SPIELBERICHTE ZUM 01.10.2022

DAMEN II: Zum ersten Heimspiel der Saison bekamen die Damen II Besuch von den Damen II aus Karlsruhe-Beiertheim.
Im ersten Satz lagen die Damen II von Anfang an immer ein paar Punkte hinten, schafften es aber in der Mitte des Satzes den Gegner aufzuholen, nur um dann wieder die Spannung in der Annahme zu verlieren und dem Gegner eine 5-er Aufschlagserie zu ermöglichen. Somit ging der Satz mit 22:25 aus. Nach diesem "Aufwärmsatz" konnten die Damen II sehen, wie viel Luft noch nach oben ist und starteten motiviert in den zweiten Satz, gestärkt durch das Anfeuern und die guten Tipps unseren beiden Aushilfstrainer Chris Urbanek und Thomas Bühler.
Im zweiten Satz gewann die Heimmannschaft direkt einen kleinen, aber sehr sicherheitsgebenden Vorsprung von 3 Punkten dank den gut platzierten Aufschlägen von Außenangreiferin Freddy, die im ganzen Spiel mit ihren Aufschlägen für Unruhe sorgte. Unsere Damen vergrößerten diesen Vorsprung und bauten ihn weiter mit einem soliden Spiel aus. Die Abwehr war fantastisch, ob harter Schlag oder Lob, der Angriff war variabel mit harten Angriffen, Lobs und gut platzierten Shots in die Ecken und die Mitten lieferten einen soliden Block. Die Stimmung in der Halle war überragend dank dem Anfeuern der Herren II. Allerdings, wie im ersten Satz, gerieten die Damen II am Ende des Satzes wieder in Schwierigkeiten - die Gegner kämpften sich von dem Rückstand 22:13 auf 25:22 dank zwei druckvollen Aufschlagserien.
Der dritte Satz war ein knappes Ding und die Damen II waren stets im Aufholmodus. Doch am Ende, bei 23:23, konnten sie sich absetzen und holten somit ihren ersten Punkt der Saison. Mit Feuer in den Augen war das Ziel klar: Jetzt holen wir noch die anderen zwei Punkte. Im vierten Satz führten die Damen II durchgehend, bis sie bei 17:19 wieder eine 4-er Aufschlagsserie kassierten. Am Ende ging der Satz mit 22:25 aus.
Der fünfte Satz verlief absolut spektakulär mit einer Aufschlagsserie von unserer Zuspielerin Lilja, die dem Team zu einem unglaublichen Stand von 10:0 im Tiebreak verhalf. Wichtig anzumerken, dass sie sich damit klarerweise den MVP Titel verdiente. Nach so einem Vorsprung und moralischer Zerstörung wurde der Satz schnell mit einem Punktestand von 15:4 beendet.
Das Spiel war sehr spannend, die Heidelbergerinnen konnten ihre Stärken zeigen und sind somit nun richtig in der Saison angekommen.
Es spielten Lilja El Berins (Z), Vanessa Huth (D), Mandy Rettel, Meerjanssen Josefine, Juliana Hoeger (MB), Friederike Ihssen, Anastasia Tarasova, Julia Sirock, Greta Bochert (AA) und Libera Linda Holzinger. Pauline Steck hat verletzungsbedingt ausgesetzt.
Ein riesiger Dank von der Damen II an das Aushilfstrainerduo Christian Urbanek und Thomas Bühler.



DAMEN I: Kämpferischer Sieg in Freiburg
Das Auswärtsspiel der Hummeln am vergangenen Samstag startete mit schwierigen Vorzeichen. Die enge Kadersituation wurde durch einen Fahrradunfall von Zuspielerin Franziska Schief noch weiter verschärft und das Heidelberger Team reiste ohne Zuspielerin und ohne Libera mit nur 7 Spielerinnen nach Freiburg. Die Mädels bewiesen aber ihre Flexibilität, denn Hannah Arnholdt übernahm die Zuspielposition souverän und Tessina Höger und Mira Burtscher konnten ihre Annahmefähigkeiten zum Besten geben. Das Spiel startete auch gut für die Hummeln und sie konnten die Freiburgerinnen mit starken Aufschlägen direkt hinter sich lassen. Nach dem klaren ersten Satz (25:12), passten die Freiburgerinnen ihr Spiel immer besser an das der Heidelbergerinnen an. Vor den hohen Außenpässen stand immer häufiger ein guter Block und auch die starken Heidelberger Angriffe wurden sehr gut abgewehrt. Die Hummeln hatten Schwierigkeiten den Aufschlagdruck hoch zu halten und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Viele lange Ballwechsel prägten den zweiten (25:20) und dritten Satz (17:25), bevor es dann im vierten Satz zum Showdown kam. Die Heidelberger Spielerinnen konnten sich zwischenzeitlich 7 Punkte absetzen, doch die Freiburgerinnen erkämpften sich zum Ende einen 24:23 Vorsprung. Die Spannung war kaum zu überbieten, als MVP Hummel Dana Baumann zum Aufschlag humpelte und mit letzter Kraft drei Monsteraufschläge für den Satz und das Spiel zündete. Die Hummeln lagen sich mit Tränen und ungläubig in den Armen - 3 Punkte aus Freiburg ohne Zuspielerin und Libera, daran hatte niemand wirklich geglaubt. Großes Lob an alle, vor allem an Hannah, die ihre Sache hervorragend gemacht hat. Wir freuen uns trotzdem auf zukünftige Spiele, in denen wir volleyballerisch hoffentlich wieder mehr zeigen können.



Herren I: Siegreich im Frühzeitigen Spitzenspiel
Ein erfolgreicher Abend für die Heidelberg gegen die Zweitplatzierten Konstanzer.
Nach einer langen Anfahrt aus Heidelberg trafen die Heidelberger auf die Absteiger aus der 3. Liga. In Konstanz kam durch viele Urlauber nur ein Kader von 8 Leuten an, sodass auch Trainer Armin von Kracht, neben Yannick Hess, Jascha Fell, Nils Gromer, Bastian Ditschmann, Christian Karl, Maximilian Klein und Piotr Zaleski in sein Trikot schlüpfen musste.
Trotzdem startete die SG mit einem starken Block und gut verteilen Zuspiel in den ersten Satz und überrumpelt die Konstanzer. Doch die Konstanzer fingen sich schnell wieder und schlossen auf. Aus einer 23:16 Führung wurde es nur ein knapper Satzgewinn, mit 25:23 für die SG.
Es folgt ein Kampf um jeden Punkt im 2. Satz, denn der USC kam langsam immer besser ins Spiel. Doch die Mannschaft aus Heidelberg kann sich auch hier behaupten, bei einem Punktestand von 24:20 vollendet Nils Gromer den entscheidenden Ball.
Auch der 3. Satz fing ausgeglichen an. Die starke Annahme und Abwehr der Konstanzer durch den Libero und späteren MVP Akos Hardi macht den Heidelbergern zu schaffen. Doch auch hier ist der Heidelberger Block dicht und der Angriff druckvoll. Außerdem verteilt Yannick Hess als Zuspieler die Bälle gut zwischen Außenangreifern, Mittelblocker,n Diagonalspielern und führt die SG zum Sieg. Damit spielt er sich auch zu seinem ersten MVP Titel der Saison.

Herren III: Am 1.10.2022 war es soweit: Die Saison 2022/2023 wurde um 13 Uhr im SZM vor überraschend vielen Zuschauern angepfiffen. Noch rechtzeitig vor Spielbeginn wurden die neuen Trikots fertig, so dass wir gut gerüstet mit 12 Mann - jung und alt waren gleichermaßen vertreten ? ins Spiel starteten. Am Vorwochenende trafen wir bereits auf die Ettlinger, als wir im Pokal eine Niederlage einstecken mussten. Doch die beiden Pokalspiele (Niederlage gegen Ettlingen, Sieg gegen Walldorf) standen noch klar unter dem Stern der Vorbereitungsphase.
Zum Saisonstart vielleicht ein paar kurze allgemeine Worte zu unserer Mannschaft: In vielen Bereichen ist diese neu zusammengestellt - ein neuer Trainer, viele Jungendspieler aber auch erfahrene Spieler bilden eine gute Mischung. Doch die Vorbereitungsphase war nicht immer von Konstanz geprägt, so dass wir aufgrund von Krankheitswellen, diversen Urlauben und den Sommerferien sowie Abgängen in höhere Mannschaften noch nicht wirklich unsere Abläufe und taktischen Umstellungen erproben konnten An diesem Samstag rückten wir also an, um mit Selbstbewusstsein und Freude endlich beweisen zu können, was in unserer Mannschaft steckt und uns auch selbst mit Spielfreude und Erfolg zu belohnen. Denn dass in unseren Spielern (gerade bei den ?jungen Wilden?) viel Potential steckt, ist uns bewusst. Ob die Mannschaft aber bereits als Gesamtpaket im Stande ist zu liefern, das war die große Frage, welche auf eine harte Probe gestellt werden sollte...
VSG Ettlingen/Rüppurr: Wir starteten pünktlich und mit einer Aufstellung, welche zuerst Stabilität und Sicherheit geben sollte. Nach stabilem Auftakt (2:0, 4:3) fingen wir uns schnell einen 4 Punkte-Rückstand ein (6:10), den unser Kapitän Matthias Hock zum 11:11 schnell ausgleichen konnte und somit den Gegner zu einer Auszeit zwang. Thomas Bühler startete durch den Weggang unseres Liberos Ben zur H2 als Libero und machte seine Sache nun richtig gut. Auch das sonstige Mannschaftsgebilde hatte sich gefunden und konnte nun gut mitspielen.
Nun sollten möglichst alle Spieler eine Chance bekommen sich zu beweisen, doch man merkte, dass die Abläufe noch nicht in allen Kombinationen verinnerlicht sind, so dass die Stabilität ins Wanken kam und wir den ersten Satz deutlich abgeben mussten (11:12, 11:14, 12:15, 13:17, 15:22). Im zweiten und dritten Satz hatten wir uns nun gut gefunden und auch die Mischung des Wagnisses unbekannter taktischer Spielzüge war im Gleichgewicht zum spielerischen Erfolg. So konnten beide Sätze mehr oder weniger klar gewonnen werden (2. Satz: 10:8, 19:16, 24:20, 25:22) (3. Satz: 1:4, 7:9, 13:11, 18:20, 20:20, 23:22, 25:23). Der erste Punkt der Saison war geholt, doch wir wollten natürlich mehr: Gewinnen. Wir hatten nun den spielerischen Beweis, dass wir gegen eine starke Mannschaft (Vorjahres 2.-Platzierter) nicht nur mithalten konnten, sondern in der Lage schienen einen Sieg zu holen.
Der Vierte Satz begann ausgeglichen. Es entwickelte sich ein recht ansehnliches Spiel und die jungen Spieler Pit Henrichs, Luis Grath und Nils Poggemöller waren nun endgültig stark im Spiel. Auch die Bank und die Fans taten ihr übriges um kräftig anzufeuern. Doch die VSG ? eine eingespielte Mannschaft ? machte uns das Punkten nicht einfach. Auf hohem Niveau entwickelte sich ein ausgeglichener Satz (3:3, 5:7, 9:10, 13:13) bis zum Stand von 14:14. Leider zogen dann in einer Drei-Punkte-Serie die Ettlinger davon und die Auswechslungen und taktischen Ideen zur Stärkung des Blocks konnten eine Aufholjagd nicht mehr ermöglichen. Beim Spielstand von 18:21 nahmen die Gegner nach einer Aufschlagserie von Johannes Esser eine Auszeit, welche dann zum 18:23 (eigene Auszeit) und letztlich zum 18:25 Satzverlust genutzt werden konnte.
Im 5. Satz blieb das Spiel zuerst einmal offen (4:4, 5:5, 6:7 - Doppelwechsel, 7:8) und erst mit dem Seitenwechsel mussten wir uns leider geschlagen geben. Der Tausch auf Außen (9:10) und der Rückwechsel (11:13) brachten nicht den erhofften Schub um den Rückstand zu drehen und den ersten Sieg der Saison zu holen. Somit gewann die VSG verdient den 5. Satz (12:15) und das Spiel. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an die VSG.
Zum zweiten Spiel gegen Eberbach gibt es nicht besonders viel zu berichten. Die wichtigsten Fakten in Kurzform: Nach dem mental und körperlich fordernden Spiel gegen die VSG viel es uns nicht leicht uns aufs 2. Spiel zu fokussieren und motivieren. Durch ein vergessenes Kreuzchen im digitalen Spielberichtsbogen konnten wir nun nicht mit Libero spielen, so dass unsere Mitten stärker physisch und zudem noch in der Annahme gefordert waren. Nils Poggemöller tat sich dafür als besonders effektiver Außenangreifer hervor und war (statt wie vorgesehen als Libero auf dem Feld) wohl unser MVP gegen Eberbach. Wir konnten gegen die Eberbacher aber insgesamt nicht mehr an die Form des ersten Spiels anknüpfen und vergaben den ersten Satz deutlich mit 17:25. Ebenso deutlich gewannen wir den 2. Satz (25:17). Der dritte Satz war anfangs knapp, drei mal eine Drei-Punkte-Serie in Folge brachte uns aber die 20:17 Führung, welche wir jedoch im Endspiel doch noch hergaben und den Satz 23:25 verloren. Sau dämlich. Wie im ersten Spiel gezeigt konnten wir auch hier phasenweise an die Spielfreude anknüpfen und die Annahme stellte sich über weite Stecken als sehr konstant heraus, so dass der 4. Satz mit 25:16 klar gewonnen wurde. 5. Satz... Blackout... (7:15)... Fazit: völlig unnötige Niederlage... dennoch Glückwunsch an die Eberbacher.
Letztendlich sind wir insgesamt doch recht enttäuscht, dass wir aus dem ersten Spieltag nicht mehr mitgenommen haben, was definitiv möglich gewesen wäre. Nichts desto trotz konnten wir erahnen, wie gut wir eigentlich spielen können und unsere Aufgabe für die nächste Woche besteht nun definitiv darin uns als Mannschaft über unsere Spieltags- und Saisonziele auszutauschen und einen gemeinsamen Nenner zu finden. Dann können wir am nächsten Spieltag hoffentlich physisch, psychisch und taktisch feinjustiert auftreten.
Es spielten für die Herren 3: Hiller, Oliver (AA); Wiederhold, Morten (MB); Henrichs, Pit (AA), Hock, Matthias (MB, C); Poggemöller, Nils (AA); Grath, Luis (MB); Flörchinger, Marius (Z); Simon, Luke (D, Z); Wirth, Frieder (D); Esser, Johannes (Z); Bühler, Thomas (L, AA); Urbanek, Christian (D). Bousdas, Periklis (T).

SPIELBERICHTE VOM 24.09.2022

HERREN I VS SV FELLBACH UND POKAL

Am Samstag war es wieder soweit, die SG Heidelberg hatte ihr zweites Heimspiel. Dieses mal ging es gegen die Herren aus Fellbach. Trotz eines stark geschwächten Kaders waren die Männer der SG motiviert einen weiteren Heimsieg zu holen. Die Startaufstellung zeichnete sich wieder einmal durch hohe Flexibilität aus. Es starteten Elias Mex im Zuspiel, Phillip Schulz auf Diagonal, Christian Karl und Maximilian Klein auf Mitte, Bastian Ditschmann als Libero, Nils Gromer und dem frisch aus dem Urlaub zurückgekehrten Jascha Fell als Außenangreifer. Trainer von Kracht war zuversichtlich, dass auch heute ein Sieg für die Männer drin ist und dies bewahrheitete sich im ersten Satz bereits. Beide Mannschaften spielten auf einem ausgeglichenen Niveau, wobei sich die Herren der SG im Laufe des Satzes langsam absetzen konnten. Somit ging der Satz am Ende mit 25:22 an Heidelberg. Der zweite Satz verlief ähnlich, durch ein stabiles Side-Out konnten die Heidelberger ihre Punkte konstant machen. Auch dieser Satz wurde mit 25:22 Punkten beendet. Der dritte Satz wurde ebenfalls mit der gleichen Formation begonnen und durch ein solides Spiel und zusätzlich gute Punkte aus der Abwehr heraus ging dieser Satz mit 25:19 an die SGH. MVP für dieses Spiel war Mittelblocker Chris Karl.
Am Sonntag ging es für die Herren mit dem Pokal weiter, wo man im ersten Spiel knapp gegen den drittligisten TV Bühl verlor. Das zweite Spiel gegen den SSC Karlsruhe 3 konnte man in einem knappen ersten Satz und einem deutlichen zweiten Satz für sich entscheiden. Im Halbfinale ging es gegen die erste Mannschaft des SSC, trotz eine starken Auftrittes verlor man dieses Spiel knapp mit 0:2. Ein sehr erfolgreiches Wochenende für die SGH.



HERREN II VS VC WEIL

Motiviert und fast voll besetzt startete die zweite Mannschaft der SG Heidelberg am Samstag den 24.9.2022 mit einem Heimspiel in die neue Saison der Oberliga Baden. Coach Bertram Beierlein konnte auf eine fast vollbesetzte Mannschaft zurückgreifen. Leider fehlten krankheitsbedingt Zuspieler Anton Ehmer und Libero Benjamin Stiehl sowie Diagonalangreifer Raphael Stock, der zur Zeit im Urlaub weilt.
Die neu formatierte Mannschaft, die mit Lukas Fischer und Anton Ehmer aus der eigeneren Jugend den Verlust von Zuspieler Fabian Thome ausgleichen konnte, konnte sonst über den Sommer einige Neuzugänge verzeichnen. So stieß mit Javier Moran ein weiterer Diagonalangreifer zum Team, der schon letztes Jahr einige Male aushalf. Zudem stießen mit Michael Jöst und Johannes Vietze zwei Spieler aus Mannheim zum Kader. Da letztjähriger inoffizieller Kapitän und Libero Bastian Ditschmann nun in der ersten Mannschaft der SG gebraucht wird, stieß auch Benjamin Stiehl als Libero neu zur Mannschaft hinzu. Neuer Mannschaftskapitän ist Nicklas Heck, der nach dem Ende seines Studiums in Karlsruhe seinen Weg zurück zur SG Heidelberg fand.
Selbstbewusst startete die Mannschaft nun in das Spiel gegen Aufsteiger aus Südbaden ins Spiel. Trotzdem konnte der Gegner die ersten beiden Punkte erzielen, jedoch fand der Heidelberger Riegel immer besser ins Spiel, sodass Zuspieler Lukas Fischer langsam alle Angreifer ins Spiel einbinden konnte. So konnte sich die SG eine kleine Führung erarbeiten, die bis zum Ende nicht abgegeben wurde. So wurde der erste Satz mit 25 zu 21 gewonnen.
Mit den neu gewonnenen Erfahrungen über den Gegner starte die Mannschaft in den zweiten Satz. Dank überragender Annahme durch Libero Pit Henrichs, konnte das Spiel der Heidelberger breit aufgezogen werden und der gegnerische Block durch geschickten Einsatz der Angreifer, besonders durch clevere Bälle des Mittelblockers Christian Lohse, zerpflückt werden. Gegen Ende des Satzes konnten so Javier Moran, der unter der Woche noch leicht angeschlagen war als auch Mittelblocker Christian Lohse geschont werden und so kamen die Mannheimer Johannes Vietze auf Diagonal und Michael Jöst in der Mitte zu ihrem ersten Einsatz im Heidelberger Trikot. Souverän wurde der Satz mit 25:19 gewonnen.
In der Erwartung eines schnellen Sieges begannen die Heidelberger den dritten Satz und gingen in Führung. Doch langsam machte sich der Wechsel des Gegners auf der Zuspielposition bemerkbar. Der Block konnte sich nicht so gut auf den neuen Spieler einstellen und so konnte der Gegner bei 9:9 ausgleichen und im Anschluss eine Führung erringen, welche bis zum Ende Satzes nicht mehr abgegeben wurde. So ging dieser Satz mit 25:21 an die Spieler des VC Weil.
Der vierte Satz startete lange sehr ausgeglichen, doch beim Stand von 15:15 zogen die Gegner erneut davon. Weiterhin bekamen die Heidelberger keinen Zugriff im Block auf den Gegner und auch die Verteidigung konnte so nicht mehr die Bälle abwehren. Generell merkte man in dieser Phase, dass das Team in dieser Konstellation noch nicht lange auf dem Feld stand. Trotzdem wollte man sich nicht geschlagen geben und Außenangreifer Philipp Schulz konnte nochmal einige Punkte erzielen. Nichts desto trotz reichte es leider nicht zum Satzgewinn sodass die Gegner auch diesen Satz mit 25:22 gewannen.
Umkämpft und nervös starteten die Heidelberger Mannen in den fünfen Satz doch konnte man beim Spielstand von 8:4 die Seiten wechseln. Der Heidelberger Block hatte sich auf den Zuspieler eingestellt und auf einmal war das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zurück. Auch ein Wechsel des Gegners im Zuspiel konnte keine Wende mehr herbeiführen, sodass die Heidelberger diesen Satz mit 15:11 gewannen. Kapitän Niklas Heck freute sich nach dem Spiel nicht nur über die gewonnen zwei Punkte und eine sehr solide Leistung, sondern auch, dass diese Junge Mannschaft den fünften Satz für sich entscheiden konnte und mentale Stärke beweisen konnte. Zwar bleibt etwas Wehmut, keine drei Punkte gewonnen zu haben, doch macht sowohl die spielerische als auch moralische Leistung der Mannschaft Hoffnung auf eine spannende und erfolgreiche Saison in der Oberliga Baden.

DAMEN II VS VSG Kleinsteinbach

Am 24.09.2022 startete die D2 mit ihrem ersten Spiel in die Volleyball Saison 22/23.
Höchst motiviert nach dem grandiosen Testspiel gegen unsere D1, begaben sich die Spielerinnen nach Kleinsteinbach. Leider konnten wir unsere starke Leistung vom Testspiel nicht wieder abrufen und mussten uns mit einem 0:3 geschlagen geben.
Wir starteten etwas unsicher in den ersten Satz, ließen uns aber nicht abhängen. Leider schafften wir es nicht so recht die Führung zu übernehmen und lagen meist wenige Punkte hinter dem Gastgeber. So endete der erste Satz leider mit einem 25:17 für Kleinsteinbach.
Auch im zweiten Satz haben wir es nicht geschafft unsere Eigenfehler zu minimieren und unsere Angriffe gegen die Abwehrstarken Gegner tot zu bekommen. Mit doch sehr deutlichem Abstand gaben wird so auch den zweiten Satz mit einem 14:25 ab.
Motiviert starteten wir in den dritten Satz und konnten auch früh die Führung übernehmen. Wir schafften es allerdings nicht unsere Leistung bis zum Ende durchzuziehen und so gaben wir auch den letzten Satz unglücklich an Kleinsteinbach ab.
Glückwunsch an Vanessa Huth die zu unserem MVP gewählt wurde.
Es spielten: Friederike Ihssen, Lara Hollmann, Mandy Rettel, Anastasia Tarasova, Pauline Steck, Lilja El Berins, Greta Bochert, Josefine Meerjanssen, Vanessa Huth. Trainerin: Martina Einsele.



DAMEN I VS SV FELLBACH UND POKAL

Am vergangenen Wochenende starteten die Heidelberger Hummeln in die Saison 2022/23. Die Vorbereitung verlief durch Abgänge, Ausfälle und Teilkarriereende von Leistungsträgern wie Eva Holtkamp, Maribel Dorner, Vera Dölger, Bianca Klein, Julia Kükelhahn (ehem. Maslanka) und Antonia Steinbach etwas holprig. Mit einem Restbestand von 4-5 Hummeln startete die Mannschaft die Spielerinnensuche mit vielen Gästen in vielen Probetrainings. Schlussendlich zeichnet sich eine klare Verjüngung der Mannschaft ab, da unsere Neuzugänge Anna-Lena Sonnenbichler, Hanna Arnholdt und Emma Fell zusammen mit Tessi Höger das Durchschnittsalter der Hummeln um mehrere Jahre nach unten ziehen. Die junge Truppe konnte in einigen Vorbereitungsspielen zeigen, welches Potential in ihr steckt, doch es wird sicher noch etwas brauchen, die Abstimmung sowie das Positionsspiel auf Regionalliganiveau zu entwickeln.
Das erste Spiel der Saison gegen den SV Fellbach startete dementsprechend wacklig. Die Althummeln Julia, Belli und Vera unterstützten uns dankenswerterweise, um die knappe Personalsituation auszugleichen, aber die Nerven der Hummeln flatterten dennoch sehr. Die ersten Punkte gingen noch an Heidelberg, dann machten die sich die Mädels mit einer hohen Eigenfehlerquote und katastrophalem Spielaufbau selbst das Leben schwer. Am Ende konnte ein 25:23 ins Ziel gerettet werden, doch die Unsicherheiten zogen sich in den zweiten Satz, der dann ähnlich knapp an die Gegnerinnen ging. Der dritte Satz war hart umkämpft, die Heidelbergerinnen fanden zwar nicht zu ihrem Spiel, doch zumindest der Wille war da. Viele lange Ballwechsel später ging Satz 3 mit 25:20 an de Hummeln. Ab diesem Zeitpunkt war die Gegenwehr der Fellbacherinnen etwas geschwächt und mit gestärktem Selbstvertrauen konnten Heidelbergerinnen Satz 4 (25:13) und somit das Spiel gewinnen.
Glücklich aber müde vielen die Hummeln in einen kurzen Schlaf, nur um am nächsten Morgen direkt nach Bretten zu flattern, um das Verbandspokalturnier zu spielen. Das erste Spiel gegen die VSG Mannheim (Regionalliga) verschlief die Mannschaft dann auch direkt. Mit der im Vergleich zum Vorabend sehr veränderten Aufstellung gelang eher wenig. Wieder prägten viele Eigenfehler das Heidelberger Spiel und die neu formierte Mannschaft haderte mit Abstimmungsproblemen. Die großen Ungenauigkeiten aus einfachen Situationen kosteten auch dieses erste Spiel (23:25, 20:25), aber das nächste Duell kommt bestimmt! Das zweite Spiel des Tages bestritten die Hummeln gegen die TSG Rohrbach (Oberliga). Nun deutlich wacher, aber auch mit einem schlechteren Gegner, zeigten die Heidelbergerinnen, dass sie schon Volleyball spielen können und gewannen deutlich (25:8, 25:10).
Damit ging ein langes und anstrengendes Wochenede zu Ende. Wir wollen die guten Ansätze auf jeden Fall für uns mitnehmen und alles andere beim kommenden Spieltag gegen Freiburg besser machen. Danke an dieser Stelle an alle Spielerinnen, die dieses Wochenende ausgeholfen haben!



HIER DER SPIELPLAN BIS ZUM 16.10.2022



SPIELBERICHT HERREN I VS TG BAD WALDSEE

10.9.2022: Um 21:24 Uhr war es geschafft: die SG Heidelberg startet mit einem glatten 3:0 (25:21, 25:21, 28:26) Heimsieg in die Saison. Und das unter nicht idealen Voraussetzungen, denn in einer relativ kurzen Vorbereitung, Urlaub und Arbeit einiger Spieler konnte Trainer Armin von Kracht in keiner Trainingseinheit mit der Mannschaft trainieren, die letztendlich am Samstag auf dem Feld stand. Auch zum Spiel stand noch nicht die gesamte Mannschaft zur Verfügung. Die SGH startete mit Max Urban und Nils Gromer auf den Außenpositionen, Christian Karl und Neuzugungang Maxi Klein auf der Mitte, als Zuspieler Yannick Hess und auf der Diagonalposition ebenfalls mit einem Neuzugang Elias Mex. Annahme und Abwehrchef war Libero Moritz Hartmann. Lautstarke Unterstützung bekam die Mannschaft durch Bastian Ditschmann und Willi Wolfarth.

So war es auch kaum verwunderlich, dass die Männer der 1. Herrenmannschaft zunächst einem Rückstand (6:8) hinterherlaufen mussten, da die Abstimmung auf dem Feld noch nicht optimal war. Die Annahme um den späteren MVP Moritz Hartmann zeigte sich als durchgehebnd stabilstes Element, so dass Yannick Hess im Zuspiel ein variables Spiel aufziehen konnte. Folglich stieg auch die Quote im Angriff und nach einer Aufschlagserie von Christian Karl ging man zum ersten mal in Führung (15:14) und lies sich diese in diesem Satz nicht mehr nehmen (25:21).

In den zweiten Satz startet die SGH mit druckvollen Angriffen, bei denen sich besonders Nils Gromer hervorhob. Die Abstimmung wurde immer besser und entsprechend sank die Fehlerquote. Auch Diagonalspieler Elias Mex konnte immer mehr in das Spiel der SGH eingebunden werden. So führte die SGH vom Satzbeginn an und konnte die Führung bis zum Satzende behaupten (25:21).

Der dritte Satz zeigte zu Beginn ein ähnliches Bild: die SGH jetzt auch druckvoll über den Mittelangreifer Maxi Klein und mit einem wichtigen Block von Max Urban. Nach einer 3-Punkte-Führung zu Beginn (9:6), bäumten sich die Gäste aus Bad Waldsee nocheinmal auf. Sie glichen, durch konsequentes Ausnutzen der Schwachstellen im Heidelberger Blockspiel, aus (18:18). Jetzt war es ein Spiel auf Augenhöhe, dass den Zuschauern einiges bot: Libero Moritz Hartmann konnte sich ein ums andere mal in der Abwehr auszeichnen ehe die eigenen Angreifer punkten konnten. Letztendlich sorgte Christian Karl mit einem Block für den entscheidenden Punkt (28:26) und die SGH freut sich über die erste 3 Punkte in der neuen Saison.









LINUS HÜGER IST JUGENDSPORTLER DES JAHRES

Der 19-Jährige Heidelberger wurde im letzten Jahr mit den United-Volleys Frankfurt deutscher Pokalsieger und belegte in der 1. Bundesliga Platz 3. Für diese großartigen Erfolge wurde der ehemalige Wikinger nun als Heidelberger Jugendsportler des Jahres geehrt.

Ende 2013 entdeckte Linus in der Volleyball-AG des HTV am Helmholtz-Gymnasium seine Leidenschaft für das Spiel mit dem gelben Ball. Nur wenig später spielte er schon in der U12 seine ersten Turniere für den HTV. In den folgenden Jahren sechs Jahren durchlief er alle Jugendmannschaften des HTV und führte die Mannschaften zu zahlreichen erfolgen. Zu den größten Erfolgen beim HTV gehört der dritte Platz auf der Süddeutschen Meisterschaft U16, bei dem Linus die Mannschaft als Kapitän anführte.

Parallel dazu war er auch in der Landesauswahl des Nordbadischen Volleyball Verbands der unumstrittene Leistungsträger und führte diese zu einem sensationellen zweiten Platz beim Bundespokal.

Doch nicht nur in der Halle auch auf dem Beachfeld war Linus erfolgreich - unter anderem mit dem 3. Platz bei der Vereinsmeisterschaft U15 und Platz 5 bei der U17 gehörte er auch im Sand zu den erfolgreichsten Heidelbergern.

Das Talent des jungen Wikingers entging auch den Bundestrainern nicht - und so folgte im Jahr 2019 mit dem Wechsel an das Volleyball Internat Frankfurt dann der nächste große Schritt in Richtung Profivolleyball. Danach ging es steil bergauf: im Dezember 2019 wurde Linus in den Kader der U18 Nationalmannschaft berufen.

Als die United Volleys zu Beginn der Saison von Verletzungssorgen geplagt wurden, fanden sie mit Linus Hüger einen talentierten Youngstar in den Reihen der Internatsspieler. Bei zahlreichen Kurzeinsätzen überzeugte Linus auch in der ersten Liga und war nun immer häufiger bei den Profis dabei. Auch am Pokalsieg der Frankfurter im Jahr 2021 war Linus maßgeblich beteiligt.

Nach einer weiteren Saison im Profivolleyball entschied Linus sich nun den Fokus auf sein Jura-Studium zu legen und wechselte zur FT Freiburg - einem Zweitligisten mit Aufstiegsambitionen, wo er vor allem auf mehr Spielzeit hofft.



DEUTSCHE BEACHVOLLEYBALL MEISTERSCHAFTEN

Heidelberger in allen Altersklassen vertreten

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Beachvolleyball konnten die Volleyballer des Heidelberger TV einmal mehr ihre Klasse unter Beweis stellen. In allen Altersklassen dominierten sie die Nordbadischen Meisterschaften und qualifizierten sich souverän für die Deutschen Meisterschaften, die im Juli und August stattfanden.

Den Auftakt machten die Teams Kilian Köble / Paul Häfele und Jan Beisel / Mika Zimmer bei der U16 Meisterschaft in Freiburg. Die Jungs spielten hier ihre erste Jugendmeisterschaft und starteten noch etwas nervös ins Turnier, konnten sich aber dann von Spiel zu Spiel steigern und belegten am Ende die Plätze 19 (Köble/Häfele) und Platz 21 (Beisel/Zimmer).

Zwei Wochen später folgte zu Beginn der Sommerferien die U17 Meisterschaft in Barby (Elbe). Hier war der Heidelberger TV mit dem Team Nils Poggemöller / Luke Simon vertreten. Die ebenfalls qualifizierten Paul Häfele/Jan Beisel konnten aus privaten Gründen nicht antreten. Nach einer guten Gruppenphase zogen Nils und Luke in die Endrunde der besten 16 ein. Nicht viel fehlte für eine Top 10 Platzierung - nach zwei Niederlagen belegten die beiden Heidelberger aber dann einen starken 13. Platz.

Bei der U18 war der HTV wieder mit zwei Teams vertreten. Neben den Nordbadischen Meistern Nils Poggemöller/Lukas Fischer war Pit Henrichs mit seinem Partner Felix Mast (TSV Speyer) in der Rheinland-Pfalz als Meister qualifiziert. Kilian Köble und Luke Simon, die als Vizemeister ebenfalls qualifiziert waren, verzichteten aus privaten Gründen auf den Start. Mit konzentrierter Spielweise gelang es Poggemöller/Fischer immer wieder, auch die körperlich überlegenen Gegner unter Druck zu setzen - letztendlich mussten sie sich aber mit nur zwei Siegen und Platz 25 zufrieden geben. Deutlich besser lief es an Tag 1 für das Team Henrichs/Mast, die sich in der Gruppenphase souverän durchsetzten. Am zweiten Tag stimmte die Formkurve nicht mehr ganz - nach zwei Niederlagen verpassten die beiden wieder knapp eine Top 10 Platzierung und landeten auf Platz 13.

Den Abschluss bildet traditionell die U19 Meisterschaft in Laboe - die dieses Jahr 20-jähriges Jubiläum feierte. Aus Heidelberg hatten sich hier einmal mehr Philipp Sandmann und Nils Gromer qualifiziert. In einer umkämpften Gruppenphase blieben die Heidelberger in diesem Jahr ohne Sieg und spielten damit am zweiten Turniertag nur noch um Platz 17. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung gelangen in der KO-Phase nochmal zwei Siege, ehe die große Hitze ihren Tribut forderte. Bei über 30°C im Schatten schwanden die Kräfte zusehend und nach einer knappen Niederlage im letzten Spiel landeten Gromer/Sandmann auf dem 19. Platz.



DM U17 IN BOTTROP

Tessi und Diana erreichten Platz 7 bei den Deutschen Meisterschaften U17 on Bottrop und sind damit das beste Team aus Baden-Württemberg.

Das HTV Team Nils Poggemöller und Luke Simon wurden 13.




PREMIERE FÜR DIE WEIBLICHE JUGEND BEI DEUTSCHEN MEISTERSCHAFTEN



Am 14. Juli 2022 startete mit der U15w des Heidelberger TV erstmals ein weibliches Volleyball-Jugendteam des HTV mit dem Ziel Oberhausen (im Ruhrpott) zu einer Deutschen Meisterschaft.
Nach dem Check-In in der Unterkunft ging es gleich zum Technical-Meeting auf der Beachanlage des VC Bottrop. Nach der Registrierung der Vereine und Spielerinnen gab es Infos zum Regelwerk und zum Spielplan für die Vorrunde.

Mit SC Potsdam hatte der HTV eine Hausnummer in der Gruppe. In der ersten Partie gegen Bad Laer war das Premierenfieber zu spüren. Nach 2 Niederlagen waren die Young Vikings in der unteren Hälfte des Tableaus – um die Plätze 13 bis 24.
In der Zwischenrunde kam mit Borken (NRW) der nächste große Brocken – endlich den ersten Satz gewonnen. Nach der dritten Niederlage war die Enttäuschung groß und die Stimmung am Tiefpunkt. Mit nur noch wenig Selbstvertrauen ging die Partie gegen den Lokalrivalen aus Freiburg erst am Ende aller Sätze verloren – da wäre mehr möglich gewesen.

Nach einigen Gesprächen im Team landeten die Young Vikings in der Finalrunde endlich den ersten Sieg gegen den TV Bommersheim aus Hessen. Mit dem wieder erstarkten Selbstvertrauen war die Begegnung gegen Mendig schon nach den zwei Sätzen im Beachvolleyball gewonnen. Am Ende stand Platz 21.
Es war für alle war eine neue und tolle Erfahrung. Das Team konnte für die nächste Hallensaison bei der U16w viel mitnehmen.



Es spielten: Linnea, Leonie, Wiebke, Moira, Matylda und Naia
Betreut von: Lena Rolfing und Oli Harbauer

NVV U18 MEISTERSCHAFTEN BEACH



Bei den NVV Beachmeisterschaften am letzten Wochenende (16./17.7.22) in Viernheim gab es für einige Jugendspieler*innen des HTV etwas zu feiern. Nils und Lukas wurden Sieger in der U18 Meisterschaft. Tessi errang mit ihrer Partnerin Diana vom TV Brötzingen den 2. Platz.

Nils fährt Ende Juli zur Deutschen Meisterschaft U17 nach Barby, Tessi (16) fährt mit Diana ebenfalls zur U17 DM und danach zur Deutschen Meisterschaft U 18 nach Bottrop am ersten August-Wochenende.

YOUNG VIKINGS BEI DER U18 DM IN BOTTROP

Bei der U 15 DM in Bottrop (15.-17.Juli) belegte das Team vom HTV den 12. Platz. Leider erkrankte Michael Lorenz und musste seine Teilnahme absagen und Gabriel Gillmann konnte erst am Freitagabend, nach einer überstandenen Coronainfektion nachreisen. Deswegen fehlten dem Team zwei wichtige Spieler und sie konnten nicht ihre ganze Qualität zum Vorschein bringen.

Am ersten Tag spielte das Team um Kapitän Thore Jarré ihr erstes Spiel gegen Rodheim. Dort konnten sie sich im ersten Satz durchsetzten, aber verloren den zweiten. Doch im dritten Satz gewannen sie deutlich und somit auc das Spiel mit 2:1. Dann mussten sie gegen den TSC Berlin, den späteren drittplatzierten, spielen. Der erste Satz ging klar an Berlin, im zweitem Satz spielten die Young Vikings viel besser, aber verloren dennoch. Im 4 gegen 4 waren sie auf Augenhöhe, aber sie mussten sich schließlich geschlagen geben. Weil Berlin gegen Rodheim gewonnen hatte, stand der Heidelberger TV auf dem 2. Platz in der Tabelle und musste deshalb ein Überkreuzspiel spielen. Dieses Spiel gegen Friedrichshafen 2 gewannen sie mit viel Kampf letztendlich mit 2:1.

Am nächsten Morgen mussten die Jungs bereits um 8Uhr morgens gegen die L.E. Volleys aus Leipzig spielen, welche am Endeebenfalls auf dem geteilten 3. Platz landeten. Im ersten Satz konnten sie noch gut dagegenhalten, doch in den zwei darauffolgenden Sätzen hatten sie keine Chance mehr. Danach spielten die HTV Young Vikings gegen Dachau. Der erste Satz wurde deutlich verloren, aber den zweiten Satz konnte man knapp mit 22:20 für sich entscheiden. Leider mussten sie sich im dritten Satz geschlagen geben. Deshalb landeten die Jungs in den Platzierungsspielen 9 - 12. Nach ca. Sechs Stunden Spielpause wurde das darauffolgendene Spiel gegen Düsseldorf deutlich verloren.

Am Sonntagmorgen verloren die Young Vikings schlussendlich 2:1 gegen Kriftel. Der erste Satz konnte noch gewonnen werden, während sich im 2. Satz der Gegner als deutlich zu stark präsentierte. Im 3. Satz fehlten letztendlich die Körner, um diesen noch zu gewinnen. So sprang am Ende ein 12. Platz von 21 Mannschaften heraus.

Es spielten: Felix Werneke, Jannik Köble, Constantin Stieber, Theo Overkamp, Gabriel Gillmann & Thore Jarré.



NEUIGKEITEN AUS DER BEACH JUGEND (1)

Die erste Deutsche Beachvolleyballmeisterschaft im Jugendbereich ist gespielt und die anderen werfen ihre Schatten voraus.

Bei der vom 8.-10. Juli in Freiburg gespielten U16 BDM belegten unsere Jungs mit Platz 19 (Kilian Kölbel und Paul Häfele) und 21 (Jan Beisel und Mika Zimmer) versöhnliche Platzierungen unter den 36 Teams.

Am ersten Wettkampftag war leider noch sehr viel Unerfahrenheit und Nervosität im Spiel, so dass man sich von den Platzierungen 1-18. verabschieden musste. Allerdings war hier schon eine Steigerung über den Tag zusehen, was sich am 2. Tag fortsetzte und schließlich am Sonntag mit dem 19. und 21. Platz endete.

Wir gratulieren und drücken euch für nächste Saison mit mehr Erfahrung die Daumen für noch bessere Platzierungen.

Nächste Woche steht dann schon die U15 BDM in Bottrop auf dem Plan.

Hier werden wieder eimal unsere Jungs (Thore Jarre, Michael Lorenz, Gabriel Gillmann, Janina Köbel, Constantin Stieber, Theo Overkamp), die von Sebastian Ditschmann, der auch schon die U16 Teams betreut hatte, teilnehmen.

Zum ersten Mal wird auch ein weibliches Team (Naia Ballhorn, Leonie Bitterich, Linnea Pipa, Moira Simon, Wiebke Unkel, Matylda Zajac) teilnehmen, das von Oliver Harbauer und Lena Rollfing betreut wird. Zu dieser erstmaligen Qualifikation für solch ein Ereignis unsere Glückwünsche.

Des weiteren stehen am 29-31. Juli die U17 BDM in Baby an bei der vom HTV Nils Poggemöller und Luke Simon im männlichen Bereich, sowie bei weiblichen U17 aus unserem Damen 1-2 Bereich Tessin Höger mit ihrer Partnerin vom TV Brötzingen teilnehmen werden.

Für die älteren Altersklassen stehen noch Qualifikationsturniere an.



NEUIGKEITEN AUS DER BEACH JUGEND (2)

U15w ist Nordbadischer Vereinsmeister im Beachvolleyball



Am 26. Juni fuhren wir mit 3 Teams zu den NVJ Vereinsmeisterschaften U15 Beach nach Bruchsal. Beim Technical Meeting um 9 Uhr wurden noch kurz ein paar Regeln besprochen und der Spielplan verkündet, danach konnte es losgehen. HTV 1 war in einer Gruppe mit Seckenheim2 und Beiertheim1. Gegen Seckenheim2 und gewannen wir alle Sätze. Danach ging es weiter gegen Beiertheim1 – die bei der Benennung ihrer Teams „gezockt“ hatten. Nun hieß es im Beach (2 vs. 2) jeweils Team 1 gegen Team 2. Die Ergebnisse waren klar. Die Entscheidung fiel im 4 vs. 4. Bis 16 Punkte waren wir immer vorne. Nach dem Ausgleich von Beiertheim verloren wir den Faden und die Partie. Damit waren wir Gruppenzweiter. HTV 2 traf auf Laudenbach und das Auswahlteam des VCO. Viele Sätze waren sehr knapp. Als es eng wurde, waren wir zu hektisch und wurden Dritter. HTV 3 durfte sich mit Beiertheim 2 und Seckenheim1 messen und wurde Zweiter in der Vorrunde.

In der Zwischenrunde war für HTV 3 gegen Beiertheim1 und den VCO nicht viel zu holen. HTV 1 spielte zuerst gegen Seckenheim1. Wegen der unkonventionellen Spielweise ein unangenehmer Gegner. Dieses Mal hatten wir bessere Lösungen. Nach knappem Sieg von Team 1 im Beachvolleyball war der Knoten geplatzt: 3:0. Mit dem gleichen Ergebnis gegen Laudenbach waren wir im Finale. Und damit ging es wieder gegen unseren Vorrundengegner Beiertheim1. Beide Teams machten sich viele Gedanken, wer Team 1 oder Team 2 im Beachvolleyball sein soll. Das Ergebnis war das gleiche wie in der Vorrunde. Nach zwei Beachsätzen stand es 1:1. Also musste wieder das 4 vs. 4 entscheiden. Wir hatten keinen guten Start. Nach unserer 2. Auszeit bei 12:18 konnten wir endlich den Schalter vom Beach- zum Hallenvolleyball umlegen. Das Startsignal war ein kurz über den Block gepritschter Ball. Jetzt waren wir wieder beim Hallenvolleyball. Mit der lautstarken Unterstützung von HTV 2 und HTV 3 lief es nun richtig gut. Wir drehten den Satz und gewannen 25:21 und wurden Nordbadischer Meister.

Endlich wieder Volleyball gespielt und dabei viel Neues gelernt. Es war eine lange Pause nach der Hallensaison. Am Ende waren wir alle glücklich und stolz, dass sich eines unserer Teams für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert hat. Wir werden vom 15. bis 17.07. bei der DM in Oberhausen alles geben oder zu Hause die Daumen drücken.



Es spielten
HTV 1 (Platz 1): Leonie & Wiebke / Naia & Moira
HTV 2 (Platz 8): Linnea & Matylda / Olivia & Hanna
HTV 3 (Platz 6): Julie & Anabel / Sophia & Elena
Betreut von: Oli Harbauer





GLÜCKWUNSCH AN ANNIKA



ARBEITSEINSATZ AUF DEM HTV-BEACH

Am 11.6. stand ein umfangreicher Arbeitseinsatz auf dem Programm. Hier einige Fotos mit Dank an die Helfer

























































BEACHTERMINE AUF DEM HTV-BEACH

25.06. - B-Herren
26.06. - B-Damen

LANDESTURNFEST IN LAHR



26.-29.5.22 - Die hier abgebildete Gesandtschaft der Volleyballabteilung errang beim Badischen Turnfest in Lahr gute Platzierungen: Horst und Christa wurden 4. in einem 36er Feld. Die beiden anderen Herren wurden Dritter in BaWü, Zweiter in Baden und Sieger in Nordbaden.
Glückwunsch!

PREISVERLEIH

Mit coronabedingter Verzögerung wurde uns am 30.4.22 vom Badischen Sportbund der Anerkennungspreis 2020 verliehen.



RESTERGEBNISE: ...DAMEN III STEIGEN AUF

0:3  SG DJK/TSG Bruchsal vs Damen III
3:1  VSGMADJKMVC vs Herren III - IGH - 20 Uhr
1:3  FT Freiburg II vs Herren I - Neue Dreifeldhalle FT - 20 Uhr

Herren I - Sieg im letzten Spiel der Saison

Am Donnerstag den 28.04.2022 fand das letzte Nachholspiel der Saison gegen die zweite Mannschaft der FT 1844 Freiburg an. Der ursprüngliche Termin musste auf Grund von Corona abgesagt werden. Die Terminfindung für einen neu angesetzten Spieltag stellte sich als schwierig dar, da viele Spieler der SG Heidelberg bereits die Zeit nach der offiziellen Saison verplant hatten. Schlussendlich konnte der letzte Donnerstag terminiert werden und Armin von Kracht konnte auf eine schlagkräftige Truppe zurückgreifen. Teilweise direkt von der Arbeit oder der Abiturklausur kamen die Spieler zum Treffpunkt in Heidelberg. Am letzten Dienstag wurde noch einmal in der Halle die Basics trainiert um nicht ganz unvorbereitet nach Freiburg zu fahren.

Die zweite Mannschaft von Freiburg ist aktuell mitten im Abstiegskampf, konnte aber die letzten drei Spiele gewinnen. Den größten Anteil an der kleinen Siegesserie wird die Verstärkung aus der eigenen ersten Mannschaft sein, mit den Spielern Luc Hartmann, Paul Botho und Pascal Ristl. Diese dürfen auf Grund des Jugendspielrechts in der unteren Mannschaft spielen, wären aber zu den ursprünglichen Terminen nicht zur Verfügung gestanden. Dementsprechend standen auf der Freiburger Seite 14 Spieler zur Verfügung und den Heidelbergern war bewusst, dass es deutlich schwieriger werden wird, als das Hinspiel.

Auf der Heidelberger Seite starteten auf den Außenpositionen Kapitän Benedict Morath und Max Urban, auf der Mitte Christian Karl und Willi Wolfarth (von der zweiten Mannschaft der SG Heidelberg), auf der Zuspielposition Yannick Hess und auf der Diagonalposition Philipp Sandmann. Die Liberoposition wurde von Moritz Hartmann besetzt.

In einer gut gefüllten Halle und bei guter Stimmung startete der erste Satz direkt auf einem hohen Niveau. Wie zu erwarteten starteten die Freiburger mit den drei Spielern aus der ersten Mannschaft und diese gingen in allen Elementen ein hohes Risiko ein. Heidelberg hatte im ersten Satz eine hohe Eigenfehlerquote, welches auf Grund des mangelnden Trainings zurückzuführen ist. Die Annahme und Passverteilung ließen aber hoffen, dass es ein sehenswertes Spiel werden würde. Der erste Satz ging mit 25:22 an die Freiburger.

Im zweiten Satz drehten die Heidelberger allerdings auf. Vor allem mit einem erhöhten Aufschlagdruck konnte die gegnerische Annahme keinen einfachen Spielaufbau kreieren und der Freiburger Angriff nicht optimal eingesetzt werden. Immer wieder wurden die gegnerischen Lobs abgewehrt und in eigene Breakpunkte verwandelt werden. Mit dem Aufschlagsjoker Tobias Habermaas konnten ebenfalls wichtige Punkte ergattert werden. Durch eine stabile Annahme war die eigene Sideoutquote sehr hoch, so dass der Satz mit 17:25 an die Gäste ging.

Der dritte Satz verlief ähnlich wie der zweite, eine stabile Annahme und ein disziplinierter Block-Abwehr Riegel konnten immer wieder wichtige Breakpunkte liefern. Freiburg zeigte das erste Mal Nerven und die Eigenfehlerquote stieg. Der Satz ging ungefährdet an die Heidelberger mit 19:25.

Der vierte Satz startete ebenfalls sehr gut für die Heidelberger. Mit mehreren Breakpunkten gingen die Heidelberger in Führung. Beim Stand von 8:13, und einem nicht gesehenen Touchball von Heidelberg, erhielt Luc Hartmann auf Grund einer Bemerkung zum Schiedsgericht die Gelb-Rote Karte, musste in Folge dessen die Halle verlassen und Heidelberg hat einen Punkt zugesprochen bekommen. Wer jetzt dachte, das war die Vorentscheidung lag falsch. Freiburg stellte um und spielte, von den eigenen Fans lautstark angefeuert, auf einem hohen Niveau und konnte den Abstand immer wieder verringern. Schließlich stand es 24:24 und durch zweite starke Aufschläge durch Willi Wolfarth und einem Eigenfehler von Freiburg und dem anschließenden Block durch Chris Karl wurde der Satz mit 24:26 gewonnen. MVP auf der Heidelberger Seite wurde Philipp Sandmann.

Mit dem Sieg stehen die Heidelberger aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz, eine Relegation wird nach aktuellem Wissensstand nicht durchgeführt, da nicht alle Spiele der Regionalliga ausgespielt wurden. In der kommenden Zeit wird sich das Team um Armin von Kracht zusammensetzten um die Zukunft der ersten Mannschaft der SG Heidelberg zu besprechen.

Damen III - Auf geht’s in die Verbandsliga!

Nach einer aufregenden und durch Corona geprägten Saison, ging es für unsere Damen 3 des HTVs am vergangenen Samstag zum großen Showdown nach Bruchsal. Unser Ziel für dieses Spiel stand fest. Wir wollen mindestens zwei Sätze holen, um unseren 1. Tabellenplatz zu verteidigen und somit den Aufstieg in die Verbandsliga zu sichern.

Mit diesem Ziel starteten die Heidelbergerinnen hochmotiviert in den ersten Satz. Unsere Damen fanden sich schnell in das Spiel ein, sodass es anfangs ein Spiel auf Augenhöhe war. Durch gute Aufschläge von Paula Schuchard und starke Angriffe von allen Positionen konnte der HTV mit 14:10 in Führung gehen. Mit einer weiteren starken 5 Punkte-Aufschlagsserie durch unsere Mitte Nadège Paxion konnten die Heidelberger Damen den ersten Satz mit einem starken 25:15 für sich entscheiden.

Nach dem Seitenwechsel begannen die Heidelbergerinnen den Satz mit einigen Schwierigkeiten und lagen schon in kürzester Zeit mit 1:6 Punkten hinten. Doch durch eine sichere Annahme durch unsere Libera Johanna Wolf, starke Angriffe über unsere Außenspielerin Anastasia Tarasova und viele Blocks über unsere Mitte Kincsö Orban konnten wir mit einem Punktestand von 4:7 wieder näher an die Bruchsalerinnen rücken. Mit 5 starken Aufschlägen und einigen Assen durch unsere Diagonale Livia Itschert konnte sich der HTV in der Mitte vom Satz eine kleine Führung mit einem Stand von 11:9 erarbeiten. Die restliche Hälfte des zweiten Satzes war ein spannender Krimi, mit immer abwechselnden kleinen Führungen, den die Damen 3 aber am Ende mit 25:22 für sich gewinnen konnten. Somit war unser Hauptziel erreicht. Wir haben den ersten Platz sicher und damit unseren Aufstieg in die Verbandsliga geschafft.

Im dritten Satz wurden bis auf unsere Außenspielerin Ana die Mannschaft während des Verlaufes einmal komplett ausgetauscht, sodass jeder die Möglichkeit bekommen konnte noch einmal in der Landesliga spielen zu können. Da die Gegner sehr niedergeschlagen waren und unsere Damen 3 weiterhin starke Aufschläge zeigten, gelang es uns bereits nach kürzester Zeit durch zwei 5 Punkte Aufschlagsserien von unseren beiden Mitten Nadège Paxion und Katrin Müllner eine 14:3 Führung rauszuholen. Durch eine souveräne Annahme und Abwehr konnte auch weiterhin im dritten Satz ein schönes Spiel mit starken Angriffen aufgebaut werden, sodass die Bruchsalerinnen mit maximal 6 Punkten Rückstand an uns heranrücken konnten. Durch unsere solide Leistung auch in diesem Satz konnten die Mädels damit auch den dritten und somit letzten Satz mit 25:19 für sich holen.

Mit diesem erfolgreichen letzten Spiel starten wir in eine kurze Sommerpause und werden in der nächsten Saison hoffentlich genauso stark in der Verbandsliga ankommen, wie wir in der Landesliga aufgehört haben.

Wir bedanken uns bei Pauline Steck und Marlene Wenzel und allen anderen Aushilfen, die uns diese Saison tatkräftig unterstützt haben.

Außerdem bedanken wir uns bei unserer Trainerin Julia Jungmann, die trotz Erkältung, keiner Stimme oder Krücken immer da war und uns vorangebracht hat und bei unseren Co-Trainern Philipp Schulz und Pawel Popiel, die uns sowohl im Training als auch bei den Spielen immer angefeuert und Jule an der Seite unterstützt haben.

Es spielten: Anastasia Tarasova, Pauline Steck, Nadège Paxion, Paula Schuchard, Jana Ganter, Livia Itschert, Katrin Müllner, Chiara Tintelnot, Kincsö Orban, Michela Pozzi, Marlene Wenzel, Johanna Wolf und Lisa-Marie Dahms.



Herren I

Nach über einem Monat ist es endlich soweit, der letzte Spieltag wird hoffentlich am 28.04.2022 stattfinden. Da es für die zweite Mannschaft der FT Freiburg noch um den Abstieg geht, muss das Spiel durchgeführt werden. Immer wieder wurden Termine ausgemacht und dann wieder abgesagt, sind die meisten Spieler schon verplant und der ein oder andere hat sich schon beim Beachvolleyball versucht. Nichtdestotrotz scheint Armin von Kracht auf eine schlagkräftige Truppe zurückgreifen zu können, lediglich die Spieler Armin Sljivo und Jascha Fell sind privat verhindert, der Einsatz von Benedict Morath ist auch noch fraglich. Ob die SG Heidelberg bei einem Sieg ein Relegationsspiel durchführen muss ist noch nicht bestätigt, allerdings scheint es zeitlich kaum noch umsetzbar zu sein.

ERGEBNISSE 9./10.4.22

0:3 am grünen Tisch Herren V vs SG Sinsheim/Helmstadt II
0:0  Herren V vs SG Hohensachsen
1:3  Herren VII vs TV Schwetzingen
0:3  Herren VII vs Herren VI
0:3  Damen II vs FT Freiburg
3:0  SSC Karlsruhe vs Herren III
2:3  SG Ketsch/Brühl vs Damen III
AGBESAGT: SSV MA-Vogelstang vs Damen V
0:3  TSG Wiesloch IV vs Damen V
3:1  Großeichholzheim vs Herren VIII
3:1  SSV MA-Vogelstang vs Damen IV
ABGESAGT: Damen I vs USC Freiburg - Pesta - Sonntag 15 Uhr
OHNE WERTUNG ABGESAGT: Herren II vs Ft 1844 Freiburg III

Damen II - Klares Ergebnis beim letzten Heimspieltag

Leider mussten sich die Damen 2 des Heidelberger TV mit einer bitteren Niederlage in die Sommerpause verabschieden. Der Überraschungssieg aus der Hinrunde konnte gegen die FT 1844 Freiburg nicht wiederholt werden. Die Damen 2 konnten diesmal nicht mit dem hohen Niveau der Freiburgerinnen mithalten und verloren alle drei Sätze deutlich (17:25, 16:25 und 14:25).

Die Heidelbergerinnen liefen mit vollem Kader auf und waren hochmotiviert, das letzte Spiel der Saison nochmals stark und mutig anzugehen. Doch gleich zu Beginn wurde die Dominanz der Freiburgerinnen deutlich. Mit starken Angriffen über Außenangriff, Mittelangriff und Diagonalangriff waren die Freiburgerinnen deutlich gefährlicher als die Heidelbergerinnen, die Probleme hatten, die Annahme und Abwehr unter Kontrolle zu bringen und dann auch im Abschluss weniger angriffsstark waren. Auch die Abwehr der FT funktionierte einwandfrei, sodass es umso schwieriger für Heidelberg war, erfolgreich abzuschließen und damit auch mental das Spiel in den Griff zu bekommen.

Coach Yannik Hess versuchte mit taktischen Hinweisen, insbesondere auch in Bezug auf die Aufschlagtaktik und Spielorganisation, das Spiel wieder mehr in die Hände des HTV zu bringen, aber es konnte leider nicht mehr gedreht werden. Nach 58 Minuten hatten sich die Freiburgerinnen den Sieg geholt und haben damit nun noch eine Chance auf den Tabellensieg und Aufstieg. Einen wichtigen Beitrag zum Sieg leistete wieder einmal die Außenangreiferin der Freiburgerinnen Mayla Autzen, die sowohl in Annahme, Abwehr als auch Angriff fehlerlos spielte und somit zur MVP gewählt wurde. Die Heidelbergerinnen freuten sich für Zuspielerin und Kapitänin Lena Rollfing, dass sie den Titel "MVP" verliehen bekam, da sie viel wichtige Laufarbeit geleistet hatte. "Wir waren heute einfach unterlegen und haben es nicht geschafft, das Spiel mitzubestimmen. Wir sehen es aber als eine wichtige Erfahrung, da wir einiges mitnehmen, was für nächste Saison auf unser Agenda stehen wird" konstatierte Lena Rollfing nach dem Spiel.

Die Damen 2 verabschieden sich nun in die Saisonpause und in den Sand und nehmen aus dieser Corona-geprägten Saison einige positive Erfahrungen, vor allem vom Beginn der Saison mit sowie auch viele Aufgaben für die neue Saison - und voraussichtlich einen vierten (oder vielleicht sogar dritten) Tabellenplatz in der Oberliga.



Damen III

Nach einer Coronawelle, die durch die Mannschaft schwappte und zu einigen Ausfällen führte, ging es für unsere Damen 3 des HTVs am vergangenen Samstag nach Ketsch. Angespornt die Tabellenführung zu halten, gingen die Heidelbergerinnen hochmotiviert in den ersten Satz. Die harten Trainings machten sich bezahlbar und unsere Damen fanden sich schnell in das Spiel ein. Sie erarbeiteten sich mit starken Aufschlägen und gezielten Angriffen die Führung. Die sichere Annahme, unter anderem von Johanna Wolf, welche sich erstmalig auf der Libera-Position austoben durfte, legten die Grundlagen für die gezielten Angriffe und somit für den schnellen Spieleinstieg. So konnte die Heidelberger Mannschaft den ersten Satz mit 25:18 für sich entscheiden.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Heidelbergerinnen jedoch Schwierigkeiten die im Satz zuvor aufgebrachte Energie und Standfestigkeit in den zweiten Satz zu bringen. Die SG Ketsch-Brühl lag etappenweise stetig mit zwei bis drei Punkten Abstand vor unseren Damen. Leider gelang es auch nicht durch die präzisen Angriffe von Paula Schuchard und Anastasia Tarasova auf der Außenposition die Bretscher Damen einzuholen. Der zweite Satz ging somit mit 25:21 an die SG Ketsch-Brühl.

Im dritten Satz gelang den Damen des HTVs ein besserer Einstieg. Durch den sicheren Block machten sie es den Angriffen der Heimmannschaft schwer und erarbeiteten sich so einen Vorsprung. Die SG-Ketsch-Brühl holte jedoch immer wieder auf und bot den Angriffen und gezielten Bällen der Heidelbergerinnen Paroli. Letztendlich konnten unsere Damen den Satz jedoch mit 25:19 für sich entscheiden und erkämpften sich den ersten Punkt.

Der vierte Satz begann wie der zweite. Die Damen des HTVs lagen immer wieder hinten, kämpften sich an die Bretscher Punkte heran, um letztlich erneut ein paar Punkte an den Ausrichter abzugeben. Die starken Angriffe über die Diagonale durch Jula Hoffmann verhalfen den Heidelbergerinnen immer wieder sich heran zu arbeiten. Letztendlich mussten sie jedoch nach einem harten Kampf den Satz knapp mit 26:24 an die SG-Ketsch-Brühl abgeben.

Nun galt es im Tiebreak, angespornt durch Trainerin Julia Jungmann, noch einmal alles zu geben. Das Team versprach sich jeden Punkt zu feiern und sich nicht unterkriegen zu lassen. Durch den unfassbar energischen Anfeuerungs-Chor der Wechselspieler motiviert, erkämpften sich die Damen 3 Punkt für Punkt. Nach dem Seitenwechsel gelang es ihnen Ketsch-Brühl die Führung abzunehmen. Beide Teams gingen an ihre Grenzen und schenkten sich nichts. Die langen Ballwechsel zeugten vom Kampfgeist und Siegeswillen beider Mannschaften. Die Damen des HTVs konnten sich letztendlich durchsetzen, was nicht zuletzt durch die starken Aufschläge unserer Aufschlagjoker Michela Pozzi und Julia Jungmann gelang. Nach einem letzten langen Ballwechsel war es geschafft. Die SG-Ketsch-Brühl war mit 15:10 im Tiebreak geschlagen und somit war das Spiel gewonnen. Die Heidelbergerinnen holten zwei Punkte nach Hause. Die Tabellenführung war verteidigt und unsere Mädels verschwitzt und fertig, aber glücklich.

Mit diesem Gefühl und dem festen Ziel vor Augen auch noch unser letztes Spiel zu gewinnen, bereiten sie sich nun auf die nächsten Gegner, die SG DJK/TSG Bruchsal, vor. Also Bruchsal, nehmt euch in Acht.

Es spielten: Michela Pozzi, Chiara Tintelnot, Johanna Wolf, Lisa-Marie Dahms, Katrin Müllner, Kincsö Orban, Paula Schuchard, Anastasia Tarasova, Jula Hoffmann, Nadège Paxion, Marie Burke, Christina Selle, Julia Jungmann, Antonia Feil



Damen V – erfolgreiches ?Saisonende? in Wiesloch

Eigentlich sollte die Damen V am 09. April mit dem Nachholspiel gegen SSV MA-Vogelstang IV und dem Gastspiel bei der TSG Wiesloch IV ihren letzten Spieltag in dieser Hallensaison haben. Am späten Samstagvormittag wurde mit der coronabedingten Absage von Vogelstang mal wieder alles anders. Ob und wann unser Spiel gegen Vogelstang IV nachgeholt wird, ist offen.

Wir hatten nicht das erste Spiel gegen Vogelstang IV, sondern zuerst Schiedsgericht bei Wiesloch gegen Hockenheim und wurden dabei daran erinnert, dass es einen Unterschied zwischen Vorder- und Hinterspielerinnen gibt.

In unserem Spiel gegen Wiesloch IV war der Start, mit einer Aufstellung, in der wir schon lange nicht mehr gespielt hatten, nicht wirklich gut. Carla brachte uns mit einer Aufschlagserie die gewohnte Sicherheit zurück. Die Abläufe in den Spielsituationen waren wieder da und wir gewannen mit 25:13. Mit dem gewonnen Selbstvertrauen gewannen wir den 2. Satz noch deutlicher mit 25:10.

War da nicht was mit Vorder- und Hinterspielerinnen? Was wir beim Schiedsgericht gelernt hatten, durften wir gleich im 3. Satz anwenden. Wir haben zum ersten Mal im Wettkampf die Aufstellungen „Läufer VI“ und „Läufer V“ gespielt. Das hat auf Anhieb sehr gut geklappt. Wir gewannen den Satz 25:08. Wir haben alles gegeben und mit dem 3:0 einen erfolgreichen und schönen Spieltag gehabt.

Es spielten: Kiana, Lotte, Moira (Z) / Francesca (L) / Maya, Pauline (AA) / Carla, Rosalie (MB)



SÜDDEUTSCHE REGIONALMEISTERSCHAFT Ü53



Die durch Corona, Verletzungen, Urlaub und soziale Verpflichtungen doch etwas dezimierten Senioren Ü 53 begaben sich unter Leitung von Teamkapitän Norbert Sauer am 03.04.2022 auf den weiten Weg nach Ulm zur Süddeutschen Regionalmeisterschaft. Wie immer gab es zwei Ziele: Erringung der, sozusagen internen, badischen Meisterschaft und als weiteres Ziel die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften.

Gleich im ersten Spiel ging es gegen den badischen Erzrivalen aus Bretten und das All-Star-Team aus Spielern aus dem Rhein-Neckar-Raum gab gleich den Ton an. Mit guten Aufschlagserien von Gerhard Biber wurden die Brettener von Beginn an stark unter Druck gesetzt, dass der erste Satz klar und der zweite Satz hinreichend deutlich gewonnen werden konnten. Somit war das erste Ziel, die badische Meisterschaft, erreicht.

Im zweiten Spiel wartete mit der Heimmannschaft aus Ulm ein ungleich stärkerer Gegner, die zwar in ihrem ersten Spiel gegen Kressbronn verloren, aber doch starken Volleyball gezeigt hatten. Und tatsächlich: ehe man es sich versah, lag man aufgrund starker gegnerischer Aufschläge und schwacher eigener Annahme schnell und deutlich zurück. Zwar stabilisierte man das Spiel Mitte des Satzes und über die Mitten Torsten Ziegler und Heinz Wolter konnten einige sehenswerte Angriffe und Blocks gelandet werden, doch der Satz ging deutlich verloren.

Mit neuem Schwung ging es in den zweiten Satz, wollte man doch nicht gleich mit dem Rücken an der Wand stehen. Leider hatten die Ulmer auch hier trotz heftiger, aber manchmal unglücklicher, Heidelberger Gegenwehr den besseren Lauf und schöne Angriffe von Nis-Boy Naeve und Ralf Steffen-Munsberg konnten den Satz- und damit den Spielgewinn der Ulmer nicht verhindern.

Nun galt es gegen den bis dahin ungeschlagenen Turnierfavoriten aus Kressbronn zu punkten. Doch auch hier stellten die Württemberger nach gutem Beginn der Heidelberger die stabilere Mannschaft und dominierten mit starken (Sprung-)Aufschlägen das Spiel. Libero Uwe Zimmermann stämmte sich dem mit den anderen Annahmespielern immer wieder dagegen, doch ein variantenreiches Aufbau- und Angriffsspiel kam nicht zustande und so waren guten Mittelangriffe durch Andi Scheuermann doch die Ausnahme und man sah sich einem überragenden Block und einer ebenso guten Abwehr gegenüber.

Der erste Satz ging somit klar an Kressbronn, der zweite konnte lange offen gehalten werden, ging aber in der Crunchtime doch an die Württemberger, die dadurch auch verdient Süddeutscher Meister wurden und sich für die Deutschen Meisterschaften in Rostock qualifiziert haben. Gestärkt durch Kuchen, Muffins und Bier machte man sich dennoch frohgelaunt an die lange Heimfahrt, hatte man doch gute Spiele abgeliefert und Freude im Spiel miteinander gefunden. Im nächsten Jahr soll es dann wieder mehr werden als der badische Titel ;-)

NEUES AUS DER JUGEND - 2.4.22

Unsere U15 weiblich hat den Verbandspokal gewonnen



Am 02.04 sind wir mal wieder am frühen Morgen nach Bretten gefahren. Nach dem Erfolg bei der U16w wollten wir auch diesen Pokal. Wegen Absagen einiger Teams hatte sich der Spielplan geändert. Die 4 beteiligten Teams spielten in einer Gruppe auf einem Feld „jeder-gegen-jeden“. Wir hatten zuerst Schiedsgericht. Nach intensivem Aufwärmen starteten wir sehr gut in unser erstes Spiel gegen den TV Kleingemünd (25:7). Auch der zweite Satz ging ungefährdet an uns. Anna hatte ihren ersten erfolgreichen Einsatz in der U15w. Direkt danach hatten wir das nächste Spiel gegen TV Bretten 2. Wir konnten unser Potential abrufen und gewannen deutlich (-11; -7). Vor dem Finale gegen Bretten 1 waren wir noch mal Schiedsrichter. Bereits in der Vorbereitung auf das Finale zeigten beide Teams beim Aufwärmen, dass sie bereit waren alles zu geben, um den Pokal zu holen. Wir hatten in beiden Sätzen keinen guten Start. Nach Korrekturen in den Spielabläufen gelang uns ein deutlicher Erfolg (-15, -15).



Danach hatten wir noch eine Spielrunde Pause. Jetzt endlich Siegerehrung!



Es spielten:Francesca, Anna, Naia, Moira, Wiebke, Leo

U14w auf Platz 3 beim Verbandspokal

Am 2.4.22 hatten wir diesmal ein Heimspiel in der Pestalozzi-Halle. Daher mussten wir früher zur Halle kommen, um erstmal alles aufzubauen und die Linien zu kleben. Kaum fertig, waren schon die ersten Gästeteams in der Halle.

Nach einem intensiven Aufwärmen mit Luka starteten wir in unser erstes Spiel gegen die TSG Wiesloch. Es lief richtig gut und wir haben das Spiel in 2 Sätzen gewonnen, da wir motiviert waren und Power hatten. Auch das zweite Gruppenspiel gegen TV Bretten 2 gewannen wir nach 2 Sätzen. Damit waren wir Gruppensieger in der Vorrunde und konnten in der Finalrunde um die Plätze 1 bis 3 spielen.

Vorher hatten wir noch Schiedsgericht. In dieser Spielpause haben wir ein wenig unsere Spannung verloren. Unser erstes Spiel in der Finalrunde verloren wir 0:2 gegen Brötzingen.

Anschließend hatten wir wieder Schiedsgericht. Wir hatten dazu gelernt und starteten nach der Spielpause viel besser gegen MA-Vogelstang. Die Motivation war sehr hoch, weil wir immer noch die Chance hatten den Pokal zu holen. Nach dem knappen 23:25 im 1. Satz hatten wir keine Power mehr. Der kurzen Enttäuschung folgte schnell unsere Freude über den 3. Platz auf dem Siegerpodest.

Am Ende durften wir abbauen und aufräumen, was uns nicht schwergefallen ist. Waren wir doch alle zufrieden mit unserer Leistung und der guten Platzierung.

Es spielten: Olivia, Hanna, Sophia, Julie, Elsa, Linnea, Matylda und Isabel





100 TONNEN SAND...

Am Wochenende vom 26. und 27. März wurden die Beachfelder spielfertig gemacht. Dieses Jahr jedoch beschränkte sich dies nicht nur auf das Aufdecken und Entfernen der im Sand gewachsenen Grashalme...

Es wurden insgesamt 100 tonnen Sand verteilt, die Brombeeren runtergeschnitten, Müll entsorgt, und..und..und

Vielen Dank an die Helfer !!



















ERGEBNISSE 2.4.22

3:0  Herren IV vs VSG Kleinsteinbach II
1:3  Herren IV vs VSG SSC Karlsruhe III

Herren IV - Ein Sieg, eine Niederlage beim Saisonfinale der SG Heidelberg 4

Am letzten Spieltag der Saison stand zunächst das wichtige Spiel gegen die zweite Mannschaft der VSG Kleinsteinbach an. Die Gäste kämpfen aktuell mit der H3 der SG Heidelberg darum, welches Team die Klasse hält. In der Vorwoche verwährte die H4 der Spielgemeinschaftsinternen Konkurrenz beim direkten Duell noch jegliche Punkte. Heute konnte durch einen Sieg gegen den Vorletzten der Tabelle zumindest die Ausgangsposition für die verbleibenden Spiele der H3 verbessert werden.

Der erste Satz blieb lange Zeit ausgeglichen und durch gute Abwehrarbeit kam es zu einigen langen Ballwechseln. Die Vikinger zeigten den längeren Atem und setzten sich letztlich verdient mit 25:21 durch. Während Spielertrainer Christian Urbanek sich vor ersten Satz noch für geringeren Angabedruck - im Austausch für eine geringere Fehlerquote - eingesetzt hatte, hatte Mittelangreifer Matthias Hock etwas sich im zweiten Satz anderes vorgenommen. 8 Punkte in Folge - darunter einige Asse - waren die Belohnung! Der Satz ging entsprechend deutlich mit 25:18 an die Vikinger. Trotz verbesserter Abwehrarbeit des Gegners konnten die Männer auch den dritten Satz für sich entscheiden - nicht zuletzt durch die variablen Angriffe des Heidelberg Urgesteins Felix Uhlemann.

Im zweiten Spiel ging es gegen die dritte Mannschaft des SSC Karlsruhe. Die Gäste waren nur mit 6 Mann angereist, zeigten sich aber von Anfang an in Spiellaune und nutzten ihre Höhenvorteile geschickt aus. Nachdem der erste Angriff hart über den Block ins Feld geschlagen wurde, vergruben sich die Abwehrspieler der Vikinger etwas zu sehr in ihrer defensiven Stellung. Die Folge waren wiederum mehrfache schnelle Punkte durch Lobs des Gegners. Da auch die Angabequote zu wünschen übrig lies, wurde der Satz deutlich abgegeben, 17:25. Von Spieltagstrainer Robin Heckershoff - in seinem voraussichtlich letzten Spiel für die SG Heidelberg - nochmals gut eingestellt, lieferten die Vikinger im zweiten Satz einen tollen Fight. Die Karlsruher Mittelblocker konnten besser beschäftigt werden, die Angabequote verbesserte sich und die Außenangreifer fanden zunehmend gute Lösungen gegen den stabilen Karlsruher Block. Es entwickelte sich eine packende Partie, die auch den voll besetzten Fan-Bank Freude bereitete. Zwei Karlsruher Satzbälle konnten abgewehrt werden, am Ende reichte es jedoch nicht ganz: 25:27. Ermutigt vom guten Spiel blieb die H4 weiter motiviert und auch konzentriert. Diagonalangreifer Christian Urbanek legte alle Erfahrung in die Wagschale und setzte ein ums andere Mal geschickt die Netzkannte ein, um Punkte zu erzielen. Auch Zuspieler Marius Flörchinger setzte dem Gegner mehrfach mit gekonnten Ablegern zu. Durch eine tolle Mannschaftsleistung ging der Satz mit 26:24 an die Heimmannschaft. Im letzten Satz machte sich dann allmählich die nachlassende Kondition merkbar und die Fehler häuften sich. Das deutliche 16:25 vermieste der Mannschaft jedoch nicht die Laune. Ein schönes Spiel zum Abschluss einer soliden Saison, in der man aufgrund von Covid und der wechselhaften personellen Besetzung im Training und an Spieltagen (sowie dem Fehlen eines regulären Trainers) mit dem erreichten Tabellenplatz zufrieden sein kann.

Damen IV - Nachtrag

24 Stunden: Sieg Nummer 3!

Wir, die Damen 4, hatten am Wochenende 2.4.-3.4.22 ein hartes Programm vor uns. Nachdem wir am Samstag bereits zwei Siege auf unserem Konto verbuchen konnten, standen wir am Sonntag den Damen 2 aus Ketsch-Brühl, unserem direkten Tabellennachbarn, gegenüber.
Bereits aus den Spielen am Samstag war klar, was unsere Superkraft ist: Aufschlag! Im ersten Satz überrollten wir den Gegner mit unseren Aufschlägen und unserem Angriffsspiel. Aufschlagserien von Selma, Zara und Marlene ließen uns den ersten Satz zu 14 gewinnen.
Im zweiten Satz zeigten die Bretscher Mädels, was sie draufhaben. Wir punkteten zwar wieder mit guten Aufschlägen und Angriffen. Aber die Heimmannschaft stellte sich immer besser auf unser Spiel ein. Die drei bis vier Punkte Vorsprung während des Satzes konnten wir haarscharf ins Ziel retten und entschieden den Satz für uns.
Im dritten Satz zeigte sich die Belastung vom Vortag. Fehler im Aufschlag, weggesprungene Annahmen und fehlendes Netzglück ließen uns von Anfang dem gegnerischen Punktestand hinterlaufen. Dieser Satz musste leider abgegeben werden.
Bis zur Hälfte des vierten Satz zeigten wir unsere Dominanz. Mit Hilfe von Zaras Aufschlägen konnten wir uns einen Vorsprung von sieben Punkten erarbeiten (14:7). Die Konzentration ließ nach und Bretsch entwickelte sich zur Gummiwand. Immer seltener konnte der Ball in der anderen Feldhälfte versenkt werden und Fehler schlichen sich ein. Die Gegnerinnen kamen immer weiter ran und gaben nicht auf. Nadege hatte einige starke Aktionen am Netz und wir hatten den ersten Matchball bei 24:23. Den Matchball konnten wir nicht für uns entscheiden und die Mädels aus Ketsch-Brühl nutzten ihr Chance zum Satzgewinn und gewannen ihren zweiten Satz mit 24:26.
Die Heidelbergerinnen wollten den dritten Sieg in 24 Stunden klar machen und mobilisierten ihre letzten Kräfte. Auch ihre Superkraft war wieder da: Aufschlagsdruck! Sie ließen sich die Butter nicht vom Brot nehmen und gewannen den fünften Satz zu 8.
Insgesamt war es eine sehr starke Mannschaftsleistung in allen Elementen und auch die Mädels auf der Bank lieferten beim Anfeuern super ab und fieberten mit.
Es spielten: Marlene, Annika, Nadege, Paula, Amira, Selma, Lona, Zara, Fiona und Anastasia

2 Fliegen mit einer Klappe!
Am 02.04. hatten die Damen IV einen sehr erfolgreichen Heimspieltag. Das Team konnte sich gegen den derzeitigen Tabellenführer, die TG Laudenbach, und ebenfalls gegen die SG Lützelsachsen-Weinheim durchsetzen.
Von Anfang an waren die Spielerinnen und ihre Trainerin gut gelaunt, motiviert und selbstbewusst, sodass wir uns von einem zwischenzeitlichen Rückstand im ersten Satz nicht entmutigen ließen und der Satz doch noch mit 25:19 an die D4 ging. Im zweiten Satz wurde es erneut spannend als kurz vor Ende das gegnerische Team einige Punkte aufholte, aber wir konnten die Führung halten und den Satz bei einem Spielstand von 25:23 beenden. Den letzten Satz entschied das Team des HTV mit 25:17 dann wieder eindeutig für sich. Durch stabile Angaben, eine gute Abwehr und starke Angriffsspieler besiegte die Mannschaft somit in einem 3:0 Sieg den Tabellenführer. Zu verdanken haben wir diesen Sieg auch der Unterstützung der Zuschauer und dem beständigen Anfeuern unserer Mannschaft.
Das Spiel gegen die SG Lützelsachsen-Weinheim im Anschluss konnten die D4 ebenfalls für sich entscheiden. Den ersten Satz gewannen wir mit 25:18. Jedoch ließ im zweiten Satz die Konzentration der Spielerinnen zunehmend nach, wir hatten Probleme in der Annahme und konnten die Gegner nicht ausreichend unter Druck setzen. Das führte dazu, dass wir den Satz 20:25 verloren. Aufgeweckt durch den Satzverlust waren wir im dritten Satz wieder konzentrierter, die Annahme stabiler, und das Team jetzt entschlossen, den Sieg zu holen. So gewannen wir diesen und den darauffolgenden Satz jeweils deutlich mit 25:13 und 25:10, und siegten somit 3:1. Auch in diesem Spiel wurden wir motiviert von den anfeuernden Zuschauern, darunter den Herren IV, die nebenan gespielt hatten. Insgesamt haben wir eine gute Leistung gezeigt und ein Ergebnis erzielt, mit dem wir sehr zufrieden sind!

Spiel, Satz, Sieg
Am Samstag den 26.03.22 fuhr die Damen IV vom HTV zum Tabellendritten nach Mannheim.
Der erste Satz startete schlecht und es stand 3:0 für Mannheim. Nach einer Auszeit waren alle aus dem „Winterschlaf“ erwacht und wir machten direkt einen Punkt und kamen an den Aufschlag. Zwischendurch lagen wir manchmal ein paar Punkte hinten. Jedoch holten wir diese zum Schluss auf und gewannen den ersten Satz.
Ermutigt vom ersten Satz, gingen im zweiten Satz direkt in Führung. Nach einer Aufschlagserie von Selma waren wir noch deutlicher in Führung und gewannen so schlussendlich den Satz.
Der dritte Satz lief ebenso wie der zweite und wir kamen schnell in Führung, Grund dafür war unter anderem auch eine zweite Aufschlagserie von Annika. So entschieden wir auch diesen Satz für uns.
Es spielten: Anastasia, Wiebke, Amira, Annika, Marlene, Fiona, Lona, Johanna, Selma, Zara, Greta

ERGEBNISSE 26./27.3.22

1:3  Herren VIII vs TG Sandhausen
3:0  SV Sinsheim III vs Damen III
3:0  Damen V vs SSV MA-Vogelstang IV
3:0  Damen V vs VSGMADJKMVC V
0:3  Herren VI vs SG Ketsch/Brühl
1:3  Herren VI vs TG Sandhausen
3:1  Bühl II vs Herren IV
0:3  Herren III vx TV Bühl II
0:3  Herren III vs Herren IV
0:3  VSGMADJKMVC III vs Damen IV
2:3  VSGMADJKMVC V vs Herren VIII
0:3  FV Tübinger Modell vs Damen I
3:2  TSV Mimmenhausen vs Herren II
3:1  Ludwigsburg vs Damen I
VERLEGT AUF ??? - Damen II vs TV Bretten
ABGESAGT: FT 1844 Freiburg vs Herren I
ABGESAGT: Damen II vs FT 1844 Freiburg

Damen III - Enttäuschendes 3:0 in Sinsheim

Vergangenen Samstag fuhren wir zu unseren Gegnern nach Sinsheim. Gleich zu Beginn setzten uns die Spielerinnen aus Sinsheim mit starken Angaben unter Druck, was gepaart mit eigenen Fehlern und Unkonzentriertheit zu ungenauen Annahmen führte. Unsere Zuspielerin Chrissi hatte es dadurch nicht leicht ihre Angreiferinnen gut einzusetzen und wir konnten unsere gewohnte Stärke im Angriff nicht zeigen. Obwohl auch wir uns unsere Punkte erkämpfen konnten, fiel es uns schwer Dominanz zu zeigen und wir mussten den ersten Satz letztlich mit 23:25 abgeben. Auch der zweite Satz sah ähnlich aus. Wir konnten uns zwischenzeitlich zwar einen kleinen Vorsprung aufbauen, haben dann aber zu viele Eigenfehler im Angriff und in unseren Angaben eingebaut, wodurch wir diesen Satz leider knapp mir 24:26 verloren. Der 3. Satz startete mit einer sehr starken Aufschlägerin auf Seiten der Sinsheimern, die uns direkt von Anfang an unter Druck setzte. Wir haben es nicht geschafft unser Spiel aufzubauen und Punkte zu machen. Eine unglaubliche Serie führte zu einem kurzzeitigen 13:0 Rückstand für unsere HTV Mädels. Im Anschluss zeigten wir aber endlich unseren Biss und Willen das Ding nochmal zu drehen. Punkt für Punkt kämpften wir uns zurück ins Spiel und konnten uns gegenseitig wieder motivieren. Allerdings konnten wir den großen Vorsprung nicht mehr einholen und mussten auch den letzten Satz mit 22:25 abgeben.

Unsere Trainerin Jule fand trotz eindeutiger Niederlage doch noch motivierende Worte und nun hoffen wir, dass wir die kommenden Spiele mit gewohnter Stammmannschaft und Spielstärke gewinnen können, um uns den Aufstieg zu sichern.

Es spielten: Kini, Nadège, Jana (MB), Paula, Ana (AA), Mika, Lona (L), Marie, Lea (D), Chrissi (Z)



Herren IV - Auswärts gegen Bühl in Rohrbach

Durch coronabedingte Verschiebungen im Spielplan spielten die Herren 4 am Samstag in der IGH Halle gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Bühl. Der Kader war aus verschiedenen Gründen dezimiert (wir möchten an dieser Stelle dem Kaninchen Sirius gute Besserung wünschen), was der Motivation der verblieben 9 Spieler aber keinen Abbruch tat. Es entwickelte sich schnell ein ansehnliches und hart umkämpftes Spiel, wobei es den Herren 4 gelang den ersten Satz für sich zu entscheiden.

Für das junge Team aus Bühl war dies erst der dritte Satzverlust in der laufenden Saison. Auch der zweite Satz gestaltete sich ausgeglichen, es wurde sogar ein 20:18 Vorsprung wurde erspielt. Damit war es an der Zeit die Haltbarkeit der Rohrbacher Antennen gründlich zu prüfen. Diese Aktivitäten endeten mit einer intakten Netzanlage und ein verlorenen Satz. Bühl startet stark in den dritten Satz, es stand schnell 1:9, und der weitere Verlauf muss hier nicht weiter beschrieben werden. Im vierten Satz fanden die H4 zunächst zurück ins Spiel, mussten die Bühler aber in der zweiten Satzhälfte doch ziehen lassen (19:25). Auch wenn keine Punkte geholt wurden, können die H4 zufrieden auf das unterhaltsame Spiel zurück blicken.

Herren II - Eine wilde Reise geht zu Ende – SG Heidelberg 2 zu Gast in Mimmenhausen

Gut gelaunt trafen sich 7 übrig gebliebene Volleyballrecken zum ersten mal auf der Raststätte in Sulz am Neckar auf ihrem Weg nach Mimmenhausen. Geschwächt durch einige Urlauber und ohne Coach Bertram, der sich die Fahrt sparen konnte, indem er mit der D1 nach Tübingen fuhr, waren die verbleibenden Sieben, motiviert drei Punkte auf einen Streich mit nach Hause zu bringen. Entspannt bei bestem Wetter kamen sie an der Halle an und freuten sich auf ein entspanntes Spiel, in der Hoffnung, sich für die Niederlage im Hinspiel revanchieren zu können. Top eingestellt und motiviert von Interims-Coach Tobias, starteten die Heidelberger mit einer kleinen Führung in den ersten Satz, der auch bis in die Mitte gehalten werden konnte. Doch anschließend zog Mimmenhausen 15:12 davon. Mit guten Blocks und einigen taktisch clevern Schlägen konnte zum 16:16 ausgeglichen werden, bevor der Satz dann 25:17 gewonnen wurde.

Beflügelt durch diesen Erfolg starteten die Heidelberger Wikinger direkt mit einer kleinen Führung in den 2 Satz. Doch schnell rannte die Mannschaft erneut einem Rückstand mit zwischenzeitlich bis zu 3 Punkten hinterher, bis schlussendlich bei 20:20 das Heft des Handelns erneut in die Hand genommen wurde und 2 Satzbälle abgewehrt werden konnten. Am Ende stand ein Satzerfolg von 28:26. Leider konnte der Erfolg nicht in den nächsten Satz mitgenommen werden. Starke Aufschläge des Gegners stellten den Heidelberger Annahme Riegel vor große Herausforderungen, sodass schnell ein Rückstand entstand, der nicht mehr eingeholt werden konnte. So ging der Satz 18:25 an Mimmenhausen. Langsam machte sich auch eine kleine Erschöpfung bemerkbar, verständlich da die Ralleys lange waren, die Anreise beschwerlich und keine Entlastung von der Bank zur Verfügung stand.

Motiviert im folgenden Satz, den Sack zuzumachen und mit 3 Punkten nach Heidelberg zurückzukehren, konnte in der Mitte des Satzes eine kleine Führung herausgearbeitet werden. Besonders sind hier die Blockaktionen des Mittelblockers Eric zu würdigen, der normalerweise als Außenangreifer oder Libero agiert. Leider waren auch diese nicht wirkmächtig genug, sodass das Punktepolster von 4 Punkten leider bei einem Stand von 16:16 aufgebraucht war. Auch wurde die Mannschaft langsam nervös und verkrampft, wollte man doch gewinnen und spürte deutlich die Möglichkeit. Auch taktisch gut genommene Auszeiten vermochten nicht die erneute Wendung zu bringen. So ging der Satz knapp 23:25 verloren. Müde und etwas zu verbissen, gewinnen zu wollen begann man den 5. Satz, doch leider verlor die Mannschaft eigene Stärken, wie ein ruhiges Angriffsspiel aus Hochpasssituationen aus dem Auge und so wurde die Seite bei einem Spielstand von 3:8 die Seite gewechselt. Motiviert durch den Spielverlauf, in dem schon einige Rückstände gedreht wurden und über eine geschickte Passverteilung auf die Außen, Nils, Philipp und den wieder genesenen Diagonalangreifer Raphael, konnte der Rückstand kontinuierlich verringert werden, doch leider ging am Ende auch dieser Satz 12:15 an den Gegner. Bei der Vergabe der MVP Titel sah man aber überwiegend wieder fröhliche Gesichter; Libero Basti freute sich über seinen insgesamt 5. MVP Titel, Tobi freute sich über einen Sieg des VfB Friedrichshafen, deren Spiel er parallel mit einem halben Auge verfolgte hatte, aber auch die gesamte Mannschaft, da in diesem Spiel viel mehr Kampfgeist, Abwehrbereitschaft und Spielfreude auf dem Feld war, als in den vergangenen Spielen. Als schließlich mit den letzten Worten dampfenden Pizzakartons in die Halle gebracht wurden, war der Schmerz über die knappe Niederlage in den Hintergrund geraten. So wurde die Saison bei Bier und Pizza im Kreise der beiden Mannschaften ausklingen lassen, besonders da es für Mimmenhausen das letzte Spiel der Saison war. Die SG Heidelberg wird am 10. April zu Hause ein letztes Mal gegen den schon feststehenden Absteiger aus Freiburg in heimischer Halle spielen.

Negatives Highlight der Reise war jedoch eine Vollsperrung auf der Autobahn auf der Heimfahrt, sodass der letzte Spieler erst gegen kurz vor sechs Uhr seine Wohnung betreten konnte. So neigt sich eine spannende Reise der Wikinger dem Ende zu, mit dem alle zufrieden sein können. Ein solider Platz im Tabellenmittelfeld ist sicher, eine neuzusammengestellte Mannschaft hat sich gefunden und Befürchtungen, man könnte gegen den Abstieg spielen, kamen nie auf. So kann man sich schon jetzt auf die kommende Saison freuen, die sicher wieder spannend wird, neue Gesichter verspricht aber auch an alte Tugenden angeknüpft werden soll.


U16w gewinnt Verbandspokal

Am 19.03.2021 hatten wir - die U16w des HTV - das Verbandspokal Finale in Wiesloch. Um den Titel zu holen,wollten wir jedes der vier Spiele gewinnen.

Unser erstes Gruppenspiel war gegen Seckenheim. Wir dachten, wir würden das Spiel wie die letzten Male locker gewinnen. Schon in den ersten Ballwechseln haben wir gemerkt, das dem nicht so ist. Wir lagen den kompletten ersten Satz immer hinten, bis es 18:23 für die Gegner stand. Wir gewannen den ersten Satz trotzdem durch eine hervorragende Aufschlagserie von Lona mit 25:23. Im zweiten Satz waren wir alle besser im Spiel. Wir gewannen mit 25:22. Danach waren wir Schiedsgericht im Spiel Mühlhausen gegen Seckenheim. Seckenheim hat das Spiel mit 2:0 gewonnen. Unser nächstes Spiel war gegen Mühlhausen. Wir gewannen das Spiel ohne Probleme mit 2:0.

Jetzt es galt es noch das Spiel gegen Wiesloch zu gewinnen, um ins Finale zu kommen. Diese Partie war eines unserer schwersten Spiele an diesem Tag. Mithoher Konzentration und guter Technik im Spielaufbau gewannen wir den ersten Satz mit 25:14 und den zweiten Satz 25:15. Damit waren wir im Finale.

Vor dem Finalegegen KA-Beiertheimmussten wir auf zwei Feldern Schiedsgericht machen. Nachdem die beiden Spiele vorbei waren, haben wir uns fokussiert auf das Finale vorbereitet.

Schon vor dem Anpfiff war die Spannung zu spüren. Jede wollte das Finale um jeden Preis gewinnen, weswegen wir uns noch mehr als bei den vorherigen Spielen angestrengt haben. Wir gewannen den ersten Satz mit sehr guten Aufschlägen und präzise geschlagene Bällen 25:08. Im zweiten Satz lief es für uns auch sehr gut und wir haben noch Mal alles gegeben, um den Satz zu gewinnen. Wir haben den 2. Satz schließlich mit 25:13 und damit den Verbandspokal gewonnen.

Es spielten:Johanna, Lotte, Naia, Lona, Carla, Leo, Zara, Wiebke, Moira, Francesca, Rosalie und Pauline

Nach einem langen und erfolgreichen Spieltag sind wir nach 18 Uhr alle glücklich und erschöpft wieder nach Hause gefahren.


Damen I - Am Samstag startete unsere Damen 1 in das letzte Doppelspielwochenende der Saison in Tübingen.

Der 1. Satz war lange ausgeglichen mit starken Abwehraktionen auf beiden Seiten. Allerdings hat die Abstimmung auf Heidelberger Seite besser funktioniert, wodurch leichte Fehler weitestgehend vermieden werden konnten. Auch die vorher besprochene Taktik konnte direkt ungesetzt werden und so ging der erste Satz mit 25:19 an die Hummeln.

Im 2. Satz schafften es die Heidelbergerinnen sich vor allem durch ein starkes Aufschlagspiel schnell abzusetzen und den Satz deutlich mit 25:15 nach Hause zu holen.

Im 3. Satz wollten die Hummeln nochmal alles geben, um das Spiel möglichst kräftesparend in drei Sätzen zu beenden um so auch für das Sonntagsspiel noch weitestgehend fit zu sein. Das gelang ihnen dann auch durch eine gewissenhafte Block-/Feldabwehr und ein schlaues Angriffsspiel. Auch der letzte Satz ging damit mit 25:16 an Heidelberg.

Die Heidelbergerinnen konnten mal wieder beweisen, dass sie eines der blockstärksten Teams der Liga sind und mit einer souveränen Leistung verdient 3 Punkte nach Hause holen.

Damen I - Drei Sätze auf Augenhöhe

Am Sonntag den 27.3, direkt nachdem die Damen 1 ihr Auswärtsspiel gegen Tübingen erfolgreich beendet hatte, ging es auch schon wieder weiter nach Ludwigsburg, dem zweiten Spiel am letzten März Wochenende.

Die Hummeln starteten holprig und unkonzentriert in den ersten Satz des Spiels. Die Abwehr und Absprache auf dem Feld, die in den letzten Wochen sehr gut funktionierten, wollten nicht so richtig gelingen und man geriet schnell in einen Rückstand von 10:15. Langsam fanden die Hummeln aber ins Spiel und den Gegnern wurde schnell klar, dass der Block der D1 einer der Besten der Liga ist. An diesem scheiterten die Damen des MTV Ludwigsburg immer öfter und wurden dadurch unsicherer im Angriff. Mehr und mehr Fehler der Gegner, bei gleichzeitigem „aufwachen“ der HTV Damen, brachten zur Crunch-time den geduldig erarbeiteten Ausgleich. Die D1 war jetzt voll im Spiel, Annahme, Feldabwehr und Angriffe funktionierten wie man es trainiert hatte und es gelang mit zähem Abarbeiten der Aufgaben noch der Satzgewinn mit 25:21.

Im zweiten Satz war man jetzt besser im Spiel, der Block funktionierte hervorragend und auch die Annahme und Abwehr hatten sich stabilisiert. Die Führung des Satzes wechselte ständig zwischen beiden Mannschaften und man war leistungsmäßig auf einem Niveau. Leichte Konzentrationsschwächen zum Ende des Satzes führten allerdings dazu, dass man diesen 21:25 abgeben musste.

Der dritte Satz war hart umkämpft, wobei die Heidelberger Damen nochmal alle verfügbaren Reserven mobilisierten und sehr konzentriert und präzise Punkt für Punkt abarbeiteten und es gleichzeitig den Gegnern schwerer fiel zu Punkten. Leider erschöpften sich diese Reserven zunehmenden und die Hummeln waren konzentrationsmäßig knapp am Limit. Leichte Nervosität machte sich bemerkbar als der Satzgewinn mit 24:23 zum Greifen nah kam. Den ersten Satzball vergab man dann durch eine leichte Unaufmerksamkeit und mit zwei sehr guten Aufschlägen der Ludwigsburger Damen, die man nicht im eigenen Feld lassen konnte, musste die D1 den Satz schließlich 24:26 abgegeben.

Der Satzverlust war der Wendepunkt im Spiel und von hier an kamen die D1 nicht mehr an ihre Leistung der vorherigen Sätze heran. Die Energie war erschöpft, das Konzentrieren wurde zunehmend schwieriger. Nichts wollte mehr so richtig funktionieren, in der Abwehr wurde nicht mehr gekämpft, Angriffe hatten nicht mehr die gewohnte Explosivität und man verlor völlig den Faden. Der vierte und letzte Satz ging mit einem klaren 25:10 an die Heimmannschaft in Ludwigsburg.

Auch wenn die Enttäuschung groß war, vor allem weil man nach dem erfolgreichen Spiel am Vorabend und der Erschöpfung dann doch so gut gespielt hatte, war die Leistung bis zum vierten Satz sehr sehenswert und die D1 freut sich, diese Klasse am letzten Spiel der Saison, dem 10.4, noch einmal zeigen zu dürfen.

Der Heimspieltag gegen Freiburg findet in der Pestalozzi Halle statt. Start der Partie ist um 15 Uhr.

Herren I

Unser letztes Saisonspiel gestern ist wegen Corona beim Gegner ausgefallen. Daher auch kein Spielbericht. Ob es nachgeholt wird und wann steht noch nicht fest.

Damen V - zwei glatte 3:0-Siege gegen die Gäste aus MA

Am Samstag 26.03.2022 hatte die Damen 5 des HTV zuerst ihr Heimspiel gegen die SSV MA-Vogelstang 4 und ein Nachholspiel gegen VSG Mannheim DJK/MVC 5. Wir haben uns um 11 Uhr am SZM getroffen, um alles aufzubauen und vorzubereiten.

Nach der langen Spielpause im Damenbereich waren wir am Anfang alle etwas nervös. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden wir immer besser ins Spiel. Die Abläufe wurden besser und wir gewannen den ersten Satz mit 25:13.

In den zweiten Satz starteten wir gut. Obwohl wir kurz den Faden verloren (19:20) haben wir mit guten Aufschlägen aufgeholt und schließlich mit 25:22 auch den zweiten Satz gewonnen.

Mit einer guten Aufschlagserie gingen wir im 3. Abschnitt mit 10:2 in Führung. Der Satzgewinn war danach nicht mehr gefährdet – 25:18.

Trotz des Erfolgs gegen MA-Vogelstang begannen wir gegen die VSG MA wieder nervös. Im ersten Satz lagen wir zunächst hinten. Nach kurzer Zeit holten wir auf und führten im weiteren Verlauf durchgehend mit mindestens 2 Punkten – 25:19.

Im zweiten Satz übernahmen wir schon am Anfang die Führung und hielten diese. Am Ende gewannen wir den Satz mit einem guten Punktestand von 25:20.

Den dritten Satz gewannen wir mit starken Aufschlägen von Rosalie, Lotte, Carla und Sofia deutlich mit 25:8.

Das war ein siegreicher und schöner Spieltag für uns, bei dem wir unser Bestes gegeben haben und viel Spaß hatten.

Es spielten: Kiana, Lotte, Naia (Z) / Moira (L) / Maya, Pauline, Carla (AA) / Sofia, Rosalie, Leo (MB)

ERGEBNISSE 19.3.22

3:0  Damen I vs SV KA-Beiertheim
0:3  Herren II vs KIT SC 2010

Damen I - Das Endergebnis wirkt mit 3:0 sehr deutlich, das Spiel jedoch war hart umkämpft

Unsere Damen 1 starteten mit wichtiger Unterstützung aus der zweiten Mannschaft am Samstag Abend um 19 Uhr gegen die Damen aus Beiertheim. Das Hinspiel konnten die Hummeln relativ deutlich für sich entscheiden, deshalb war jetzt im Rückspiel der Plan nichts anbrennen zu lassen und auf das eigene Spiel zu konzentrieren.

Beide Teams starteten mit Kampfgeist und druckvollen Aufschlägen ins Spiel. Auf beiden Seiten wurde gut abgewehrt und obwohl sich auf Heidelberger Seite vor allem im Block ein paar Fehler einschlichen, konnten sie den 1. Satz mit 25:18 für sich entscheiden. Auch der zweite Satz war lange ausgeglichen, mit langen Ballwechseln, die am Ende dann aber fast immer an die Heidelbergerinnen ging. Mit Geduld wurde der Ball immer wieder zurück gespielt und so konnten sie auch diesen Satz mit 25:18 nach Hause holen. Im dritten Satz schwächelte vor allem die Annahme der Heidelberger Mannschaft. Die Gegner schafften es mit einem stetigen Wechsel aus langen und kurzen Aufschlägen die Annahme zum schwimmen zu bringen, sodass der letzte Satz nochmal deutlich knapper ausging. Dennoch war vor allem das Blockspiel auf der Heidelberger Seite stabiler, sodass auch der dritte Satz an unsere Hummeln ging, mit 25:23.

Die Heidelbergerinnen schafften es ruhig zu bleiben und vor allem bei langen Ballwechseln nicht die Geduld zu verlieren. Auch wenn Beiertheim deutlich stärker aufgetreten ist, als man es vom Tabellenplatz erwarten würde, haben es die Heidelbergerinnen geschafft weitere drei Punkte auf ihrem Konto zu verbuchen und befinden sich so auf dem 3. Tabellenplatz.

ERGEBNISSE 12./13.3.22


Bericht aus der Rhein-Neckar-Zeitung vom 16.3.22

2:3  Herren IV vs VSG Ettlingen/Rüppurr
3:1  Herren IV vs TSG Blankenloch
abgesagt  Damen IV vs TG Laudenbach
abgesagt  Damen IV vs SG Lützelsachsen-Weinheim
2:3  Damen III vs TSG Blankenloch
3:1  Damen III vs SSV MA-Vogelstang II
3:0  SG Ketsch/Brühl vs Herren VII
3:0  Herren I vs TSV 1846 Ellwangen
??  SV Großeichholzheim vs Herren VIII - Schlossgartenhalle - 11 Uhr
3:1  TV Kappelrodeck vs Herren II - Achertalhalle - 18 Uhr
3:0  VSG Ettlingen/Rüppurr vs Damen II - Albgauhalle - 16:30 Uhr

Herren I - Das letzte Heimspiel der Saison mit solidem Ergebnis

Am Samstag 12.3.2022 ging die SGH 1 fast in Minimalbesetzung und mit ordentlicher Hilfe aus der SGH 2 durch Nils Gromer, Bastian Ditschmann und Christian Lohse, in der Hoffnung ein besseres Ergebnis als in der Hinrunde (3:2) zu erspielen.

Aus den eigenen Reihen waren nur Zuspieler Yannick Hess, Außenangreifer Maximilian Urban, Mittelblocker Christian Karl und Diagonalangreifer Philipp Sandmann sowie Trainer und einziger Universal-Auswechselspieler Armin von Kracht spielfähig. Auf diesen Trumpf musste allerdings nicht zurückgegriffen werden. Satz 1 startete durchwachsen, da zwar die spielerische Leistung an sich gut war, jedoch viel zu viele Aufschlagfehler einen knappen Spielstand zur Folge hatten. Dies wurde jedoch in der früh genommenen Auszeit bei 11:9 vom Trainer Armin von Kracht angesprochen und die SGH begann auch bei den Aufschlägen so langsam in das Spiel einzusteigen, jedoch blieb der Spieltag unverändert eng. Zum 17:17 sah sich der Gegner gezwungen, seine erste Auszeit einzusetzen, um sich nochmals für die Crunchtime des Satzes zu besprechen. Nach 2 gespielten Ballwechseln und einem Spielstand von 18:18 hatte das Kopf-an-Kopf Rennen ein Ende, da Diagonalangreifer Philipp Sandmann die Mannschaft mit einer Aufschlagserie zum 23:18 beförderte. Auch eine weitere Auszeit der Gegner half nicht, die Serie zu unterbrechen. Der TSV Ellwangen konnte dennoch abermals Punkten und den Abstand reduzieren, jedoch endete der Satz 25:21 für die SG Heidelberg.

In Satz 2 war von Anfang an der Aufschlag eine wichtige Waffe, welche viele direkte Punkte ermöglichte. Es kam zu guten Break-Chancen, allerdings wurden diese nicht immer optimal genutzt und kleine Fehler in der Kommunikation gaben Ellwangen einige Anschlussmöglichkeiten. Der Trainer sah sich dabei aber nicht gezwungen eine Auszeit zu nehmen und es blieb bei kleinen Patzern und einem gewissen Abstand mit 25:19 zum Satzende. Wie auch schon im 1. Satz war der 2. Satz geprägt von einem soliden Heidelberger Block und starken Angriffen, was es Ellwangen erschwerte, weiter Punkte zu sammeln und eine 2:0 Führung ermöglichte.

Im 3. Satz schaffte es auch Ellwangen mit Aufschlägen Druck zu machen und die Heidelberger Annahme um Libero Bastian Ditschmann wurde verstärkt beansprucht, blieb aber bis auf einzelne Fehler standhaft. Sie hatte es ermöglicht, dass in jedem gespielten Satz viele Angriffe durch die beiden Mittelblocker Christian Karl und Lohse möglich waren, welche diese mit sensationeller Quote ausführten. Der gegnerische Block wurde gekonnt ausgespielt und durch abwechslungsreiche und gute Zuspiele durch Yannick Hess sorgten die Mittelblocker für viele Punkte auf dem Heidelberger Konto. Aber auch das Zusammenspiel mit später ernannten MVP Philipp Sandmann stimmte, und die Angriffsvielfalt war groß. Somit war eine gewisse Führung gesichert, jedoch hatten die Ellwanger Spieler das Spielfeld noch nicht verlassen und versuchten, sich dem Spiel der SGH entgegen zu stellen. Jedoch wackelte ihre eigene Annahme und es kam zur erneuten Aufschlagserie durch den Diagonalangreifer der SGH von 13:12 auf 18:12. Die Serie wurde durch einen Aufschlagfehler unterbrochen und ermöglichte es Ellwangen, aus der Rotation zu entkommen, eine Gelegenheit die sie nutzten und erneut aufschlossen. Doch die nachfolgenden Aufschläger Nils Gromer und Christian Karl waren mit ihren Aufschlägen ebenfalls sehr erfolgreich und der Satz neigte sich dem Ende zu. Die Ehre des letzten Aufschlags kam Yannick Hess zu und der Satz endete mit 25:18.

Somit war das Spiel besiegelt und das deutliche Ergebnis von 3:0 stand auf der Anzeige, was vor allem ein gutes Gefühl als auch 3 Punkte für die Tabelle hinterließ.

Herren IV

Mit einer gesunden Portion Wut im Bauch ging es für die Wikinger im zweiten Spiel nicht nur um wichtige Punkte in der Tabelle, man wollte sich bei Blankenloch auch für die fragwürdige Schiedsrichterentscheidung im Vorsatz revanchieren…

Zunächst gelang es auch, mit einem kleinen Vorteil in das Spiel zu starten, doch es entwickelte sich schnell ein niveauvolles und Packendes Spiel, bei dem auf beiden Seiten aufopferungsvoll gekämpft wurde. Allerdings machten es die Wikinger den Gästen ab und zu zu einfach, und legten sich durch einige Eigenfehler selbst Steine in den Weg. So musste der erste Satz mit 20:25 abgegeben werden.

Doch auch diesen kleinen Dämpfer steckten die Männer vom HTV wie selbstverständlich weg und spielten im Folgesatz noch motivierter auf. Sowohl durch individuelle Glanzleistungen als auch durch mannschaftstaktische Raffinessen - Kreuzwechsel von Zuspieler und Diagonalangreifer – zeichnete sich die Heidelberger Wikinger mit Nachdruck als überlegene Mannschaft aus. Doch auch Blankenloch zeigte sich widerstandskräftig, fightete sich mit guten Aufschlägen zurück und konnte sich so zwei Satzbälle erkämpfen. Allerdings gelang es Heidelberg hier, einen kühlen Kopf zu bewahren und konnte so – auch durch die klug gewählten Auszeiten des Erfolgscoach Helge Eggers – wieder ausgleichen. In einer in Spannung kaum zu überbietenden Crunchtime sicherten die Heidelberger doch noch den Satzgewinn.

Auch der dritte Satz entwickelte sich zunächst knapper als nötig, Fehler und Punktgewinne hielten sich die Waage. Schlussendlich war es allerdings ein erneuter Kreuzwechsel, der den Zuspieler Johannes Esser an den Aufschlag brachte, der mit einer starken Aufschlagserie das Momentum des Satzes auf die Heidelberger Seite zog. Durch starke Angriffe und eine engagierte Abwehrarbeit ließen die Heidelberger keinen Zweifel mehr daran, dass dieser Satz dem Gastgeber gehörte.

Im folgenden Satz ging es für Heidelberg darum, den Sack schnell zu zumachen, da es für die meisten Spieler nicht nur der vierte, sondern auch der neunte Satz war. Auch wenn sich nach und nach einige erschöpfungsbedingte Unsauberkeiten einschlichen, zeichneten sich die Heidelberger als variableres, bissigeres und souveräneres Team aus. Schlussendlich erkämpften sich die Wikinger einen Satzball, welchen der durchweg überzeugende Außenangreifer Luca Steiert aufschlug und der ebenfalls angriffsstarke und blockmächtige Diagonalangreifer Javier Moràn mit einem Monsterblock veredelte.

Durch insgesamt sehr starke individuelle Leistungen des gesamtem Teams, einer unerschütterlichen Annahme und einer eisernen Motivation gelang den Heidelbergern mit einem Gesamtergebnis von 3:1 ein wichtiger 3-Punkte-Gewinn gegen die Besserplatzierten in der Tabelle.

Damen III - Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt…

So hatten wir uns den lang ersehnten Heimspieltag nach einer langen Spielpause wohl nicht vorgestellt.

Zuerst ging es gegen die TSG Blankloch. Der erste Satz verlief trotz einiger Unkonzentriertheiten und Eigenfehler dennoch ganz gut und wir konnten mit gezielten Angriffen und genauer Blockarbeit ein 25:19 rausschlagen. Im zweiten Satz machten sich dann Nervosität und Unsicherheiten breit. Es wurde kaum gut gesichert und unsere Angriffe wurden von der Gegenseite immer wieder pariert. Nach langen anstrengenden Ballwechseln und einem Hin und Her des Punktestandes mussten wir schließlich mit einem knappen 23:25 das Feld verlassen. Der dritte Satz verlief wiederrum ähnlich wie der erste, dennoch gab es hier und da einige chaotische Rettungsaktionen unsererseits, die durch eine bessere Sicherungsarbeit und Kommunikation verhindert hätten werden können. Dieser Satz wurde mit einem 25:21 beendet. Im vierten Satz wollten wir dann endlich den Deckel draufmachen. Jedoch sollte es einfach nicht gelingen. Zunächst kamen wir mit der Annahme nicht hinterher und die TSG setzte sich zu Beginn schon ein wenig ab. Aufschlagfehler, Angriffe, die einfach nicht auf den Boden kommen wollten und unsichere Abwehrarbeit ließen uns immer wieder hinterherhinken. Schließlich mussten wir uns mit 18:25 geschlagen geben. Diese Unsicherheit, gepaart mit Nervosität und Konzentrationsschwäche trug sich auch im fünften Satz weiter. Schweren Herzens verloren wir unser allerstes Spiel dann bei 11:15. Nach einer Besprechung und Aufarbeitung des Spiels arbeiten wir in den nächsten Trainingswochen nun hart an unseren Baustellen, vor allem der Abwehr und wollen so diese Situation „nie mehr sehen!“

Es spielten: Mika, Lisa (L), Ana, Johanna, Paula (AA), Tessi, Livia, Lea (D), Nadege, Kincsö, Josie (MB), Chrisi, Marlene (Z)

Jedoch hieß es jetzt für das zweite Spiel die Grundprobleme schnell zu verbessern, den Reset- Knopf zu drücken und mit neuem Mut gegen die Mannheimer Mädels des SVV aufs Feld zu gehen. Es schien als seien die Schwierigkeiten aus dem ersten Spiel vergessen worden, die Unsicherheiten und Nervosität erst einmal beiseitegeschoben und neue Power und Teamgeist entdeckt worden. Im ersten Satz punkteten wir mit gut platzierten Angriffen und auch die Sicherung klappte viel besser und wir konnten mit 25:19 gewinnen. Dieses Mal hielten wir uns aber auch im zweiten Satz weiter in Führung, was sich vor allem durch klasse Aufschlagserien von Livia in allen Sätzen bezahlt machte. So konnten wir auch diesen Satz mit 25:17 abschließen. Die Kommunikation und Zusammenarbeit auf dem Feld lief im dritten Satz weiterhin super und wir konnten viele gegnerische Angriffe verwandeln. Gegen Ende des dritten Satzes brachen wir jedoch ein wenig ein, mittlerweile machte sich die fehlende Kraft nach einem langen Tag bemerkbar und wir hatten mit einigen guten Aufschlägen aus dem gegnerischen Team zu kämpfen. So mussten wir diesen dann auch unerwarteterweise mit 23:25 abgeben. Im vierten Satz richteten wir uns noch einmal mit aller Stärke auf und mit viel Stimmung von der Bank und auf dem Feld zeigten wir unsere gute Teamarbeit. Den Satz und somit auch das Spiel gewannen wir dann mit 25:10 und auch Trainerin Julia hatte (fast) nichts dagegen einzuwenden.

Es spielten: Mika, Lisa (L), Ana, Johanna, Paula (AA), Livia, Lea (D), Nadege, Kincsö, Josie (MB), Chrisi, Marlene (Z)

Die Damen 3 steht nach diesem Spieltag weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz!



Damen II

Am Sonntag den 13.03 fuhren die Damen 2 des HTV zum aktuellen Tabellenführer der Oberliga zum VSG Ettlingen/Rüpurr.

Der erste Satz startete gut für die Damen aus Heidelberg. Durch druckvolle Aufschläge von Zuspielerin Lena Roffling und aufmerksame Aktionen in der Feldabwehr konnte sich eine 3:0 Führung erarbeitet werden. Diesen Vorsprung konnten die Heidelbergerinnen bis zum 8:5 halten. Doch die Damen der VSG kamen zunehmendend besser ins Spiel. Auf Seiten der HTVlerinnen hingegen schlichen sich im Verlaufe des ersten Satzes (zu) viele Eigenfehler ein: viele direkte Fehler unter anderem im Aufschlag machten es den Damen aus Ettlingen zu leicht. So kamen die Ettlingerinnen zunächst auf 9:9 heran, um sich dann abzusetzen mit 15:19. Die HTVler gaben jedoch nicht auf und es konnte sich auf 18:20 heran gearbeitet werden. Am Ende gelang es nicht den Schwung der Aufholjagd mitzunehmen und die VSG entschied den Satz mit 21:25 für sich.

"Da geht mehr" war die Devise nach Satz 1. Der zweite Durchgang startete ausgeglichen. Über 3:3 auf 8:7, und 10:11 lieferten die Mannschaften sich ein Kopf an Kopf Rennen. Doch ähnliche Probleme wie im ersten Satz zeigten sich auch im zweiten. Die Ettlingerinnen übten durch ihre Aufschläge Druck auf die Heidelberger Annahme aus. Die HTVlerinnen hingegen konnten einen ähnlichen Aufschlagsdruck nicht aufbauen. Zwar wurden jetzt nicht mehr so viele Eigenfehler gemacht, jedoch waren die Aufschläge nicht wirkungsvoll genug um den Spielaufbau der Gegnerinnen zu stören. Auch in Block/Feldabwehr gelang es nicht, die Ettlingerinnen unter Kontrolle zu bringen. Immer wieder benutzen diese den Heidelberger Block um zu punkten. Zwar stellte sich die Blockreihe im Verlaufe des Spiels immer besser auf die gegnerischen Angreiferinnen ein und immer häufiger konnten Bälle durch den Bock entschärft werden, jedoch war dann oft die Abwehr nicht aufmerksam genug, um diese Bälle weiter zu verarbeiten. Der Satzverlauf gestaltete sich ähnlich wie in Durchgang eins. Wieder konnte sich die Ettlingerinnen absetzen (14:18), woraufhin die Damen des HTV sich auf 18:19 heran kämpften. Danach fehlte die Konsequenz auf Seiten des HTV und die Ettlingerinnen konnten in der letzten Phase mehr Ballwechsel für sich entscheiden, sodass auch dieser Satz mit 21:25 nach Ettlingen ging.

Den dritten Satz möchten die Heidelberginnen aus ihrem Kopf schnell verdrängen. Traurig über die zwei bereits abgegeben zweiten Sätze schien jetzt wenig zu funktionieren auf Seiten der HTVlerinnen. In der Mitte des Satzes dann konnten die Heidelberginnen einfach keinen Punkt mehr für sich entscheiden. Die Ettlingerinnen schlugen gut auf- Lange diagonale Aufschläge auf die 5 machten der Heidelberger Annahme zu schaffen. Es gelang nicht, Zugriff in der Annahme zu erhalten und wenn dies gelang, waren auch die Aktionen am Netz nicht von Erfolg gekrönt. Während die Ettlingerinnen sich immer mehr aufbauten, resignierten die Heidelberginnen zunehmenden. Am Ende musste der Satz mit 9:25 abgegeben werden und die Enttäuschung der Heidelbergerinnen war groß.

Das Fazit des Spiels ließ sich dann mit einem Satz, der in der anschließenden kurzen Mannschaftsbesprechung fiel, gut zusammenfassen: "Das haben wir uns selbst verbaut". Jetzt heißt es im Training wieder Selbstbewusstsein zu sammeln, um im nächsten Spiel gegen Tabellenzweiten Freiburg wieder zu alter Form zurück zu finden.

MVP des Spiels wurde auf HTV Seite Mittelblockerin Mandy Rettel.

Es spielten: Lena Roffling, Mandy Rettel, Fredericke Ihssen, Tessina Höger, Katharina Fischer, Vanessa Huth, Linda Holzinger (L), Annika Biber (L), Josefine Meerjannsen, Lilja El Berins



ÄLTERE SPIELBERICHTE ETWAS WEITER UNTEN IM ARCHIV

VOLLEYBALL-SPIELGEMEINSCHAFT HEIDELBERG (HERREN) GEGRÜNDET

Heidelberg, den 07. Juni 2021

Die seit vielen Jahren bestehende Spielgemeinschaft des Heidelberger TV und des USC Heidelberg und die Herrenabteilung der TSG Rohrbach haben sich auf eine Kooperation verständigt und werden künftig ab der Saison 2021/22 als „SG Heidelberg“ an den Start gehen.

Durch die Bündelung von Ressourcen soll bei den Männern langfristig höherklassiges Volleyball in Heidelberg sichergestellt werden. Der Zusammenschluss vereint jetzt acht Herrenmannschaften von Regionalliga bis Bezirksklasse und ein kompletter Jugendbereich unter einem Dach.

Den Kernbereich der Spielgemeinschaft bilden momentan die jeweils ersten Mannschaften. Darüber hinaus sollen die darunter befindlichen Mannschaften weiterentwickelt werden, auch um die Jugendspieler an das Leistungsniveau der Top-Teams heranzuführen. Verantwortlicher Verein für die neue Spielgemeinschaft ist der HTV.

Sportlich wünschen sich die Beteiligten für die nächste Saison, dass sich beide Mannschaften in den jeweiligen Ligen behaupten können. Als mittelfristiges Ziel soll die erste Mannschaft möglichst in die 3. Bundesliga aufsteigen, die zweite Mannschaft gesichert das Niveau der Oberliga/Regionalliga halten und möglichst vielen Talenten aus Heidelberg die Möglichkeit geboten werden sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln.

Martina Einsele (SG HTV/USC) und Christoph Rott (TSG Rohrbach)




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