DIE RNZ BERICHTET







ES GEHT WIEDER LOS: SCHEINE FÜR VEREINE

Liebe Volleyballfreunde,

die Aktion: Scheine für Vereine" von REWE hat wieder begonnen. Letztes Jahr waren wir gut dabei und es wäre super, wenn wir dieses Jahr wieder erfolgreich sein könnten. Deshalb bitte wieder alle Scheine sammeln und wieder zu uns. Da wir noch kein Konto haben, bitte bis zum 16.11. warten, dann selbst einlösen und die Scheine wieder an die Vorstandsleute. Danke für alle Unterstützer,Sympathisanten und Eltern !!

Euer Vorstand



AUSSETZUNG SPIELBETRIEB

Der Sportbetrieb wird ab dem 2. November aufgrund der Entscheidung der Bundesregierung ausgesetzt. Eine Aktualisierung der Corona-Verordnung Sport des MKJS Baden-Württemberg ist Stand Freitag,30.10.2020 um 10.00 Uhr noch nicht erfolgt. Wir gehen davon aus, dass das zeitnah erfolgt. Dort sind dann die exakten Bestimmungen zu erfahren. Stand heute ist es noch verfrüht, über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Dezember zu informieren. Wir werden das sobald als möglich vornehmen.

NVV Nordbadischer Volleyballverband

Für weitere Infos einfach das NVV Logo anklicken ....

HTV FÜR DVV
  Marlene Rieger für DVV-Lehrgang berufen

Letzte Woche erhielt Marlene, aktuell Spielerin unserer Damen 2, die freudige Nachricht von Bundestrainer Jens Tietböhl. Sie wird zu den Lehrgängen der Jahrgänge 2006/07 eingeladen und darf sich künftig mit den besten deutschen Talenten messen. Am Ende der Sichtungslehrgänge könnte dann sogar die Berufung in die Nationalmannschaft stehen.

Inspiriert von Ihrer Mutter – die in der 2. Liga beim TV Wetzlar gespielt hat – begann Marlene im Alter von 9 Jahren mit Volleyball bei Ihrem Heimatverein in Auerbach. Das Jugendkonzept der TSV überzeugte die Eltern, schnell fand sie den Weg in die Hessische Auswahl und durfte als Kaderspielerin erste Einsatzzeiten in der Auswahl sammeln. Ihre tolle Entwicklung führte sie durch die Damenmanschaften von Auerbach. Über den Kontakt mit Oli Harbauer als Auswahltrainer Hessens, wurde der Entschluss getroffen den nächsten Schritt gemeinsam in Heidelberg zu gehen.

In diesem Sommer wechselte Marlene schließlich vom TSV Auerbach zum Heidelberger TV und trainiert regelmäßig in unserer D1 und D2. Hier erhielt sie gemeinsam mit anderen jungen HTV-Spielerinnen zusätzliche Trainingseinheiten mit Bertram Beierlein auf unserer Beachanlage und in der Halle. Tatsächlich konnte Marlene in der kurzen Zeit einen Entwicklungssprung verzeichnen, ist inzwischen zur Stammspielerin in der HVV-Auswahl gereift und auf diesem Weg dem Bundestrainer beim TVV-Cup aufgefallen.

Wir gratulieren allen beteiligten Trainern, der TSV Auerbach als Heimatverein und natürlich Marlene selbst zu diesem tollen Erfolg und sind gespannt ob sie Annika, Linus und Phillip folgen wird.


ERGEBNISSE 24.10.20 / 31.10.20

Samstag, 31.10.20
TV Bühl II vs Herren I  3:0

Herren I: Am 31. Oktober machten sich die Heidelberger Wikinger auf den Weg nach Bühl, um im wahrscheinlich vorerst letzten Spiel vor der Corona-Pause anzutreten. Die zweite Mannschaft der Bühler startete jedoch gleich mit mehreren Bundesligaspielern auf dem Feld in die Partie, und überforderte den Heidelberger Block und die Abwehr komplett. Der erste Satz ging mit 25:4 an Bühl. Nach der Satzpause hatten sich die Wikinger von dem furiosen Start erholt, und konnten am Anfang des zweiten Satzes besser mithalten. Doch gerade gegen Ende des Satzes setzte sich die Qualität der Bühler dann wieder durch und auch der zweite Satz ging an den Gegner, diesmal aber nur noch mit 25:16. Das Bild im dritten Satz wahr sehr ähnlich und ging mit 25:15 an Bühl. In Bühl gab es also dieses Mal keine Beute zu holen, und die Wikinger fuhren zurück nach Heidelberg. Die nächste Zeit werden wegen Corona wohl erstmal keine Spiele stattfinden, wir hoffen aber bald wieder die Klingen schwingen zu können, wenn es die gesundheitliche Situation erlaubt.

Samstag, 24.10.20
Damen III vs VSGMADJKMVC III  3:1
Damen III vs TG Sandhausen  Termin folgt
Damen V vs VSGMADJKMVC  Termin folgt
Damen V vs ASC MA-Feudenheim  Termin folgt
Herren II vs VSG Kleinsteinbach  Termin folgt
Herren II vs VSGMADJKMVC II  Termin folgt
TSG Rohrbach III vs Damen IV  0:3
TV Schwetzingen vs Herren V  2:3
Damen II vs VfB Mosbach-Waldstadt  2:3
VSGMADJKMVC vs Herren I  3:2
VSGMADJKMVC vs Damen I  Termin folgt

Damen III: Am 24.10.20 traten wir, die D3, zu unserem ersten Heimspieltag der Saison an. Aufgrund der aktuellen Corona Situation hat sich unser Gegner Sandhausen dazu entschieden den Spieltag vorerst zu verlegen. Unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen, konnte aber unser zweites Spiel gegen die Mädels der VSG Mannheim stattfinden. Dank vieler Freiwilliger aus Mannheim und Heidelberg konnte schnell ein Ersatz-Schiedsgericht aufgestellt werden.

Die Stimmung war gut und die Mannschaft heiß auf einen Sieg gegen den aktuellen Tabellenführer Mannheim.

Im ersten Satz starteten wir allerdings mit gewohnter Zurückhaltung, wodurch sich viele Eigenfehler einschlichen und wir zwischenzeitlich mit 5 Punkten zurück lagen. Obwohl wir gegen Ende des Satzes durch Serien von Kini und Johanna sowie variablere Angriffe wieder besser ins Spiel gefunden hatten, konnten wir den Rückstand nicht mehr einholen und Mannheim gewann mit 25:22.

Im zweiten Satz wurde gut durchgemischt, damit alle der 14 Spielerinnen eingesetzt werden konnten. Doch gleich zu Beginn machten die Mannheimer mit starken Angaben Druck. Dies führte zu einem Zwischenstand von 8:3 für die VSG. Chrissi und Tessi holten uns mit ihren guten Aufschlägen aber wieder zurück ins Spiel. Annahme, Angriff und die Sicherung wurden immer konsequenter und wir konnten endlich unsere Spielstärke beweisen. Unsere Zuspielerin Lea hatte es wieder leichter ihre top Bälle zuzuspielen und Ihre Angreiferinnen Anastasia, Fanny, Tessi, Nadège und Chrissi einzusetzen. Auch das neue Zusammenspiel unserer beiden Liberas Meike und Mika, die sich für Annahme und Abwehr abwechselten, funktionierte gut. Die Auszeit der Mannheimer bei einem Rückstand von 17:22 brachte uns nicht mehr aus der Ruhe und wir konnten den Satz mit 25:18 für uns entscheiden.

Im dritten Satz starteten wir mit der gleichen Aufstellung und konnten genau da weiter machen wo wir aufgehört haben. Nach anfänglichem Hin und Her sorgten druckvolle Angaben vor allem von Lea und Nadège für große Verunsicherung bei den Mannheimerinnen. Diese nutzten wir für uns und konnten unsere Führung weiter ausbauen. Unsere zweite Zuspielerin Lisa wurde bei einem Stand von 20:9 eingewechselt und auch sie konnte im Rest des Satzes Auge und Präzision beweisen. Wir ließen die Gegner gar nicht wieder zurück ins Spiel finden und konnten diesen Satz nach 24 Minuten mit 25:14 zu machen.

Im 4. Satz wurde es nochmal spannend. Beide Mannschaften waren aufmerksam und hochmotiviert diesen Satz für sich zu entscheiden. Vor allem in diesem Satz holten wir uns durch unsere Mitten (Kini, Fanny, Nadège und Luisa) einige Punkte im Block. Katrin ärgerte den Gegner mit vielen kurzen Bällen und Lea konnte im Außenangriff einige Punkte holen. Wir waren wach und kämpften um jeden Ball. Auch wenn es am Ende nochmal knapp wurde, konnten wir den vierten und letzten Satz mit 25:22 für uns entscheiden und rutschen somit an die Tabellenspitze!

Es spielten: Pozzi, Michela (L), Nieleck, Lea (Z), Paxion, Nadège (M), Tarasova, Anastasia (D), Müllner, Katrin (D), Sandmann, Stefanie (M), Orban, Kincsö (M), Dahms, Lisa-Marie (Z) Wolf, Johanna (A) Humbs, Lea (A) Selle, Christina (A) Zimmermann, Meike (L) Hoeger, Tessina (A) Repsold, Luisa (M)



Damen II - Das zweite Heimspiel der Damen 2, wurde am Samstag, den 24.10.2020 mit vielen Höhen und Tiefen gegen den VfB Mosbach-Waldstadt abgeschlossen. Nach dem ersten Pfiff konnten sich die Mädels einen Vorsprung von 6:2 erkämpfen und zwangen den Gegner zu ihrer ersten Auszeit. Als anschließend beide Teams im Spiel angekommen waren, zeigte der Punktestand eine relative Ausgeglichenheit. Jedoch konnte der HTV den erzielten Vorsprung nicht halten und Trainer Yannick Hess nahm eine Auszeit bei 12:15. Mit dieser kurzen Pause konnte sich Chris voll und ganz auf ihren Aufschlag konzentrieren und man erreichte durch druckvolle Aufschläge und vollem Einsatz, das Nehmen der zweiten Auszeit des Gegners bei 19:17. Doch ab diesem Zeitpunkt waren die Schlangen in ihrem Element. Der Ball konnte im eigenen Feld immer wieder abgewehrt werden und im Feld des Gegners versenkt werden. Sie holten den ersten Satz nachhause 25:20.

Der zweite Satz konnte zu Beginn nicht überzeugen, weshalb Yannick durch den Zuspieler Wechsel mit Lea und Lena versuchte eine Veränderung ins Spiel zu bringen. Der Satz verlief jedoch ähnlich weiter und bei einem Spielstand von 12:12 wechselte er erneut Tessi mit Freddy, um auch im Angriff dem Gegner nicht die Chance zu geben sich auf den Angreifer einzustellen. Direkt zeigte Freddy ihre Stärke im Aufschlag und der Vorsprung konnte wiederhergestellt werden. Jedoch holte sich auch der Gegner mit starken Mitteangriffen Punkte und es kam zu einem Rückstand von 21:23. Leider konnte sich Mosbach auch die letzten Ballwechsel für sich entscheiden und der Satz musste 22:25 abgegeben werden. Der darauffolgende Satz verlief ähnlich, da es bis zur Mitte des Satzes nicht erkennbar war, welche Mannschaft in der eigenen Leistung besser ist. Sowohl Mosbach wurde zu einer Auszeit gezwungen (12:10), als auch die Heimmannschaft bei 16:19. Der VfB Mosbach-Waldstadt konnte sich schlussendlich auch im zweiten Satz durchsetzen (19:25) und es kam zu einem Satzverhältnis von 1:2.

Mit der Leistung der letzten zwei Sätze war weder Yannick zufrieden noch seine Mädels und so wurde sich fest vorgenommen die vergangenen Sätze zu vergessen und auf den eigentlichen Stärken aufzubauen. Schon nach den ersten Spielzügen wackelte die gegnerische Annahme, unter den Aufschlägen von Mandy und auch weiterhin zeigte sich die Feldabwehr der Damen 2 durch Außenangreiferin Annika und Libera Meike variable, um Gegenangriffe im Spiel zu behalten. Der Gegner nahm seine zwei Auszeiten in Anspruch und wechselte Spielerinnen, jedoch waren die Schlangen nicht aufzuhalten und die Bälle landeten überwiegend im Gegnerischen Feld. Jeder machte seinen Job, der Fokus lag auf dem gewollten Satzsieg und die Fans unterstützen mit Anfeuern. Die Stärke des HTVs in dem vierten Satz lässt sich schon am Endspielstand erkennen, denn dieser wurde 25:11 gesiegt. Der 5. Satz wurde sich somit also verdient und spannender konnte es den Zuschauern nicht gemacht werden. Die Punkte waren knapp und bis zu dem Seitenwechsel bei 8:7 waren die Netzüberquerungen des Balls ein pures Nervenkitzeln für alle in der Halle. Bis zu einem Spielstand von 13:13 gab es keinen klaren Sieger. Leider konnte sich der Gegner, durch zwei gute Aufschläge, beweisen (13:15) und die Damen 2 verlor das Spiel. Immerhin konnte sich ein Punkt gesichert und viel Gutes, sowie Verbesserung mitgenommen werden.

Für den HTV spielten: Christiane Vinck, Annika Biber, Lea Nieleck, Mandy Rettel, Friederike Ihssen, Tessina Hoeger, Lena Rollfing, Katharina Fischer und Meike Zimmermann.

Herren I: Am Wochenende stand das Derby am Mündungstor unseres Heimatflusses bei der VSG Mannheim auf dem Programm. Mit unklaren Vorzeichen, ob aufgrund der grasierenden Seuche gespielt werden konnte, wurde letztendlich der Fanfarenzug, angeführt von der polnischen Schlachtkutsche, gen Mannheim geschickt. Nahzu voll besetzt, musste die Mannschaft lediglich auf Clemens Weinmann verzichten.

Im ersten Schlachtegemützel wurde die Festung der Mannheimer überrannt. Insbesondere Jung-Axtschwinger Sandmann schoss mit schwerster Artillerie, von der Grundlinie, die Mannheimer Annahme kaputt. Der Satz ging deutlich mit 25:15 an die Eroberer.

Zu diesem Zeitpunkt merkte Stratege Perikoles an, dass der weitere Einsatz des Jung-Wikingers Sandmann schlicht unfair gegenüber dem Gegner wäre. Und so durfte Schlachtkutschen Pilot Lipowczan auf der Diagonalen sein Unwesen treiben. Auch der zweite Durchgang ging letztendlich klar an den HTV/USC mit 25:21.

Im dritten Durchgang nahm das Unheil dann seinen Lauf. Eine gefährliche Mischung aus Siegesmüdigkeit und der ungewohnten Tatsache einen, zu Satz Anfang eingefahrenen, Rückstand aufholen zu müssen, überforderte die Heidelberger Schlachttruppen. Trotz eines kurzen Aufbegähren der Heidelberger gegen Satzende musste man den Durchgang 23:25 abgeben.

Der vierte Durchgang sollte einer zum Vergessen werden. Der schleichende Verfall der eigenen Annahme, sowie der ungewohnt heftige Aufschlagdruck der Gegner wurde mit dem Verlust der eigenen Aufschlagskunst erwidert - ein nicht sonderlich erfolgreiches Schlachtkonzept. Außerdem fand der Schildwall absolut keinen Zugriff mehr auf die Hiebe der Gegner. 19:25 wurde der Durchgang letztlich beendet.

Im fünften und finalen Durchgang konnten die Eroberer wieder mehr Gegenwehr leisten, wobei der Block nach wie vor Zuordnung und Stärke vermissen ließ. Die in Siegesrausch gespielten Mannheimer konnten letztlich nicht mehr besiegt werden und man verlor erneut einen Durchgang knapp 13:15.

Letztlich bäumten sich immer wieder einzelne Spieler kurzzeitig gegen den drohenden Schlachtverlust auf, es fehlte aber an der geschlossenen Kampfeslust. Es gilt bis zur nächsten Schlacht den Mund abzuputzen und wieder geschlossenen Siegeswillen aufzubauen.

Wir gratulieren der VSG Mannheim zum Sieg und freuen uns auf den Tag, an dem ihre Segel in Heidelberg gesichtet werden.

Herren V: Old Vikings kehren siegreich vom Hirschacker zurück

Mit zwei von drei möglichen Trophäen segelten am Samstagabend die HTV All-(Old)Stars von der Schlacht am sagenumwobenen Hirschacker zurück. Dank Einsatzes des Jungkriegers Bastian, des wiedergenesenen Stammesältesten Egges und des nach eigener Wortwahl „Notnagels“ Sven konnten sich acht standhafte Kämpfer dortigenorts am späten Nachmittag dem Gegner aus Schwetzingen entgegenwerfen.

In der Besetzung Norbert, Sven, Chris, Michael, Gerhard und Basti ging es in den ersten Durchgang. Bis 23:23 konnten die Heidelberger Mannen den Kampf offen gestalten, waren in der Tat fast immer eine Nasenlänge im Vorteil. Am Ende jedoch hielt die gegnerische Festung dem ersten Ansturm stand und der Durchgang ging mit 23:25 an den Gegner. Mit Reiner (auf der ungewohnten Mittelblockposition) für Bastian und einem klassischen Fehlstart für die Old Vikings begann der zweite Durchgang. Erst bei 14:14 gelang erstmalig der Ausgleich. Ab da jedoch waren die Heidelberger im Vorteil, den sie mit 25:22 auch über die sprichwörtliche Ziellinie brachten.

Erneut umgekehrte Vorzeichen brachten den Schwetzingern wiederum Vorteile und einen 25:21 Satzgewinn. Bemerkenswert in diesem Durchgang war lediglich der Kurzeinsatz des Stammesältesten Egges, der für insgesamt sechs Ballpunkte anstelle von Norbert den Ballverteiler mimte.

Im hart umkämpften vierten Durchgang durfte er dann aber auf seiner gewohnten Position statt Sven sein Können unter Beweis stellen. Zunächst blieb dies, wie insgesamt die Leistung der Mannen auf dem Feld, hinter den Erwartungen zurück. Schwetzingen konnte sich über 11:7 und 12:8 zunächst absetzen. Bei 16:17 aus Heidelberger Sicht hatten sich die Old Vikings jedoch wieder heran gekämpft. Sven musste nun für den mittlerweile immer stärker abbauenden Michael die Diagonalposition besetzen. Bei 24:24 wurde zurück gewechselt, was aber letztendlich nicht von großem Belang war, da der Durchgang mit zwei weiteren Aufschlägen zugunsten Heidelbergs entschieden wurde (26:24)

Der ungeliebte fünfte Durchgang musste also die Entscheidung über den Tagessieg bringen. Dass dieser eingefahren werden konnte, ist nicht zuletzt einer Sternstunde von Egges zu verdanken, der einmal mehr den alten Spruch „je oller, je doller“ wahr werden ließ und gleich zu Satzbeginn mittels einer Sechseraufgabenserie ein 0:3 in ein 6:3 verwandelte. Wenngleich natürlich bis Erreichen von 15 Punkte weitergespielt wurde, war der Widerstand Schwetzingens damit gebrochen. Über 5:10 wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut. Zwar konnten die östlichen Nachbarn nochmals bis au 9:11 aufschließen. Aber mit 15:10 machten die Wikinger den Sack zu und sich auf den Nachhauseweg.

ERGEBNISSE VOM 17.10.20 - 3 SPIELE - 3 SIEGE

Samstag, 17.10.20
Herren I vs TSV Mimmenhausen II  3:0
Damen I vs FV Tübinger Modell  3:0
SSC Karlsruhe vs Damen II  1:3

Damen 1 - Trainer Beierlein laut eigener Aussage Herzinfarkt-gefährdet
- Katharina Unverfehrt gibt glorreiches Comeback
- In 71 Minuten zum glatten 3:0
- Die Amerikaner waren auch da



Damen II - Nach dem ersten Sieg der Saison am vergangenen Samstag, machten sich die Damen 2, am 17.10.2020 hochmotiviert, auf den Weg nach Karlsruhe. Trainer Vertretung Martina forderte von Beginn an mit vollem Mut in das Spiel gegen den SSC zu starten. Nach dem ersten Pfiff ging es mit einem Kopf an Kopf rennen, um den ersten klaren Vorsprung. Dieser gelang den Schlangen dann auch in der Mitte des Satzes, weshalb die Gegner zu einer Auszeit gezwungen wurden (19:16). Weiter zeigten die Mädels Dominanz sowohl mit einer stabilen Annahme, als auch im Angriff durch Annika Biber, weshalb nach wenigen Punkten erneut eine Auszeit genommen wurde (22:18). Abschließend zeigte Chris allen, was einen Starken Aufschlag ausmacht und der erste Satz wurde erfolgreich gesiegt (25:19). Auch der zweite Satz begann mit einer starken Ausgeglichenheit beider Teams. Die Gegner provozierten mit druckvollen Aufschlägen, doch die heidelberger Annahme blieb standhaft und auch Zuspielerin Lea zwang den Gegner, durch Ableger, auf den Boden. Obwohl es ungewohnt ruhig war, da keine Fans erlaubt waren, unterstützte man sich mit klarer Absprache und es wurde bei jedem Punkt gefeiert. Der Ball flog mehrmals über das Netz bis eines der beiden Teams sich den Punkt erzielte, doch auch diesmal fanden sich die Schlangen im Verlauf des Satzes an der Führungsposition wieder. Erneut mussten die Gegner eine Auszeit nehmen, doch die HTV Mädels hatten ihr Ziel vor Augen und so wurde weiterhin konsequent Druck ausgeübt. Bis zur zweiten Auszeit. Hervorragend konnte in dem zweiten Satz die aktive Blockarbeit verfolgt werden, weshalb die Gegner mehre Angriffe benötigten um die Wand der Schlangen zu bewältigen. Doch das reichte nicht aus, denn diese waren nicht nur hoch im Block sondern auch schnell in der Verteidigung weshalb nochmals aufgebaut werden konnte, bis auch der letzte Ball auf dem Boden der gegnerischen Feldseite Kontakt fand. Der zweite Satz konnte 25:19 gewonnen werden.

Weiter ging es in den 3. Satz und trotz zwei souveränen Sätzessiegen, hatten die Mädels diesmal mehr Schwierigkeiten die langen Aufschläge der Gegner ordentlich nach vorne zu schieben, weshalb der SSC sich seine Punkte erspielte. Doch das eigene Feld wurde weiterhin verteidigt und der Ball wirbelte von der einen Seite auf die andere. Lange konnte keine deutliche Dominanz einer Mannschaft erkannt werden und es war ein aufregendes Spiel zwischen beiden Mannschaften. Alle vier möglichen Auszeiten innerhalb eines Satzes wurden in Anspruch genommen und jedes Team kam an die eigenen Grenzen. Die Mädels vom HTV erreichten auch ganze 25 Punkte, jedoch erzielten die Gegnerinnen zwei mehr, weshalb der dritte Satz knapp abgegeben werden musste (25:27).

Nachdem alle mal durchgeatmet hatten und Trainerin Martina, daran erinnerte mutig zu sein, wurde auch schon in den vierten Satz gepfiffen. Zu Beginn gab es sowohl Probleme in der eigenen Annahme als auch Fehler im Angriff. Es kam zu einen Spielstand von 1:7. Die Gegner waren sich in ihrem Vorsprung bereits sicher, doch Schlangen können giftig sein. Die Macht des eigenen Schlangengifts machte sich Freddy zu Nutze, in dem sie ihre Aufschläge damit infizierte. Direkt hatten die Gegner Schwierigkeiten die Annahme zu halten und es wurde sich Punkt für Punkt geholt bis der Ausgleich gesichert wurde. Ein Ausgleich war jedoch nicht das Ziel, weshalb nun auch die Stärke der Mitten Mandy und Kitty genutzt wurden um den Ball unmittelbar auf den Boden der anderen Feldseite zu schlagen. Die Punkte wurden so zielstrebig durchgezogen, dass der Spielstand zügig von 1:7 auf 17:9 schlug und damit der Pfiff zur zweiten gegnerischen Auszeit. Nach den 30 Sekunden kurzer Pause, waren die Schlangen nichtmehr aufzuhalten in ihrem Element. Durch Wechsel im Zuspiel von Lea und Lena und der abwechslungsreichen Verteilung der Pässe, kamen in dem ganzen Satz alle Angreifer zum Zug und dem Gegner wurde es nicht zugänglich gemacht sich auf einen Hauptangreifer einzustellen. Die Mädels vom HTV holten sich ihren letzten Siegbringend Satz mit einem fantastischen Ergebnis von 25:14.

Mit guter Laune und einen riesen großen Dank an Martina Einsel, die für Trainer Yannick Hess eingesprungen ist, ging ein Samstagabend freudig zu Ende.

Für den Heidelberger TV spielten: Julia Jungmann, Christiane Vinck, Annika Biber, Lea Nieleck, Mandy Rettel, Friederike Ihssen, Lena Rollfing, Katharina Fischer und Meike Zimmermann.



Herren I: Am 3. Teil des Kreuzzuges am 17.10.2020 stellten sich unsere Hühnen den Gegnern vom Bodensee auf vertrautem Schlachtfeld. Die Mimmenhäuser kamen motiviert, ihre Klingen auf dem Schlachtfeld zu schwingen zum Austragungsort des Schauspiels, in der Hoffnung 3 wichtige Punkte zu ergattern, welche unter den momentanen Bedingungen viel entscheiden könnten.

Auf heimischer Seite wurde die Mannschaft mit großem Vorlauf unter Anleitung von Häuptling Hess für die Schlacht aufgeheizt und kampfbereit gemacht, während ihre Gegner lieber mit großer Freude das Tanzbein auf der Koordinationsleiter schwungen.

Die anfangs gute Stimmung der Mimmenhäuser schien sich mit Verlauf der Schlacht und angehäuften Verlusten immer mehr ins negative zu bewegen, was von außen nicht einmal so deutlich zu sehen war. Das gab jedoch einer der Geschlagenen nach Ende der nur kurz über 1h dauernden Kampfhandlung zu und beschrieb die interne Stimmung seiner eigenen Bande als äußerst schlecht.

Die Bande unserer Wikinger war im Vergleich zur letzten Schlacht vollständig und startete somit mit gewohnter Aufstellung und Taktik in den 1. Satz. Ohne Veränderungen der Aufstellung legten die Hühnen einen soliden 1. Satz hin und setzten eine gute Grundlage. Kaum Wackler im Annahmeriegel und gute Hiebe der Angreifer sorgten für ordentlich Druck beim Gegner. Diese spielten jedoch auch ein solides Spiel, sodass es lange Kopf an Kopf Richtung Satzende ging. So funktionierten die gewünschten Aufschlagserien unserer Krieger eher nicht und keinem der Aufschläger konnte sich trotz sehr guter Quote und Druck nicht zu vernichtend wirkenden Serien durchringen.

Am Ende des 1. Satzes gelang es unseren Helden sich abzusetzen und das erste Mal diese Saison den 1. Satz des Spiels für sich zu entscheiden. (25:18)

Im 2. Satz startete bärenstarke Patrick Lipowczan für Jungwickinger Philipp Sandmann und Mittelblocker Tomas Knittel wechselte mit seinem Kollegen Clemens Weinmann.

Die Gegner schienen niedergeschlagen zu sein, nachdem sie die Kampfkraft der Wikinger gespürt hatten und konnten ihre vorherige Leistung nicht mehr genau so aufbringen. Mitte des Satzes wurde Laborratte Robin Heckershoff für Jungspund Nils Gromer eingewechselt und spielte gekonnt und mit gewohnter Ruhe den Satz zu Ende.

Langsam aber sicher setzten sich die Wikinger um kleine Stücke ab und konnten somit eine Auszeit der Gegner (16:20) erreichen. Bei einem Endstand von 25:19 ging auch die 2. Runde des Kampfes an den HTV.

Den Gegnern spürte man ein bisschen die Verzweiflung an, jedoch hatten noch nicht aufgegeben was auch Runde Nummer 3 des Gemetzels nicht klar zu Ende gingen ließ. So langsam machte sich in den eigenen Reihen eine gewisse Unkonzentriertheit breit, welche für den ein oder anderen Fehler sorgte. Das trotzdem noch solide Spiel unserer Herren schläuchte die Mimmenhäuser aber doch 2 mal auf die Mannschaftsbank für eine Auszeit vom Spielgeschehen. (10:11 und 21:24) Um ungefähr gleiche Spieldauer zu erreichen, wechselten unsere Diagonalen Sandmann und Lipowczan bei Mitte des Satzes. Und auch bei den Außenangreifern wurde ordentlich getauscht als Kevin Stein mit Hin- und Rückwechsel mit unserem Jungspund Gromer tauschte. Beendet wurde der Satz mit 25:21 und die Wikinger feierten auf heimischem Schlachtfeld einen weiteren Sieg.

10./11.10.20 - 9 SIEGE IN 11 SPIELEN

Samstag, 10.10.20
Herren III vs VC Walldorf - 3:2
Herren III vs TSG Wiesloch - 3:0
Herren IV vs SG Ketsch-Brühl - 2:3
Herren IV vs TV Schwetzingen - 3:2
Damen II vs TV Villingen II - 3:0
VSGMADJKMVC VI vs Damen IV - 0:3
VSGMADJKMVC VI vs Damen V - 0:3
TSG Rohrbach II - Herren II - 0:3
DJK Schwäbisch Gmünd vs Damen I - 3:2

Sonntag, 11.10.20
TSG Rohrbach II vs Damen III - 1:3
KIT SC 2010 vs Herren I - 1:3

Damen I: Es war einmal ein aufmüpfiger Hummelschwarm, der auszog, um sich die berühmten Gmünder Einhörner anzusehen. Mythen besagen, dass die Einhörner sehr scheu sind und nur zwei mal im Jahr zu finden sind. Voller Hoffnung machten sich die Hummeln auf den Weg. Nach einer Reise durch grüne Auen und geschäftige Dörfer, fand man die Einhörner an ihrer Spielwiese. Ganz in hellblau mit bunten Flecken vergnügte sich die Herde mit den gelb-blauen Zauberkugeln, die in ganz Regionalligandia zu finden sind. Je nach Geschick des Spielenden können diese Zauberkugeln großes Glück oder Leid hervorrufen. Es ergab sich, dass die Hummeln und Einhörner die Gunst dieses raren Ereignisses nutzen wollten und sich entschlossen ein Spiel unter Aufsicht der hinzugekommenen weißen Regelhüter zu spielen. Vor dem ersten Ertönen der Fanfare scharrten die Einhörner fleißig mit den Hufen und die Hummeln summten. Manche Hummeln stärkten sich an den eingepackten Energiebällen, was sich später noch als wichtig herausstellen würde.

Der erste Satz des Spiels war lange ausgeglichen, weil die fleißigen Hummeln um ihre Abwehrmagierin Bianca die Kugeln in der Luft halten konnten. Am Ende fügte die Zauberkugel den Einhörnern großes Leid zu, weil sie von Geisterhand über das Netz in der Mitte der Spielwiese rollte und den Boden berührte. Zuvor wollte die Geisterhand der Hummel Antonia nicht so sehr zur Seite stehen. Der erste Satz wurde somit gewonnen und die Hummeln und Einhörner wechselten nun die Spielwiesenseite. Die Regelhüter ließen die Fanfare ertönen und die Zauberkugel flog erneut durch die Lüfte. Die Hummel Mira, spezialisiert auf diagonal verlaufende Zaubersprüche, blockte zwar immer wieder die Zauberformeln der Einhörner, aber diesmal schafften es die Einhörner zu oft die Kugel ihrem Willen zu unterwerfen. Die Hummeln brummten und summten, aber fanden wenige Mittel die Kugel unter Kontrolle zu bekommen. Auch die laut ausgesprochenen Zaubersprüche zeigten wenig Wirkung. Die Einhörner triumphierten und die Regelhüter zeigten erneut einen Seitenwechsel an.

Die Hummeln entschlossen sich nun die dunkle Magie aus Heidelberg anzuwenden, die aus den Zauberkugeln Feuerbälle macht. Die Feuerbälle hinterließen auf der Seite der Einhörner tiefe Brandlöcher in der hellgrünen Spielwiese. Die Hummel Anna beschwörte die Zauberkugel mit ihrer Rückhand, was so noch nie gesehen ward in Regionalligandia. Durch geschicktes bezaubern der Hummel Franzi flog die Kugel so schnell zu ihren Vollstrecker-Hummeln, dass die Einhörner sehr viele Verschnaufpausen brauchten. Diese halfen ihnen aber nicht, vielleicht fehlten ihnen die Energiebälle. Die Regelhüter ließen erneut die Fanfare ertönen, kürten die Hummeln zum Sieger und es ging in den vierten Satz. Im vierten Satz wechselte der Einhorn-Dompteur seine Schützlinge ganze sechs mal aus. Auch die Hummel Vera, mit nur einem Flügel unterwegs, unterstützte die Hummeln mit ihrer Zauberkunst. Die gelb-blaue Kugel war stark umkämpft und konnte sich nicht entscheiden, welcher Mannschaft sie Glück oder Leid hinzufügen wollte. Trotz des mehrmaligen Abblockens der Zauberkugel durch Hummel Eva, wieherten am Ende die Einhörner freudig und die Regelhüter ließen das Los entscheiden, auf welcher Seite der Spielwiese welche Mannschaft steht.

Die Einhörner waren sich ihres Sieges sicher und schnaubten freudig. Die Zauberkugel flog über die Spielwiese und die Junghummel Tessi zeigte, dass sie auch die gemeinsten Zaubersprüche durch Gegenbeschwörungen abschwächen konnte. Das Spiel war umkämpft und keine klare Siegermannschaft war zu erkennen. Dann fand der Regelhüter einen Zauberspruch der Hummeln zu unsauber und gab die Kugel den Einhörnern. Diese nutzen die Gunst der Stunde und verwandelten die nächsten Zauberkugeln. Und so geschah es, dass die Einhörner zwei güldene Punkte gesammelt haben und die Hummeln etwas geknickt mit einem Goldstück die Reise durch den Nebel nach Heidelberg antreten mussten.



Damen IV: In 57 Minuten zum Sieg

Am Samstag, dem 10 Oktober, fuhr die Damen 4 vom Heidelberger TV nach Mannheim in die Bertha-Benz Halle um den zweiten Spieltag der Saison zu absolvieren. Mit von der Partie war die Damen 5 vom HTV die am selben Tag ebenfalls ein Spiel gegen den Mannheimer VSG hatten. Um Punkt 15 Uhr wurde der erste Satz angepfiffen und nach 16 Minuten gewann der HTV, durch lange Aufschlagserien und guten Angriffen von der Außenangreiferin, mit einem deutlichen Abstand von 21 Punkten.

Die gute Leistung aus dem ersten Satz ließ sich leider im zweiten Satz nicht auf ein Neues wiederholen. Nach vier nacheinander verschlagenen Aufschlägen und dauernder Ballabgabe nahm unser Trainer eine nötige Auszeit und es wirkte. In Windeseile erzielten wir die letzten sechs Punkte und gewannen den zweiten Satz mit 25 zu 9.

Im dritten Satz mussten zogen sich die letzten Punkte in die Länge und während dem Satz gaben wir dauerhaft nach wenigen Punkten wieder den Ball an die gegnerische Mannschaft ab. Schlussendlich gewannen wir ebenfalls den dritten Satz mit 25 zu 13 und besiegten damit den Mannheimer VSG. Jeder Satz dauerte unter 20 Minuten, wodurch wir nach knapp einer Stunde mit den drei Sätzen fertig waren. Nach diesem erfolgreichem Spieltag gehen wir gestärkt weiter in die Runde.

Herren III: Vor dem ersten Heimspieltag der H3 in der Landesliga stand ein großes Fragezeichen. Nachdem der Mannschaft von Coach Matthias im Vorjahr ohne Niederlage der souveräne Aufstieg geglückt war, gab es am ersten Spieltag in Eberbach eine deutliche 3:0 Niederlage. Nur ein Ausrutscher ist man dem Niveau der Landesliga nicht gewachsen? Am ersten Heimspieltag warteten mit Walldorf und Wiesloch zudem zwei Gegner, gegen die man vor Kurzem beim Saison-Vorbereitungsturnier jeweils verloren hatte.

Das Spiel gegen Walldorf begann nicht gerade vielversprechend. Einige Unkonzentriertheiten und v.a. Fehler in der Angabe führten zu einem 11:20 Rückstand. Coach Seif, der den abwesenden Matthias ersetzte, und später auch zugleich zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz für den HTV kam, entschied sich für einen Wechsel. Das und seine starke Ansprach an die Mannschaft brachte neue Energie und der Satz konnte tatsächlich noch gedreht werden. Auch wenn die nächsten beiden Sätze wieder an die Gäste gingen, schaffte es Seif durchgängig die Mannschaft zu pushen und die Moral hoch zu halten. Wie schon in der Vorsaison häufiger unter Beweis gestellt, konnten die Jungs auch in diesem Spiel ihre Moral zeigen. Im vierten und fünften Satz war die eigene Fehlerquote wieder im grünen Bereich, was den Jungs zum letztlich verdienten Sieg verhalf.

In Spiel 2 mussten wir wegen Verletzungspech einer anderen Mannschaft auf Lucas verzichten, der bei der Partie gegen Walldorf ebenfalls sein erstes Spiel für die H3 gemacht hatte und eine gute Leistung zeigen konnte. Mit Seif stand jedoch ein weiter Zuspieler als Backup bereit. Allgemein konnte auf einen tiefen Kader zurückgegriffen werden. Das war man vom Vorjahr nicht unbedingt gewohnt ;-) Mit dem Selbstvertrauen aus dem ersten Saisonsieg im Rücken (yeah!!!) fanden die Jungs gegen Wiesloch schnell gut ins Spiel. Die vom Gegner gestellten Aufgaben konnten gelöst werden, und auch der eigene Angriff fand regelmäßig sein Ziel. Alle drei Sätze gingen folglich verdient an die Heimmannschaft. Das Selbstvertrauen aus den zwei Siegen wird sicherlich eine große Hilfe für die Bewältigung der kommenden Aufgaben sein.

Herren II: Wikingerschach mal anders

Ein Derby ist doch immer etwas besonders und so zogen 14(!) tapfere Wikinger hochmotiviert Richtung Süden, um den Sieg gegen die TSG Rohrbach II zu erringen. Somit konnte Interims-Coach Helge aus den Vollen schöpfen und verschiedene Aufstellungen und Taktiken gegen die im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich geschrumpften Rohrbacher austesten.

Mit der ältesten möglichen Aufstellung sollte gleich zu Beginn der Grundstein für das bekannt-gute Heidelberger Aufbauspiel gelegt werden. Das gelang den Volleyballveteranen auch, doch immer wieder wurden deutliche Führungen (11:5, 21:17) wieder durch fehlende Konzentration oder fehlende Konsequenz im Abschluss verspielt. Das ist jedoch auch verständlich, schließlich dauerte der erste Satz (laut Spielberichtsbogen) sage und schreibe 210 Minuten an. Um den Satzgewinn sicher dem Konto des HTV zuzuschrieben, musste dementsprechend dann doch die Jugend ran, die direkt nach der Einwechselung (Finn G) beziehungsweise dem Kreuzwechsel (Finn EB und Philipp) Akzente setzte und den Satz mit 25:23 beendete.

Um Unkonzentriertheiten wie im ersten Satz zu vermeiden, griffen die Wikinger im zweiten Satz dann auf unorthodoxe Taktiken zurück und spielten (natürlich mit voller Absicht!!) mit vertauschter Mittelblock- und Außenposition. Wie erwartet überforderte dies nur den Gegner, während ALLE Heidelberger Spieler hochkonzentriert und mit viel Spaß am Spiel die Rohrbacher dominierten. Hierbei erfüllten nicht nur David und Luca die ungewohnten Rollen adäquat, sondern vor allem auch Nao, der sich über Mitte einen Block nach dem anderen sicherte und so entscheidend zum deutlichen 25:20 Satzgewinn beitrug.

Im dritten Satz waren die Rohrbacher nun völlig gebrochen und obwohl die Wikinger ihnen immer wieder durch viele Eigenfehler Chance gaben mitzuspielen, konnten diese nie eine entscheidende Führung herausspielen. Mit einer Aufschlagsserie von sieben Punkten durch David, auch durch den inzwischen stark aufspielenden Heidelberger Block, wurde deshalb kurz vor Ende der Grundstein zum 25:20 Satzgewinn und damit deutlichem 3:0 Sieg der Wikinger.

Fazit: Im Wikingerschach läuft Meisterstratege Helge so schnell niemand den Rang ab – zumindest, wenn er durch eine so bärenstark aufspielendes Mannschaft unterstützt wird. Das Wikingerschach nichts mit Strategie zu tun hat, erklärt ihm bis zum nächsten Mal hoffentlich auch noch jemand.



Damen III: 3:1 Sieg gegen Rohrbach

Am Sonntag, den 11.10.2020, waren wir zu Gast beim TSG-HD-Rohrbach. Mit sehr gut besetzer Mannschaft und lauter Unterstützung auf der Bank traten wir gegen die Mädels aus Rohrbach an.

Zu Beginn des ersten Satzes traten wir zwar hochmotiviert doch etwas unkonzentriert an. Daher blieb der ein oder andere Punkt erstmals liegen und wir bauten zu viele Eigenfehler ein. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten konnten wir uns durch starke Angriffe und Blockaktionen den ersten Satz mit 25:20 holen. Der zweite Satz begonn mit druckvollen Angaben der Gegner, die uns Probleme bereiteten und es kam zu wenig guten Angriffsaktionen.

Dies führte zu einem zwischenzeitlichen Rückstand von 6 Punkten. Jule vollzog den ein oder anderen Wechsel und wir kämpften uns in den Satz zurück, welchen wir letztenendes knapp mit 27:25 für uns entscheiden konnten. Dennoch, so richtig konsequent zeigten wir uns leider auch im nächsten Satz nicht. Aufgrund von wenigen Abschlussaktionen und zu vielen Eigenfehlern mussten wir diesen Satz mit 23:25 an Rohrbach abgeben. "Fünf Sätze werden nicht gespielt" war die Devise. Auch wenn uns Rohrbach weiterhin mit starken Angaben und guten Angriffen unter Druck setzte, blieben wir ruhig und konnten unsere eigenen Angreiferinnen wieder besser einsetzen und bewiesen Stärke. Der 4. und letzte Satz ging somit 25:21 aus und wir konnten auch das zweite Spiel dieser Saison für uns entscheiden und stehen somit weit oben in der Tabelle.



Herren I: Mit beinahe vollzähliger Mannesstärke, inklusive jüngst hinzugezogenem Neuwikinger Habermas, allerdings neu aufgestellter Schlachtreihe mit Jungwikinger Sandmann auf dem Außenangriff, zogen die tapferen Mannen der SG HTV/USC Heidelberg zur Schlacht bei Karlsruhe am 11.10.2020 an. Nachdem die Wikinger diese Saison nicht nur um die Vorherrschaft auf dem Feld kämpfen, sondern sich auch der Ausbreitung eines fiesen Keims erwehren müssen, fand auch dieses Kräftemessen ohne Gefolge und Spektatoren statt.

Nach anfänglichem Punktverlust im ersten Satz brachte neben geschlossenen Reihen eine starke Aufschlagserie des Feldoberwikingers Hess in der frühen Phase des ersten Satzes eine gute Führung. Die Stimmung unter den Kriegern war entsprechend frohlockend und doch ging der Schlachtvorteil im weiteren Verlauf zurück, bis der Gegner schließlich unter Zuhilfenahme eigenen Aufschlagfehlers der Wikinger beim Stand von 24:23 den ersten Satz für sich entschied. Stammesoberhaupt Periklis Bousdas stimmte in der Schlachtpause seine Krieger konsequent auf die nächste Runde ein und stellte den Wiedereintritt in das Schlachtgetümmel mit einer neuen Startrotation auf früchtetragende Grundlage, sodass mit wiedergewonnener Blutlust und frisch aufklingendem Gerassel der Waffen („Bizeps,Trizeps, AUu, AUu“) in den zweiten Satz gestartet wurde. Hier waren es eine wieder mit scharfem Schwert geschwungene Aufschlagserie von Feldoberwikinger Hess und eine kluge Wechselentscheidung des Stammesoberhauptes Bousdas bezüglich der Außenschlachtreihe, welche die Basis für eine baldige Führung und einen selbstbewussten Satzgewinn bildeten. In selbigem Satz durfte sich gegen Ende auch gleich Neuwikinger Habermas in die Schlachtformation einreihen und sich mit überzeugender Leistung erste Meriten verdienen. Auch der kampferprobte Mittenwikinger Weinmann konnte nach Einwechslung mit Angriff und Block überzeugen.

Die aus dem selbstbewussten Vorrücken in die dritte Runde der Schlacht mitgenommene Angriffslaune wurde sodann in selbiger weiter umgesetzt. Die Wikinger hatten das Geschehen im Satzverlauf im Griff und konnten auch Dank eines Wiedererstarkens des zuvor verhaltenen Außenschlächters Stein einen weitestgehend ungefährdeten Sieg im dritten Satz verbuchen. Neuwikinger Habermas konnte sich wie danach auch im vierten Satz erneut Meriten verdienen und seine Leistung aus dem zweiten Schlachtabschnitt bestätigen. Auch im vierten und letzten Satz bestimmten die Mannen der SG HTV/USC Heidelberg das Geschehen und setzten sich letztlich insgesamt durch. Im gesamten Verlauf, im Besonderen aber auch im dritten und vierten Satz überzeugten die Mittelangreifer Knittel und Krumpe mit schnellem Ansturm auf die Außenblockseiten und ständiger Anspielbarkeit und gekonnter Verwandlung im Angriff. Knittel schwang seine Axt so schnell und kraftvoll wie nie zuvor und plünderte und brandschatzte sich durch die gegnerischen Reihen.

Herauszuheben sind auch die Abwehrleistungen des Wikingerveteranen Heckershoff, welcher zudem wichtige Blockpunkte erzielte und durch beides seine Einwechslung durch Stammesoberhaupt Bousdas im ersten Satz und seine durchgehende Schlachtbeteiligung im vierten Abschnitt unterstrich. Schlachtkoloss Lipowczan überzeugte über das gesamte Kampfgeschehen hinweg mit starkem und zugleich auch klugem Angriff, sowie geschlossener Blockreihe und trieb seine Mitstreiter auf dem Feld mit feurigem Eifer voran. Hinterfeldführer Ditschmann organisierte seinen Annahme- und Abwehrriegel mit Bravur. In der Abwehr drängte er den Gegner mit kühlem Kopf zurück und ermöglichte so den Wikingern zurückzuschlagen. In der Annahme erleichterte er durch dominante Einschüchterung der gegnerischen Aufschläger und konsequente Spielfeldabdeckung seinen Mitstreitern den Spielaufbau.

Zum großen Finale zwang Jungwikinger Sandmann den Gegner mit zwei schweren Hieben zunächst in die Knie, sodass dieser dann mit eigenem Fehler die Fahnen strich und sich bereitwillig in sein Schicksal ergab. Die Wikinger siegten wie schon zuletzt erneut 3:1 nach anfänglichem Rückschlag.

Alles in allem ein nach zunächst erlittenem Verlust überzeugendes Schlachtgeschehen, dass der Götter würdig war und den Mannen einen ehrenvollen Platz in den ewigen Hallen an der Seite ihrer Vorväter verdient hat.

Saisonstart für alle HTV Teams

Samstag, 26.9.2020
Herren V - VSG Hochstetten-Liedolsheim ausgefallen
Herren V - SG Ketsch-Brühl
Damen IV - DJK Hockenheim 2 3:0
Damen IV - SSV MA-Vogelstang 4 3:0
Damen I - MTV Ludwigsburg 1:3
Herren I - USC Konstanz 2 3:1
TV Eberbach - Herren III 3:0
VSG Ubstadt/Forst - Damen III 0:3
TG Sandhausen - Herren IV 2:3
VSG Ettlingen/Rüppurr - Damen II 3:0

Sonntag, 27.9.2020
TSG Wiesloch 4 - Damen V 3:1
VSG Ettlingen/Rüppurr - Herren II 3:2

Damen I: Am Samstag fand der Auftakt der Heidelberger Hummeln in die Regionalligasaison 2020/21 statt. Zu ungewohnt früher Stunde traf sich die Damen 1, um Mannschaftsfotos zu machen und sich für das Spiel gegen die Ludwigsburger Gegnerinnen warm zu machen. Pünktlich um 15 Uhr - angefeuert von ein paar wenigen Heidelberger und auch Ludwigsburger Fans - pfiff der Schiedsrichter zum ersten Aufschlag, welcher souverän von den Hummeln angenommen und der Ball im Angriff auf gegnerischer Seite versenkt wurde. Doch auch die Gegnerinnen zeigten Siegeswille und kämpften um jeden Ball. Immer wieder wehrten sie die Angriffe ab und es blieb bis zum Ende des ersten Satzes ein Kopf an Kopf rennen. Letztendlich ging dieser 24:26 an den MTV Ludwigsburg. Beim Satzwechsel wurde noch einmal auf Variationen im Angriff und Stabilität im Block erinnert, was auch prompt umgesetzt wurde und zum Satzgewinn führte (25:19). Im dritten Satz wurde weiter um jeden Ball gekämpft - dennoch setzten sich die Gäste mit 21:25 durch. Nun stand der entscheidende vierte Satz an: die Hummeln waren wie ausgewechselt. Unsicherheit, Eigenfehler und fehlender Siegeswille standen dem Sieg im Weg und die Ludwigsburgerinnen holten sich verdient den Satz (16:25) und somit den Sieg.

Herren I: mit erfolgreichem Saisonstart
Der erste Gegner der Saison war mit dem USC Konstanz kein Unbekannter. Noch vor zwei Jahren hatte man sich am letzten Spieltag die entscheidende Schlacht am letzten Spieltag geliefert, die den Untergang der Wickinger in die Verbandsliga besiegeln sollte. Die Konstanzer ihrerseits, konnten damals den Aufstieg in die Regionalliga feiern. Jetzt waren beide Mannschaften zurück in der Oberliga und standen sich direkt beim ersten Spieltag gegenüber.
Trotz fast vollständigem Kader, motiviertem aufwärmen und stabiler Demonstration der Schlachthiebe am Netz starteten die Wikinger verschlafen in den ersten Satz. Zu viele Angriffe verfehlten das Ziel, Aufschläge flogen im hohen Bogen an die Wand und der Gegner nutze Unachtsamkeiten im Schildwall und der Feldabwehr gnadenlos aus und ging schnell mit 14:7 in Führung. Stratege Periklis Bousdas brachte daraufhin drei neue Kämpfer auf der MIttel, Diagonal und Annahmeposition und forderte mehr Mut im Aufschlag von der Grundlinie. Jungwikinger Philipp Sandmann und Kapitän Yannick Hess nahmen sich die Ansage zu Herzen und vermochten jeweils 4 Aufschläge druckvoll im Feld zu versenken. Letztenendes war der Rückstand allerdings zu groß und die Bodenseetruppe holte sich den ersten Satz mit 25:22.
Den zweiten Durchgang startete Yannick Hess mit Feuerbällen von der Grundlinie. Die Konstanzer hatten gleich 3 mal Probleme das Spielgerät unter Kontrolle zu bringen und zeigten sich sichtlich beeindruckt vom für die Oberliga eher untypischem Aufschlagstil des Häuptlings. Der bereits im fernen Italien für seinen "servicio ace" berüchtigte Nils Gromer legte mit 2 weiteren Aufschlägen nach und zwang den Gegner bei 5:1 Führung in die erste Auszeit. Lange konnte man den Vorsprung halten, allerdings kämpften die Gäste jetzt auf allen Positionen und gaben keinen Ballwechsel verloren. Es kam zum 20:20 Ausgleich. Diesmal waren es Philipp Sandmann und Kevin Stein die mit einem direkten Ass und erfolgreichem Einerblock den Vorsprung auf der Zielgeraden sicherten (25:21).
Der dritte Satz verlief auf Augenhöhe. Die Wikinger setzten weiterhin auf hohen Aufschlagdruck von der Grundlinie und brachten unter anderem Christian Lohse als Aufschlagjoker, der mit akademischer Präzision agierte und eine erste Führung bei Stand von 18:16 sicherstellen konnte. Die Konstanzer vermochten allerdings ihrerseits direkt zu kontern und zogen mit 20:19 vorbei. Diesmal war es Mittelwikinger Clemens Weinmann der mit gewohnt ruhiger Spielübersicht zweimal Ungenauigkeiten in der Konstanzer Annahme im Block verwertete und das Spielgerät zweimal sanft pritschend im Feld unterbringen konnte. (25:22)
Im vierten Durchgang wollten die Wikinger die Entscheidung und die ersten drei Punkte der Saison. Man erspielte sich eine konsequente Führung und setzte den Gegner jetzt auch vermehrt über die Mitte unter Druck. Thomas Knittel avan­cie­rte zum Hauptangreifer und versenkte den Ball nach belieben im Feld. Beim Stand von 21:17 machten sich leichte Nervosität breit. Vermochte man tatsächlich das Spiel zu gewinnen? Philipp Sandmann testete die Stabilität der Netzkante und wurde folgerichtig durch Patrick Lipowczan ersetzt. Dieser kopierte den Spielzug seines Vorgängers um anschließend die Integrität des Netzpfostens in Frage zu stellen. Vorausschauender Weise sieht das Regelwerk für diesen Fall einen Pfostenschoner vor, der vom Schiedsgericht fachgerecht montiert worden war. So kam es zu keinem Kollaps der Netzanlage und auch der zweite Schiedsrichter sah sich zu keinen weiteren Konsequenzen gezwungen. Laborwikinger Robin Heckershoff brachte neue Ruhe auf das Feld und versenkte seinen Angriff zum Matchball. Man-of-the-Match Thomas Knittel wurde anschließend vom Trainer zum Sprungaufschlag gebeten und versenkte den Ball krachend zwischen seinen eigenen Blockspielern im Netz - Kiste dafür. Im anschließenden Aufschlag entschied Konstanz ebenfalls zu demonstrieren, dass sie das Spielgerät auf dreistellige Geschwindigkeiten beschleunigen konnte. Da dies allerdings im Stand geschah, verfehlte der Ball das Feld knapp und die Wikinger feierten ihren ersten Saisonsieg und die Rückkehr in die Oberliga.

Herren II: Mit 9 Kriegern reiste die zweite Flotte der Heidelberger Wikinger am 27. September gen Ettlingen für die erste Schlacht der Saison. Im ersten Satz war noch ordentlich Müdigkeit in den Knochen zu spüren und die Konzentration war sehr mangelhaft. Mit vielen wiederholten Fehlern und schwachen Bällen mussten sich sie Wikinger 20:25 geschlagen geben. Doch nach einer deutlichen Ansprache von Oberhäuptling Beierlein riss sich die Mannschaft wieder zusammen. Das Feuer in den Augen war wieder zu sehen und die Siegeslust zu spüren. So gewannen die Wikinger die nächsten zwei Sätze souverän (25:14, 25:20) und waren nur noch einen Satz von einem Auftaktsieg entfernt. Doch durch eine starke Aufschlagserie auf gegnerischer Seite im vierten Satz (9 Punkte) rissen die Ettlinger das Spiel wieder an sich, und trotz einer moralisch starken Aufholjagd mussten wir den vierten Satz schließlich abgeben (23:25). Es ging also in den Tiebreak, und dieser begann denkbar schlecht. Die Wikinger fanden kein Mittel gegen die starke Ettlinger Abwehr und wurde selber mit starken Angriffen gebrochen. So setzte sich der Gegner mit 7:2 früh ab. Dieser Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden, auch wenn die Wikinger nochmal eine starke moralische Leistung zeigten (12:15). Somit endete der traditionelle Saisonauftakt gegen Ettlingen zwar wieder mit einer Niederlage für die Heidelberger Wikinger, doch immerhin konnte der erste Punkt der Saison mit nach Hause gebracht werden. Als nächstes geht es am 10.10. ins Stadtderby gegen Rohrbach.

Damen III: Erfolgreich in die Runde gestartet
Das Ende der letzten Saison kam plötzlich und auch die Vorbereitung war den Umständen geschuldet kurz, aber nichtsdestotrotz intensiv und gründlich. Die Damen 3 freuten sich hochmotiviert auf den ersten Spieltag bei der VSG Ubstadt/Forst, denn schließlich hatte man dort in der letzten Runde unnötig Punkte liegen lassen.
Bereits im ersten Satz konnten sich die Heidelbergerinnen schnell absetzen und ihren Vorsprung durch eine starke Aufschlagserie von Nadège Paxion, die an diesem Tag ihr Debüt auf der Mitte gab, bis zum 16:9 solide ausbauen. Der große Vorsprung ermöglichte Coach Julia Jungmann ihre Spielerinnen flexibel einzusetzen und neue Formationen auszuprobieren. Man erlaubte dem Gegner dadurch noch einmal ein paar Punkte aufzuholen, machte aber schließlich beim 25:16 den Sack dicht.
Zuspielerin Lea Nieleck verteile auch im zweiten Satz gekonnt die Bälle am Netz und setzte ihre Angreiferinnen variabel ein. Außenannahme Johanna Wolf bewies insbesondere auf der Position sechs ein wachsames Auge in Annahme und Abwehr. Ohne dem Gegner Gelegenheit zum Aufbau zu geben, beendete das Team den Satz kurz und schmerzlos mit 25:8.
Getragen vom Erfolg wurde auch im dritten Satz eine neue Aufstellung ausprobiert. Hier zeigte die Mannschaft einige Schwächen und ließ dem Gegner durch zu viele Eigenfehler und der dadurch resultierenden Verunsicherung Raum, das eigene Spiel aufzubauen und einige Punkte zu erzielen. Nach klugen taktischen Wechseln besannen sich die Heidelbergerinnen jedoch wieder auf ihre Stärken und konnten letztlich mit 25:20 den Satz beenden und einen klaren 3:0-Sieg mit nachhause nehmen.



Es spielten: Lea Nieleck (Z), Nadège Paxion (MB), Sonja Junghans (AA), Marie Burke (MB), Anastasia Tarasova (D), Katrin Müllner (D, MB), Stefanie Sandmann (D), Kincsö Orban (MB), Annika Biber (AA), Johanna Wolf (AA), Christina Selle (AA, Z), Ejona Syla (L).

NVV Pokal

Damen I: Ein Flug mit Höhen und Tiefen
Nach einer erfolgreichen Trainingswoche starteten die Hummeln inklusive Unterstützung beim NVV-Pokal in Bretten. Die ersten zwei Spiele gegen die Oberligamannschaften Vfb Moosbach sowie SSC Karlsruhe liefen überraschend gut. Trotz der langen Pause, der schwierigen Vorbereitung und der veränderten Startaufstellung, fanden die Mädels mit viel Spaß und Kampfgeist ins Spiel und konnten beide Spiele 2:0 für sich entscheiden. Besonders überzeugen konnten Tessina Höger und Marlene Rieger (beide Jahrgang 2006), die sich bei ihren ersten Einsätzen in auf diesem Niveau sehr gut präsentiert haben. Nachdem sich die Heidelbergerinnen so den Gruppensieg erspielten, stand als nächstes das Halbfinale auf dem Plan. Leider gestaltete sich das aber sehr langwierig, denn die Spiele in der 2. Gruppe dauerten deutlich länger und das Halbfinale gegen den einzigen weiteren Regionalligisten des Turniers, die VSG Mannheim, startete erst knapp 5 Stunden später. Völlig aus dem Trott geraten konnten die Mädels in diesem Spiel in keinerlei Weise an ihre vorherige Leistung anschließen. Besonders die Annahme gestaltete sich für den neu formierten Annahmeriegel schwierig und die Mannheimer Mädels konnten ihre Stärken sehr gut ausspielen. Außerdem ließen sich weder der Spaß, noch der Kampfgeist zurück ins Heidelberger Spiel bringen und das Verbesserungspotential für kommende Trainings und Spiele wurde allen klar aufgezeigt. Ein langer Tag, welcher dem Hummelflug viele Höhen und Tiefen beschert hat, ging also sehr bitter zu Ende. Hoffentlich können die Spielerinnen vor allem die guten Momente mit in kommende Herausforderungen nehmen und dann mit Publikum im Rücken wieder voll angreifen. Ein großer Dank gilt Chris, Freddi und Kitty aus der D2, die uns mit Tat, Wort und Auto bestens unterstützt haben - ihr seid spitze!

SPIELERSUCHE DAMEN I, HERREN I, DAMEN II







U18W NVV BEACHMEISTERSCHAFT

Annika Biber hat sich als nächste HTV-Jugendspielerin für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Mit Ihrer Partnerin Lucia Reeh (SVK Beiertheim) gewann Annika das Turnier in Viernheim. Die Gruppenphase dominierten Biber/Reeh mit glatten 2:0-Erfolgen. Das Viertelfinale war auch eine klare Angelegenheit. Im Halbfinale wurde es erstmals knifflig. Nach einer gut gewählten Auszeit mit einigen Umstellungen zogen Biber/Reeh ohne Satzverlust ins Finale ein. Damit war die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft sicher. In einem hart umkämpften Finale holten sich Biber/Reeh mit zwei Punkten Vorsprung knapp den 1. Satz. Schade, dass das Finale aufgrund einer Verletzung im 2. Satz (beim Gegner) nicht ausgespielt werden konnte.


EIN BLICK NACH HESSEN - PLATZ 1 !!!



BEACH MEISTERSCHAFTEN JUGEND MÄNNLICH

Heidelberg, 26.7.30. Ein paar Sekunden tanzte der Ball noch auf der Netzkante - dann entschied er sich und fiel im Feld von Nils Gromer und Philipp Sandmann zu Boden. Denkbar knapp endete also das Endspiel der U17-Meisterschaft zu Gunsten von Philipp Hornung (HTV/USC Heidelberg) und Matthias Greb (TV Rottenburg), die sich damit auch über die sichere Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in Berlin freuen durften. Auch den dritten Podestplatz sicherte sich mit Benjamin Stiehl und Lukas Fischer ein Heidelberger Team. Auch die folgenden Plätze 4 - 10 gingen alle an Heidelberger Teams - Konkurrenz aus anderen Vereinen gab es in diesem Jahr leider keine.

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Eine Woche zuvor hatten noch Nils Gromer und Philipp Sandmann das Glück auf ihrer Seite gehabt: bei den Meisterschaften der U18 und U19 gingen Sie gegen starke Konkurrenz aus ganz Baden Württemberg als Sieger hervor. Dabei war ebenfalls ihr Vereinskamerad Philipp Hornung ihr ärgster Konkurrent gewesen - in der U18 und U19 jedoch an der Seite des Kölners Lars Stenchly (FC Junkersdorf). Die sicherten sich bei beiden Meisterschaften jeweils die Silbermedaille und können auch auf einen Startplatz bei der Deutschen Meisterschaft hoffen.

Damit erwartet die jungen Wikinger in den Sommerferien ein volles Programm: den Auftakt macht die U18-Meisterschaft in Barby (Sachsen-Anhalt) vom 7.-9. August. Nur eine Woche später folgt in Laboe (Schleswig-Holstein) die Deutsche Meisterschaft der U19 (13.-16.8.). Gegen Ende der Ferien geht es dann nochmal Richtung Berlins, wo in Velten vom 28.-30.8. die U17-Konkurrenz stattfindet.

Ebenfalls auf eine Deutsche Meisterschaft freuen sich unsere U15 Jungs - mangels Konkurrenz wurden sie am Samstag kampflos nordbadischer Meister und freuen sich auf die DM in Dachau Anfang September.

Die Ergebnisse im Überblick:

U19:

  1. Gromer/Sandmann (HTV/USC Heidelberg)
  2. Hornung/Stenchly (HTV/USC Heidelberg, FCJ Köln)
  3. Gallas/Hadzic (TV Bühl)
  4. Glaßner/Steiert (HTV/USC Heidelberg)
  5. Fischer/Stiehl (HTV/USC Heidelberg)

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U18:

  1. Gromer/Sandmann (HTV/USC Heidelberg)
  2. Hornung/Stenchly (HTV/USC Heidelberg, FCJ Köln)
  3. Gallas/Wolf (TV Bühl/TV Rottenburg)
  4. Fischer/Stiehl (HTV/USC Heidelberg)
  5. Bickel/Harmgarth (TV Viernheim)
  6. Dertinger/Poggemöller (HTV/USC Heidelberg)

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U17:

  1. Hornung/Greb (HTV/USC Heidelberg, TV Rottenburg)
  2. Gromer/Sandmann (HTV/USC Heidelberg)
  3. Fischer/Stiehl (HTV/USC Heidelberg)
  4. Dertinger/Poggemöller (HTV/USC Heidelberg)
  5. Nikendei/Simon (HTV/USC Heidelberg)
  6. Beisel/Häfele (HTV/USC Heidelberg)
  7. Contzen/Gillmann (HTV/USC Heidelberg)
  8. Ehmer/Steiner (HTV/USC Heidelberg)
  9. Lohse/Meier (HTV/USC Heidelberg)
  10. Lauter/Zimmer (HTV/USC Heidelberg)


U19 LANDESMEISTERSCHAFT

Annika Berndt (Heidelberger TV) hat mit ihrer Partnerin Finja Hintze vom SC Potsdam die U19 Landesmeisterschaft im Beachvolleyball gewonnen. Leider hatten sich nur drei Mannschaften angemeldet. Im ersten Spiel ging es gegen Jana Bachmann (DJK Bruchsal) und Chiara Nadalin (Tübinger Modell), die gemeinsam mit Annika am Bundesstützpunkt in Stuttgart trainieren. Annika und Finja konnten trotz anfänglichem 7:12-Rückstand noch den ersten Satz mit 15:13 gewinnen. Auch der zweite Satz wurde nach einer 10:5-Führung nochmal spannend, ging aber mit 15:11 letztlich deutlich an Annika und Finja. Das zweite Spiel gegen die Lokalmatadoren Larissa Hofmann und Lea Nordmann vom TV Viernheim haben sie deutlich gewonnen.



AUS DER RHEIN-NECKAR-ZEITUNG



TALENTWETTBEWERB DES BADISCHEN SPORTBUNDS

Beim diesjährigen Talentwettbewerb des Badischen Sportbunds wurde unsere Abteilung mit einem Anerkennungspreis belohnt. Hier ein Auszug aus der entsprechenden Mitteilung, die komplette Mitteilung kann durch anklicken des Auszugs gelesen werden.



VIDEO: BEHIND THE SCENES DVV POKALFINALE

Hier ein Video.....








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