ERGEBNISSE - 22.1.22 - 2 SPIELE 2 SIEGE

3:0  Damen II vs TB Bad Krozingen
3:1  Herren II vs USC Konstanz II

ERGEBNISSE VOM 15./16.1.22


Der Bericht aus der RNZ (rechts fehlt etwas....)

3:0  Damen III vs VSG Hochstetten-Liedolsheim
3:0  Damen III vs TSV Höpfingen
ausgefallen  Herren IV vs VSGMADJKMVC II
3:0  Herren IV vs VSG Kleinsteinbach II
3:0  Damen IV vs SG DJK/TSG Bruchsal
3:0  Damen IV vs TSV Oftersheim
3:0  VSGMADJKMVC IV vs Damen V
ausgefallen  VC Walldorf II vs Herren VI
ausgefallen  Damen I vs USC Freiburg
3:0  Herren I vs SG BEG United
1:3  VSG Kleinsteinbach vs Damen II
3:1  VSG Ettlingen/Rüppurr vs Herren III
2:3  Herren II vs TG Schwenningen

Damen IV

Am 15.01.2022 spielten die Damen 4 vom Heidelberger TV zuhause, gegen die bekannten Gegner SG DJK/TSG Bruchsal 2 und TSV Oftersheim. Nach zuvor zwei unglücklichen Niederlagen ende letzten Jahres, waren die Heidelberger Mädels diesmal sehr motiviert und Anfangs ein bisschen nervös, wie sich nach den ersten Ballwechseln gegen Bruchsal herausstellte. Schnell ließ die Unsicherheit nach und die jungen Wikingerinnen gewannen die ersten beiden Sätze (25/21,25/18). Als der dritte Satz dem Ende zuging, holten die Bruchsaler Mädels jedoch noch einmal gefährlich auf und es kam zu dem Spielstand 24:24. Nach einem ähnlich Spielablauf des letzten Spieles gegen Bruchsal fühlte es sich fast an wie ein Déjà-vue und damals verlor Heidelberg 2:3.

Doch die Heidelberger Mädels behielten diesmal die Fassung und gewannen den dritten Satz 26:24. Das erste Spiel geschafft, nun hieß es für Heidelberg kurz Kräfte tanken und sich auf die Partie gegen Oftersheim vorzubereiten. Diese ging dann relativ unspektakulär mit Soliden Aufschlagserien 3:0 für den HTV aus. Mit zwei deutlichen Siegen und ohne Satzverlust, ging der Spieltag erfolgreich zu ende. So darf es gerne weitergehen….:)



Damen III - zwei Siege am Heimspieltag – so kann das neue Jahr beginnen!

Unmittelbar nach der Weihnachtspause und leider mit weiteren und bestehenden Ausfällen wegen Verletzungen starteten die Damen III motiviert in den Heimspieltag.

Im ersten Satz im Spiel gegen den VSG Hochstetten-Liedolsheim (6. Tabellenplatz) führten Konzentration in Annahme, Abwehr und Angriffen, sowie eine Aufschlagserie von Kincsö Orban zu einem klaren Sieg mit einem Punktestand von 25:11. Im zweiten Satz geriet die Damen III jedoch etwas ins Straucheln. Es kam zu vielen eigenen Fehlern in Annahme und Abwehr, sodass der VSG Hochstetten-Liedolsheim immer wieder Punkte für sich gewinnen konnte. Mit einer Aufschlagserie von Katrin Müllner gelang es der Damen III wieder in Führung zu gehen, sodass der Satz nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen schlussendlich mit einem 25:23 gewonnen wurde. Entschieden, nun wieder klarer, sicherer und mit weniger Eigenfehlern zu spielen, da die „Scheiße-Schublade“ gemäß Trainerin Julia Jungmann nun doch endlich leer sein müsste, starteten die Damen III in den dritten Satz. Eine gute Abwehr des VSG Hochstetten-Liedolsheim erschwerten das Holen von Punkten. Wiederholt kam es zu langen Spielzügen, die die Damen III dennoch immer wieder für sich entscheiden konnten, sodass auch der letzte Satz mit einem 25:18 gewonnen wurde.

Motiviert noch einen weiteren Sieg zu holen, begann der Start in das zweite Spiel des Tages gegen den TSV-Höpfingen (9. Tabellenplatz). Den ersten Satz gewannen die Damen III mit einem klaren 25:15, eine weiteren Aufschlagserie von Kincsö Orban spielte hierbei eine entscheidende Rolle. Dies zog sich auch im zweiten Satz weiter durch. Weitere Aufschlagserien, vor allem von Zuspielerin Christina Selle und die gute Blockarbeit von Kincsö Orban halfen einen Vorsprung auszubauen. So konnte auch dieser Satz mit einem 25:15 gewonnen werden. Im dritten Satz schienen die Damen III weniger konzentriert, es schlichen sich kleinere Fehler ein. Auch in diesem Spiel ergaben sich lange Spielzüge, die dank eines langen Atems erkämpft werden konnten. Damit und auch dank der Anfeuerung seitens der Herren IV und Damen IV konnte die Damen III auch den letzten Satz des Tages mit einem 25:19 gewinnen.

Es spielten: Christina Selle (Z), Lilja El Berins (Z), Chiara Tintelnot (Z), Jula Hoffmann (D), Antonia Feil (D), Livia Itschert (D, AA), Anastasia Tarasova (AA), Johanna Wolf (AA), Paula Schuchard (AA ), Katrin Müllner (M), Kincsö Orban (M), Nadège Paxion (M), Lisa Dahms (L), Alessandra Lo Giudice (L) und Trainerin Julia Jungmann



Damen II

Im ersten Spiel im neuen Jahr ging es für die Damen II des Heidelberger TVs am 15.01.2022 zum VSG Kleinsteinbach. Das Team um Coach Martina Einsele war voller Vorfreude und hochmotiviert und konnte durch eine konstant gute Mannschaftsleistung einen souveränen 3:1 Sieg nach Hause fahren.

Das Spiel war zu Beginn des ersten Satzes hart umkämpft. Nach der längeren Weihnachtspause mussten sich die Damen II des Heidelberger TVs erst wieder zurechtfinden, Eigenfehler vermeiden und eine gute Stimmung auf und neben dem Feld herstellen. Die Damen aus Kleinsteinbach überzeugten vor allem durch eine gute Abwehrleistung und machten es den Heidelbergerinnen nicht leicht Punkte zu erzielen. Das Spiel war ausgeglichen, bis Joesfine Meerjanssen beim Stand von 13:13 zum Aufschlag kam, den Druck auf den Annahmeriegel der Kleinsteinbacherinnen erhöhte und so eine Führung von 18:13 erarbeitet werden konnte. Meerjanssen war spontan für die Mittelblockerinnen Position eingesprungen, da es einen krankheitsbedingten Ausfall gab. Herzlichen Dank Joesfine für deine Spontanität und Einsatz für die Damen II. Die erspielte Führung ließen sich die Heidelbergerinnen nicht mehr nehmen und gewannen den ersten Satz mit 25:20.

Im zweiten Satz mussten sich die Damen II leider mit 19:25 zu schlagen geben. Es mangelte an Konzentration und Durchsetzungsvermögen und die Kleinsteinbacherinnen machten der Heidelberger Abwehr, vor allem durch kurze gelegte Bälle und harte Angriffe auf die Position I, das Leben schwer. Gegen Ende des zweiten Satzes steigerten die Damen II noch einmal ihre Leistung und konnten den Rückstand von 23:15 auf vier Punkte verkürzen, aber leider reichte der späte Start nicht mehr für den Satzgewinn. Dafür starteten die Heidelbergerinnen mit viel Schwung aus dieser Endphase, neuer Motivation und Selbstvertrauen in den dritten Satz. Sie führten von Beginn an und konnten durch hohen Aufschlagdruck, konzentrierter Abwehrleistung, guten Blocks und Angriffen überzeugen. Letztere wurden durch die sehr guten zweiten Bälle von Zuspielerin Lilja El-Berins ermöglicht, die es öfters schaffte den Block der Kleinsteinbacherinnen auszuspielen. Beim Punktestand von 7:18 wechselte Coach Martina Vanessa Huth für Friederike Ihssen ein. Die Führung konnte bis zum Satzende aufrechterhalten werden, auch wenn sie sich zum Schluss durch kleine Unkonzentriertheiten etwas verkürzte. Letztendlich wurde der dritte Satz souverän mit 25:15 gewonnen.

In den vierten Satz starteten die Heidelbergerinnen wieder mit ihrer ursprünglichen Startaufstellung. Durch sehr gute Aufschläge von Außenangreiferin Annika Biber wurde schnell eine komfortable 8:3 Führung aufgebaut, die im Laufe des Spiels weiter ausgebaut werden konnte (15:9; 18:10). Die Damen II überzeugte vor allem durch sehr gute Blockarbeit und Flexibilität im Angriff. Die Stimmung auf und neben dem Feld war gut und die Heidelbergerinnen glaubten an sich und den Sieg. Außenangreiferin Vanesa Huth und Zuspielerin Lena Rollfing wurden eingewechselt. Zum Schluss konnten die Kleinsteinbacherinnen noch einmal aufholen und kamen auf 18:23 und 24:20 heran, bis Lena Rollfing den entscheidenden letzten Punkt zum 25:20 machte, ein gelegter zweiter Ball über Kopf auf die Position IV der Kleinsteinbacherinnen.

Coach Martina Einsele war zufrieden und lobte die Leistung der Mannschaft, die nur an ihrer letzten Konstanz arbeiten muss, verlorene Punkte schneller abhaken muss, um nicht mehr zeitweise Hänger zu haben. MVP beim VSG Kleinsteinbach wurde Libera Laura Kimmich und beim Heidelberger TV Außenangreiferin Annika Biber. „Trotz verletzungsbedingter Ausfälle und kurzfristigen Änderungen in der Startaufstellung, haben wir eine sehr gute Leistung gezeigt und können daraus lernen, auch in Zukunft mehr an unsere Stärke zu glauben“, äußerte sich Annika Biber abschließend zum Sieg. Außerdem spielten Lilja El Berins und Lena Rollfing (Zuspiel), Mandy Rettel und Josefine Meerjanssen (Mitte), Friederike Ihssen und Vanessa Huth (Außen/Annahme), Tessina Hoeger (Diagonal) und Linda Holzinger (Libera).



Herren IV - Wichtiger Sieg zum Rückrundenauftakt

Da der letzte Spieltag der Hinrunde ausgefallen war, ging mit dem Rückrundenauftakt der H4 in der Verbandsliga eine Pause von acht Wochen ohne Spieltagspraxis zu Ende. Die Gastmannschaft aus Mannheim konnte Corona-geschwächt kurzfristig nicht antreten, so dass am Heimspieltag nur die Partie gegen die zweite Mannschaft der VSG Kleinsteinbach anstand. Die Mannschaft von Spieltagscoach Nao Iwamoto wurde ergänzt durch Diagonalangreifer Patrick Lipowczan, der seinen Einstand feierte. Die Mannschaft bedankt sich darüberhinaus bei Außenangreifer Nils Gromer, der aushalf und den Kader komplettierte. Beide Spieler standen auch direkt in der ersten Sechs.

Die Mannschaft startete etwas zerfahren in den ersten Satz. Einige Unkonzentriertheiten führten zu einem schnellen Rückstandstand (2:6). Mit zunehmender Dauer kamen die Vikinger jedoch besser ins Spiel und fanden vor allem im Angriff bessere Lösungen. Bei 17:17 konnte das Gastteam den Satz noch ausgeglichen halten, bis die Mannschaft um Zuspieler und Kapitän Marius Flörchinger mit einem konzentrierten Schlussspurt den Satzgewinn klar machen konnte. Der zweite Satz verlief sehr ähnlich. Zu viele Fehler in der eigenen Angabe, zu ungenaue Annahmen und auch Unkonzentriertheiten im Angriff sorgten dafür, dass der Satz länger als notwendig offen blieb. Durch gute Blockarbeit sowie eine stabile Mannschaftsmoral ging der Satz dennoch an die Vikinger. Moral musste das Team auch im dritten Satz nochmals zeigen. Die Gäste schienen beim Stand von 3:11 bereits eingebrochen, kamen dann aber nochmals auf 14:12 heran. Coach Nao Iwamoto und Co-Trainer Christian Urbanek fanden vom Spielfeldrand jedoch die richtigen Worte. Die Mannschaft fand zurück ins Spiel und beide Trainer konnten auch auf dem Feld nochmals positiv eingreifen und dazu beitragen, dass die Mannschaft den Spieltag ohne Satzverlust beenden konnte. In der Tabelle verhalf der Sieg zu einem Sprung auf den dritten Platz.

Herren I - die SG Heidelberg hat einen Lauf

Erneut konnte die SG Heidelberg am vergangenen Samstag überzeugen und ihre Siegesserie auf nunmehr 6 Siege in Folge ausbauen.

Die Vorzeichen waren auch recht gut, lediglich Mittblocker Armin Sljivo fehlte aus privaten Gründen. Zusätzlich zum normalen Kader wurde die Mannschaft von Trainer Armin van Kracht von Christian Lohse, Willi Wolfarth, Bastian Ditschmann und Martin Jäcklin aus der zweiten Mannschaft verstärkt.

Doch auch die Südbadener kamen mit einem großen und qualitativ gut aufgestellten Kader. Außerdem waren einige Fans beider Mannschaften in der Halle, sodass von Beginn an eine sehr gute Stimmung herrschte.

Geleitet von den gewohnt guten und souveränen Schiedsrichtern Uwe Zimmermann und Matthias Vetter entwickelte sich ein echtes Spitzenspiel wie man es anhand der Tabellenplatzierung auch erwarten konnte.

Zu Beginn konnte sich keine Mannschaft absetzen, allerdings starteten die Heidelberger einen Tick besser und gingen direkt in Führung. Ausgehend vom starken Heidelberger Annahmeriegel um Libero Moritz Hartmann konnte Zuspieler Tobias Habermaas seine Angreifer blendend in Szene setzen, vor allem Jascha Fell konnte in Satz eins kaum gestoppt werden und stellte die Gäste vor unlösbare Aufgaben. Schon Mitte des Satzes war eine fünf Punkte Führung herausgespielt und diese wurde auch nicht mehr abgegeben, sodass Satz 1 an die Heidelberger ging.

Ein ähnliches Bild ergab sich in Satz 2: Ein zunächst enger Satz kippte immer mehr zu Gunsten der Heimmannschaft. Der Diagonalangreifer Philip Sandmann zeigte auch in diesem Spiel seine Klasse und punktete fast nach Belieben mit seinen sehr harten Angriffen. Dazu kamen direkte Blockpunkte des Mittelblockers Christian Karl und sehr harte und gute Aufschläge, sodass auch dieser Satz mit 25:21 recht deutlich endete.

Als dann in Satz drei auch Benedict Morath sehr schwierige Angriffe mit chirurgischer Präzision im Feld des Gegners landen ließ, während der Libero Moritz Hartmann krachende Angriffe der Gäste nahezu mühelos abwehren konnte wurde der Widerstand der Gäste zunehmend gebrochen.

Satz 3 wurde schließlich mit 25:16 gewonnen.

MVP wurde erneut Philipp Sandmann nach grandioser Leistung, auch wenn die gesamte Mannschaft der SGH ein sehr gutes Spiel ablieferte.

Herren II

Am 15.01.22 empfingen die Gäste der TG Schwenningen überpünktlich die 2. Herrenmannschaft in der IGH-Halle. Personell gut aufgestellt und motiviert gegen den Tabellennachbarn im vorletzten Hinrunden-Spiel noch ein paar Punkte mitzunehmen, starteten wir stark in den ersten Satz. Druckvolle Aufschläge, konstante Blockarbeit und ein variables Angriffsspiel überforderten die Gäste in der ersten Satzhälfte, sodass es schnell 11:3 stand. Auch wenn Schwenningen danach vor allem über die Außenpositionen besser ins Spiel kam, konnten wir den Vorsprung halten und ohne Probleme den ersten Satz mit 25:15 für uns entscheiden.

Im zweiten Satz gelang es nicht ganz die Energie aus dem ersten Satz mitzunehmen und auch Schwenningen kam immer besser ins Spiel. Vor allem im Block gelang es uns nicht mehr die Angriffe der Gegner zu entschärfen. Zusätzlich liefen wir durch ein paar Eigenfehler früh einem Rückstand hinterher, den wir bis zum Satzende nicht aufholen konnten und den Satz mit 20:25 an die TG abgeben mussten.

Der dritte Satz begann wieder voll konzentriert und in einem spannenden Satz mit vielen guten Ballwechseln, sehenswerten Aktionen über unsere Mitten und einem soliden Niveau gewannen wir diesen mit 25:22.

Guter Dinge das Spiel dann schnell für uns zu entscheiden, konnten wir das Niveau leider nicht halten. Mit vielen Eigenfehlern im Aufschlag machten wir es der TG zu leicht im Sideout, was sie dann in ihren Breakchancen zu nutzen wussten. Im Block konnten wir auch nicht mehr überzeugen und wurden ein ums andere Mal angeschlagen, sodass die Entscheidung im Tiebreak fallen musste.

Dieser begann mit dem besseren Start für Schwenningen. Durch abermals gute Aktionen über die Mitte konnten wir uns bis zum 10:10 rankämpfen, leider hatte Schwenningen dann das bessere Ende, sodass wir den Satz mit 12:15 abgaben und uns so mit einem Punkt aus einem sonst qualitativ hochwertigen Spiel zufriedengeben mussten.

Die liegengelassenen Punkte versuchen wir dann beim Rückspiel in zwei Wochen in Schwenningen mitzunehmen.

Es spielten: Fabian Thome (Z), Raphael Stock (D), Willi Wolfarth (M), Christian Lohse (M), Bastian Ditschmann (L), Philipp Schulz (AA), Nils Gromer (AA), Martin Jäcklin (AA).

ERGEBNISSE VOM 8.1.22 - 2 SPIELE 2 SIEGE

Die RNZ vom 12.1.22 berichtet:


1:3  VSGMADJKMVC vs Herren II
1:3  VfL Sindelfingen vs Herren I

Herren I - Das Wunder von Sindelfingen

Im ersten Auswärtsspiel 2022 traf die SG Heidelberg auf den direkten Tabellennachbarn VfL Sindelfingen. Auch die Heidelberger Mannschaft musste, wie aktuell soviel Mannschaften im Sportbereich, den steigenden Infektionszahlen Tribut zollen. Glücklicherweise ist man zwar von Infektionen verschont geblieben, dennoch wurden aufgrund von Kontakten freiwillige Quarantäne Maßnahmen eingeleitet, um Mitspieler und Gegner nicht einem unnötigen Risiko auszusetzen, zusätzlich fehlte Benedict Morath berufsbedingt.

In der Folge baute Trainer Armin von Kracht wieder eine neue Mannschaft aus den verbliebenen 7 Spielern zusammen, in der Libero Moritz Hartmann auf seine frühere Außenposition zurückkehrte. Erwartungsgemäß begann das Spiel auf Heidelberger Seite unruhig, die Abstimmung in der neuen Aufstellung musste erst noch gefunden werden, sodass die Sindelfinger früh mit 5:1 Punkten in Führung gehen konnten und diesen Spielstand im Satzverlauf auf 19:11 ausbauten. Am Ende gewannen die Gastgeber den 1. Satz verdient mit 25:17. Doch die Heidelberger ließen sich durch den holprigen Start, nicht aus der Ruhe bringen. Schon oft hatte man in dieser Saison gezeigt, dass man sich auch nach schlechtem Start zurück in Spiele kämpfen kann.

Im 2. Satz begann Tobias Habermaas nun auf der ungewohnten Mitteposition und sollte das Spiel zusätzlich beleben. Jedoch starteten die Sindelfinger wieder mit einer 3:0 Führung in den Satz und konnten diese erneut auf 15:9 ausbauen, der Satzverlauf glich spiegelbildlich dem vorherigen Satz. Nach einer Auszeit kämpfte sich die SG dann aber Punkt für Punkt in das Spiel zurück. Moritz Hartmann und Jascha Fell stellten einen soliden Annahmeriegel, der Zuspieler Yannik Hess eine flexible Spielgestaltung ermöglichte. Mit 21:21 gelang ein später Satzausgleich und bei 25:24 wurde der zweite Satzball erfolgreich zum 1:1 Ausgleich nach Sätzen verwandelt.

Der 3. Satz begann ausgeglichen, aberdiesmal gelang es den Heidelbergern bei einem Spielstand von 11:11 sich erstmals mit 15:12 abzusetzen und diese Führung unter anderem durch krachende Angriffe von Philipp Sandmann auf 20:14 auszubauen. Vor allem die geringe Eigenfehlerquote war in dieser Spielphase entscheidend, sodass die SG am Ende den 3. Satz verdient mit 25:16 für sich entscheiden konnte. Der Bann schien nun vollends gebrochen, die SG Heidelberg spielte befreit auf und ließ sich eine frühe 5 Punkte Führung über den 4. Satz nicht mehr aus der Hand nehmen. Beim Spielstand von 25:19 wurde der erste Matchball verwandelt und besonders Tobias Habermaas hatte mit seinem ersten MVP-Titel doppelt Grund zum Feiern.

Trotz schlechter Vorzeichen und einer knappen Personaldecke konnte man 3 Punkte aus Sindelfingen mitnehmen und so den Abstand zur BEG United dem nächsten Heimspielgegner geringhalten. Es bleibt abzuwarten unter welchen Bedingungen dieses Spiel stattfinden und wie die Infektionslage die SG Heidelberg weiter beeinflussen wird. Da der DVV weiter die Saison durchspielen möchte, wird man wohl gezwungen sein auch am nächsten Samstag mit den verfügbaren Spielern einen Kader aufzustellen, auch wenn die Situation eigentlich fragwürdig ist. Bis dahin gilt es gesund zu bleiben und nach vorne zu schauen.

Herren II - Gelungener Start ins Neue Jahr

Am vergangenen Samstag reisten die Wikinger zum Derby zu der im Tabellenkeller festhängenden VSG Mannheim. Da seit dem letzen Saisonspiel nur ein Mannschaftstraining stattgefunden hatte und große Teile der Mannschaft sogar keinen Volleyball zwischen den Spielen berührt hatten, galt es mutig und ohne Scheu gegen die Quadratestädter aufzuspielen.

Mit einem nahezu vollständigen Kader, wieder mit dem von einer langwierigen Verletzung zurückkehrenden Nils Gromer und ergänzt durch den YoungViking Pit Henrichs, konnte Trainer Bertram Beierlein ohne personelle Sorgen mit seiner Mannschaft ins neue Jahr starten.

In den 1. Satz nach der Winterpause startenen die Herren 2 sehr behäbig. Man merkte ihnen des fehlende Training und die müden Beine aus vorangegangen Skiurlauben an und so sah man sich schnell einem 7:13 Rückstand hinterherlaufen. Nach zwei genommenen Auszeiten und der Ansage, sich nicht immer auf einer guten Aktion auszuruhen, sondern so lange weiterzuspielen, bis der Punkt auf dem eigenen Konto gelandet ist, kam die SG Heidelberg 2 so langsam in Schwung. Sie arbeitet sich auf ein 22:22 an die VSG heran und schaffte es, durch geduldiges spielen den 1. Satz mit 30:28 zu gewinnen.

In den 2. Satz startete die SGH mit einem 3:1 Rückstand. In einem ausgeglichenen Satz, fehlte den Heidelbergern zum Satzerfolg noch der richtige Zugriff im Block auf die Mannheimer Angreifer. Trotz einer, über das gesamte Spiel hinweg, stabilen Annahme und immer besser in Schwung kommender Angreifer, gelang es nicht, den 2-Punkte-Rückstand zu verkürzen und man musste den Satz mit 23:25 abgeben.

Trotz Satzausgeich beschwerten sich die Mannheimer in der Satzpause über unbekannte Dinge und bekamen dafür zurecht die gelbe Karte! Die WikinGer starteten in den 3. Satz wie die Feuerwehr und erlangten schnell eine 4:0 Führung, die durch kleine Fahrlässigkeiten bis zum Spielstand von 8:8 allerdigns wieder abgegeben wurde. Allerdings kam dann der spätere MVP und zuvor von den Gastgebern lautstark als "schlechter Aufschläger" betitelte Raphael Stock zum Aufschlag und drosch den immer mehr an sich selbst zweifelnden Mannheimern drei Aufschläge, die es in sich hatten, um die Ohren. Dies stellte den Wendepunkt des ganzen Spiels dar und die SGH konnte sich immer mehr absetzten und gewann den Satz deutlich mit 25:17.

Im 4. Satz fanden die Heidelberger immer mehr in ihre gewohnten Abläufe und auch der Zugriff im Block auf die gegnerischen Angreifer war nun vorhanden. So gelang es mit einer Führung in den Satz zu starten und diese über dessen Verlauf weiter auszubauen und mit 25:18 zu gewinnen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten gelang es der SGH 2 im Verlauf des Spieles immer mehr in ihre gewohnten Abläufe zu finden und letztendlich einen ungefährdeten 3:1 Sieg und somit die ersten 3 Punkte des Jahres 2022 einzufahren. In der kommenden Woche steht das Nachholspiel gegen den direkten Tabellennachbarn TG Schwenningen an, dem man, falls alle Spieler im Verlauf der Woche gesund bleiben, positiv gestimmt entgegensieht.

ERGEBNISSE 18.12.21

3:2 Herren II vs VSG Kleinsteinbach
0:3 SV Sinsheim II vs Damen II
3:1 Herren I vs SG MADS Ostalb
3:1 Damen I vs VSGMADJKMVC

Die RNZ berichtet:


Damen I - Gelungene Revanche gegen Mannheim

Pünktlich zur Weihnachtszeit hat sich die 1. Damen mit einem Sieg und somit einer gelungenen Revanche in Derbyspiel gegen Mannheim belohnt. Nach 4 umkämpfen Sätzen, in welchen die ein oder anderen Nerven flatterten, hieß es dann endlich „hier regiert der HTV!“.

Bereits im ersten Satz ließen die Heidelbergerinnen nichts anbrennen. Vorbereitet durch gute Aufschläge von Julia Maslanka und Eva Holtkamp, eine wache Feldabwehr und tolle Abschlüsse im Angriff, gelang es bereits zu Beginn des Satzes, sich mit 14:5 deutlich abzusetzen. Beim Punktestand von 20:10 kamen die Hummeln allerdings ins Wanken. Mannheim erhöhte den Druck im Aufschlag und es schien kurz, als wolle man den Satz noch nicht ganz so zeitig beenden. Zwei Auszeiten beim Punktestand 20:11 und 20:13 benötigte es, bis der Ball für die Heidelbergerinnen wieder ins Rollen kam. Doch dann wurde kurzer Prozess gemacht und der Satz 25:15 an sich gerissen.

Der zweite Durchgang schien ähnlich positiv zu starten. Vera Dölger und Antonia Steinbach gelang es, die Gegenseite mit Ihren Aufschlägen unter Druck zu setzen (4:0, 7:2). Doch leider kämpfte sich der Gegner mit ebenfalls druckvollen Aufschlägen zurück. Besonders Hanna Flüchter (Nr. 11) brachte die Heidelberger Annahme ins Wanken, wodurch Zuspielerin Vera Dölger Schwierigkeiten hatte, ihre Angreiferinnen in Szene zu setzen. Mannheimer Außen-Angreiferin Lotta Steinberg (Nr. 5) lief dagegen zu Hochtouren auf und punktete durch gezieltes Anschlagen des Heidelberger Blocks mit einem Angriff nach dem nächsten und zuletzt auch noch mit einer 4-Punkte-Serie im Aufschlag. Trotz Einwechseln von Außenangreiferin Isabell Lehenmeier auf der Diagonalen zur Stabilisierung der eigenen Annahme und des Blocks, gelang es den Mädels nicht, das eigene Spiel zu stabilisieren und so musste man mit einem Endstand von 18 Punkten den Kürzeren ziehen.

Es begann ein umkämpfter dritter Satz und ein Kopf-an-Kopf-Rennen, aus dem zwar Heidelberg zwischenzeitlich ausbrechen konnte, jedoch den Gegner wieder kommen ließ. Die Hummeln steuerten bei einem Punktestand von 21:15 schnurstracks auf die Zielgerade zu, ehe der Lauf durch zu viele Eigenfehler und stark agierende Mannheimerinnen ein jähes Ende fand. Trotz eines 8:4-Punktelaufs gelang es den Heidelbergerinnen kurz vor knapp den „Sack zuzumachen“ und den Satz mit 25:23 einzutüten.

Im vierten Durchlauf hatten die Hummeln immer wieder die Nase vorne, doch so richtig absetzten konnte sich die Mannschaft erst, als Isabell Lehenmeier zum Aufschlag kam. Ab hier lief alles zusammen. Die eigene Block-Feldabwehr stabilisierte sich, die Angriffe saßen und Isabell glänzte mit einer Serie von 8 Aufschlägen hintereinander. Beim Punktestand von 14:6 schien der Gegner ohne Auszeiten im Gepäck gebrochen. Die Mannheimerinnen liefen bis zum 21:10 einem immensen Rückstand hinterher, der Sieg schien zum Greifen nah. Doch dann ging erneut Hannah Flüchter zum Aufschlag und brachte die bis dato stabile Heidelberger Annahme erneut ins Wanken. Am Schluss reichte dieser kleine Wackler jedoch nicht aus, um die Hummeln außer Gefecht zu setzen und so konnte man nach einer Spielzeit von 1:48 h endlich den Heimsieg bejubeln.

So gelang es den Damen 1, sich punktetechnisch weiter vom direkten Tabellennachbar Mannheim zu lösen und den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Mit 21 Punkten und somit nur einem Punkt Unterschied zum Tabellenführer Ludwigsburg findet sich die Mannschaft diese Woche auf dem 4. Tabellenplatz wieder.

Es spielten: Mira Burtscher, Vera Dölger, Maribell Dorner, Dana Durzova, Eva Holtkamp, Bianca Klein, Isabell Lehenmeier, Julia Maslanka, Josefine Meerjanssen, Franziska Schief, Antonia Steinbach

Damen II

Die Damen 2 wollten in Sinsheim beim 1. Rückrundenspiel und letzten Spiel des Jahres 2021 nichts anbrennen lassen. Der SV Sinsheim 2 steht zwar auf dem letzten Tabellenplatz, aber die Heidelberger Damen waren sich sicher, dass sie vollste Konzentration und Stärke auf den Platz bringen müssen, um nach dem begehrten Sieg zu greifen. Im ersten Satz gelang das den Damen 2 noch nicht wie vorgenommen. Konzentrationsschwächen in der Annahme, Abstimmungsprobleme, eine hohe Eigenfehlerquote und zu wenige erfolgreiche Abschlüsse im Angriff führten zu einem Rückstand, der erst gegen Ende des Satzes durch den harten Biss und Siegeswillen aufgeholt und überholt werden konnte. So drehten die Heidelbergerinnen einen Rückstand von 21:24 durch eine konstante Aufschlagserie von Zuspielerin Lilja El-Berins, die später auch zum MVP ernannt wurde, in ein 26:24. Nun war das Momentum eindeutig auf der Seite des HTV. Im zweiten Satz ließen die Heidelbergerinnen keine Zweifel an ihrer Überlegenheit und hatten das Spiel zu jedem Zeitpunkt im Griff (19:25). Der dritte Satz wurde zwar mit einer kleinen Schwächephase gestartet, aber souverän zu Ende gespielt (19:25). 3:0 aus Sicht der Heidelbergerinnen und damit den dritten Tabellenplatz gesichert! 5 Siege aus 8 Spielen und insgesamt 15 Punkte – so ist die Endbilanz der Damen 2 HTV vor der Weihnachtspause.

Trainer Yannick Hess ist zufrieden mit der Leistung der Mannschaft in der ersten Saisonhälfte, sieht aber noch einige Schrauben, an denen in der zweiten Saisonhälfte gedreht wird „Wir haben ja glücklicherweise innerhalb der ersten Saisonhälfte ein paar Neuzugänge erhalten. Hier gilt es nun an der Annahme-/Abwehr-Abstimmung zu arbeiten. Außerdem haben wir insgesamt Potenzial im Blockverhalten und in der Abstimmung und Variation im Zuspiel-Angriff. Diese Themen werden wir nach der Weihnachtspause konsequent angehen, denn gleich mit dem ersten Gegner im neuen Jahr (VSG Kleinsteinbach am 15.01.2022) haben wir aus der Vorrunde noch eine Rechnung offen.“

Insgesamt noch 6 Spiele stehen für die Damen 2 des HTV in der zweiten Saisonhälfte an, davon zwei Heimspiele am 22.01.2022 und 26.03.2022.



Herren I - Erster Showdown in der Rückrunde der Regionalliga Süd

Am Samstag den 18.12 war es soweit, die SGH begrüßte die Gegner der SG MADS Ostalb zum erneuten Kräftemessen. Rückblick: Das erste Saisonspiel der SGH konnte, trotz stark dezimierter Mannschaft, für Heidelberg entscheiden.

Die SGH startete mit Tobias Habermaas im Zuspiel, Phillip Sandmann in der Diagonalen. Die beiden Flügel Benedict Morath und Max Urban bildeten zusammen mit Libero Moritz Hartmann die Annahme. Gewohnt in der Mitte Chris Karl und Armin Slivjo. Außerhalb des Feldes standen eine ungewohnt hohe Anzahl an Spielern zu Verfügung, auf die Spielertrainer Armin von Kracht zurückgreifen konnte.

Voller Euphorie starteten die Heidelberger ins Einschlagen, sowie in den ersten Satz. Allerdings verlief die Euphorie in Übermut und starke unkonzentrierte Phasen, die knallhart vom Team der SG MADS Ostalb ausgenutzt wurden. Der erste Satz ging folglich an die Gäste.

Die Ansage von Armin von Kracht zeigte Wirkung. Zuspiel übernahm in Satz zwei Yannick Hess. Die SGH konnte durch druckvolle Aufschläge und guten Aktionen den Satz deutlich mit 25:13 für sich entscheiden.

Der 3. Satz konnte die Früchte aus dem vorherigen Satz tragen und ebenfalls mit 25:17 für die SGH entschieden werden. Der entscheidende 4 Satz konnte mit druckvollem Gesamtkonzept klar mit 25:19 ebenfalls für die SGH entschieden werden.

Herausragende Leistung brachte im gesamten Spiel der MVP Phillip Sandmann, der mit starken Sprungaufschlägen und cleveren Angriffen das Spiel dominierte.

Alles in allem konnte der Saisonabschluss/ Saisonbeginn erfolgreich für uns entschieden werden. Die SGH verabschiedet sich in die Winterpause und wünscht allen ein erholsames Weihnachten, sowie einen guten Rutsch.

Stimmen zum Spiel und zur Saison:
Armin von Kracht: Wir konnten das Jahr mit einer guten und konzentrierten Leistung abschließen und sind mit dem aktuellen Tabellenplatz völlig zufrieden. Vor allem die letzten vier Siege in Folge zeigen, dass die SG Heidelberg in die Regionalliga gehört. Das Ziel den Klassenerhalt der neuformierten Mannschaft zu erreichen rückt in greifbare Nähe.

ERGEBNISSE VOM 11./12.12.21

1:3  Herren V vs SG Hohensachsen
3:0  Herren V vs AVC St. Leon-Rot
3:0  Herren VII vs Herren VI
0:3  Herren VII vs TV Eppelheim
3:1  SSC Karlsruhe III vs Herren III
2:3  Damen I vs Tübinger Modell
2:3  Ft Freiburg vs Damen II
1:3  SSV MA-Vogelstang vs Damen III
0:3  TSG Wiesloch IV vs Damen V
3:0  Herren VIII vs VC Walldorf III
3:0  Herren VIII vs VSGMADJKMVC V
0:3  Herren II vs TSV Mimmenhausen II
3:0  Herren I vs FT Freiburg II
3:1  TG Laudenbach vs Damen IV

Herren VII - Licht und Schatten bei den Old Vikings

Wieder einmal bewahrheitete sich am vergangenen Wochenende für die Alten Wikinger der H7 der SG Heidelberg bei ihrem Vorlauf zum Julfest – für weniger Kundige: altes Lichterfest der Wikinger, welches zwischen dem Tag der Wintersonnenwende und dem heutigen 6. Januar begangen wurde - die Weisheit, dass wo Licht ist, auch Schatten sein muss. Allerding hatten es die Götter der winterlichen Jahreszeit und den kürzer werdenden Tagen entsprechend so eingerichtet, dass nach ein wenig Licht eher viel Schatten aufkam.

So konnten die Old Vikings zunächst gegen die eigene Stammesjugend der H6 drei der begehrten Punktetrophäen ans eigene Lagerfeuer entführen. In drei Kampfdurchgängen setzte sich die über Jahrzehnte (oder doch eher Jahrhunderte???) gesammelte Erfahrung mit 25:20, 25:18 und nochmals 25:18 klar gegen jugendlichen Überschwang durch. Von den angereisten zehn Alten Wikingern kamen dabei nur sieben – in der Startaufstellung Norbert, Gerhard, Chris, Michael, Javier und Andi sowie Ende des letzten Satzes Egges für Javier – zum Einsatz. Geisterbeschwörer Uwe hatte in den Auszeiten jeweils nur Kleinigkeiten zu kritisieren. UN der Spaß in der Arena war klar auf Seiten der H7. Das Stundenglas entleerte sich für die drei Durchgänge insgesamt noch nicht einmal vollständig.

Für das zweite Pow Wow des Tages – wiederum für weniger Kundige: Treffen der Krieger amerikanischer Ureinwohner, um im friedlichen Wettkampf die Kräfte zu messen – standen die Vorzeichen also durchaus gut für die H7. Mit nur einer Veränderung – Egges für den verletzten Gerhard - zum Start wollte man auch den Kämpen aus Eppelheim zeigen, wessen Kriegsgesänge im heimischen Zelt des Helmholtzgymnasiums tonangebend sind. Das, allerdings, ging gründlich in die Hose. Auch eine Einwechslung unseres jüngsten Neuzuganges Collin für den wortspielgewandten (??) kubanischen Krieger, konnte die 14:25 Niederlage im ersten Durchgang nicht verhindern.

Und leider sollte es noch dicker kommen. Der zweite Durchgang ging mit 7:25, also quasi ohne erkennbare Gegenwehr, an den Gegner. Dass dabei Sven für den ermüdeten Michael als Diagonator zum Einsatz kam, sei am Rande erwähnt, hatte aber auf den Ausgang leider auch nicht den gewünschten positiven Einfluss. Mit 17:25 im dritten Satz sah das Ergebnis zwar etwas freundlicher, aber leider immer bei weitem noch nicht gut aus. Einzig tröstliches Ergebnis war, dass man am Ende trotz desaströsem Gesamtpunktestand von nur 38:75 den Eppelheimern immerhin zwei Minuten länger die Stirn hatte bieten können als man gebraucht hatte, um zuvor die jungen Wilden der H6 zu bezähmen.

Auf dem sechsten Platz überwintern die alten Wikinger zwar deutlich in der unteren Tabellenhälfte, haben dabei aber zu den Abstiegsplätzen noch komfortable 8 Punkte Abstand. Diese gilt es im neuen Jahr zu halten oder gar auszubauen.

Damen II - Furioser Sieg gegen den Tabellenführer

HTV Damen II schlägt FT Freiburg mit 3:2

An diesem Samstag ging es für die Damen II des Heidelberger TV nach Freiburg. Das Team musste einige Ausfälle verkraften und trat die Auswärtsreise mit nur 8 Spielerinnen an. Dennoch konnte eine sehr schlagkräftige Mannschaft aufgestellt werden. Der einzige Positionswechsel musste auf der Liberoposition durchgeführt werden. Hier wurde Linda Holzinger von der Außenangreiferin Vanessa Huth vertreten.

Die Heidelbergerinnen lagen vor diesem Spieltag auf Tabellenplatz 4. Favorit dieser Begegnung war eindeutig der bisher ungeschlagene Tabellenführer aus Freiburg. Trotz dieser Rollenverteilung erhoffte sich der HTV aus diesem Spiel Punkte mitzunehmen.

Die perfekten Bedingungen waren an diesem Spieltag gegeben – neue Trikots, eine hochprofessionelle Halle und ein extrem motivierter Coach an der Seitenlinie. Coach Martina Einsele heizte die Mannschaft vor dem Spiel mit den Worten „Es liegt großes in der Luft und ich habe die ´wir schlagen den Tabellenführer Schuhe´ an!“ – ein.

Zu Beginn der Partie zeigte die Mannschaft doch einigen Respekt vor dem Tabellenführer. Das Spiel war geprägt von langen Ballwechseln, die am Ende doch immer wieder der Gegner für sich entschied. So musste der HTV einem 10:22 Rückstand hinterherlaufen. Der FT Freiburg fiel vor allem durch seine starken Außenangreiferinnen auf. Die harten Schläge konnten die Heidelbergerinnen nicht unter Kontrolle bringen. Nach einigen Wechseln des Gegners fand die Mannschaft besser ins Spiel und konnte sich noch ein 17:25 erarbeiten.

Der 2. Satz startete ganz anders. Der FT Freiburg begann den Satz wieder in Bestbesetzung. Dennoch hatte sich der Respekt gelegt und der HTV spielte mutig auf. Die Mannschaft konnte sich Stück für Stück vom Tabellenführer absetzen. Vor allem im Block und in der Abwehr zeigte die Mannschaft eine starke Leistung, sodass die gegnerischen Angreifer es schwer hatten. Lange Ballwechsel und spektakuläre Abwehraktionen auf beiden Seiten machten die Begegnung zu einem echten Spitzenspiel. Am Ende konnte sich die Heidelberger Mannschaft mit 25:21 durchsetzen.

Voller Euphorie über den zuvor gewonnen Satz startete der nächste Satz. Variables Spiel und eine weiterhin hochkonzentrierte Leistung ließen die Mannschaft auf 12:6 davonziehen. Dieser Vorsprung wurde leider wieder durch eine Aufschlagserie der Freiburgerinnen zu Nichte gemacht. Der Satz ging knapp mit 22:25 verloren.

Jetzt hieß es: „Dann halt in 5 Sätzen!“ Erneut startete das Heidelberger Team gut in den Satz und entschied die ersten 4 Punkte für sich. Im Verlaufe des Satzes kam der FT Freiburg immer wieder nah an den HTV heran, konnte aber nie in Führung gehen. So gewannen die Heidelbergerinnen den dritten Satz mit 25:22 für sich. Spätestens jetzt war allen klar, dass an diesem Abend tatsächlich großes in der Luft lag.

Im letzten Satz zeigte das eingespielte Heidelberger Team den absoluten Willen dieses Spiel zu gewinnen. Es wurde um jeden Ball gekämpft und lautstark angefeuert. Zur Mitte des Satzes konnte sich die Mannschaft durch zwei Aufschlagserien mit 10:4 absetzen. Diesen Vorsprung ließen sie sich nicht mehr nehmen. Der Satz wurde mit 15:10 gewonnen. Jetzt gab es kein Halten mehr. Durch die Sporthalle tönte „Hier regiert der HTV“ und „Auswärtssieg“. Eine tolle Mannschaftsleistung rundet damit die Hinrunde der zweiten Damenmannschaft des HTV ab und bringt diese auf Platz 3 der Tabelle.

Es spielten: Friederike Ihssen (MVP), Annika Biber, Mandy Rettel, Tessina Hoeger, Pauline Steck, Lena Rollfing (C), Katharina Fischer, Vanessa Huth (L)
Coach: Martina Einsele



Damen III - Damen 3 weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze

Mit einem 3:1-Sieg gegen Mannheim-Vogelstang bauten die Damen 3 des Heidelberger TV am Samstag ihre Tabellenführung weiter aus.

Die Enttäuschung über den abgesagten Heimspieltag am letzten Wochenende war groß, doch die Zeit wurde mit einer spontanen Trainingseinheit gut genutzt. Trotz einiger Ausfälle durch Verletzung und Krankheit, starteten die Damen 3 also motiviert in das Spiel gegen Vogelstang und gewannen glanzvoll den ersten Satz 25:18 durch eine solide Teamleistung.

Im zweiten Satz drehte sich das Bild. Ungenaue Absprachen im Block, schnelle Angriffe und ein gutes Aufschlagspiel der Gegnerinnen verunsicherten das Team und die Stimmung verebbte. Trotz einer sehr guten Aufschlagserie von Zuspielerin Lilja El Berins, die sogar zu einem kurzzeitigen Zwei-Punkte-Vorsprung führte, ging der Satz mit 25:23 knapp an die Mannheimerinnen.

Das Team um Trainerin Julia Jungmann wollte jedoch auf keinen Fall einen Punkt abgeben und besann sich auf seine Stärken, um an der Tabellenspitze zu bleiben. Herausragende Angriffe über Außen und Diagonal und zwei Aufschlagserien von Anastasia Tarasova und Johanna Wolf sicherten dem Team schnell einen deutlichen Vorsprung. Auch Block und Abwehr stellten sich auf die Angriffe von Vogelstang ein und sicherten schließlich den eindeutigen Satzgewinn mit 25:15.

Im vierten Satz begannen auch die Gegnerinnen sich besser auf die Angriffe der Damen 3 einzuspielen. Kurze Ableger hinter den Block erzielten einige Punkte und erforderten eine Umstellung der Abwehr. Bis zum Stand von 17:14 blieb Vogelstang den Heidelbergerinnen dicht auf den Fersen, doch dann konnten diese sich absetzen und mit 25:22 Satz- und Spielgewinn besiegeln.

Es spielten: Paula Schuchard, Amira Trautmann, Anastasia Tarasova, Johanna Wolf (AA), Jula Hoffmann, Zara Bozbayir (D), Katrin Müllner, Nadège Paxion (MB), Michela Pozzi, Alessandra Lo Giudice (L), Lilja El Berins, Lisa-Marie Dahms (Z)



Damen I - Abhaken, Flügel richten und über einen Punkt freuen

Das Spitzenspiel an dem der Tabellenerste gegen den Tabellenzweiten spielte, hat das gebracht was versprochen wurde – das Spiel war ausgeglichen, umkämpft und erst im fünften Satz wurden die Punkte für die Tabelle verteilt. Aber schön der Reihe nach:

Der erste Satz war nicht unbedingt schön anzuschauen. Er lässt sich am besten mit den Worten einer klugen Person beschreiben: „Ohne Pass kein Spaß“. Denn genau so war es leider - die Annahme hat auf beiden Seiten gar nicht funktioniert und die Bälle flogen direkt unspielbar durch die Halle. So wurde Punkt für Punkt auf beiden Seiten erspielt, ohne dass wirklich ein Spiel zu Stande gekommen ist. Schlussendlich ging der erste Satz knapp 23:25 an die Gäste. Ansage für die weiteren Sätze war klar, Annahme stabilisieren, denn wenn es zum Ballwechsel kam haben die Heidelbergrinnen meistens auch den Punkt gemacht.

Gesagt getan. Die Annahme auf der Seite der Hummeln stand schon besser, somit mussten die Gäste aus Tübingen den Druck beim Aufschlag erhöhen und verschenken einige leichte Punkte auf das Konto der Heimmannschaft. Die Heidelbergerinnen machten es genau umgekehrt und mit einer sehr starken Aufschlagserie von 4 Punkten zur Crunchtime entschied Eva Holtkamp diesen bis dato ausgeglichenen Satz für HTV mit 25:20.

Das beflügelte die Hummeln, die genau so weiter gemacht haben wo Eva aufgehört hat. Mit einer Aufschlagserie von 10 Punkten hat Vera Dölger die Tübinger Annahme zur Verzweiflung gebracht und einen guten Vorsprung für die Heimmannschaft vorbereitet. Dieser konnte mit einer soliden Leistung in allen Bereichen noch bisschen ausgebaut werden und so ging der dritte Satz 25:13 an HTV.

Der Wunsch den Sack jetzt zuzumachen und drei Punkte nach Hause zu bringen war groß, nur die Leistung leider am Anfang des Satzes nicht dem entsprechend. Die Mädels aus Tübingen haben sich vom verlorenen Satz schnell erholt und gingen direkt am Anfang des Satzes in eine vielversprechende Führung. Diese konnte zwar nach und nach abgebaut werden trotzdem ging der Satz mit 21:25 wieder an die Gäste.

Im fünften entscheidenden Satz stieg die Spannung, die Ballwechsel wurden länger und mal war das Glück mehr auf der einen, mal auf der anderen Seite. Keine Mannschaft konnte sich wirklich absetzen und so ging dieser Satz in die Verlängerung. Hier flatterten wohl den Hummeln noch bisschen mehr die Nerven und die von denen sonst bekannten starken Aufschläge wurden leider durch einige Fehlaufschläge ersetzt. Die Gäste aus Tübingen haben immer wieder dagegengehalten und sich weitere Spielbälle erkämpft. Und das wurde leider belohnt, denn mit dem Punktestand 16:18 ging dieser Satz schlussendlich an sie.

Die Topposition in der Tabelle wurde somit verloren. Aber mit dem Wissen, dass man (Frau ??) in diesem Spiel nicht alles gezeigt hat, was man kann, bleibt noch abzuwarten, wo der Weg diese Saison hinführt. Schon nächstes Wochenende können sich die Hummeln vorm heimischen Publikum beweisen und sich den Gästen aus Mannheim für die Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren.

Herren II

Die SG Heidelberg 2 verliert 0:3 (21:25, 20:25, 22:25) gegen den Tabellennachbarn aus Mimmenhausen.

Am Samstag empfing die zweite Herrenmannschaft der SG Heidelberg den Tabellenzweiten aus Mimmenhausen. Leider wurden die Mannschaft den Erwartungen nicht gerecht und konnte kein spannendes und umkämpftes Spiel liefern.

Die Mannschaft aus Heidelberg spielte von Beginn an zögerlich und es fehlte am nötigen Willen, das Spiel zu gewinnen. Verkrampft und verkopft waren viele Aktionen in Block, Annahme und Aufschlag. Trotzdem konnte die Mannschaft bis zum Stand von 17:18 mithalten und ließ den Gegner erst danach ziehen. Trainer Bertram Beierlein sprach in der Satzpause zu Recht viele kleine Unachtsamkeiten an, die jedoch im zweiten Satz leider nicht ausgemerzt werden konnten.

Zwar gab es im Spiel der Heidelberger immer wieder Lichtblicke, jedoch war das Team insgesamt zu lethargisch. Mittelblocker Christian Lohne kam immer mehr ins Spiel und konnte einige Angriffe der Mimmenhausener zu direkten Heidelberger Punkten verwandeln, doch reichte über weite Teile des Satzes die Leistung der Annahme nicht aus, um die Mittelblocker entscheidend in die Angriffe einzubinden. So konnte der Gegner beim Stand von 14:12 aus Heidelberger Sicht fünf Punkte am Stück erzielen und so die Entscheidenden Meter für den Satzgewinn machen.

Im Drittensatz besserte sich die Stimmung auf dem Feld und vor allem Zuspieler Fabian Thome stemmte sich gegen die drohende Niederlage. Zwar konnte die SG in diesem Satz besser mithalten und die Stimmung auf und neben dem Feld wurde besser – die Mannschaft bedankt sich bei der Damen 2, die zu Beginn des Satzes die Halle betraten. Leider musste beim Stand von 15:16 Mittelblocker Christian Lohse verletzungsbedingt durch Filip Krumpe ersetzt werden, der dankenswerter Weise aushalf. Trotzdem ging der SG zum Satzende die Puste aus und so wurde auch dieser Satz verloren.

Es bleibt zu hoffen, dass in der kommenden Woche die Trainingsrückstände durch Krankheit aufgeholt werden können und so die Mannschaft beim Heimspiel am kommenden Wochenende den Sieg aus dem Hinspiel gegen die VSG Kleinsteinbach vor heimisches Publikum wiederholen kann.

Es spielten: Fabian (Z), Javier (D), Raphael (D), Pit (AA), Martin (AA), Philipp (AA), Bastian (L), Christian (MB), Filip (MB)

Herren I

Passend zum Internationalen Tag der Berge geht es bergauf in der Tabelle für die SG Heidelberg

Nach der Talfahrt am Anfang der Saison kann sich die SGH weitere wichtige drei Punkte mit dem dritten Sieg in Folge sichern und somit den Abstand zu den Abstiegsplätzen auf acht Punkte erhöhen. Zu Gast in Heidelberg war FT 1844 Freiburg 2, welche mit einem Sieg bis auf zwei Punkte an Heidelberg heranrücken hätte können.

Die Aufstellung der SGH beinhaltete, unverändert das Spiel über, die Mittelblocker Armin Sljivo und Christian Karl, Außenangreifer Benedict Morath und Jascha Fell, Zuspieler Tobias Habermaas, Diagonal Philipp Sandmann und Libero Moritz Hartmann. Geleitet wurde die Mannschaft von Trainer Armin von Kracht. Unterstützung von der Bank gaben Yannick Hess, Patrick Lipowczan und Maximilian Urban.

Im ersten Satz konnte sich die Heimmannschaft mit mehreren kleine Punkteserien schnell absetzen und auch die Auszeiten der Gäste bei 13:8 und 18:10 konnten den Spielrhythmus der SGH nicht brechen. Trotz starker Aufschläge der Freiburger konnte Heidelberg ihre anfangs schwächelnde Annahme an starken Angriffs, Abwehr und Blockaktionen hochziehen. Der zweite Satz verlief ähnlich deutlich, Heidelberg konnte sich früh absetzen und in Führung bleiben. Trotz einer drei Punkte Serie gegen Ende waren die herausgespielten 10 Satzbälle jedoch ein unbesteigbarer Gipfel für Freiburg. Im dritten Satz konnten die Gäste mit drei Punkten in Folge stark starten, jedoch wurde der Vorsprung schnell aufgeholt und umgekehrt. Doch dank nach wie vor hohem Aufschlagdrucks und einigen Aufschlagsfehlern bei Heidelberg gelang es Freiburg den Satz bis hin zum 15:15 knapp zu halten. Heidelberg konnte jedoch nach einer guten Auszeit einen Vorsprung von vier Punkten zum 20:16 herausspielen, welcher bis zum Ende des Spiels gehalten werden konnte. Herausragen konnte am Samstag der MVP der Heimmannschaft Philipp Sandmann, welcher sich das Spiel über stark gegen die Freiburger durchsetzen konnte.

Ob SG Heidelberg die Wanderung nach oben fortsetzen kann, wird sich beim nächsten Heimspiel gegen SG MADS Ostalb am Samstag den 18.12.21 zeigen.

Damen V - ENDLICH wieder Spieltag und gleich ein Sieg für die D5!

Nachdem unsere 3 letzten Spiele entweder abgesagt oder verlegt wurden, hatten wir am 11.12.2021 endlich unseren 2. Spieltag bei der TSG Wiesloch. Nach der langen Pause waren wir sehr unsicher mit den Positionen. Am Anfang lief es noch nicht so gut. Dazu kam, dass wir zum ersten Mal mit Libera gespielt haben. Als wir zunehmend in Rückstand gerieten, haben wir es auch mal mit dem aus dem Handball bekannten Überzahlspiel versucht. Leider ist dem Schiedsrichter aufgefallen, dass wir 7 Spielerinnen auf dem Feld hatten.

Bei 10:17 fand unser Trainer in der Auszeit die richtigen Worte. Wir verkürzten auf 14:17 und 16:18. Dann eine weitere Delle. Bei 16:20 kam Kiana – eigentlich Zuspielerin – als Annahme-Außen ins Spiel. Wir holten wieder auf. Nachdem wir bei 22:24 den ersten Satzball von Wiesloch abgewehrt hatten, bewies Wiebke beim Aufschlag Nervenstärke. Wir haben den Satz noch mit 26:24 gewonnen.

Diesen Schwung wollten wir in den 2. Satz mitnehmen. Was uns aber nicht so richtig gelang. Wir waren zwar immer vorne, konnten uns aber nicht richtig absetzen, bis Lotte eine Aufschlagserie zum 17:11 hinlegte. Das war die Vorentscheidung in diesem Satz. Den Rest besorgte dann Leo: 25:13

Im 3. Satz versuchte Wiesloch noch mal alles. Von ständig wechselnden Führungen ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen. Mit starken Angriffen von Rosalie, die von den Zuspielerinnen Naia und Lotte gut in Szene gesetzt wurde, legten wir einen Zwischenspurt zum 17:14 hin. Mit Aufschlagserien von Lotte und Rosalie haben wir auch diesen Satz mit 25:19 und damit das Spiel mit 3:0 gewonnen.

Der Jubel war riesengroß! Wir wissen aber auch, dass noch viel Arbeit vor uns liegt. Wir müssen die Abläufe im Spiel weiter verbessern und im Aufschlag stärker werden. Das wollen wir schon am nächsten Spieltag besser machen!

Es spielten: Lotte, Naia (Z) / Francesca (L) / Kiana, Maya, Rosalie (AA) / Leo, Nike, Wiebke (MB)



HEIMSIEG FÜR HERREN I - 4.12.21

SG Heidelberg vs. TG Bad Waldsee  3:0
Satzergebnisse (25:19, 25:16, 25:12)

Endlich der erste Heimsieg!

Am Samstag den 04.12.21 kam es zu einem brisanten Spiel in der Volleyball Regionalliga zwischen der SG Heidelberg und der TG Bad Waldsee.

Zur Erinnerung: Das Spiel hatte eigentlich bereits am 23.10.21 stattgefunden. Damals hatte die TG Bad Waldsee in einem umkämpften Spiel mit 3:2 die Oberhand gewonnen, da allerdings eine spielentscheidende Fehlentscheidung stattfand, legte die SG Heidelberg Protest ein. Da diesem stattgegeben wurde, kam es zu einem Wiederholungsspiel am 04.12.2021.

Man merkte beide Mannschaften schon vor Beginn an, dass sie sich einiges vorgenommen hatten, das Aufwärmprogamm wurde konzentriert und mit viel Engagement durchgeführt. Und endlich konnte der Heidelberger Trainer Armin van Kracht auch auf eine fast komplette Mannschaft zurückgreifen. Bis auf Diagonalangreifen Patrick Lipowczan waren alle Heidelberger Spieler anwesend und fit. Zusätzlich waren Willi Wolfarth und Bastian Ditschmann von der zweiten Herrenmannschaft als Verstärkung anwesend.

In der ungewohnten Halle begannen die SGHler fast schon traditionell mit einem schwachen Beginn und einem 0:3. Anfänglichen Rückstand aus den vorherigen Partien schon gewohnt, steigerten sich die Kurpfälzer aber von Ball zu Ball. Vor allem die sehr stabile Annahme von Moritz Hartmann, Max Urban und Benedict Morath gaben Zuspieler Yannick Hess alle Optionen. Gewohnt variabel setzte dieser seine Außenangreifer und den Diagonalangreifer Philipp Sandmann ein, die sich mit intelligenten Lösungen auszeichnen konnten. Da noch druckvolle Aufschläge der Heimmannschaft dazu kamen, konnte man sich zusehends von den Gästen absetzen und gewann den Satz schließlich sicher und deutlich mit 25:19.

In Satz 2 begannen beide Mannschaften unverändert und auch das Spielgeschehen veränderte sich wenig. Zu diesem Zeitpunkt begann auch der Heidelberger Block immer besser zuzupacken. Vor allem der spätere MVP Armin Sljivo und Christian Karl konnten sich hier auszeichnen. Auch ein Doppelwechsel auf Seiten der Bad Waldseer brachte letztlich keine Änderung und der Satz wurde von den Hausherren konzentriert mit 25:16 beendet.

Für Satz 3 hatte Trainer van Kracht noch ein besonderes As im Ärmel. Zuspieler Tobias Habermaas kam neu ins Spiel und servierte mit sehr druckvollen und gezielten Sprungaufschlägen sieben (!) Punkte zum Satzbeginn. Damit nicht genug zeigte sich, dass der Block der Gäste mit der neuen Spielgestaltung auch nicht zu Recht kam und wurde exzellent auseinandergenommen. Sämtliche Angreifer der SGH hatten regelmäßig „Einerblocks“ gegen sich und punkteten nach Belieben. Beim Stand von 10:1 war der Widerstand der Bad Waldseer endgültig gebrochen und der Satz konnte mehr als deutlich mit 25:12 gewonnen werden.

AUSGEFALLENE SPIELE VOM 4./5.12.21

Herren IV vs VSG Kleinsteinbach II
Herren IV vs SSC Karlsruhe III
Damen IV vs SSV MA-Vogelstang III
Damen IV vs VSGMADJKMVC III
Damen III vs SG Ketsch/Brühl
Damen III vs SV Sinsheim III
TSG Wiesloch vs Herren V
VSGMADJKMVC IV Damen V
VSGMADJKMVC vs Herren VI
TG Sandhausen vs Herren VII
TV Mosbach vs Herren VIII
VSGMADJKMVC II vs Herren III

ERGEBNISSE VOM 27.11.21

1:3  Damen II vs VSG Ettlingen/Rüppurr
0:3  SV KA-Beiertheim II vs Damen I
1:3  KIT SC 2010 vs Herren II
2:3  TSV 1846 Ellwangen vs Herren I

Damen I - Starke Team-Leistung führt zum klaren Auswärtssieg

Ab dem ersten Punkt spielten die Damen 1 im Spiel gegen Karlsruhe konzentriert in allen Bereichen. Kaum ein Ball schlug auf den Boden. Aufschlagsserien von Diagonalangreiferin Maribell Dorner (6 Aufschläge zum 10:3) und Außenangreiferin Antonia Steinbach (5 Aufschläge zum 22:10) halfen dabei, sich punktetechnisch schnell vom Gegner zu entfernen und den Satz sehr deutlich mit 25:12 zu beenden.

Im zweiten Satz gelang es den Hummeln nicht sofort, sich abzusetzen. Bis zum Punktestand von 15:14 lieferten sich beide Mannschaften einen gleichwertigen Schlagabtausch, bei welchem der Gegner durch starke Angriffe und eine kurze Schwächephase im Annahmespiel der Heidelbergerinnen immer leicht die Nase vorne hatte. Doch die Karlsruherinnen machten ihre Rechnung ohne Außenangreiferin Dana Durzova und Mittelblockerin Eva Holtkamp. Starke Aufschlagserien von Dana (5 Aufschläge zum 19:15) und Eva (6 Aufschläge zum Satzende) besiegelten das Karlsruher Schicksal und somit mussten diese auch den zweiten Satz mit nur 16 Punkten abgeben.

Auch im dritten Satz behielt die Mannschaft um Trainer Bertram Baierlein die Nerven und spielte konsequent gut in Annahme, Angriff, Block und Abwehr. Der Gegner hingegen wusste keine Antwort darauf, schlug gegen Ende des Satzes konsequent in den Heidelberger Block und verlor auch diesen sehr deutlich mit 15 Punkten.

Wohlverdient konnten die Hummeln mit 3 Punkten im Gepäck die Heimreise antreten und den ersten Tabellenplatz verteidigen. Tübingen positioniert sich derzeit aufgrund der geringeren Anzahl an gewonnenen Spielen punktegleich (17) auf dem zweiten Tabellenplatz, dicht gefolgt von Villingen, welche mit einem Punkt (16), jedoch auch einem Spiel weniger, den dritten Tabellenplatz belegen.

Es spielten: Mira Burtscher, Vera Dölger, Maribell Dorner, Dana Durzova, Eva Holtkamp, Bianca Klein, Julia Maslanka, Antonia Steinbach

Herren II - Knappes 3:1 gegen KIT Sport-Club

Nach coronabedingter Spielpause ging es vergangenen Samstag für die Herren II nach Karlsruhe. Der Sport-Club hatte im vorherigen Spiel den Tabellenführer Kappelrodeck geschlagen. Die SG Heidelberg II ist mit nur einer Niederlage aus fünf Spielen derzeit auf dem dritten Tabellenrang angesiedelt. Wie erwartet, musste man also alle Register ziehen, um drei Punkte zu erkämpfen. Am Ende jedoch gewann man verdient mit 3:1 in Sätzen.

Das Spiel startete mit einem zärtlichen Abtasten mit dem Fokus, die Eigenfehlerquote gering zu halten. Beide Mannschaften glänzten in der Annahme und konnten so Volleyball vom Feinsten präsentieren. Lässig sorgte Lohse zu Beginn mit zwei Hämmern für gehörigen Respekt auf der anderen Netzseite. In der Folge konnten die sicheren und routinierten Außen Schulz und Rohr gegen einen oftmals unterlegenen Block ihre Qualität ausspielen. So verschaffte man sich zwischenzeitlich mit 18:11 einen komfortablen Vorsprung. Trotzdem wackelten die Heidelberger Herren gegen Ende und gaben den kämpfenden Karlsruhern die Chance, bei 23:21 auf zwei Zähler heranzukommen. Man ging mit dem Gefühl, den Satz geradeso gerettet zu haben, in die Satzpause.

Den Schwung aus Satz eins konnten die Karlsruher in Durchgang zwei direkt zu Zählern verwerten. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Der mitgereiste Fanclub der ließ die heimischen Fans alt aussehen und gab den Spielern den nötigen Rückenwind, im dramatischen Satzende die Nase vorn zu behalten. Mit 28:26 konnte man am Ende auch Satz zwei für sich entscheiden. Karlsruhe hatte jedoch erneut Blut geleckt.

Im dritten Durchgang begann Karlsruhe seine Qualitäten ganz auszuschöpfen. Viele Bälle wurden von konsequenter Blockarbeit entschärft, die Abwehr erledigte den Rest. So wurde die sonst dominante Durchschlagskraft der Heidelberger gebremst. Mit 24:26 musste man sich am Ende vom erhofften 3:0 verabschieden.

In Satz vier kam die analytische Ansage von Coach Urbanek, die wuchtigen und leistungsstarken Mitten Wolfarth und Lohse mehr einzusetzen. Aus abgeklärter Annahme um den Abwehrchef, Libero und MVP-Abonnenten Ditschmann konnte man so permanent punkten. Zuletzt zeigte der mehrmals eingewechselte Moran aus der SG Heidelberg IV den Karlsruher Außenangreifern mit bärenstarker Blockarbeit ihre Grenzen auf. Währenddessen punktete Rohr risikoreich auch aus den aussichtslosesten Bällen. Somit war der konsistente Karlsruher Kampfgeist gebrochen und Heidelberg gewann verdient mit 25:20.

Nach dem Spiel wurde neben dem Sieg auch noch Trainer Beierleins Geburtstag gefeiert.

Es spielten: Ditschmann, Moran Fraile, Lohse, Rohr, Schulz, Stiehl, Stock, Thome, Wolfarth. Coach: Urbanek.

Herren I - Wichtiger Sieg auf der schwäbischen Alb

Die 1. Mannschaft der SGH reiste am Samstag, 27.11.21 abermals ohne gesamte Personalstärke zum Spiel nach Ellwangen an, um wichtige Punkte zu erkämpfen. Neben Diagonalangreifer Patrick Lipowczan musste die Mannschaft auch auf Trainer Armin von Kracht verzichten. So übernahm Yannik Hess das Kommando und führte die Mannschaft zum umkämpften Sieg.

Den ersten Satz begannen Yannik Hess auf der Zuspielposition, Philipp Sandmann auf der Diagonalposition, Christian Karl und Armin Sljivo auf der Mitte und Max Urban und Benedict Morath auf den Außenpositionen. Moritz Hartmann besetzte gewohnt die Position des Liberos.

Trotz stabiler Annahme und Aufbau reichte die erbrachte Leistung nicht an die Stärke des Gegners heran, was sich in einem nicht allzu großen, dennoch ausreichenden Rückstand, erkennbar zeigte. Auch der bei einem Spielstand von 16:20 durchgeführte Doppelwechsel von Tobi Habermaas und Jascha Fell für Philipp Sandmann und Yannik Hess änderte nichts am Ausgang des ersten Satzes. Block-Abwehr-Verhalten, erfolgreicher Abschluss und Nutzung von Chancen ließen noch zu wünschen übrig. Somit endete der 1. Satz mit 21:25.

Einigermaßen an die äußeren Einwirkungen, wie z.B. eine relativ geringe Hallenhöhe, gewöhnt, startete die Mannschaft mit ähnlicher Aufstellung, nur unter Einsatz von Tobi Habermaas an Stelle von Yannik Hess, in den 2. Satz.

Zuvor genannte Problemstellen wurden in der Satzpause angesprochen und nun auch besser umgesetzt, sodass sich vorerst die Führung erspielt werden konnte. Die eigene Spielweise wurde auf den Gegner angepasst und schien Früchte zu tragen. Doch Mitte des Satzes kam es bei einem Spielstand von 14:8 (Sicht SGH) nach einem verpatzten Dankeball zur Wendung. Ellwangen nutzte die mangelhafte Konzentration der SGH aus, um sich in einem Zug auf 13:14 (Sicht TSV) heranzuarbeiten. Der Angriff schaffte es nicht mehr gegen den starken Block der Gegner einfache Punkte zu erzielen und andererseits schaffte dieser es mehrfach, sich einen Weg durch den eigenen Block zu bahnen. Der kleine Impuls erweckte den Kampfgeist der Ellwanger erneut und sie schafften es, den 2. Satz ebenfalls mit 25:21 zu gewinnen.

In Satz 3 gelang es der Mannschaft die Schwächen des Gegners besser zu nutzen und sich einen Vorteil zu verschaffen. Mit ordentlichem Aufschlagdruck der Sprungaufschläger Yannik Hess und Max Urban konnten mehrfach direkte Punkte eingefahren werden. Auch der Rest der Mannschaft löste mit ihren Aufschlägen Probleme bei der gegnerischen Annahme aus. In Kombination mit dem angepassten Blockverhalten erschwerte sich die Situation der Ellwanger Männer drastisch. Der SGH war es möglich, den erarbeiteten Vorteil bis zum Schluss weiter auszuspielen und selber im Angriff durch schlaue, effektive Abschlüsse den 3. Satz mit 25:17 zu gewinnen und die Wendung des Spiels zu besiegeln.

Die Spieler nahmen nun, vom vorherigen Satz neu motiviert weiter an Fahrt auf und starteten sehr gut in den 4. Satz. Die Spielweise des 3. Satzes blieb erhalten und Absprache als auch Chancenverwertung steigerten sich nochmals, sodass dem TSG die Möglichkeit verwehrt blieb, Anschluss zu finden. Bei den Gastgebern vermehrten sich die Eigenfehler und durch eine Aufschlagserie von Mittelblocker Armin Sljivo erhöhte sich der Abstand von 11:9 weiter auf 16:10. Ohne Spielerwechsel beendete unsere Mannschaft auch diesen Satz erfolgreich mit 25:15, einem nochmal größeren Abstand als zuvor.

Ohne Veränderung ging es in den Tie-Break und das erhaltene Niveau an Konzentration und Spielstärke schickten wir den TSV gleich am Anfang zurück auf ihre Mannschaftsbank in eine Auszeit (6:3) (Sicht SGH). Max Urban machte seinem später verliehenen MVP-Status alle Ehre und sorgte mit Benedict Morath, Christian Karl, Armin Sljivo und Philipp Sandmann für ausreichend Punkte. Yannik Hess ermöglichte dies durch geschickte Passverteilung und half mit einem direkten Punkt durch einen Ableger. Die SGH beendete den Tie-Break mit 15:8 und sicherte sich somit wichtige 2 Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Damen II - Verloren trotz verbesserter Leistung

Vergangenen Samstag gab es für die Damen II abermals ein Heimspiel, diese mal gegen den Tabellen 2 den VSG Ettlingen/Rüppurr.

Nach dem letzten Heimsieg war das Team hochmotiviert einen weiteren Sieg zuhause zu erspielen und den Platz in der Vorderen Tabellenhälfte zu etablieren. Leider schaffte es das Team trotz einer verbesserten Spielleistung nicht weitere Punkte zuhause zu holen. Dabei sah der erste Satz sehr vielversprechend aus… Das Team startete sicher ins Spiel und überließen es dem Gegner einige Eigenfehler zu machen. Dabei hatten sie die starke Außenangreiferin Sandra Szychowska voll im Griff und machten es ihr schwer ins Spiel zu finden. So gewann das Team des Heidelberger TV den ersten Satz mit 25:18.

Im zweiten Satz fing sich die Mannschaft des VSG Ettlingen/Rüppurr allerdings und kam stark ins Spiel zurück. Vor allem die Spielerin Sandra Szychowska schaffte es nun vermehrt am Heidelberger Block vorbeizukommen. So verlor das Team mit einem deutlichen 10:25. Davon ließen sich die Heidelberger Damen nicht entmutigen und starteten mit neuer Kraft in den 3 Satz. Gegen ende sah es auch so aus, als ob sich das Heidelberger Team einen weiteren gewonnenen Satz verbuchen kann, allerdings reichte die Konzentration doch nicht bis zum ende und sie gaben den Satz mit einem unglücklichen 21:25 an den Gegner ab.

Damit stand es 2:1 für das Team aus Ettlingen/Rüppurr und das Spiel ging in einen 4 Satz. In diesem konnten die Heidelberger ihre Leistung leider nicht ganz halten und produzierten vermehrt Eigenfehler. So endete das Spiel mit einem 3:1 für den VSG Ettlingen/Rüppurr und trotz besserer Spielleistung mit einem Verlust für die Damen II des Heidelberger TV.

Damit steht die Damen II nun auf Tabellen Platz 4, allerdings Punktemäßig gleichauf mit dem Tabellen dritten.

MVP wurde in diesem Spiel unsere Außenangreiferin Friederike Ihssen.

Es spielten: Friederike Ihssen, Annika Biber, Nadège Paxion, Mandy Rettel, Tessina Hoeger, Lilja El Berins, Pauline Steck, Lena Rollfing, Katharina Fischer, Vanessa Huth und Linda Holzinger

ERGEBNISSE 20./21.11.21

0:3  Herren VI vs SG Ketsch/Brühl - Pesta - 13 Uhr
1:3  Herren VI - TG Sandhausen - danach
1:3  SV Fellbach vs Damen I - Gauäckerhalle - 13:30 Uhr
1:3  TSG Blankenloch vs Damen III - Bildungszentrum - 14 Uhr
0:3  Herren III vs TV Bühl - IGH - 15 Uhr
0:3  Herren III vs Herren IV - danach
3:2  VSGMADJKMVC vs Herren V - Bertha-Benz-Halle - 15 Uhr
3:1  VC Walldorf II vs Herren VII - Sporthalle Soziale Mitte - 15 Uhr
3:0  SV Fellbach II vs Herren I - Gauäckerhalle - 16:30 Uhr
3:1  Damen II vs VSG Mosbach/Waldstadt - Pesta - 19 Uhr
abgesagt  TV Kappelrodeck vs Herren II - Achertalhalle - 20 Uhr
2:3  SG Lützelsachsen-Weinheim vs Damen IV - Grundschule LÜ - 11 Uhr
abgesagt  Herren VIII vs SV Großeichholzheim - IGH - 11 Uhr
abgesagt  Herren VIII vs TV Mosbach - danach

Die RNZ vom 24.11.2021


Damen I - Satz - Spiel - Sieg - Tabellenführung

Mit einem aufgrund von Verletzungen und Krankheit dezimierten Kader ging es für die Heidelbergerinnen am Samstag nach Fellbach.

Die Hummeln fanden im ersten Satz nicht besonders gut ins Spiel. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die sich Damen von Fellbach zweimal einen Vorsprung von einigen Punkten herausspielen konnten. Doch so schnell gaben sich die Hummeln nicht geschlagen. Beim Spielstand von 20:16 für Fellbach packte Isabel Lehenmeier eine Aufschlagserie aus und sorgte so dafür, dass sich das Team von Trainer Bertram Beierlein Punkt für Punkt herankämpfte und schließlich den Satz drehen konnte. 1:0 für die Hummeln.

In Satz 2 zeigten die Damen vom HTV eine deutliche Steigerung in allen Spielelementen. Eine größtenteils stabile Annahme um Libera Bianca Klein schaffte die Basis dafür, dass Zuspielhummel Vera Dölger ihre Pässe gut verteilen und die Angriffshummeln immer wieder punkten konnten. Dana Durzova brachte mit ihren Lobs die gegnerische Abwehr in Schwitzen, während die spätere MVP Antonia Steinbach ein ums andere Mal den Ball aus dem Hinterfeld mit Karacho im Feld der Fellbacherinnen versenkte. Mit 25:13 ging der Satz deutlich an das Team aus Heidelberg.

Im dritten Satz wollten es die Hummeln genauso machen, doch es kam ganz anders als gewünscht. Druckvolle, variable Aufschläge der Fellbacher Damen brachten die Heidelberger Annahme ins Wackeln. Der Satz war geprägt von vielen Eigenfehlern, die dazu führten, dass die Hummeln von Beginn an einem Rückstand hinterherliefen, den sie bis zum Satzende nicht mehr aufholen konnten. Nur noch 2:1.

„Es ist nichts passiert. Dann halt in vier Sätzen!“ Mit diesem Motto starteten die Damen vom HTV in Satz 4, erwischten aber einen rabenschwarzen Start. 0:6 stand es anfangs aus Sicht der Hummeln. Doch davon ließen sie sich nicht aus der Ruhe bringen und kämpften sich Punkt für Punkt wieder heran. Auch die Blockhummeln Eva Holtkamp und Mira Burtscher packten immer wieder zu und setzten so die gegnerischen Angreiferinnen unter Druck. Mit der lautstarken Unterstützung der invaliden Hummeln Franziska und Maribel von der Bank aus und Junghummel Tessina Hoeger erkämpften sich die Heidelbergerinnen mit 25:19 den 4. Satz und somit das 3:1.

Mit 14 Punkten aus 7 Spielen stehen sie nun an der Spitze der Regionalliga Süd. Streitig machen können ihnen diese Position nur noch die Damen vom TV Villingen, die derzeit mit 13 Punkten aus 6 Spielen auf Platz 3 in der Tabelle stehen.

Herren I - Ohne Chance in Fellbach

Am Samstag den 20.11.2021 stand ein, für den Klassenerhalt wichtiges Spiel, gegen die SV Fellbach 2 an. Das Tabellenschlusslicht Fellbach hatte bis dahin noch keinen Punkt auf dem Konto, weshalb das Spiel für beide Mannschaften ausschlaggebend war. Leider mussten die Heidelberger wieder ersatzgeschwächt anreisen, da Benedict Morath und Armin Sljivo beide privat verhindert waren.

Den ersten Satz begannen Tobias Habermaas auf der Zuspielposition, Philipp Sandmann auf der Diagonalposition, Christian Karl und Patrick Lipowczan auf der Mitte und Max Urban und Jascha Fell auf den Außenpositionen. Moritz Hartmann startete als Libero. Der erste Satz zeigte gleich, dass die Heidelberger viel zu nervös agierten. Mit 5 direkten Eigenfehlern in den Satz zu starten und dem Gegner einen passablen Vorsprung zu gewähren ließ die Köpfe der Heidelberger hängen. In allen Elementen spielte man zu unsicher und falls es doch mal zu einem Angriff kam, wurde dieser von einer guten Block-Feldabwehr der Fellbacher entwertet und zu einem Punkt für die Gastgeber umgewandelt. Auch ein Wechsel von Yannick Hess mit Philipp Sandmann konnte nicht den nötigen Impuls bringen, eine Wende einzuleiten und Heidelberg verlor den Satz mit 25:13.

Spielertrainer Armin von Kracht startete im zweiten Satz mit Yannick Hess auf der Zuspielposition. Leider spielten die Heidelberger immer noch fehlerhafter als die Heimmannschaft und so war man früh einem Rückstand konfrontiert. Um die Annahme zu stabilisieren wechselte Armin von Kracht sich selbst ein. Leider fehlte es an der Durchschlagskraft und Fellbach wehrte wieder sehr gut ab und konnte einen um den anderen Punkt sichern. Der zweite Satz ging mit 25:19 an Fellbach.

Lediglich im dritten Satz konnten die Heidelberger zeigen, dass man durchaus mithalten kann. Sogar führten die Heidelberger im Satz mit 3 Punkten. Bis zum 17:17 spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe, bis sich wieder leichtsinnige Fehler einschlichen und der Satz mit 25:21 und damit das Spiel verdient an gut spielende Fellbacher ging.

Ein Spiel zum Vergessen für die Heidelberger, aber nicht destotrotz muss vor allem die hohe Eigenfehlerquote minimiert werden. Am kommenden Wochenende können die Heidelberger zeigen, dass sie es besser können, nämlich beim, bis dato für Heidelberger unbekannter Gegner Ellwangen.

Damen II

Nach den Niederlagen der vergangenen Wochen erkämpfte sich die D2 am Samstag Abend ihren dritten Sieg der Saison gegen ihren direkten Tabellennachbarn Mosbach- Waldstadt.

In ihr viertes Heimspiel starteten die Damen seit längerer Zeit endlich wieder mit einem vollständigeren Kader. Zwar fiel Diagonalspielerin Leonie Brändle verletzungsbedingt weiterhin aus, jedoch bekamen sie zusätzliche Unterstützung durch Jugendspielerin Tessina Hoeger, D3 Spielerin Nadège Paxion und durch den neuen Mannschaftszuwachs, der Diagonalspielin Pauline Steck.

In den ersten Satz starten die Damen des HTVs mit einem starken Vorsprung von 4:0. Allerdings hatten sie im Laufe des Satzes große Schwierigkeiten mit der Annahme. Zudem machten sie es sich nicht gerade leicht. Es passierten zu viele Eigenfehler, vor allem im Aufschlag und Angriff. Dadurch kam es im ersten Satz zu einem Kopf an Kopf Rennen um den Sieg. Beim Punktestand 18:21 gab es dann den ersten Wechsel auf Heidelberger Seite. Diagonalspielerin Tessina Hoeger wurde für Pauline Steck eingewechselt und punktete direkt mit ihren harten Angriffen. Dennoch mussten die Damen aus Heidelberg, aufgrund des konsequenten Spiels ihres Gegners, den ersten Satz mit 23:25 abgeben.

Leider starteten die Heidelbergerinnen direkt in mit einem direkten Rückstand von 1:5 in den zweiten Satz, weshalb Trainerin Martina Einsele schnell ihre erste Auszeit nehmen musste. Zwar stabilisierte sich das Spiel auf Heidelberger Seite wieder, aber es konnte nur mit Mühe ein Vorsprung herausgearbeitet werden. In dieser Phase des Spiels dominierten die Mittelangreiferinnen Mandy Rettel und Katharina Fischer mit ihren starken und schnellen Angriffen. Trotzdem konnte auch der zweite Satz nicht eindeutig entschieden werden. Erneut ging es Hin und Her, bis sich schließlich die Heidelberger Damen bei einem Punktestand von 30:28 durchsetzten konnten und den Satz gewannen.

Voller Freude und Motivation begaben sich die Heidelbergerinnen in den dritten Satz.

Zwar machten sie weiterhin viele Eigenfehler und hatten immer mal wieder Hänger in der Annahme, sie konnten sich aber aufgrund der starken Angriffe von Diagonalspielerin Tessina Hoeger und starken Aufschlägen der Außenangreiferin Friederike Ihssen etwas von den Mosbacherinnen absetzten. Am Ende holte sich die D2 aus Heidelberg den zweiten Satzgewinn.

Ausgepowert aber dennoch motiviert eröffnete Zuspielerin und Mannschaftskapitänin Lena Rollfing den 4. Satz. Dennoch kam es erneut wieder zu einem größeren Rückstand auf Heidelberger Seite. Nach einer Auszeit holten sie aber beim Punktestand 10:14 schnell wieder auf.

Vor allem die zum Spielbeginn schwächelnde Annahme und die Abwehr liefen jetzt sehr gut. Mit 26:24 konnten die Heidelbergerinnen das Spiel schließlich Knapp für sich entscheiden.

Dieses Spiel war eindeutig nicht das Beste, aber die D2 des HTVs freute sich vor allem über den gewünschten Sieg und die drei Punkte.

MVP aus Heidelberg wurde verdient die junge Diagonalspielerin Tessina Hoeger, welche mit ihren starken Angriffen und Aufschlägen überzeugen konnte.

Es spielten: Friederike Ihssen, Annika Biber, Nadège Paxion, Mandy Rettel, Tessina Hoeger, Lilja El Berins, Pauline Steck, Lena Rollfing, Katharina Fischer, Vanessa Huth und Linda Holzinger

Damen III

Auch im fünften Spiel der Saison hält die Siegesserie der Damen 3 des HTV weiter an. Mit einem 3:1 Sieg gegen die TSG Blankenloch konnte die Tabellenführung in der Landesliga weiter ausgebaut werden.

Nach nun fast dreiwöchiger Spielpause startete die Mannschaft nervös in den ersten Satz. Fehlende Absprachen und eine zu hohe Fehlerquote gepaart mit einem stark aufspielenden Gegner, der vor allem in der entscheidenden Phase zwingender agierte, führten zum knappen Verlust des ersten Satzes (24:26).

Im zweiten Satz konnte die Mannschaft endlich zeigen, welches Potential in ihr steckt. Eine Aufschlagserie von Zuspielerin Christina Selle brachte das Team deutlich in Führung. Diese Führung konnte dann durch sehr gute Annahmen von Libera Alessandra Lo Giudice und platzierte Angriffe von Anastasia Tarasova gehalten werden, sodass der Satz mit 25:16 an die Heidelbergerinnen ging.

Satz drei und vier verliefen nun ähnlich. Am Anfang des Satzes konnte sich die Mannschaft schnell einen Vorsprung erarbeiten. Je näher der Satz- bzw. Spielgewinn rückte, desto höher wurde jedoch auch wieder die Eigenfehlerquote. Dank guter Aufschlagserien von Nadège Paxion und Marie Burke, die sogar durch ein Ass das Spiel beendete, konnte sich die Mannschaft Satz drei und vier und somit auch den Sieg sichern. (29:27, 26:24).

Nach diesem erfolgreichen Wochenende startet die Mannschaft von Trainerin Julia Jungmann nun voller Vorfreude in die Vorbereitung auf den letzten Heimspieltag für dieses Jahr.

Gespielt haben: Katrin Müllner, Kinscö Orban, Nadège Paxion (M), Christina Selle, Michela Pozzi (Z), Jula Hoffmann, Marie Burke (D), Anastasia Tarasova, Johanna Wolf, Paula Schuchard (AA), Alessandra Lo Giudice (L) und Trainerin Julia Jungmann.



Herren IV - Wichtiger Derbysieg!

Am Samstag traten die Männer der H4 zu einem ganz speziellen Auswärtsspiel an. Mit der H3 der SG Heidelberg wartete die vereinsinterne Konkurrenz als Gegner. Auch wenn bei den Herren seit dieser Saison die Kräfte der Mannschaften des HTV sowie der TSG aus Rohrbach gebündelt wurden, waren die alten Strukturen noch deutlich zu erkennen. Während die H3 dem Personal nach größtenteils aus der zweiten Mannschaft der TSG Rohrbach hervorgegangen ist, trat die H4 die Nachfolge der letztjährigen H2 des HTV an. Die Schlachtrufe und auch die Trikots (noch mit alten Mannschaftsnamen) liesen diese Vorgeschichte erkennen.

Das Spiel bot, wie zu erwarten, ein munteres Duell auf Augenhöhe. Beide Mannschaften schenkten sich nicht viel. Auf der Seite unserer H4 kam vor allem Außenangreifer Pit Henrichs zunehmend gut ins Spiel und überzeugte durch Vielseitigkeit im Angriff. Dennoch war der erste Satz lange ausgeglichen (16:16, 20:18). Erst eine Aufschlagserie durch Finn El Berins - wie Henrichs in der eigenen Jugend ausgebildet - sorgte dafür, dass die Mannschaft den ersten Satz relativ deutlich für sich entscheiden konnte (25:19).

Im zweiten Satz erhöhte die H3 den Druck und bei der H4 schlichen sich einige Fehler ein. Insbesondere der gegnerische Außenangreifer Fritz Riffel konnte sich ein um das andere Mal gegen den Block durchsezten. Spieltagscoach Nao Iwamoto fand bei der zweiten Auszeit (10:17) die richtigen Worte, um die Mannschaft zu motivieren, trotz des deutlichen Rückstands nochmals alles zu geben. Durch verbessertes Blockspiel, gute Feldabwehr und eine Serie präziser Aufschläge durch Javier Moran Fraile stand es plötzlich 21:18 für die H4. Und so konnte auch der zweite Satz gewonnen werden (25:20).

Auch im dritten Satz zeigten beide Mannschaften gleichermaßen starke wie auch unkonzentrierte Phasen. Zunächst konnte sich die H4 sich durch gute Angaben und ein stabiles Aufbauspiel auf 21:15 absetzen. Dann kam die Annahme allerdings auch durch gute Angaben der H3 in Schwierigkeiten. Die Mannschaft um Kapitän Jacob Nieswand erspielte sich sogar noch einen Satzball. Wie in den vorgien Sätzen gelang es der H4 jedoch, im entscheidenden Moment die richtige Antwort zu finden. Das Kombination Zuspiel Johannes Esser und Angriff durch Javier Moran Fraile, das bereits den ganzen Satz über für stabile Punkte gesorgt hatte, machte auch den finalen Punkt und sicherte somit den wichtigen Sieg. Der Sprung vom siebten auf den fünften Tabellenplatz ist zu diesem Zeitpunkt besonders wertvoll, da aufgrund der unklaren Lage in der Pandemie leider unklar bleibt, wie viele Spiel in dieser Saison noch gespielt werden können.

Herren V unterliegen in Mannheim 3:2

Am Samstag den 20.11. ging es für die Herren V zum Auswärtsspiel gegen den VSG Mannheim. Die Anreise nach Mannheim erfolgte zum Teil mit dem Zug und zum Teil mit dem Auto.

Mit den starken Mannheimern lieferten wir uns ein knappes Duell, welches wir letztendlich leider mit 3:2 verloren.

Der erste Satz ging 25:16 an die schon Anfangs starken Mannheimer. Davon ließen wir uns dennoch nicht unterkriegen und antworten den Mannheimern mit einem 19:25-Sieg im zweiten Satz. Der dritte Satz ging leider sehr hoch für die Mannheimer mit einem 25:12 aus. Doch auch danach konnten wir unseren Kampfgeist mit einem knappen 25:27-Sieg im vierten Satz unter Beweis stellen. Also ging es in den fünften Satz, den die Mannheimer jedoch schlussendlich mit 15:9 für sich entscheiden konnten.

ERGEBNISSE 13.11.21
3:1  Herren II vs SG Sinsheim/Helmstadt
3:2  Damen I vs MTV Ludwigsburg
1:3  Herren I vs SSC Karlsruhe II

Herren I - Umkämpftes Derby mit besserem Ende für den Tabellenführer

Endergebnis (1:3)

Satzergebnisse (14:25, 25:15, 25:20, 20:25)&xnbsp;

Am Samstag den 13.11. stand für die SG Heidelberg das Lokalderby gegen den SSC Karlsruhe 2 auf dem Spielplan. Leider musste die Mannschaft ohne Kapitän Benedict Morath antreten, der aus privaten Gründen verhindert war, aber trotzdem war man hochmotiviert und bereit für den zu der Zeit noch Tabellenzweiten.

Gleich zu Beginn bewiesen die Gäste ihre außerordentliche Spielstärke, was zu einem deutlichen Fehlstart der SGH führte. Mit einer starken Block-Feldabwehr und einigen Aufschlagserien stellte man die Heimmannschaft vor große Probleme. Auch Zuspieler Tobias Habermaas, der zum ersten Mal in der Startaufstellung stand, konnte den ersten Satz trotz guter Ballverteilung und starken Aufschlägen nicht mehr drehen. 14:25 hieß es am Ende des ersten Durchgangs.

Doch dann drehte sich der Spieß um. Die Gäste ließen nach und eine souveräne Annahme von Libero Moritz Hartmann und Außenangreifer Jascha Fell brachte die Heidelberger immer besser ins Spiel. Besonders auch die Blockreihe um Christian Karl und Armin Sljivo brachte viele Punkte ein. So konnte der zweite Satz deutlich mit 25:15 gewonnen werden.

Doch die Gäste aus Karlsruhe fingen sich wieder und das Spiel entwickelte sich zu einem spannenden Schlagabtausch. Vor allem MVP Philipp Sandmann konnte sich hier durch seine enorme Durchschlagskraft im Angriff hervorheben.

Lange war man gleichauf mit dem SSC, aber leider musste Mittelblocker Armin Sljivo gegen Ende des dritten Satzes verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Joker Willi Wolfarth aus der zweiten Herrenmannschaft sprang ein, allerdings entschieden die Gäste den Satz erneut durch ihr schnelles Spiel und starke Blockaktionen mit 25:20 für sich.

Ähnlich gestaltete sich der vierte Durchgang. Die SGH versuchte gegen den starken SSC 2 dagegen zuhalten, doch am Ende konnte sich dieser aufgrund weniger Eigenfehler abheben und die Partie mit 25:20 und damit 3:1 gewinnen.

Nun auf dem 7. Tabellenplatz angekommen, wünscht die Mannschaft um Trainer Armin von Kracht dem Mittelblocker Armin Sljivo eine schnelle Genesung und hofft auf die kommenden Spiele.

Damen I - 3:2-Sieg gegen MTV Ludwigsburg

Dezimiert, aber sehr engagiert traten die Heidelberger Hummeln am vergangenen Samstag zuhause gegen den MTV Ludwigsburg an.

Die Hummeln starteten gut ins Spiel und brachten die Ludwigsburgerinnen mit vielen Angriffsvariationen in Bedrängnis. Es haperte jedoch im Gegenzug an der konsequenten Blockarbeit. Die Gegnerinnen fanden immer wieder eine Möglichkeit sich gegen Block und Feldabwehr durchzusetzen. Dementsprechend verlief der erste Satz sehr ausgeglichen. Am Ende schafften die Hummeln es den ersten Satz mit 25:23 für sich zu entscheiden.

Im zweiten Satz setzten die MTVlerinnen die Heidelbergerinnen mit kleinen Aufschlagserien vermehrt unter Druck. Im Angriff agierten die Hummeln mit weniger Entschlossenheit und auch die Eigenfehler summierten sich. So konnten die Ludwigsburgerinnen mit einigen Punkten Abstand davonziehen. Der zweite Satz ging somit mit 17:25 verloren.

In den dritten Satz starteten die Hummeln wieder mit mehr Elan. Die Defense agierte nun entschlossener und mit einer guten kämpferischen Leistung, unterstützt von einigen Aufschlagserien, konnte der dritte Satz mit 25:20 gewonnen werden.

Der anfängliche Vorsprung im vierten Satz konnte nicht lange aufrechterhalten werden. Zu wenig Druck übten die Heidelbergerinnen mit Angriff und Aufschlag auf die Gegnerinnen aus. Auch im Block fehlte es an Konsequenz und so konnten die Ludwigsburgerinnen immer wieder punkten. Zum Ende des Satzes schafften die Hummeln es zwar noch durch zwei Asse von Eva Holtkamp auf zwei Punkte ranzukommen. Der Satz konnte jedoch nicht mehr gedreht werden und somit ging er mit 25:22 an Ludwigsburg.

Den fünften Satz begannen die Hummeln wieder mutiger. Mit druckvollen Aufschlägen und wenig Eigenfehlern konnten sich die Heidelberginnen immer weiter absetzen. Block und Feldabwehr agierten auf den letzten Metern noch einmal mit mehr Konsequenz und so konnten die Hummeln den fünften Satz mit 15:7 für sich entscheiden.

Die Hummeln bedanken sich bei allen ZuschauerInnen und freuen sich im Dezember auf die nächsten zwei Heimspiele. Zuvor begeben sich die Hummeln im November noch auf zwei Auswärtsflüge nach Fellbach und Beiertheim.

Herren II

Am Wochenende empfing die SG Heidelberg 2 Sinsheim/Waldstadt in den eigenen vier Wänden. Aufgrund von Krankheit und Verletzung musste die SG auf Etat-Aussen Gromer Libero Ditschmann und Diagonal Horstick verzichten. Mit der Unterstützung von Sandmann aus der H1 und Rohr der spontan auf die Liberoposition rotierte startete man dann doch recht gut besetzt unter Führung von Trainer Beierlein in den ersten Satz.

Auch wenn anfängliche Unsicherheiten in der Annahme den Spielaufbau behinderten, konnte sich die SG schnell fangen und durch konzentriertes Spiel und einer relativ geringen Eigenfehlerquote den Satz mit 25:15 für sich entscheiden.

Der zweite Satz startete besser als der erste, vor allem weil es gelang sich die gegnerische Schwäche in der Annahme zu Nutze zu machen. Insgesamt konnten die Sinsheimer in dieser Phase des Spiels nur selten ihren Matchplan durchsetzen und der zweite Satz ging noch deutlicher mit 25:13 an die SG.

Der dritte Satz lief wie befürchtet schlechter. Die Konzentration auf Heidelberger Seite hatte unter dem deutlichen Ergebnis der ersten beiden Sätze stark gelitten und obwohl bis zur Mitte des Satzes ein Zwei-Punkte Vorsprung gehalten werden konnte, nahm die Zahl an Eigenfehler beständig zu, sodass beim 15:15 klar war, dass der Satz so nicht gewonnen werden kann. Die Sinsheimer nutzten die Unsicherheiten in unseren Reihen gut und eigene Aufschläge landeten so oft im Netz, dass man den Satz zurecht mit 21:25 abgeben musste. Im letzten Satz gelang es wieder deutlich besser die eigenen Stärken auszuspielen und die Sinsheimer Annahme unter Druck zu setzen. So gestaltete sich das Spiel wie im 2. Durchgang und die SG konnte den Sieg mit einem 25:12 ohne Punktverlust einfahren.

ERGEBNISSE 6./7.11.21
2:3  Damen II vs TV Bretten - SZM - 15 Uhr
3:0  Damen I vs TV Villingen - SZM - 19 Uhr
3:1  VSGMADJKMVC vs Damen I - Geschw.-Scholl-Gymnasium - 11 Uhr

Damen I - 2 Spiele am Wochenende

Es liegt ein langes und anstrengendes Wochenende hinter uns, das hervorragend begann und umso schlechter endete.

DREI-ZU-NUULL Kantersieg gegen den TV Villingen

Motiviert bis in die Zehenspitzen starteten die Hummeln mit freiem Kopf in das Spiel gegen den Favoriten und Tabellenführer TV Villingen. Das erlaubte es ihnen eine enorme physische aber auch mentale Präsenz auf das Feld zu bringen und direkt furios zu starten. Von Anfang an war der Druck auf die Villinger Seite enorm und die Heidelbergerinnen konnten in allen Elementen ihre Klasse zeigen. Dank dieses Blitzstarts wurde der erste Satz klar mit 25:18 gewonnen. Auch im zweiten Satz gaben die Heidelberger Hummeln nicht nach und konnten sich wieder von Anfang an klar absetzen. Allerdings wurde es nochmal richtig spannend, als die Mannschaft aus Villingen eine kurze Heidelberger Schwächephase direkt ausnutzte und sich bis auf 23:23 heran kämpfte. Die Heidelbergerinnen zeigten dann aber große Nervenstärke und gewannen auch den zweiten Satz (25:23). Auch im dritten Satz konnten die Hummeln an ihre vorige Leistung anschließen und viel Druck auf ihre Gegnerinnen aufbauen. DIe Zuschauer bekamen großartiges Volleyball zu sehen, aber gegen den einwandfreien Spielaufbau und die großartigen Abschlüsse der HTV Mädels hatte die Villinger Mannschaft keine Chance und verlor auch den entscheidenden Satz (25:19). Der Hummeljubel war riesig, man hatte gerade eine perfekte Leistung gegen den Tabellenführer gezeigt und verdient drei Punkte geholt.

EINS-ZU-DREI Die Rechnung kommt sofort

Noch euphorisiert vom großartigen Spiel am Samstag, startete der Hummelschwarm Sonntag frühmorgens für das Derby in Mannheim. Trotz eines vorbildlichen cool down am Abend zuvor, spürte die ein oder andere Hummel die schweren Beine und die Restmüdigkeit nur zu deutlich. Die Mannheimerinnen, noch komplett frisch und höchst motiviert die Pokalschlappe auszugleichen, nutzten ihren Vorteil gnadenlos aus und konnten die HTV Mädels direkt wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Der Start ins Spiel gelang den Heidelbergerinnen noch sehr gut und sie zeigten direkt, wo der Hammer hängt. Ähnlich wie im Spiel gegen Villingen schien man auch hier wieder klar besser, doch Punkt für Punkt schlichen sich Fehler in das Heidelberger Spiel. Auf einmal fehlten in jedem Element die letzten zehn Prozent, um sich klar von den Gegnerinnen abzusetzen. Vollkommen unnötigerweise mussten die Hummeln den ersten Satz dann 24:26 knapp abgeben. Enttäuscht über die eigene Leistung und körperlich erschöpft verschenkten sie dann auch direkt den zweiten Satz komplett (14:25). Im dritten Satz mobilisierten die Hummeln dann nochmal alle Kräfte. Ihr Spiel war zwar deutlich schlechter als am Abend zuvor, reichte aber aus, um mit den Mannheimerinnen mitzuhalten. Es wurde wieder sehr eng, aber ein klares 3:0 aus Mannheimer Sicht konnte gerade noch abgewendet werden (25:23). Fest entschlossen, zumindest einen Punkt einzusammeln, starteten die HTV Mädels in den vierten Satz. Die Sprunghöhen waren zu diesem Zeitpunkt schon mindestens um 10 cm reduziert und die Hummeln taten ihr bestes das durch kämpferische Leistung auszugleichen, doch am Ende war es eine Mischung aus dummen Eigenfehlern, unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen und Hektik die zur Heidelberger Niederlage führten.

Insgesamt war es ein Wochenende mit einem großartigen Erfolg und einer verpassten Chance die Tabellenspitze zu erreichen. Nun findet sich die Heidelberger Mannschaft wie vor dem Wochenende auf Platz 5 und zählt wie drei andere Mannschaften 3 Siege aus 5 Spielen. Eine davon ist der MTV Ludwigsburg, der nächstes Wochenende auf Besuch in Heidelberg ist. Es wird spannend, ob die Hummeln zwischen Sieg über den Tabellenführer im Maximum und Niederlage gegen den Tabellenletzten im Minimum etwas Konstanz in ihre Leistung bringen können.



Damen II

In ihrem vierten Saisonspiel müssen sich die Damen aus Heidelberg in einem umkämpften Fünfsatzspiel am Ende 2:3 gegen die erste Damenmannschaft des TV Bretten geschlagen geben.

In das vierte Saisonspiel starteten die Damen 2 des HTV leider nicht wie noch im Vorbericht erhofft und prognostiziert mit vollem Kader, sondern mussten doch Ausfälle verzeichnen. Zwar konnten Außenangreiferin Annika Biber und Zuspielerin Lilja El’Berins nach Verletzung und Krankheit wieder zum Team zurückkehren, doch fielen Diagonalangreiferin Leonie Brändle und Außenangreiferin Vanessa Huth noch verletzungsbedingt aus. Mit einem Kader von 9 Spielerinnen traten die Damen aus Heidelberg ihr viertes Saisonspiel an.

Der erste Satz startet mit Unsicherheiten auf Heidelberger Seite. Probleme in der Annahme machten es schwer, einen erfolgreichen Spielaufbau zu gestalten. Immer wieder schlossen die Heidelberger Damen daraus mit Fehlern im Angriff ab. So baute sich bereits früh ein Rückstand auf. Im Laufe des Satzes stabilisierte sich das Spiel der Damen aus Heidelberg. Immer mehr Punkte konnten durch konzentriertes Agieren auf Seiten des HTV aufgeholt werden, sodass beide Mannschaften gegen Satzende gleich auf waren und sich bei einem Punktestand von 24:24 wieder fanden. Am Ende behielten die Mädels vom TV Bretten die Oberhand, sicherten sich die letzten zwei Punkte und konnten damit den Satz mit 24:26 für sich entscheiden.

Die Heidelberger Damen, traurig angesichts des missglückten Starts, blickten trotzdem zuversichtlich in den zweiten Satz. Sie resümierten, dass der Verlust des ersten Durchgangs aufgrund eigener Nervositäten und Unsicherheiten herbeigeführt wurde und „jetzt alle wach sind“. Leider gelang es nicht, diese Motivation auf das Spielfeld zu bringen. Wieder starteten die zweiten Damen des HTV verhalten in den Satz. Gute Abwehrarbeit der Brettenerinnen erschwerte das Punkten für den HTV. Gleichzeitig stellte die gut aufspielende Brettener Diagonalangreiferin die Mädels aus Heidelberg immer wieder vor nicht lösbare Aufgaben. So zeigten sich zwischenzeitlich ein Rückstand von 5 Punkten beim Spielstand von 12:17. Durch gute Aufschlags- und Blockaktionen arbeitete sich die Heimmannschaft Punkt für Punkt wieder heran. Nun funktionierten auch die Abschlüsse auf allen Angriffspositionen auf Heidelberger Seite wieder, sodass man sich auf einen Stand von 23:23 nährte. Am Ende des Satzes zeigte sich jedoch ein ähnliches Bild wie bereits im ersten Satz. Ausgehend von einem sich zuvor erarbeiteten ausgeglichenen Punktestand sind die Mädels aus Bretten erfolgreicher und entscheiden den Satz mit 25:23 für sich.

Ein guter Start gelang den Damen des HTV dann im dritten Satz. Ein konzentrierter Aufbau ermöglicht erfolgreiche Angriffsabschlüsse und druckvolle Aufschläge setzen die Annahme der Brettenerinnen unter Druck, so dass nach den ersten gespielten Punkten diesmal ein Vorsprung von 8:4 auf Seiten der Heidelbergerinnen zu verbuchen war. Dieser konnte im Laufe des Spiels auf 17:11 und 22:15 ausgebaut werden und resultierte in den ersten deutlichen Satzgewinn mit 25:15. Auf Seiten der Heidelberginnen wurde von einem „Wendepunkt“ gesprochen – endlich gelang es, den Volleyball zu zeigen, den man in der Lage ist, zu spielen.

Die positive Stimmung konnte in den vierten Satz mitgenommen werden und auch dieser startete mit einer Führung für die Damen des HTV. Kleine Nervösitäten ließen die Damen aus Bretten jedoch auf wieder auf 16:18 herankommen. Mit guter Block- und Aufschlagsarbeit gelang es den Damen aus Heidelberg sich am Ende noch einmal abzusetzen, sich mit 25:21 durchzusetzen und somit auch bezüglich des Satzstandes auszugleichen.

Nun sollte es in den alles entscheidenden fünften Satz gehen. In diesen starteten die Damen aus Heidelberg mit Annahmeproblemen, die in einen Rückstand von 1:5 resultierten. Diesen Rückstand gelang es nicht mehr aufzuholen, sodass der Entscheidungssatz deutlich mit 6:15 an die Damen aus Bretten ging.

MVP des Spiels wurde auf Seiten des HTV Mittelblockerin Mandy Rettel, die durch blitzschnelle Abwehraktionen und wirkungsvolle Aufschläge brillierte.

Es spielten: Friederike Ihssen, Annika Biber, Veronika Delros, Mandy Rettel, Tessina Höger, Lilja El Berins, Lena Roffling, Katharina Fischer, Linda Holzinger (L).

ERGEBNISSE 30./31.10.21

3:0  TV Bühl II vs Herren IV
3:2  SG DJK/TSG Bruchsal II vs Damen IV
0:3  FT Freiburg III vs Herren II
verlegt  VSGMADJKMVC V vs Damen V
3:2  VC Waldangelloch vs Herren VIII
2:3  DJK Schwäbisch Gmünd vs Damen I
0:3  VSG Hochstetten-Liedolsheim vs Damen III
1:3  TSV G.A. Stuttgart vs Herren I

Zurück auf der Siegerspur: SG Heidelberg II bezwingt die FT Freiburg III mit 3:0

Es war das erwartet schwere Spiel für die zweite Mannschaft der SG Heidelberg - doch am Ende behielten die Männer aus der Neckarstadt die Oberhand und sicherten sich drei wertvolle Punkte in der Oberliga. "Wenn auch in den Sätzen knapp, spiegelt das 3:0 die Kräfteverhältnisse richtig wider. Wir waren fast über das gesamte Spiel das stärkere Team und konnten das in den wichtigen Phasen dann auch zeigen. Der Sieg ist in dieser Höhe somit auch verdient.", so zeigte sich Trainer Christian Urbanek, der für Bertram Beierlein einsprang, am Ende zufrieden.

Nach einer langen Anreise fanden die Heidelberger aber nur mühsam ins Spiel - besonders der sonst so stabile Annahmeriegel wackelte immer wieder, so dass Zuspieler Fabian Thome reichlich Meter machen musste, um seine Angreifer mit Pässen zu versorgen. Erst ein paar taktische Umstellungen durch den ins Team zurückgekehrten Libero Bastian Ditschmann brachte zum Satzende etwas mehr Stabilität in die Annahme. Aber auch im Angriff fanden die Männer vom Neckar nicht in ihren Rhythmus und produzierten viele Eigenfehler in der Anfangsphase - einzig der spätere MVP Raphael Stock fand immer wieder Lücken im Freiburger Block und Abwehrspiel und sorgte so dafür, dass sich der Heidelberger Rückstand in Grenzen hielt. In der Satzmitte reagierte Trainer Urbanek schließlich mit zwei Auszeiten, die bald Wirkung zeigten. Mit akademisch platzierten Flatteraufschlägen und dynamischen Sprungaufschlägen sowie deutlich gesteigertem Einsatz drehten die Heidelberger in der Schlussphase des ersten Satzes auf und sicherten sich diesen mit 25:20.

Der zweite Satz war ein Spiegelbild des ersten Satzes: wieder brauchten die Heidelberger lange um die Fehlerquote in den Griff zu bekommen und es entwickelte sich ein zähes Ringen, bei dem keine der beiden Mannschaften überzeugen konnte. Immer wieder wechselte die Führung, und es gelang keinem Team, sich deutlich abzusetzen. In der Satzmitte reagierte Coach Urbanek und verhalf Gast1 (Markus Griedel) zu seinem ersten Oberliga-Einsatz. Eine starke Aufschlagserie des Mittelblockers Willi Wolfarth brachte daraufhin zwar die kurzzeitige 20:16 Führung, doch weiterhin gelang es den Heidelbergern nicht, die Oberhand zu gewinnen, so dass die FT Freiburg zum 23:23 ein ausgleichen konnte. Mit der Einwechslung von Philipp Schulz zog Coach Urbanek dann einen weiteren Trumpf von der Ersatzbank - und zwei Punkte später hatten die Wikinger auch den zweiten Satz gewonnen.

Mit Schwung startete das Team dann in Satz 3 und war nach einer starken Aufschlagserie von Youngstar Nils Gromer mit 8:2 schon auf der Siegerspur. Doch offensichtlich wiegten sich die Heidelberger zu früh in Sicherheit und ließen immer wieder Punktchancen liegen, so dass sich die Freiburger wieder zurück kämpfen konnten. Insbesondere Mattis Schmalfuß setzte die Heidelberger Annahme mit starken Aufschlägen ordentlich unter Druck und wurde dafür verdient als MVP der Freiburger gewählt. So schmolz die Heidelberger Führung dahin - in der Satzmitte reagierte der Trainer mit zwei Spielerwechseln und brachte abermals Markus Griedel als Mittelblocker und Philipp Schulz auf der Außenposition. Der konnte zwar die weiterhin wacklige Annahme etwas stabilisieren und überzeugte mit platzierten Angriffsschlägen, so dass die Heidelberger bei 24:23 den ersten Matchball hatten. Die erste Chance vergaben die Heidelberger noch, doch beim zweiten Mal sorgte Nils Gromer mit einem starken Aufschlag für eine schwache Annahme, die Philipp Schulz am Netz gekonnt veredelte.

Schwaebisch-Gmuend vs HTV Damen 1

Am 30.10 schwärmten die Heidelberger Hummeln aus, um gegen das gut bekannte Team aus Schwäbisch Gmünd die nächsten Punkte zu erkämpfen. In einem spannend Spiel auf Augenhoehe, gelang es den Heidelbergerinnen mit zwei weiteren Punkten und dem zweiten Sieg aus drei Spielen eine zufriedenstellende Bilanz des Saisonstarts zu erreichen.

Den Start in Spiel verschliefen die Heidelbergerinnen wie so oft und nach zwei dummen Missverständnissen und 2:0 für die Gegnerinnen, wäre die eine oder andere Hummel wohl gerne direkt wieder nach Hause geflogen. Zur Mitte des Satzes, gerade als man sich wieder daran erinnert hatte, wie das mit dem Volleyballspielen so funktionieren könnte, dann der Schock: Zuspielerin Franziska Schief übersah den klitzekleinen Fuss von Mittelblockerin Eva Holtkamp im Eifer eines stark umkämpften Ballwechsels und musste verletzungsbedingt am Spielfeldrand Platz nehmen.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die direkte Hilfe der Schwäbisch-Gmünder und gute Besserung an Franzi – hoffentlich flitzt du schon bald wieder übers Feld! Der Schreck auf Heidelberger Seite ließ die Gmünderinnen auf 20:13 davonziehen und die Köpfe des Heidelberger Teams weit nach unten hängen. Mit einer starken Aufschlagsleistung schafften die Hummeln aber dann noch den Weg zurück in den Satz und mussten sich nur ganz knapp 23:25 geschlagen geben. Im zweiten Satz funktionierte dann deutlich mehr auf der Seite der Heidelbergerinnen und sie gewannen diesen klar mit 25:18. Anscheinend hatte die Halle allerdings ein etwas unausgeglichenes Chi, denn kaum waren die Seiten gewechselt, war jeglicher Spielfluss der Hummeln wieder gebrochen. Mit vielen Eigenfehlern in Annahme, Angriff und Aufschlag wurden sie von den Gmünder Einhörnern regelrecht überrollt und mussten eine deutlich Niederlage (14:25) hinnehmen.

Der vierte Satz glich dann einem regelrechten Krimi, denn extrem lange und umkämpfte Ballwechsel begeisterten das Publikum und alle Spielerinnen mobilisierten ihre Reserven. Die Heidelberger Mannschaft konnte sich in allen Elementen stabilisieren und besonders über die gute Annahme und den wiederentdeckten Block die Gegnerinnen unter Druck setzen. Mit 25:15 folgte die Revanche für Satz drei. Aufmerksame LeserInnen, fragen jetzt sicherlich schon die entscheidende Frage: Wer konnte im fünften Satz auf der guten Seite spielen? Antonia Steinbach, eingesprungen für Kapitänin Franzi, machte einen super Job und ergatterte die gute Seite sowie den ersten Aufschlag und ebnete den Weg für einen guten Start in den letzten Satz. Mit guter Blockarbeit konnten die Hummeln zu Beginn spektakuläre Punkte gewinnen, allerdings folgte direkt die Antwort der Gmünderinnen, die sich durch starke Aufschläge und gute Abwehrreaktionen dann auch absetzen konnten. Die Heidelbergerinnen reagierten leicht nervös bis sehr hektisch und ließen die Gmünderinnen nach dem Seitenwechsel auf 12:7 davonziehen. Dann passierte etwas womit wohl niemand mehr gerechnet hatte und was auch jetzt im Nachhinein kaum zu rekonstruieren ist. Während auf Gmünder Seite wohl die Angst vor dem Gewinnen zu den ersten Eigenfehlern des Spiels führte, liefen bei den Hummeln auf einmal alle Fäden zusammen und sehr starke Aufschläge von Eva Holtkamp, in Kombination mit einer unglaublich entschlossenen Abwehrleistung und erfolgreichen Abschlüssen im Angriff führten zum 12:12 Ausgleich.

Am Ende waren es dann zwei Schwubbelbälle und ein Block (nach gefühlt 1000 abgewehrten Bällen), welche den 15:13 Sieg der Heidelbergerinnen perfekt machten. Nach drei Spielen stehen die HTV Hummeln an 5. Stelle in der Tabelle mit Luft nach oben. Wie viel wird sich schon nächstes Wochenende zeigen, wenn gleich zwei Spiele gegen den Tabellenführer Villingen und Tabellennachbar Mannheim anstehen.



Und wieder ein 3:0 für die Heidelberger Damen 3

Man merkt es deutlich: der Fokus im Training der letzten Wochen der D3 mit Trainerin Julia Jungmann trifft den Nagel auf den Kopf. Wo es Anfang der Saison Abstimmungsschwierigkeiten gab und Abwehrzuständigkeiten ein bisschen unklar waren, ist die Mannschaft nun besser eingespielt.

Dies kam vor allem bei einem solch variabel spielenden Gegner wie die VSG Hochstetten-Liedolsheim zum Vorschein: Lobs, in die Ecken geshotete Bälle, und viele Hinterfeldangriffe haben uns zwar gefordert, aber keine großen Probleme bereitet – genau das, worauf unsere Trainerin im Training wert gelegt hat.

Unsere Antwort darauf waren eigene starke Angriffe und ein stabiler Block. Mit einer guten Besetzung, Auswechselspieler für jede Position (außer dem Zuspiel, aber das hat unsere Chrissi Selle von Anfang bis Ende souverän durchgezogen), konnte unsere Trainerin jeden Mal spielen lassen. Als dritte Außen wurde unsere Mannschaft mit Jugendspielerin Annika Biber verstärkt, die jedes Zuspiel in einen knackigen Angriff umwandeln konnte und erzeugte einen angenehmen Vorsprung im zweiten Satz mit einer 6 Punkte Aufschlagsserie.

Letzten Endes ein klarer 3:0 Auswärtssieg. Der erste Satz hat etwas wackelig angefangen, haben uns dann aber schnell wieder gefangen und mit 25:21 gewonnen, den zweiten Satz deutlich mit 25:18 gewonnen. Der dritte Satz war wieder ein Kopf an Kopf Rennen, bis die 4 Punkte Aufschlagserie von Kincsö Orban uns einen Vorsprung verschaffen hat. Trotz etwas Unruhe am Ende des Satzes konnten wir einen kühlen Kopf bewahren und den Satz mit 25:22 zu Ende bringen. Insgesamt war das Spiel recht spannend und hat Spaß gemacht.

Gespielt haben Nadège Paxion, Fanny Sandmann, Kincsö Orban (M), Annika Biber, Ana Tarasova, Johanna Wolf (AA), Marie Burke, Katrin Müllner (D), Chrissi Selle (Z), Mika Pozzi, Lisa Dahms (L) und Trainerin Julia Jungmann.



SG IV verliert bei einem starken Gegner in Bühl 0:3

Nach einer durchwachsenen Leistung mit vielen Hoch- und Tiefphasen muss sich die SG IV einer starken Bühler Mannschaft geschlagen geben.

Am vergangenen Samstag machte sich die SG IV auf den Weg nach Bühl zu ihrem zweiten Auswärtsspiel der Saison. Uns erwartete eine junge, spiel- und technisch starke Bühler Mannschaft. Selbst reisten wir mit einem vollen Kader in Bestbesetzung an – lediglich unser Stamm-Libero Frank Steininger fehlte uns, welcher allerdings von Jugendtalent Benjamin Stiehl würdig vertreten wurde.

Unser Start in das Spiel verlief denkbar schlecht. Die Bühler spielten ihre Angriffe konsequent aus, und durch eine wacklige Annahme und einen insgesamt unruhigen Spielaufbau, gepaart mit individuellen Fehlern in Angriff und Aufschlag auf unserer Seite, gerieten wir früh in Rückstand, welchen wir bis zum Spielstand von 11:17 nicht nennenswert verkürzen konnten. Dann trat unser zweites Jugendtalent, Pit Henrichs, an die Aufschlaglinie und setzte unsere Gegner mit starken Aufschlägen unter Druck. Diese Phase brachte uns den nötigen Auftrieb – unsere Abwehr war konzentrierter, Mittelblocker Matthias Hock konnte im Block mehrfach direkt punkten und wir konnten unser Spiel ruhiger aufbauen. Durch sieben Aufschläge am Stück konnten wir die Bühler Führung zwischenzeitlich auf 17:19 verkürzen und machten den Satz so doch noch einmal spannend. Obwohl wir das Spiel bis zum 22:23 offenhielten, konnten wir den Satz am Ende aber leider nicht für uns entscheiden.

Der zweite Satz startete deutlich ausgeglichener. Mit weniger Individualfehlern, mehr Ruhe in unserem Spiel und einigen erfolgreichen Angriffsaktionen über unsere Mittelblocker Pawel Popiel und Filip Krumpe, blieb das Spiel bis zum 12:14 ausgeglichen. In der folgenden Schwächephase unseres Teams gelang es dem Bühler Team aber, bis zum 14:21 aus Heidelberger Sicht davonzuziehen. Nach einer gut gewählten Auszeit durch Coach Nao Iwamoto, bekamen wir unser Spiel aber wieder in den Griff und konnten durch zwei starke Aufschlagserien von Johannes Esser und Pawel Popiel den Ausgleich zum 22:22 schaffen. Am Ende fehlte aber auch in diesem Satz das Durchhaltevermögen, um uns den Satzgewinn zu sichern.

Im dritten und letzten Satz war unsere Annahme zwar deutlich stabiler als im ersten Satz, es häuften sich aber wieder Individualfehler, wodurch zum Teil gewonnen geglaubte Punkte doch an den Gegner gingen. Das machte sich auch in der Moral in der Mannschaft bemerkbar und wir gerieten schnell in einen 5-Punkte-Rückstand, welchen wir bis zum Satzende nicht mehr nennenswert aufholen konnten. Der dritte Satz ging damit deutlich mit 25:17 an den TV Bühl.

Am Ende kann sich ein starker Gegner aus Bühl verdient 3 Punkte zuhause sichern. Für die Tabelle hätte uns ein Satzgewinn gutgetan, und in unseren Stärkephasen konnten wir zeigen, dass wir auch die Qualität dazu gehabt hätten, am Ende fehlte uns aber die Konstanz, diese Stärkephasen über längere Zeit hinweg aufrecht zu erhalten.

Für unser Heimderby gegen die SG Heidelberg III sind wir fest entschlossen, 3 Punkte mitzunehmen und hoffen auf zahlreiche Unterstützung in der Halle.

Herren I: Wichtige 3 Punkte in Stuttgart geholt.

Am letzten Sonntag konnte die Mannschaft von Armin von Kracht einen wichtigen Sieg gegen die erfahrenen Stuttgarter verzeichnen. Angereist mit einer vollständigen Mannschaft und noch unterstützt von Willi Wolfarth von Herren 2 konnte Armin von Kracht variabel aufstellen.

Der erste Satz begann über eine stabile Annahme mit einem variablen Angriff, so dass die Heidelberger eine 5 Punkte Führung verzeichnen konnten. Die Stuttgarter zeigten sich davon allerdings unbeeindruckt und kämpften um jeden Abwehrball. In Folge dessen wechselte die Führung zu Stuttgart und der Gastgeber gewann den Satz mit 25:23.

Die Heidelberger besannen sich im zweiten Satz wieder auf Ihre Stärken im variablen Angriff und Aufschlag, denn allen war klar, dass heute ein Sieg möglich ist. Trotz einer wackeligen Annahme konnte alle Angreifer immer wieder gekonnt in Szene gesetzt werden und der zweite Satz ging an die Heidelberger.

Der dritte und vierte Satz waren ein Spiegelbild des zweiten. Die Heidelberger konnten durch einen starken Aufschlag die gegnerische Annahme unter Druck setzten, so dass die gegnerischen Angreifer nicht mehr druckvoll aufspielen konnten, oder sogar direkte Fehler machten.

Dank einer starken Teammoral konnte das Spiel gewonnen werden und Armin Sljivo wurde mit über 6 direkten Blockpunkten zum MVP gewählt.

ERGEBNISSE 23.10.21

3:0  VSG Ettlingen/Rüppurr vs Herren III
3:0  VSG Ettlingen/Rüppurr vs Herren IV
0:3  Herren V vs VC Walldorf
3:1  Herren V vs SG Sinsheim/Helmstadt II
0:3  Herren VII vs SG Ketsch/Brühl
3:2  Herren VII vs TV Schwetzingen
3:0  VC Walldorf II vs Herren VI
Coronabedingt abgesagt  Herren II vs TG Schwenningen
2:3  Herren I vs TG Bad Waldsee

Herren IV

Für das erste Auswärtsspiel der jungen Saison fuhren die Männer der H4 diesen Samstag im Süden, wo es gegen die VSG Ettlingen/Rüppurr ging. Als Spieltagstrainerin war Julia Jungmann mit an Bord. Die Mannschaft war sehr motiviert, kam allerdings nicht so ins Spiel, wie sie es sich vorgenommen hatte. Es kam im Laufe des Spiels zu ungewöhnlich vielen einfachen Fehlern. In Folge fehlte wurden die Angaben und Angriffe zunehmend vorsichtiger vorgetragen. Der fehlende Mut schlug sich allerdings auch in fehlender Durchschlagskraft nieder. Und so entschärften die Gastgeber Angriff um Angriff der Vikinger.

Erst im dritten Satz deutete sich dann auch die eigene Qualität an. Mit verbesserter Stimmung auf dem Feld und konzentrierterem Spielaufbau konnte der zwischenzeitlich sehr deutliche Rückstand nochmals verkürzt werden. Für den Satzgewinn reichte es dennoch nicht. Die Heimmannschaft zeigte eine starke Leistung und konnte die Partie nach einem konzentrierten Auftritt mit 3:0 für sich entscheiden.

H7 – Old Vikings mit durchwachsener Bilanz

Die kleine Siegesserie der Alten Wikinger war leider nicht länger als ein Spiel, wie sich am Samstag herausstellte. War man am Wochenende zuvor mit elf Mann zu fremden Gestaden gesegelt, fanden sich zum vorgesehenen Zeitpunkt gerade einmal fünf Kämpen ein, um die heimische SZM-Festung in der ersten Begegnung dieses Samstags zu verteidigen. Nachdem mit erheblicher Verspätung auch der sechste Krieger den Ort des Geschehens erreicht hatte, war immerhin klar, dass die Mannen der SG Heidelberg sich nicht kampflos den jungen Wilden aus Ketsch und Brühl ergeben würden. Mit Norbert auf der angestammten Ballverteilerposition, Christian und erneut Sven als Mittelblockbollwerk, Reiner als Diagonalaggressor sowie Javier und Michael auf den Außenpositionen ging es in die Schlacht. Aber obwohl ab dem zweiten Durchgang mit Gerhard auf Außen sogar ein siebter Mitstreiter zum Einsatz gebracht werden konnte und Michael auf die beliebtere Diagonalposition wechseln konnte, sah das Ergebnis im Endeffekt mit 16, 23 und 19 Punkten einer kampflosen Aufgabe durchaus ähnlich. Zu keinem Zeitpunkt fanden die Wikinger in ihr Spiel oder ein Rezept gegen die immer wieder anstürmenden Mannen aus Ketsch-Brühl, die sich auch von gelegentlich erfolgreich vorgetragenen Angriffen der Heidelberger nicht aus der Ruhe bringen ließen. Der Ketsch-Brühler 3:0 Sieg war dementsprechend ebenso verdient wie folgerichtig.

Diese Scharte wollten die Old Vikings in der zweiten Begegnung des Tages unbedingt auswetzen. Die (alten) Bekannten aus Schwetzingen schienen hierfür der geeignete Gegner. In der zuletzt in Mannheim so erfolgreichen (jedoch gegen Ketsch-Brühl so erfolglosen) Besetzung Norbert, Gerhard, Christian, Michael, Javier und Sven wollten die in vielen Schlachten Erprobten das Ruder herumreißen. Zunächst allerdings sah es nach einem ersten zwanzig-minütigen Schlagabtausch durchaus nicht nach einem Kurswechsel in Richtung Sieg aus. Geblendet von den Trachten der Schwetzinger, deren knalliges Orange wohl doch für erhebliche Verwirrung in den Heidelberger Reihen sorgte, musste die H7 mit 20:25 einen erneuten Satzverlust verbuchen.

Der zweite Durchgang brachte eine wadenbedingte Veränderung auf der Diagonalen, die statt Michael nun von Sven eingenommen wurde. Gleichzeitig kam mit Andi im Mittelbollwerk die dortige Stammkraft zum erstmaligen Einsatz in dieser Kapersaison. Nach 23 Minuten und leider auch nur 23 Punkten für Heidelberg waren zwar deutlich mehr gelungene Aktionen der Heidelberger zu verzeichnen, eine Trophäe war jedoch noch immer nicht gewonnen.

Statistisch betrachtet hatten die Wikinger in den ersten beiden Durchgängen einen Punkt pro Minute erzielt, was nicht ausreichte. Da die Gegner offensichtlich nicht gewillt waren, einfach die Spielzeit zu verlängern bis Heidelberg ausreichend Punkte gesammelt hatte, konnte nur eine Erhöhung der Schlagzahl das Heidelberger Schlachtschiff zum Sieg führen. Mit 25 Punkten in nur siebzehn Minuten gelang dies im dritten Durchgang äußerst überzeugend (25:14). Der vierte brachte zwar erneut nur einen Punkt pro Minute für die Mannen der SGH. Aber immerhin wurde 25 Minuten gespielt. Statistiker werden also korrekt schlussfolgern, dass die Wikinger in diesem Durchgang 25 Punkte erzielten. Mit nur 0,8 Punkten pro Minute war die gegnerische Statistik klar schwächer, der zweite Satzgewinn (25:20) für Heidelberg verbucht und der erste Punkt des Tages somit eingefahren.

Diesen Rückenwind voll ausnutzend brachten die Old Vikings in vierzehn Minuten auch den entscheidenden fünften Satz mit 15:10 nach Hause. Der statistisch interessierte Leser wird feststellen, dass die Heidelberger Schlagzahl auch hier mit 1,07 Punkten pro Minute gegenüber nur 0,71 des Gegners deutlich die Überlegene war.

Am Ende wurde folglich ein traditioneller Sieg in den traditionellen fünf Sätzen gegen Schwetzingen in den Chroniken verzeichnet. Beim anschließenden kulinarischen Ausklang der Schlacht, bei dem ca. einer Mahlzeit je Teilnehmer und Stunde verzehrt wurde, stellte sich mit doch eher deutlichen 108:94 Punkten wieder einmal die Frage, warum man sich gegen Schwetzingen mit dem Siegen so schwer getan hatte.

SG Heidelberg vs. TG Bad Waldsee 2:3

Knappe Niederlage der SG Heidelberg gegen die TG Bad Waldsee

Die Mannschaft von Trainer Armin van Kracht musste wiederum einige Spieler ersetzen. Mit Jascha Fell, Christian Karl und Moritz Hartmann kamen drei wichtige Spieler ins Team zurück, dafür mussten aber Benedict Morath (krank) und Armin Sljivo sowie Patrick Lipowczan (beide private Gründe) passen. Also musste Trainer Armin van Kracht ein weiteres Mal in die Trickkiste greifen.

Da das Spiel der zweiten Mannschaft ausgefallen war, konnte man die Mannschaft mit Christian Lohse und Willi Wolfarth auffüllen.

Die Kurpfälzer starteten souverän und Zuspieler Yannick Hess konnte dank der sehr stabilen Annahme von Max Urban, Jascha Fell und Moritz Hartmann die Bälle nach Belieben verteilen, sodass die Oberschwaben nie richtig ins Spiel kamen. Starke Aufschläge taten ihr übriges. Folgerichtig wurde der Satz 25:20 gewonnen.

Leider wandelte sich das Spiel im zweiten Satz. Die Aufschläge der Gäste wurden immer besser und die Heidelberger ließen immer mehr die letzte Präzision vermissen. So wurde es immer schwieriger den Block der Gäste zu überwinden. Leider konnte auch Tobias Habermaas die Wende nicht bringen. Auch wenn der Satz lange ausgeglichen gehalten werden konnte ging er letztendlich mit 19:25 deutlich an die Auswärtsmannschaft.

Die SGler hielten in der Folge aber gut dagegen, immer mehr konnte die Mitte um Willi Wolfarth und Christian Karl erfolgreich eingesetzt werden. Diagonalangreifer Philipp Sandmann feuerte viele mächtige Angriffe ab und setzte der TG schwer zu. Satz 3 wurde 25:21 gewonnen.

Auch in Satz vier gab es viele erfolgreiche Angriffe der Heimmannschaft. In dieser Phase konnte sich vor allem Max Urban auszeichnen. Durch fehlende Konsequenz in Annahme und Angriff und fragwürdige Entscheidungen des Schiedsgerichts kamen die TGler aber wieder besser ins Spiel und konnten den vierten Satz mit 20:25 für sich entscheiden.

So musste der Tie-Break die Entscheidung bringen. Es sah lange gut aus, die SGH führte sogar gegen Satzende bevor abermals der Schiedsrichter mit eigenwilligen Entscheidungen dem Spiel eine entscheidende Wende gab. Ein Spieler der TG Bad Waldsee führte einen Aufschlag aus obwohl er nicht an der Reihe war, somit lag ein klarer Rotations- und damit Aufstellungsfehler vor. Nachdem das aufgefallen war gab es eine lange Diskussion der Schiedsrichter. Ohne weitere Kommunikation entschied der erste Schiedsrichter, dass es keinerlei Konsequenzen gibt und einfach der „richtige“ Spieler den nächsten Aufschlag ausführt.

Das Spiel beider Mannschaften war nach dieser Entscheidung sehr zerfahren und ging hin und her.

Am Schluss konnten sich die Bad Waldseer mit 20:18 durchsetzen. Enttäuscht müssen sich die Heidelberger nun mit einem Punkt zufrieden geben und auf die nächsten Spiele hoffen.

ERGEBNISSE 16./17.10.21

USC Freiburg vs Damen I  1:3
Damen II vs VSG Kleinsteinbach  1:3
TSV Höpfingen vs Damen III  0:3
TSV Oftersheim vs Damen IV  3:0
ASC MA-Feudenheim vs Damen V  0:3

SG BEG United vs Herren I  3:2
USC Konstanz II vs Herren II  3:0
TSG Blankenloch II vs Herren III  3:1
TV Eberbach vs Herren V  3:0
TV Eppelheim vs Herren VI  3:0
VSGMADJKMVC vs Herren VII  0:3
VC Walldorf III vs Herren VIII  0:3



Damen 1 vs USC Freiburg

Letzten Samstag konnten die Heidelberger Hummeln ihren ersten Sieg in der zweiten Runde der noch jungen Saison einfahren. Der Tag startete mit einer längeren Anfahrt ins ferne Freiburg und einigen Orientierungsproblemen bezüglich moderner Halle mit hellem Holz, doch weder das, noch die spürbare Nervosität nach der enttäuschenden Leistung gegen Rottenburg zuvor, trübte den Start der Hummeln.

Mit starken Angriffen und Aufschlägen sowie sehr guter Blockpräsenz am Anfang des ersten Satzes konnten sie auf 9:4 an den Freiburgerinnen vorbeiziehen. Es lief wohl alles etwas zu gut, denn Punkt für Punkt schlichen sich Eigenfehler in das Spiel der Heidelbergerinnen und der USC Freiburg belohnte sich immer wieder für ihre starke Defensivarbeit und Geduld in langen Ballwechseln. Es entwickelte sich ein Kopf-an-Hummelfühler Rennen, das am Ende knapp mit 26:24 an die Heidelbergerinnen ging.

Der zweite Satz startete ausgeglichen, wenn auch nicht unbedingt schön anzuschauen. Bis zum Stand von 9:9 hielten sich die Angriffs- und Aufschlagfehler beider Mannschaften die Waage und niemand konnte sich in den stark umkämpften Ballwechseln klar durchsetzen. Schließlich gelang es den Freiburgerinnen sich mit guter Abwehr und Aufschlagleistung sechs Punkte abzusetzen (16:10). Hummelbeschwörer Bertram Beierlein zog schließlich die Reißleine und brachte mittels Doppelwechsel frischen Wind in das inzwischen ratlose Heidelberger Team. In neuer Formation kämpfte sich die Mannschaft noch auf zwei Punkte heran (21:19), musste den zweiten Satz dann aber trotzdem abgeben.

Die Spiel gegen Rottenburg noch klar vor Augen, wurde den Hummeln klar: jetzt oder nie, der dritte Satz darf auf keinen Fall verschenkt werden. Erfreulicherweise gelang dieses Mal eine Kehrtwende und die Heidelbergerinnen schalteten noch einen Gang hoch. Mit deutlich mehr Wille und Konsequenz in allen Elementen erhöhten sie den Druck auf die USC Mädels massiv. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel mit guten Aktionen auf beiden Seiten, nur dass jetzt immer häufiger die „bombastico“ Angriffsschultern, die eisenharten Blockhände oder die pfeilschnellen Aufschlagarme der Hummeln punkteten. Besonders die junge Tessina Höger (Jahrgang 2006), die zur Unterstützung des ausgedünnten Kaders mitgefahren war, zeigte eine sehr entschlossene und beeindruckende Leistung. Der dritte Satz ging 25:17 an die Heidelbergerinnen, die dann auch im 4. Satz nichts anbrennen ließen und den Sack mit 25:14 zumachten.

Alles in allem war es ein Hummelflug mit Höhen und Tiefen, der aber besonders in der zweiten Hälfte sehr viel Spaß gemacht hat und Lust auf die kommenden Spiele macht.



Herren I - Knappe Niederlage am Kaiserstuhl

Im 3. Saisonspiel traf die SG Heidelberg in Emmendingen auf die Spielgemeinschaft BEG United. Erneut waren die Vorzeichen aufgrund einer dünnen Spielerdecke als andere als optimal. Libero Moritz Hartmann und Armin Sljivo fehlten aus privaten Gründen und zusätzlich waren Jascha Fell und Christian Karl verletzungsbedingt nicht spielfähig. Folglich standen nur sieben Spieler und kein etatmäßiger Mittelblocker Spielertrainer Armin von Kracht zur Verfügung. Dieser stellte in einem Hybrid-Spielsystem auf, in welchem Tobias Habermaas und von Kracht jeweils die vakante Mittelblocker Position spielten, aber variabel auch über die Außenpositionen angriffen.

Trotz allem starteten die Heidelberger hochmotiviert in das Spiel und konnten den ersten Satz bis kurz vor Ende ausgeglichen gestalten. Beim Stand von 17:19 gelang es den Gastgebern sich entscheidend auf 17:21 abzusetzen und schlussendlich den Satz mit 19:24 zu gewinnen. In dieser Spielphase entschieden vor allem Abstimmungs- und Annahmeprobleme den Satz, welche jedoch vor allem auf das improvisierte Spielsystem zurückzuführen waren. Im zweiten Satz teilten sich Benedict Morath und Libero Bastian Ditschmann die Annahme und sorgten für einen stabilen Aufbau, der es Zuspieler Yannick Hess ermöglichte, seine Angreifer besser einzusetzen. Dennoch lief die SG recht früh einem Rückstand hinterher, sodass es gegen Satzende bei 16:20 nicht mehr als zu gut für die Heidelberger aussah. Doch vor allem Max Urban bäumte sich nochmal auf und servierte mit krachenden Sprungaufschlägen zum 20:20. Tobias Habermaas nutzte im Angriff klug Punktballchancen und Armin von Kracht sammelte noch einen Blockpunkt ein. Damit ging der 2. Satz mit 25:22 an die SG Heidelberg und das Spiel war wieder offen.

Mit Elan starteten die Heidelberger in den 3. Satz und konnten sich sogar gegen Satzende auf 19:16 absetzen. Unnötige Eigenfehler ließen die BEG United jedoch wieder auf 22:21 herankommen und mit 22:23 in Führung gehen. Erneut behielten die Heidelberger einen kühlen Kopf und sicherten sich den Satz knapp mit 26:24, auch weil Philipp Sandmann hier konsequent seine Kopfpässe verwertete. Der 4. Satz gestaltete sich offen, keiner Mannschaft gelang es sich relevant abzusetzen. Besonders die druckvollen Aufschläge von Yannick Hess trugen dazu bei, dass die SG bei 23:23 die Chance hatte sich einen Matchball zu erspielen. Die Gastgeber vom Kaiserstuhl agierten in diesem Spielabschnitt stabiler, nutzten die Punktchancen und schlussendlich sorgte ein Heidelberger Angriffsfehler für den Ausgleich nach Sätzen zum 2:2.

Im Tie-Break führte die SG nach dem Seitenwechsel mit 9:6, doch man merkte der Mannschaft langsam die Anstrengung der 4 gespielten Sätzen und des neuen und ungewohnten Spielsystems an. Durch eine Aufschlagsserie der Gäste gelang es diesen mit 9:10 in Führung zu gehen. Der nächste Aufschlag war landete knapp hinter der Grundlinie, wurde vom Schiedsrichtergespann unglücklicherweise zu Gunsten der BEG United gewertet. In der nachfolgenden Diskussion sah Benedict Morath dann auch noch unnötigerweise die Rote Karte, was einen weiteren Punktgewinn für die BEG United und einen Spielstand von 9:12 bedeutete. Zwar kämpfte sich die SG Heidelberg nochmals auf 13:11 heran, verlor dann das Spiel mit 15:11. MVP der wurden für die BEG United Jan Schaffner und auf Seiten der Heidelberger Benedict Morath. Zusammenfassend hätte man aus SG Sicht vor dem Spiel einen Punktgewinn sofort unterschrieben, dennoch wäre hier mehr drin gewesen.

Am nächsten Wochenende steht der 2. Heimspieltag gegen die SG Bad Waldsee an, an dem Heidelberger alles dran setzen werden den ersten Heimsieg der Saison einzufahren.

3:0 Sieg für die HTV Damen 3

Für das erste Auswärtsspiel dieses Saison fuhren die Damen 3 nach Höpfingen.

Die Damen 3 gingen hochmotiviert und mit dem klaren Ziel, keinen Satz abzugeben, in den ersten Satz gegen den TSV Höpfingen. Sie setzten das Stellungsspiel, auf das Trainerin Julia Jungmann in der letzten Trainingswoche den Fokus gesetzt hat, von Anfang an um und konnten so viele Angriffe der Gegenseite abwehren. Schon bald setzten sie sich ab und ließen sich nicht durch die Auszeiten des gegnerischen Trainers aus der Ruhe bringen. Mit guten Angriffen, Aufschlagpunkten und einem gut trainierten Auge holten sie sich den Satzgewinn (14:25).

Im zweiten Satz zeigten unsere Damen ebenfalls ihre Überlegenheit. Mit lautem Anfeuern von der Bank erkämpften sie sich Punkt für Punkt. Kurz vor Ende des zweiten Satzes kam, durch Wechsel bedingt, ein wenig Unruhe auf der eigenen Feldhälfte auf. Nach einer Auszeit haben sich die Mädels jedoch schnell wieder gefangen und brachten auch den zweiten Satz souverän nach Hause.

Im letzten Satz hieß es nun: Konzentration hoch halten und den Sieg einfahren. Der TSV Höpfingen hatte sein Stellungsspiel an unsere Angreifer adaptiert, wodurch die Damen sich aber nicht abschrecken ließen. Weiter dominierten sie das Spiel. Aufgrund von einigen Eigenfehlern endete dieser Satz schließlich nicht ganz so deutlich mit 19:25.

Im Endeffekt waren unsere Damen mit den Satzsiegen 14:25, 14:25 und 19:25 die überlegenere Mannschaft und stehen somit nach drei Spielen an der Tabellenspitze. Insgesamt eine sehr gute Leistung.



Herren VII - Old Vikings segeln wieder los und „Franz kanns“ immer noch

Nachdem die Old Vikings die letzte Kapersaison, wie alle anderen Kämpfer auch, vorzeitig (aber unbesiegt!!) beenden mussten, hatten sie am Samstag nach langer Zwangspause endlich die Chance, unter Beweis zu stellen, dass sie nichts verlernt haben. Wäre der Beginn der Kampfhandlungen in den NVV-Chroniken korrekt verzeichnet, würde sich herausstellen, dass die Mannen um das Trainergespann Norbert und Gerhard gerade einmal knapp unter einer Stunde brauchten, um die Festung GBG-Halle zu erstürmen. Wobei „stürmen“ möglicherweise nicht ganz den Tatsachen entspricht. Es handelte sich eher um eine „kontrollierte Offensive“, will heißen, die Alten Wikinger taten genau, was nötig war, aber auch nicht wesentlich mehr.

In der Besetzung Norbert, Gerhard, Chris, Michael, Javier und Sven (der dankenswerterweise wieder einmal auf der Mitte eingesprungen war) wurden die beiden ersten Sätze zu 11 und zu 17 gewonnen. Mit Egges an Gerhards Stelle wurde auch der dritte zu 12 deutlich zu Wikingers Gunsten entschieden. Die ebenfalls mitgesegelten Gert, Reiner und Stephan (der nach jahrzehntelanger Abwesenheit zuletzt wieder zu den Old Vikings hinzugestoßen ist) sorgten mit vollem akustischem Einsatz von der Bank aus für die notwendige Stimmung, mussten aber ansonsten nicht aktiv ins Geschehen eingreifen. Anders als Uwe, der in der Position des neben dem Schlachtfeld beobachtenden Admirals immerhin aktiv eine Auszeit nehmen musste, als die Wikinger bei 8 : 6 kurzzeitig in Tiefschlaf zu versinken schienen. Das Ergebnis zeigt, dass Uwes Weckrufe offensichtlich offene Ohren fanden.

Unter dem Eindruck des deutlichen Sieges ließen sich die Old Vikings statt des Kriegsgesanges in der Kabine anschließend zu einem Geburtstagsständchen für Michael hinreißen.



Erste Niederlage der Damen 2

Am Samstag mussten sich die Damen 2 leider gegen den schon bekannten Gegner VSG Kleinsteinbach 1:3 geschlagen geben.

Der 1. Satz fing schon etwas holprig an, da die Aufstellung unbeabsichtigt etwas verschoben wurde, wodurch das Team etwas aus dem Kontext gebracht wurde. So verschenkten Sie anfangs schon sehr viele Punkte, kamen dann gegen Ende des Satzes jedoch wieder rein, jedoch war das viel zu spät. So ging der Satz mit klaren 19:25 für das gegnerische Team aus.

Im nächsten Satz stimmte dann die Aufstellung wieder und die Absprachen liefen deutlich besser, jedoch kamen die Damen 2 auch hier nicht richtig ins Spiel anfangs. Erst gegen Ende holten sie nochmal auf, mussten aber auch diesen Satz mit knappen 23:25 Punkten abgeben.

Nun hieß es beim 3. Satz alles geben, denn so einfach wollte man es den Gegnern auch nicht machen. Mit Vertrauen in das eigene Können und einem Wechsel auf der Zuspielerposition ging es nun an den 3. Satz. Die Absprachen liefen besser, die Angriffe waren erfolgreicher und die Eigenfehler wurden reduziert. Man kämpfte um jeden Ball und so entschieden die Schlangen diesen Satz mit klaren 25:14 für sich.

Nun hochmotiviert ging es an den 4. Satz. Doch es war wie verhext, Sie kamen wieder nicht direkt ins Spiel hinein und lagen dann relativ früh hinten. Dieser Abstand wurde dann durch mangelhafte Absprachen und Eigenfehler wieder ausgebaut. Die Stimmung kippte ein wenig und es sah nicht ganz so gut aus für die Schlangen. Coach Martina nahm daraufhin eine Auszeit und motivierte das Team erneut und gab Tipps. So kämpften Sie sich nochmal heran, jedoch war dies zu spät und so verloren die Schlangen auch diesen Satz mit 19:25.

Vielen Dank trotzdem an alle Zuschauer und an Martina fürs Coachen. Glückwunsch auch noch an unseren MVP: Annika

Gespielt haben: Annika, Freddy, Jule, Kitty, Lena, Lilja, Leonie, Linda, Mandy, Nika

Herren V

Am Sonntag den 17.10. ging es für die Herren V zum Auswärtsspiel gegen den TV Eberbach. Die Anreise durch das Neckartal erfolgte zum Teil mit dem Zug und zum Teil mit dem Auto.

Mit den energisch verteidigenden Eberbachern lieferten wir uns einen harten Schlagabtausch, der letzten Endes leider 3:0 für uns verloren ging. Ärgerlich:

Der erste Satz ging 26:24 zu Gunsten der Heimmannschaft aus. Auch den zweiten Satz gaben wir mit nur zwei Punkten Abstand ab: 25:23. Im dritten Satz reichte es dann leider gleichfalls wieder nur für ein knappes 25:23.

ERGEBNISSE

Herren II vs VSGMADJKMVC  3:0
Herren I vs VfL Sindelfingen  0:3
TB Bad Krozingen vs Damen II  0:3
Damen I vs TV Rottenburg  2:3

Damen II

Im ersten Auswärtsspiel der Saison ging es für die Damen II des Heidelberger TVs zum TB Bad Krozingen. Das Team um Coach Martina Einsele war voller Vorfreude und hochmotiviert und konnte durch eine konstant gute Mannschaftsleistung einen souveränen 3:0 Sieg nach Hause fahren.

Das Spiel war von Beginn an ausgeglichen, bis sich die Damen aus Bad Krozingen Mitte des ersten Satzes leicht absetzen konnten. Beim drei-Punkte-Rückstand von 12:15 nahm Coach Martina Einslee eine Auszeit um speziell an die Abwehr zu appellieren, die ihre Leistung vor allem bei kurzen und geschenkten Bällen steigern musste. Zusätzlich galt es unnötige Fehler in den Aufschlägen zu vermeiden. Der Kampfgeist war geweckt und die Damen des Heidelberger TVs fanden von nun an besser ins Spiel. Allerdings konnten sich die Gegnerinnen im Anschluss weiterhin absetzen und ihren Vorsprung weiter ausbauen. Den Wendepunkt leitete Friederike Ihssen ein, als sie beim Rückstand von 13:17 an den Aufschlag kam. Später sagte sie, dass sie sich in diesem Moment sicher war den Satz noch zu gewinnen. Diese Einstellung übertrug sich auf ihre Leistung, sie schlug mutig auf und das Team schaffte den Ausgleich zum 17 zu 17. Die Endphase des ersten Satzes war von Spannung geprägt und keines der Teams konnte sich absetzen (21:21, 23:23). Am Ende gewannen die Heidelberger Damen mit 25:23 mit viel Willensstärke und starker Teamleistung in Abwehr und Block.

Der Sieg des ersten Satzes war sehr wichtig für das Selbstvertrauen der Heidelbergerinnen und die von Beginn an gute Stimmung im Team steigerte sich weiter. Die Damen II des HTVs starteten mit der gleichen Aufstellung wie im ersten Satz. Sie verbesserten ihre Annahme, zeigten ihre Aufschlagstärke und spielten im zweiten Satz einen 10:5 Vorsprung heraus. Beim Punktestand von 6:10 musste eine Spielerin des TB Bad Krozingen leider verletzungsbedingt ausgewechselt werden und es gab eine kurze Unterbrechung. An dieser Stelle möchten wir der Spielerin gute Besserung wünschen und hoffen auf eine schnelle Genesung. Die Heidelbergerinnen ließen sich von der Pause nicht aus dem Konzept bringen und bauten ihren Vorsprung auf 20:7 aus. Dies war vor allem durch ein gutes Aufschlagsspiel, Aufmerksamkeit in der Abwehr und eine sehr gute Blockleistung möglich. Es gab einen Wechsel auf der Zuspielerinnenposition, Lilja El Berins kam für Kapitänin Lena Rollfing. Neue Spielführerin auf dem Feld wurde Außenangreiferin Annika Biber. Durch leichte Konzentrationsschwächen und Eigenfehler konnten die Gegnerinnen nochmal bis auf 24:14 herankommen. Letztendlich beendete die Heidelbergerinnen den zweiten Satz mit einem souveränen 25:14 Sieg.

Der dritte Satz begann wieder selbstbewusst stark und die Damen II des HTVs konnten sich mit 11:2 (12:4, 14:5) von Beginn an absetzen. Beim Punktestand von wurde Zuspielerin Lilja El Berins eingewechselt. In der zweiten Hälfte des dritten Satzes kamen die Damen aus Bad Krozingen nochmal zurück und zeigten ihre Spielstärke. Es gab Wackler in der Annahme und auch in der Abwehr bekamen die Heidelbergerinnen vor allem die angriffsstarke Nummer 10, Joanna Strub, nicht in den Griff. Beim Punktestand von 17:12 nahm Coach Martina Einsele nochmal eine Auszeit und gab unter anderem Anweisungen an den Block, der sich im Anschluss auf die Diagonal Angriffe der Gegnerinnen sehr gut einstellte. Auch die Annahme kam wieder besser zurecht, wobei Friederike Ihssen hier eine sehr starke Leistung zeigte. Die positive Stimmung auf dem Feld und die Konstanz im Aufschlag in der Endphase des dritten Satzes, bescherten den Heidelbergerinnen einen verdienten 25:20 Sieg.

Coach Martina Einsele war sehr zufrieden und lobte die konstante Leistung der Mannschaft die kaum einen Hänger hatte. MVP beim TB Bad Krozingen wurde Joanna Strub und beim Heidelberger TV Friederike Ihssen. „Aufschlag und Annahme haben heute den Unterschied gemacht“, sagte Friederike Ihssen abschließend zu dem Spiel. Außerdem spielten Lena Rollfing und Lilja El Berins (Zuspiel), Mandy Rettel und Katharina Fischer (Mitte), Biber Annika (Außen/Annahme), Leonie Brändle (Diagonal) und Linda Holzinger (Libera). Ein herzliches Dankeschön auch an Marie Burke, die als Verstärkung aus der Damen III mitgereist ist.



Herren II

Im ersten Heimspiel der Saison ging es für die Wikinger der neugegründeten SG Heidelberg gegen die Gäste aus der Nachbarstadt Mannheim. Durch eine konzentrierte Leistung konnten die Herren 2 einen unangefochtenen 3:0 Sieg einfahren.

Im 1. Satz konnten sich die Wikinger durch gute Blockarbeit und einem soliden Sideout früh absetzten. Im weiteren Verlauf des Satzes gelang es durch platzierte Aufschläge die Mannheimer Mannschaft in einen Haufen Chaos zu verwandeln und dementsprechend die Führung auszubauen. Auch die verzweifelten Abwehrversuche der Mannheimer halfen ihnen nicht den Vorsprung der Gastgeber zu verringern und so konnten die Wikinger den 1. Satz klar mit 25:11 gewinnen.

Der 2. Satz begann wie der 1. Satz geendet hatte: Die Wikinger ließen es nicht zu, dass die Mannheimer ins Spiel kamen und so führte man schnell mit 4:0. Ab diesem Zeitpunkt stieg die Zahl der Eigenfehler der Heimmanschaft rasant an und die Mannheimer konnten dadurch schnell ausgleichen. Zuspieler Thome konnte aber weiterhin aus einer stabilen Annahme um Libero Ditschmann die Angreifer gut einsetzten, sodass der Punkt aus dem Sidout für die Wikinger garantiert war. Allerdings blieb die Fehlerquote mit vielen verschlagenen Aufschlägen und wenig genutzten Breakchancen sehr hoch, dass die Heidelberger sich nicht mehr von den Gästen absetzten konnten. Allerdings ließen sich die Wikinger davon nicht aus der Ruhe bringen und gewannen schließlich den Satz knapp mit 27:25.

Im 3. Satz konnte die Fehlerquote wieder gering gehalten werden allerdingsspielten die Mannheimer jetzt stärker als in den beiden Sätzen zuvor. Dennoch gab es nie einen Zweifel daran, dass die von Betrtram Beierlein trainierten Mannen die bessere Mannschaft auf dem Feld war. Die Wikinger konnten sich langsam aber sicher absetzten und konnten den 3. Satz und somit auch das erste Heimspiel der Saison ungefährdet mit 25:19 gewinnen.

Für die SGH spielten: Markus Griedel, Nils Gromer, Lukas Fischer, Jan-Marco Horstick, Bastian Ditschmann, Willi Wolfarth, Christian Lohse, Martin Jäcklin, Philipp Schulz, Raphael Stock und Fabian Thome. MVP wurden Bastian Ditschmann und für die VSGler Malte Kremer.



SG Heidelberg vs. VfL Sindelfingen 09.10.2021

Deutliche Niederlage bei Heimpremiere

Wieder starteten die Männer von der SG Heidelberg mit denkbar schlechten Vorzeichen in das Spiel und diesmal kam die Rechnung.

Mit Benedict Morath privat verhindert und Christian Karl erkrankt hatte Trainer Armin von Kracht erneut nur eine Wechseloption mit Neuzugang Tobias Habermaas.

0:3... Deutlich und nie mit Chance.

Konnte letzten Spieltag noch sich gegenseitig geholfen werden und leichte Fehler der Mitspieler korrigiert werden, zogen sich gegen Sindelfingen die Fehlerkaskaden nur so fort. Aus der eigenen Annahme zu fehleranfällig und im Block-Abwehr Komplex zu häufig mit einfachen Abstimmungsproblemen.

In allen drei Sätzen wurde einem frühen Rückstand hinterhergelaufen und es konnte nie Druck auf den Gegner ausgeübt werden. Die neu formatierte und uneingespielte Annahme wurde geschickt vom Gegner ausgenutzt. Folgend konnte im Zuspiel selten das Spiel überraschend gestaltet werden und die Außenangreifer scheiterten schlussendlich zu häufig an dem sehr soliden Block der Sindelfinger. Und selbst wenn die Heidelberger mal stabil spielten machte der gegnerische MVP Sven Metzger seinem Titel alle Ehre und verwandelte Punkt um Punkt in kritischen Phasen. Da half auch das beeindruckende Abwehrverhalten des eigenen MVPs Moritz Hartmann nicht weiter.

Auch wenn das Spiel deutlich verloren ging zeigten die Heidelberger phasenweise ihr Potenzial. Bei soliden eigenen Spielaufbau konnte über alle Positionen gepunktet werden und der Gegner vor erhebliche Probleme gestellt werden.

Alles eine Frage der Quote... Und der (unnötigen) Eigenfehler. Hier gilt es anzuknüpfen und in den kommenden Wochen die Abstimmungen und Routinen zu verbessern um das eigene Potenzial häufiger auszuschöpfen.

Damen 1 vs. TV Rottenburg

Am Samstag freute sich die Damen 1 des Heidelberger TVs auf das langersehnte erste Spiel der Saison 2021/22. Spieltage lagen coronabedingt für alle schon eine ganze Weile zurück und zumindest gab es im September neben dem erfolgreichen Pokalsieg noch zwei Trainingsspielen, welche dazu beitrugen als Mannschaft an den Abstimmungen und dem Zusammenspiel zu arbeiten. Im Training lag zuletzt der Fokus auf druckvollen Aufschlägen und mehr Stabilität in der Annahme. Um 19 Uhr begann nun das Heimspiel gegen die Damen vom TV Rottenburg, welche frisch in die Regionalliga aufgestiegen sind. Im ersten Satz überzeugten die Hummeln mit einer stabilen Annahme und einem stabilen Block und sicherten sich diesen mit 25:14 Punkten. Der zweite Satz startete unkonzentriert: Die Annahme war weiterhin gut, doch es fehlte an Variationen im Angriff und es kamen der ein und andere Eigenfehler hinzu. Mit 22:25 mussten die Hummeln den Satz abgeben. Der dritte Satz begann mit einem Wechsel im Zuspiel – es wurde Punkt um Punkt gekämpft – doch auch mit der Veränderung konnte die Damen 1 diesen Satz nicht gewinnen. Im vierten Satz formierten sich die Hummeln bei den Angreifern neu; eine starke Annahme- und Abwehrleistung der Libera hat unter anderem zu dem Satzsieg (25:20) beigetragen. Im entscheidenden Tie-Break jedoch zeigten die Hummeln wieder einmal, dass sie an ihrer inneren Überzeugung arbeiten müssen, selbstbewusster aufzutreten und ihr Spiel zu machen. Und so verloren sie 14:16 knapp gegen die Rottenburgerinnen.

Der Auftrag für die Trainingswoche wird sein, wieder die gewohnte Variationen in den Angriff zu bekommen, weiterhin an einer schnellen Abwehr und stabilen Annahme zu arbeiten. Um aus Tiefphasen im Spiel wieder herauszukommen wird der Blick mehr auf die Stärken jeder einzelnen Spielerin gelegt, sodass sie auch dann an sich glaubt und Unsicherheiten wegwedeln kann.

Damen III Es war einmal… Verbandspokal!

So beginnen normalweise Märchen. Unseres startete schon mit einigen Komplikationen: erst waren die Damen 3 als Landesligamannschaft aus Versehen für den Bezirkspokal anstatt für den Verbandspokal gemeldet; am vergangenen Spieltag verletzt sich Sonja als eine von drei Spielerinnen auf der Außen-/Annahme-Position und zusätzlich waren in der vergangenen Woche die Hälfte der Mannschaft inklusive Trainerin krank im Bett gelegen.

Dies waren nicht die besten Startvorrausetzungen, um sich am Sonntag, 10.10.2021 in Richtung Süden nach Ettlingen zum Verbandspokal zu machen. In der ersten Pokalrunde trafen die Damen 3 auf Beiertheim 3 und Ketsch-Brühl.

Das Spiel gegen den Verbandsligisten aus Beiertheim begann holprig. Gute Aufschläge des Gegners, gezielte Schläge und Lobs in Kombination mit Nervosität und einer schlechten Annahme ließen unsere Siegchancen schmelzen. Nach acht gespielten Bällen lagen wir bereits mit 1:7 im Rückstand. Erst durch Auszeiten und einige Wechsel fing sich die Damen 3 und konnte nun besser mithalten. Dennoch konnten sich die Beiertheimerinnen den ersten Satz sichern (16:25). Der Schwung aus dem Ende des ersten Satzes konnte mitgenommen werden und beide Teams kämpften auf Augenhöhe gegeneinander. Die Heidelbergerinnen führten in der Satzmitte mit zwei Punkten und zeigten, dass sie sich vor einer höher klassigen Mannschaft nicht verstecken brauchen. Leider konnte der Vorsprung nicht ins Ziel gebracht werden. Die Beiertheimer Mannschaft drehte jedoch den Spieß um und verbuchte den zweiten Satz (20:25) und somit den Sieg auf ihrem Konto.

Gegen das Landesligateam aus Ketsch-Brühl waren wir motiviert und wollten die gezeigte Leistung aus dem ersten Spiel wiederholen. Leider funktionierte dies gar nicht. Annahme war durchwachsen, wodurch wir es unserer Zuspielerin unnötig schwer machten. In der Feldmitte klaffte ein riesiges Loch, welches die Gegnerinnen geschickt ausnutzten. Trainerin Julia versuchte alles von der Seitenlinie aus, um die müde Abwehr in Schwung zu kriegen und drohte dabei sogar, mit der Verbannung auf die Ersatzbank für den weiteren Saisonverlauf. Unser Potential konnten wir über die gesamten zwei Sätze leider nicht abrufen und verloren leider das Spiel (8:25, 14:25).

Unser Traum vom Verbandspokal war schneller ausgeträumt als gedacht und ohne Happy End. Auf das Team aus Ketsch-Brühl werden wir ein zweites Mal im Ligabetrieb treffen und dann hoffentlich mit dem besseren Ende für uns.

ERGEBNISSE 2./3.10.2021

3:1  Damen III vs SG DJK/TSG Bruchsal
3:1  Damen III vs KuSG Leimen
2:3  Damen IV vs SG Ketsch/Brühl II
3:1  Damen IV vs KuSg Leimen II
0:3  Herren IV vs TSG Blankenloch
3:0  Herren IV vs VSGMADJKMVC II
3:1  Herren VIII vs SV Großeichholzheim
3:1  Herren VIII vs VSGMADJKMVC V
3:0  DJK Hockenheim vs Damen V
3:0  TV Schwetzingen VS Herren VI
3:1  Damen II vs SV Sinsheim II
3:1  VSG Kleinsteinbach II vs Herren III

Damen III - Erfolgreicher Auftakt in die Landesliga

Nach fast einem Jahr seit dem letzten Spiel, macht die Damen 3 ihren ersten Auftritt in der Landesliga.

Etwas nervös, doch hochmotiviert gingen wir in den ersten Satz gegen Bruchsal. Mit einigen Schwierigkeiten erkämpften wir uns die ersten Punkte der Saison und langsam ließ unsere Nervosität nach und wir kamen langsam ins Spielen. Letztendlich erspielten wir einen Ausgleich und gewannen mit zwei taktisch gelegenen Auszeiten den ersten Satz. Den zweiten Satz mussten wir leider aufgeben, doch danach rafften wir uns zusammen und zeigten, dass wir physisch und technisch doch überlegen waren. Im letzten Satz erschlafften unsere Gegner merklich und wurden durch die bemerkenswerte Aufschlagreihe unserer Außenangreiferin Sonja Junghans bezwungen. Mit einem Endstand von 25:23, 20:25, 25:20 25:14 gewannen wir das erste Spiel der Saison.

Unser zweites Spiel gegen Leimen starteten wir möglicherweise ein wenig zu gelassen. Wieder schien es Unstimmigkeiten auf dem Feld zu geben. Schon früh im Spiel hatten wir festgestellt, dass wir unserem Gegner deutlich überlegen waren, zeigten jedoch nicht unser bestes Volleyball. Mit etwas Kuddelmuddel erkämpften wir uns die ersten beiden Sätze. Im dritten Satz war wieder die Luft raus und etwas gereizt verschenkten wir Punkte. Mitten im Satz hatten wir eine verletzte und wir waren um eine Außenangreiferin weniger. Die Anstrengung eines ersten Doppelspieltages ließ sich spüren. Entschlossen auf dem Feld Spaß zu haben gingen wir in den letzten Satz und schafften es endlich uns durchzusetzen.

Letztendlich sah der Endstand wie folgt aus: 25:18, 25:22, 21:25, 25:17

Vergnügt stellten wir an diesem Tag fest, dass sich unsere Kondition und Technik seit letzter Saison verbessert hat, wissen nun jedoch an welchen Aspekten wir noch arbeiten müssen. Mit diesem etwas wackeligem, doch erfolgreichem Start haben wir bewiesen, dass wir in der neuen Liga richtig sind und als Neulinge trotzdem zu fürchten sind!“

Herren IV

Im ersten Spiel der Saison ging es für die Mannschaft um Spieltagscoach Christian Urbanek gegen die VSG Mannheim DJK/MVC 2. Der erste Satz gestaltete sich ausgeglichen. Vor allem im Angriff wusste die Mannschaft zu überzeugen. Die Feinabstimmung in Annahme und Abwehr war bei der Mannschaft, in der einige neue Gesichter zu sehen waren, noch nicht optimal. Gegen Ende des Satzes bewahrte das Team jedoch die Ruhe und setzte sich knapp aber verdient mit 27:25 durch. Das aus dem ersten Satzgewinn gewonnene Selbstvertrauen wurde im weiteren Verlauf sichtbar. Die Abstimmung in der Defensive konnte verbessert werden und eine klarere Auflschlagtaktik sorgte für mehr Druck auf die Mannheimer Abwehr. Schlussendlich konnten der zweite und dritte Satz deutlicher (zu 14, zu 16) gestaltet werden. Erstes Spiel, erster Sieg, so startet man gerne in die Saison.

Im zweiten Spiel wartete die zweite Mannschaft aus Blankenloch als Gegner. Dem guten Gefühl aus dem ersten Spiel wurde direkt ein Dämpfer versetzt. Sofort zu Spielbeginn schlichen sich Unkonzentriertheiten im eigenen Angriffsspiel ein und die Heimmannschaft geriet schnell in Rückstand. Zwar konnte dieser in der Folge wieder egalisiert werden. Aber die Unkonzentriertheiten setzten sich fort und führten zu einer Serie von 9 (!) aufeinanderfolgenden Punkte der Gäste. Der Rückstand konnte nicht mehr eingeholt werden und der erste Satz ging mit 25:17 an die Gäste. Das Heimteam bewies im zweiten Satz, dass man durchaus mithalten konnte und erspielte sich schnell eine 5:1 Führung. Im weiteren Verlauf ergaben sich sogar 4 Satzbälle bei 24:20. Leider konnte die Nervenstärke im Endspiel, die man im ersten Spiel gezeigt hatte, nicht bestätigt werden und der Satz ging tatsächlich noch mit 25:27 verloren. Der dritte Satz zeigte das gleiche Muster. Eine stark aufspielende Heimmannschaft zeigte früh im Satz ihr ganzes Potential und münzte dies auch in Punkte um (11:2!). Viele einfache Fehler, sowohl individuell als auch in der Absprache untereinander, liesen den Vorsprung abermals schrumpfen und zeigten auf, woran es in den nächsten Wochen im Training zu arbeiten gilt. Mit 24:26 ging letztlich auch der dritte Satz an die Gäste. Glückwunsch an die Mannschaft aus Blankenloch, die ihrerseits ein starkes Spiel machte und vor allem in den Schlussphasen der Sätze durch Nervenstärke und eine geringe Eigenfehlerquote überzeugen konnte.

Damen II



Nach einem erfolgreichen ersten Saisonspieltag konnten wir uns verdiente drei Punkte erspielen.

Am Samstag, den 02.10.2021, traten wir um 19:00 Uhr gegen die Damen 2 des SV Sinsheim zu unserem ersten Heimspiel an.

Anfangs taten wir uns etwas schwer damit, in unseren gewohnten Spielfluss reinzukommen, weshalb wir den ersten Satz mit 18:25 an Sinsheim abgeben mussten.

Sehr viel dynamischer starteten wir jedoch in den zweiten Satz und konnten ihn mit 25:17 für uns entscheiden.

Auch den dritten Satz gewannen wir mit einem deutlichen Abstand von 25:15. Wir machten wenige Eigenfehler und schafften es, insbesondere lange Ballwechsel für uns zu entscheiden.

Im vierten Satz hieß es Durchhalten und die 3 Punkte sicher nach Hause bringen. Dies gelang uns mehr als gut und wir konnten auch den vierten Satz mit einem Endstand von 25:15 für uns entscheiden.

Insgesamt ein mehr als gelungener Start in die neue Saison für die Damen 2 des Heidelberger TV.

Damen IV - Alle guten Dinge sind 4!

Am Samstag, den 2. Oktober, startete die Damen 4 in ihr erstes Spiel der Saison gegen SG Ketsch-Brühl 2. Der erste Satz des Heimspiels ging mit 14:25 klar an die Gegner. Jedoch holte die Damen 4 im zweiten Satz stark auf und gewann diesen durch kontrollierte Spielzüge mit 25:13. Dieses Spielverhalten hielt sie über den dritten Satz aufrecht, gewann jedoch nur knapp mit 25:23, da zwischendurch die Aufmerksamkeit abnahm. Leider war der vierte Satz nicht erfolgreich, die Damen 4 verlor ihn mit 16:25, da sie Schwierigkeiten in der Abwehr hatte und die Motivation fehlte. Mit 5:15 gewann SG Ketsch-Brühl 2 auch den fünften Satz und somit musste sich die Damen 4 letztendlich mit 2:3 geschlagen geben.

Nach einer kurzen Pause, in der neue Energie getankt wurde, startete die Damen 4 in ihr zweites Spiel gegen KuSG Leimen 2. Den ersten Satz gewann die Damen 4 mit 25:17 durch ein guten Spielaufbau und durchgehende Konzentration. Diese nahm, wegen zunehmender Müdigkeit, im zweiten Satz ab. Somit verlor sie diesen mit 20:25. Den dritten und vierten Satz gewann die Damen 4 mit 25:18 und 25:16 durch eine neue Teamzusammensetzung und somit neuer Kraft und Motivation. Das zweite Spiel entschied sie, mit 3:1, für sich.

Alles in Allem war es ein gelungener Spieltag, bei dem die Damen 4 sehr viel Spaß hatte und vier Punkte auf dem Konto verbucht werden konnten. Das Team reiht sich somit nach dem ersten Spieltag auf dem Tabellenplatz 2 der Bezirksklasse ein. Anschließend wurden die verdienten Pizzen beim Oberligaspiel der Damen 2 verspeist.



NVV POKAL AM 26.9.2021

Pokalsieger - Die Damen I gewann ihr Finale gegen Mannheim mit 2:0



Die Herren mussten sich im Halbfinale dem TV Bühl geschlagen geben, hier der Spielbericht:

Die SG Heidelberg durfte am vergangen Sonntag beim NVV Pokal im SZM antreten. Die Mannschaft setzte sich aus Spielern der SGH 1 und SGH 2 zusammen und als Trainer agierte Armin von Kracht. Die ersten beiden Spiele der Vorrunde konnten gegen die Oberligisten aus Mannheim (VSG Mannheim) und aus Karlsruhe (KIT SC) ungefährdet mit 2:0 gewonnen werden. Die Mannschaft nutzte die Spiele um verschiedene Rotationen auszuprobieren und weiter an Details zu arbeiten. Im Halbfinale kam dann der Härtetest gegen den Drittligisten TV Bühl. Den Zuschauern bot sich ein hochklassiges Volleyballspiel mit schönen Ballwechseln. Leider zeigte sich hier, dass Bühl mit mehr Schlaghärte immer wieder punktete und das Spiel mit 2:0 gewann. Alle Spieler waren glücklich mit der Leistung und froh nach einem langen Volleyballwochenende die Schuhe am Sonntagabend auszuziehen.

AUFTAKTSIEGE FÜR HERREN I UND II

25.9.21

SG MADS Ostalb vs. SG Heidelberg   1:3 (25:23, 16:25, 17:25, 21:25)

Fundsache von Norbert - der SGH-euphorische Spielbericht aus der Sicht der "schwäbischen"

Erstes Spiel und erster Sieg der SG Heidelberg I

Um 21:16 Uhr am Samstagabend war es offiziell. Die erste Mannschaft der SG Heidelberg hat den ersten Sieg und damit auch die ersten 3 Punkte, seit Gründung im Sommer 2021, erspielt. Und das obwohl die Vorzeichen für das erste Spiel, nicht unbedingt gut waren. Auf Grund von Urlaub und Krankheit von einigen Spielern, konnten die Männer der SG Heidelberg nur in Minimalbesetzung antreten. Trainer Armin von Kracht musste das machen, was er eigentlich nicht mehr wollte, selbst das Trikot überstreifen. Die SG Heidelberg startete mit Spielertrainer Armin von Kracht und Benedict Morath auf den Außenpositionen. Als Mittelblocker wurde Chris Karl und Patrick Lipowczan eingesetzt. Lipowczan der eigentlich auf der Diagonalposition spielt, allerdings in der Jugend bereits auf Mitte eingesetzt wurde, diente für Coach von Kracht als Interimslösung auf der Mittelblockerposition. Als Zuspieler liefen Yannick Hess und auf der Diagonalposition Philipp Sandmann auf. Der Annahme- und Abwehrriegel wurde von Libero Moritz Hartmann organisiert.

Vom ersten Satz an zeigte die SG Heidelberg, dass sie sich in der Regionalliga nicht zu verstecken braucht. Die Männer aus Heidelberg konnten sich dank einer stabilen Annahme und einem funktionierenden Block-Abwehrriegel einen Vorsprung zur Satzmitte von 3 Punkten erspielen. Die SG MADS Ostalb mit ihrem Hauptangreifer Jürgen Anciferov konnte allerdings gut dagegen halten und am Ende sich den Satz mit einem 25:23 sichern. Die Spieler der SG Heidelberg ließen sich trotz der Satzniederlage nicht unterkriegen, da sie erkannten dieses Spiel gewinnen zu können.

Eine Änderung der Aufschlagtaktik auf den Hauptangreifer war das nötige taktische Mittel um die SG MADS Ostalb unter Druck zu setzen. Der Angriff der Ostalbler konnte durch einen guten Heidelberg Block entschärft und durch die Abwehr eingesammelt werden. Anschließend verteilte Yannick Hess variabel die Bälle und über alle Positionen konnten die Angreifer punkten. Vor allem Philipp Sandmann machte ein sehr gutes Spiel in seinem Regionalligadebüt. Der Satz ging deutlich an die SG Heidelberg mit 16:25.

Der zweite Satz war ein Spiegelbild des ersten und immer wieder konnten die gegnerischen Angriffe entschärft werden. Zusätzlich stieg die Eigenfehlerquote der Heimmannschaft und der dritte Satz ging ungefährdet an die Gäste mit 17:25.

Der vierte Satz startete zwar ausgeglichener, bis sich die Heidelberger wieder zur Satzmitte absetzen konnten, bis es beim Stand von 18:24 zu 7 Matchbällen für die Heidelberger kam. Hier zeigten die Heidelberg das erste Mal Nerven. War die Annahme das ganze Spiel über sehr stabil, konnten die Sprungaufschläge des nervenstarken Außenangreifers und späteren MVP der Gäste Lukas Schmid nicht genügend entschärft werden. Schließlich musste noch eine Auszeit genommen werden ehe das Spiel mit einem Fehlaufschlag zum 21:25 endete. MVP der SG Heidelberg wurde völlig zu Recht Benedict Morath, der durch eine stabile Annahme und hohe Angriffsquote auf sich aufmerksam machte.

Stimmen zum Spiel

Spielertrainer Armin von Kracht: „Die Mannschaft hat sehr konzentriert die letzten Wochen gearbeitet und die taktischen Anweisungen während des Spiels umgesetzt. Vor allem die geringe Eigenfehlerquote war ein Schlüssel für diesen Sieg.“

Libero Moritz Hartmann: „ Das erste Spiel einer neuen Saison zu gewinnen ist immer sehr wichtig, gerade für eine neugeformte Mannschaft wie wir sie jetzt sind. Die Mannschaft hat super im Spiel funktioniert und jeder hat seinen Job gemacht.“

VSG Kleinsteinbach vs SG Heidelberg II   0:3

Erfolgreicher Saisonstart für die SG Heidelberg II

Am vergangenen Samstagabend reiste die zweite Mannschaft der SG Heidelberg mit neun Spielern nach Kleinsteinbach, um dort für die ersten Punkte der Saison zu kämpfen. Im Vergleich zum Vorbereitungsturnier zwei Wochen zuvor musste Trainer Bertram Beierlein auf Philipp Schulz und Eric Rohr auf der Außenposition verzichten. Mit Nils Gromer und Martin Jäcklin, sowie weiterer Unterstützung von Fritz Riffel aus der H3, war man auf den Außenpositionen aber dennoch bestens besetzt.

In den ersten Satz startete man mit Fabian Thome im Zuspiel, Willi Wolfarth und Christian Lohse in der Mitte, Raphael Stock auf der Diagonalposition, sowie Martin Jäcklin und Nils Gromer auf den Außenpositionen. Vervollständigt wurde die Aufstellung durch Libero Bastian Ditschmann.

Die Heidelberger starteten gut in den ersten Satz und konnten die ersten drei Punkte für sich entscheiden. Dieser kleine Vorsprung wurde jedoch direkt durch die Kleinsteinbacher egalisiert und in ein 4:3 aus Sicht der Gastgeber umgewandelt. Allerdings konnte man sich direkt wieder fangen und durch druckvolle Aufschläge vor allem durch Martin Jäcklin und dem jungen Nils Gromer eine komfortable Führung zur Satzmitte (12:18) erspielen. Diese wurde dann bis zum Satzgewinn nicht mehr hergegeben (21:25).

Im zweiten Satz zeigten die Heidelberger ihr bisher bestes Volleyball der noch jungen Saison. Mit einer konzentrierten Block- Feldabwehr, viel Druck im Aufschlag, wenig Eigenfehlern und konsequenten Angriffen über alle Positionen, ermöglicht durch variable Pässe von Zuspieler Fabian Thome, war der zweite Satz schnell entschieden (10:25).

Damit war der erste Punkt für die SG Heidelberg schon einmal gesichert. Nun wollte man natürlich auch den dritten Satz für sich entscheiden. Jedoch zeigten die Kleinsteinbacher, dass sie diesen nicht kampflos hergeben wollten, und es entwickelte sich ein nun sehr knappes Spiel auf hohem Niveau, in dem die Gastmannschaft zunächst in Rückstand gerieten (12:8). Durch starke Abwehraktionen von Libero Bastian Ditschmann und guter Blockarbeit, sowie mit dem Aufschalgsjoker Jan-Marco Horstick, konnte man jedoch wieder in Führung gehen (22:23). Zum Satzende wurde es trotzdem nochmal eng und es kam sogar zu einem Satzball für die Kleinsteinbacher bei 24:23. Hier bewiesen die Heidelberger jedoch starke Nerven und hielten ihr Sideout. Durch ein break und anschließend einem Block von Willi Wolfarth konnte der dritte Satz schließlich noch gerettet werden, und somit der Saisonstart mit einem Sieg gefeiert werden.

DIE DAMEN IV BERICHTEN

Vorbereitungsturnier in Walldorf

Am 18.09.21 hatten wir die Damen 4 unser erstes Turnier seit langem wieder und wir freuten uns alle sehr drauf, auch wenn dies nur ein Vorbereitungsturnier war. Es gingen elf Mannschaften von Landesliga bis Kreisklasse an den Start. Die Gruppenspiele wurden auf Zeit gespielt, was erst einmal komplett seltsam für uns war. Pro Spiel wurden zwei Sätze à 14 Minuten gespielt. Unser erstes Spiel gegen Wiesloch 4 gewannen wir trotz Hektik, Nervosität und Läufersystem deutlich. Der zweite Gegner hieß Walldorf und das Spiel gegen den Bezirksligisten ging unentschieden aus. Das dritte Spiel verloren wir gegen den Landesligisten Sinsheim 3. Obwohl die Sinsheimerinnen als klarer Sieger vom Platz gingen, konnten wir in diesem Spiel zeigen, was wir können und auch das Läufersystem machte uns keine Probleme mehr. Die Vorrundenpunkte wurden zusammengerechnet und wir wurden Gruppendritter. Wir spielten in der Endrunde um die Plätze 5-8. Wir hatten zwischen Vor- und Endrunde eine lange Pause, die auf uns eher einschläfernd wirkte. Im Überkreuzspiel gegen Waldangelloch brachten wir unsere PS nicht mehr auf die Straße und konnten uns nicht durchsetzen. Im nachfolgenden Spiel um Platz 7 gegen den Landesligisten Leimen wurde es am Ende noch einmal ganz knapp und wir erkämpften uns den Entscheidungssatz. Doch irgendwann war die Luft raus und Erfahrung siegte. Es war ein sehr langer, lehrreicher Tag und wir beendeten das Turnier mit dem 8. Platz.



DIE RNZ VOM 22.9.21 BERICHTET


DIE RNZ VOM 21.9.21 BERICHTET







VOLLEYBALL-SPIELGEMEINSCHAFT HEIDELBERG (HERREN) GEGRÜNDET

Heidelberg, den 07. Juni 2021

Die seit vielen Jahren bestehende Spielgemeinschaft des Heidelberger TV und des USC Heidelberg und die Herrenabteilung der TSG Rohrbach haben sich auf eine Kooperation verständigt und werden künftig ab der Saison 2021/22 als „SG Heidelberg“ an den Start gehen.

Durch die Bündelung von Ressourcen soll bei den Männern langfristig höherklassiges Volleyball in Heidelberg sichergestellt werden. Der Zusammenschluss vereint jetzt acht Herrenmannschaften von Regionalliga bis Bezirksklasse und ein kompletter Jugendbereich unter einem Dach.

Den Kernbereich der Spielgemeinschaft bilden momentan die jeweils ersten Mannschaften. Darüber hinaus sollen die darunter befindlichen Mannschaften weiterentwickelt werden, auch um die Jugendspieler an das Leistungsniveau der Top-Teams heranzuführen. Verantwortlicher Verein für die neue Spielgemeinschaft ist der HTV.

Sportlich wünschen sich die Beteiligten für die nächste Saison, dass sich beide Mannschaften in den jeweiligen Ligen behaupten können. Als mittelfristiges Ziel soll die erste Mannschaft möglichst in die 3. Bundesliga aufsteigen, die zweite Mannschaft gesichert das Niveau der Oberliga/Regionalliga halten und möglichst vielen Talenten aus Heidelberg die Möglichkeit geboten werden sich auf hohem Niveau weiterzuentwickeln.

Martina Einsele (SG HTV/USC) und Christoph Rott (TSG Rohrbach)




FRISCHES + ARCHIV



...weitere und ältere Inhalte im Archiv