelberger. Insbesondere starke Sprungflatteraufschläge von Spielführerin Lena Rollfing führten zu Unsicherheiten bei den Freiburgern und der Satzgewinn schien greifbar nah. Am Ende fehlte dann doch die Konstanz und der Druck im Angriff, die nötig gewesen wären, um das Ding zuzumachen. Der 2. Satz endete mit 25:20 für unsere Gäste aus dem Breisgau.

Im 3. Satz stellte Trainer Nao Iwamoto etwas um. Zuspielerin Lena Rollfing wurde durch Julia Thomas ersetzt und Außenangreiferin Julia Jungmann durch Stephanie Bünemann. Der Kampfgeist war hoch, denn eine Niederlage in diesem Satz würde das Ende des Spiels bedeuten. Wieder einmal starteten Die Heidelbergerinnen stark. Diagonalspielerin Christiane Vinck versenkte ihre Angriffe und die Abwehr versuchte jeden Ball am Leben zu halten. Trotzdem konnte dem Druck der Freiburgerinnen nicht standgehalten werden und so musste auch dieser Satz mit 25:20 abgegeben werden.

Trotz einer 3:0-Niederlage lassen sich die Mädels der Damen 2 nicht unterkriegen und freuen sich auf den nächsten Heimspieltag am 12. Oktober. Trainer Nao Iwamoto lobte, dass es eine Steigerung zu vergangenen Woche gewesen sei und darauf wird nun noch weiter aufgebaut! Vielen Dank an alle Zuschauer, die zum Unterstützen den Weg in die Halle gefunden haben!

Es spielten:
Zuspiel: Lena Rollfing, Julia Thomas
Diagonalangriff: Christiane Vinck, Friederike Ihssen
Mittelblock: Katharina Fischer, Frederike Bauer
Außenangriff: Annika Biber, Julia Jungmann, Stephanie Bünemann
Libero: Julia Wid

Herren IV: – Am Samstag den 05.10.2019 bestritten wir motiviert den 2. Spieltag der Saison gegen den HTV 5. Durch viele Eigenfehler mangelnde Konzentration macht wir das Spiel unnötig knapp. Den ersten Satz entschieden wir klar für uns. Im zweiten Satz ließen wir leider etwas nach und gaben somit den Satz ab. Mit viel Wille und Motivation gewannen wir Satz 3 und 4 sehr knapp. Somit gehen wir aus dem 2. Spieltag mit unserem 2. Sieg.

ERGEBNISSE UND SPIELBERICHTE VOM ERSTEN SPIELTAG

Samstag, 28.9.19
1:3  Damen I - TTV Dettingen
3:1  FT Freiburg - Damen II
3:0  SG Hohensachsen II - Damen IV
0:3  SG Sinsheim/Helmstadt II - Herren IV
Sonntag, 29.9.19
1:3  SG Ketsch-Brühl - Herren III
2:3  SG Ketsch-Brühl - Herren V

Herren III: Die Jungs der H3 wussten nicht wirklich, was sie heute am ersten Spieltag erwarten wird. Zum einen gab es in der Sommerpause einen großen Umbruch und die Einordnung der Spielstärke der neu zusammengestellten Mannschaft liess sich noch schwer einschätzen. Zum anderen wartete heute mit Ketsch-Brühl kein langjährig bekannter Rivale, sondern ein Aufsteiger, dessen Niveau ebenfalls schwer eingeschätzt werden konnte.

Das Spiel begann sehr vielversprechend und das Team um den neuen Kapitän José und machte wenig Fehler. Somit konnte der erste Satz relativ ungefährdet gewonnen werden. Der Lauf konnte im zweiten Satz jedoch nicht fortgesetzt werden, und durch mangelnden Fokus und viele individuelle Fehler musste früh einem größeren Rückstand hinterhergelaufen werden. Diesen Rückstand konnten die Jungs letztlich nicht mehr aufholen.

Nachdem der dritte Satz dann wieder recht souverän gewonnen wurde, hatte es der vierte Satz nochmal in sich. Wie schon im zweiten Satz konnte der Aufsteiger früh einen deutlichen Vorsprung herausspielen. Dieses Mal konnten sich die Jungs der H3 jedoch nochmals fangen. Durch eine klasse Angabenserie von Noah S., dessen minimale Fehlerquote im Angriff heute auch erwähnenswert war, konnte der Satz- und Spielgewinn eingefahren werden. Die hintenraus gezeigte Nervenstärke und die gute Stimmung im Team (sowie weiterer personeller Vestärkung im Oktober) erlauben, positiv gestimmt auf die kommenden Spiele zu schauen.

Damen IV: Zu Beginn der Saison stellte sich die Damen IV dem herausfordernden Gegner Hohensachsen.

Mit unserem neuen Trainer Raimund Crone begannen wir das Spiel und besserten uns in jedem Satz. Allerdings müssen noch Aufschlag/Annahme und gezieltes Platzieren des Balles geübt werden. In den folgenden Trainings wird gezielt daran gearbeitet und wir hoffen am nächsten Samstag am 5. Oktober besser abzuschneiden als 3:0 mit jeweils 17:25 20:25 und 20:25 Punkten.

Es bleibt Luft nach oben, doch der Spaß kam nicht zu kurz. Weiter geht's, Mädels!



Herren V: – Old Vikings wieder auf Kaperfahrt

Mögen die Äxte auch schartig, die Schwerter rostig und die Schilde verbeult gewesen sein nach der langen Sommerpause, die alten Wikinger kehrten bereits von der ersten Kaperfahrt der neuen Saison mit zwei Trophäen im Gepäck zurück ins heimatliche Zelt. Mit neuer Spielidee nahmen die Männer um Ersatzkapitän Gerhard den Kampf gegen die Liganeulinge aus Brühl und Ketsch auf. Auf Grund gesundheitsbedingten Verzichts des angestammten Schamanen Norbert mussten die Reihen der neu geordnet werden. Statt eines Ballverteilers entschied der temporäre Stammeshäuptling derer zwei einzusetzen. Ein Konzept, das im Verlauf des Kampfes Früchtetragen sollte.

Wenngleich die Aktionen nicht in allen Belangen zwingend waren, konnte die Old Vikings doch bereits im ersten Durchgang wichtige Akzente setzen. Allerdings wurde es trotz Zwischenständen von 10:5 und 20:16 am Ende doch noch so eng, dass sich Tagescoach Uwe bei 23:22 zu einer Auszeit gezwungen sah. Perfekt getimt, wie sich herausstellen sollte, denn der Satz konnte hernach mit 25:22 eingefahren werden.

Schon etwas deutlicher fiel der zweite Durchgang aus, was zu dessen Beginn jedoch durchaus nicht so aussah. Bei einem Zwischenstand von 8:13 schien der Satz schon zugunsten der jungen Wilden vom Rhein entschieden. Aber bekanntlich kommt es erstens immer anders als man zweitens meistens denkt…oder so ähnlich. Dank dreier Aufschlagserien, erst von Sven, dann von Christian und schließlich von Andy holten sich die Old Vikings den Satz schlussendlich mit 25:19 deutlicher als gedacht.

Wer nun geglaubt hatte, die H5 hätte den Gesamtsieg bereits in der Tasche, musste schnell feststellen, dass die Bretscher durchaus auch in der Kunst des angewandten Volleyballspiels bewandert sind. Der dritte Satz sah ein ansehnliches Spiel, in dessen Verlauf die Führung ständig wechselte. Folgerichtig ging es auch in die Verlängerung, die mit 24:26 aus Wikingersicht leider nicht das Ergebnis erbrachte, dass sich die Mannen vom Neckar erhofft hatten.

Beflügelt von diesem Teilerfolg und begünstig von zahlreichen fehlerhaften Aktionen der Heidelberger konnte Bretsch auch den vierten Satz einfahren (20:25 aus Sicht der Wikinger). Es musst also der ungeliebte fünfte Satz entscheiden. Bis zum 6:7 aus Heidelberger Sicht schien dieser komplett ausgeglichen. Dann aber schlug die große Stunde. Zum einen für Javier, der bei diesem Spielstand eine Achterserie im Aufschlag hinlegte. Zum anderen für den plötzlich schier unüberwindlichen Schildwall der Wikinger, der die Angriffe, die der Gegner diesen Aufschlägen entgegensetzte, ein ums andere Mal zu entschärfen wusste. Bei 14:8 für die H5 kam Bretsch doch noch einmal zum Aufschlag und setzte diesen günstiger Weise direkt neben das Spielfeld.

Ein Auftakt fast nach Maß…so darf es gerne weitergehen.

Damen II – Ausbaufähiger Einstieg in die Oberligasaison

Voll motiviert, doch leider sehr dezimiert machten sich die HTV Damen am Samstagvormittag auf den Weg nach Freiburg. Statt den gedachten 12 Spielerinnen, standen Trainer Nao Iwamoto durch Krankheitsfälle nur neun zur Verfügung. Dennoch waren alle hoch motiviert und gewillt den Freiburgern zu zeigen, dass sie ein Oberliga würdiges Team zu Gast haben. Der Start in den ersten Satz gelang zunächst recht gut und mit stabiler Annahme und geringer Eigenfehlerquote konnten die Damen gut gegenhalten und zu Beginn des Satzes ein Spiel auf Augenhöhe bieten. Leider kam dann ein böser Einbruch, der das Heidelberger Team auch den Rest des Spiels immer mal wieder einholen sollte, und der Ball wollte nicht mehr so richtig auf den Boden der Freiburger Spielfeldhälfte. Ein Wechsel auf der Diagonalen und kurz darauf auch auf der Zuspielposition um wieder drei Angreifer zur Verfügung zu haben, konnte zwar etwas Erleichterung verschaffen, reichte aber nicht mehr um den Satz noch in ein gutes Licht zu rücken und man musste diesen zu 15 an die Freiburger abgeben.

Im zweiten Satz war allen klar, dass das deutlich besser geht und man die Konzentration des Satzbeginns nun aufrechterhalten wollte. Man hatte die Gegnerinnen in Abwehr und Block nun sehr viel besser im Griff und konnte durch eine stabile Annahme glänzen. Jedoch war er leider wieder da, der Einbruch.. Nachdem zu Beginn eine gute Führung von 10:4 erarbeitet werden konnte, sackten die Damen wieder zusammen und ließen die Freiburgerinnen sieben! Punkte in Folge machen. Eine hohe Eigenfehlerquote und keine Konsequenz im Angriff machten den Gegnerinnen dies möglich. Durch die vorherige starke Führung fiel die Punkteserie der Gegner diesmal jedoch nicht zu stark ins Gewicht und die HTV Mädels konnten sich wieder sammeln. Das Vorhaben gelang und die Heidelbergerinnen zogen mit dem Wechsel von Julia Thomas auf dem Zuspiel und guten Aufschlagserien davon und konnten den Satz zu 21 für sich entscheiden.

Der dritte Satz sollte wunschgemäß dem Beispiel des zweiten folgen – tat er aber leider nicht. Die Schlangen hinkten von Beginn an immer ein paar Punkte hinterher und konnten dies erst durch eine Aufschlagserie von Freddy Bauer vom 7:10 zum 11:10 ändern. Der Satz ging ausgeglichen weiter, bis der Gast des Tages – der gemeine Einbruch – zu den Heidelbergerinnen zurückkehrte. Von einem 18:17 ließen die Damen sich auf einen Stand von 18:23 zurückfallen und gaben den Satz letztendlich zu 21 an die Freiburgerinnen ab. Frustriert aber entschlossen sollte der nächste Satz nun hoffentlich den Tiebreak einleiten.

Trotz eines starken Starts mit 4:0 durch Julia Thomas Aufschläge und einer ausgebauten Führung von 13:7 ließ man es tatsächlich wieder zu. Aus 13:7 wurde ein 13:12. Obwohl bis 21:18 der Tiebreak zum Greifen nah war, konnte die Spannung nicht aufrechterhalten werden, die bisher so stabile Annahme wackelte und der Ball wurde einfach nicht tot gemacht. Die gegnerischen Angreiferinnen die man zuvor recht gut im Griff hatte leckten wieder Blut und man musste sich im Endeffekt 22:25 geschlagen geben.

Ein totaler Reinfall war das Spiel dennoch nicht – Annahme und Abwehr saßen gut und was zu trainieren ist, wurde deutlich klar. Trainer Nao Iwamoto wird mit seiner Frauentruppe deutlich an der Passabstimmung und somit auch dem Angriff arbeiten müssen und den Aufschlagdruck auch an Spieltagen höher fordern. Zudem wird die Konstanz am nächsten Spieltag, gemeinsam mit Wechseloptionen, hoffentlich zu den Spielerinnen zurückkehren um so ein besseres Bild am Heimspieltag abgeben zu können.

Es spielten für Heidelberg:
Zuspiel - Julia Thomas, Lena Rollfing
Mitte - Frederike Bauer, Katharina Fischer
Aussen - Julia Jungmann, Stephanie Bünemann
Libera - Julia Wid
Diagonal - Frederike Ihssen, Anna Gawliczek

Damen I – Saisonauftakt leider nicht geglückt!

"Ärgerlich!" Viel treffender hätte es Mittelblockerin Anna Wrede bei der Besprechung nach dem Spiel nicht formulieren können. Mit 1:3 unterlagen die Hummeln in ihrem ersten Saisonspiel knapp den Damen vom TTV Dettingen. Dabei begann das Spiel noch recht vielversprechend.

Die Damen vom HTV fanden ordentlich ins Spiel, mussten aber von Beginn an feststellen, dass die Dettinger Damen um jeden Ball kämpften. Bis zum Spielstand von 12:12 begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Dank zweier Aufschlagserien von Isabel Lehenmeier und Eva Holtkamp, einer funktionierenden Block- und Feldabwehr und konsequent abgeschlossenen Angriffen konnten sich die Hummeln einen zwischenzeitlichen Vorsprung von sieben Punkten erarbeiten. Gegen Ende des Satzes schlichen sich einige Nachlässigkeiten ein, sodass die Gegnerinnen nochmal etwas herankamen, sich jedoch 25:20 geschlagen geben mussten.

Auch Satz 2 war lange Zeit sehr ausgeglichen. Allerdings passierten auf Heidelberger Seite nun etliche Eigenfehler, während die Dettingerinnen ein um den anderen Ball verteidigten. Dies führte dazu, dass sie einige Punkte davon ziehen konnten und sich den Satz mit 25:21 sicherten.

Im dritten Satz wollte man alles besser machen, doch leider mussten die Damen vom HTV schon recht früh einem Rückstand hinterherlaufen. Trotz einer gut funktionierenden Annahme und einer ordentlichen Abwehr konnte im Angriff nicht wie gewohnt gepunktet werden. An der sehr guten Abwehr von Dettingen bissen sich die Hummelangreiferinnen immer wieder die Zähne aus. "Zu ungeduldig und zu unvariabel", so lautete das Fazit von Trainer Bertram Beierlein in einer Auszeit. Ein Wechsel auf der Zuspielposition verschaffte den Heidelbergerinnen nochmal neuen Schwung. Die Hummeln zeigten Kampfgeist und arbeiteten sich Punkt für Punkt wieder heran. Außenspielerin Marieke Landwehr fand fast immer eine Lücke im gegnerischen Block oder eine Lösung, um beim Angriff erfolgreich zu sein. Umso ärgerlicher war der Ausgang des dritten Satzes. 23:25 hieß es am Ende aus Heidelberger Sicht.

Der vierte Satz sollte ein richtiger Krimi werden. Für die HTV'lerinnen begann er aber alles andere als optimal. Beim Spielstand von 1:5 sah sich Trainer Bertram Beierlein schon gezwungen die erste Auszeit zu nehmen. Auch auf Dettinger Seite passierten jetzt mehr Fehler, doch durch die vielen Fehlaufschläge fanden die Hummeln kaum einen Spielrhythmus. Die Unsicherheit war so groß, dass eigentlich ganz sichere Dinge nicht mehr gelingen wollten. Der Wille aber war da und so hatten die Damen vom HTV beim Stand von 24:23 die Chance auf den Tiebreak. Insgesamt drei Satzbälle hatten die Hummeln, konnten aber keinen davon verwandeln. Wieder waren es die Fehler im Aufschlag die den Gegner zurück ins Spiel brachten. Letzten Endes nutzen die Damen aus Dettingen ihren zweiten Matchball und gewannen den Satz mit 29:27.

Natürlich hatten sich die Heidelberger Hummeln den Ausgang ihres ersten Heimspiels anders erhofft. Entmutigen lassen sie sich durch diese Niederlage aber natürlich nicht. In der kommenden Trainingswoche wird der Schwerpunkt auf dem Aufschlag liegen, damit die Spielerinnen vom HTV mit neu gewonnener Sicherheit ins nächste Saisonspiel gehen können.

Für den HTV spielten: Maribel Dorner (D), Dana Durzova (AA), Vera Dölger (Z), Eva Holtkamp (MB), Bianca Klein (L), Marieke Landwehr (AA), Isabel Lehenmeier (AA), Franziska Schief (Z), Antonia Steinbach (D), Katharina Unverfehrt (MB), Anna Wrede (MB)

Herren IV – Mit unserem ersten Spiel konnten wir motivierend in die Saison starten, denn wir konnten in einem unnötiger weise knappen Spiel Sinsheim schlagen. Der erste Satz ging klar an uns nachdem wir schon zu Beginn mit 6:0 in das Spiel starteten. Trotzdem mussten wir im zweiten Satz kämpfen und gingen sogar über die 25 Punkte hinaus. Auch der dritte Satz war ein Kampf, da wir uns zu viele eigene Fehler leisteten. Trotz allem haben wir gewonnen und werden auch noch die letzten Fehler im Training und den nächsten Spielen ausmerzen.




FRISCHES + ARCHIV



...weitere und ältere Inhalte im Archiv