ERGEBNISSE

Samstag, 18.1.2020
3:2  HTV Damen 1 - VSG Mannheim DJK/MVC
1:3  SSC Karlsruhe 3 - HTV/USC Herren 1
1:3  AVC St. Leon-Rot - HTV Damen 3
2:3  TV Eppelheim - HTV/USC Herren 3
2:3  TG Sandhausen - HTV/USC Herren 5

Sonntag, 19.1.20
0:3  VSG Ettlingen-Rüppurr – HTV Damen 2

Herren I:  Festung Karlsruhe erobert

Die erste Garde des HTV/USC Heidelberg sammelte sich vergangenen Samstag Nachmittag vor den Toren der Hauptstadt Badens, um die Festung des SSC Karlsruhe zu erstürmen. Schwertmeister Andreas Hollstein konnte auf eine fast vollständige Kampfestruppe zurückgreifen, die auch gleich mutig zu Werke ging. In einem ausgeglichenen Schlagabtausch gegen die solide aufspielenden Gegner konnte bis kurz vor dem Ende des ersten Durchganges konstant eine kleine Führung gehalten werden, nur um dann kurz vor dem Ziel durch einige Konzentrationsschwächen den Satz noch aus der Hand zu geben und so die 3. Satzniederlage der Saison zu kassieren.

Nach Wechsel auf einigen Schlüsselpositionen, wodurch sich das Durchschnittsalter gefühlt verdoppelte, konnten die Wikinger nach kurzen Startschwierigkeiten wieder frei aufspielen und durch Erhöhung des Aufschlagdruckes bei gleichzeitiger Reduktion der Angriffsfehler die zweite Runde recht souverän gewonnen werden.

Im dritten Scharmützel zeigte die Recken aus Heidelberg dann endlich ihre Klasse und warum sie zu Recht ungeschlagen an der Spitze der Verbandsliga stehen. Gegen den konstanten Druck, vor allem auf der Mitte und der Diagonal-Position, konnten die Karlsruher nicht viel entgegen setzten und diese Partie ging klar an die Gäste.

Der 4. Satz sollte nun entscheiden, ob die Wikinger weiterhin ohne Punktverlust bestehen bleiben. Nach anfänglich gutem Start auf beiden Seiten wurde das Spiel zum wiederholten Male arg durch die Unparteiischen, die mit Abstand die schwächste Partei auf dem Feld waren, gestört und es schlichen sich wieder mehr Fehler ins Spiel ein. Gegen Ende konnte sich der HTV/USC Heidelberg zunächst absetzen und 3 Machtbälle heraus spielen, gute Gegenwehr und eigenen Fehler ließen 2 davon noch ungenutzt, aber der dritte konnte anschließend sicher zum Schlachtgewinn verwandelt werden.

Damit bleibt die erste Garde der Wikinger weiterhin ohne Punktverlust klar an der Spitzte der Verbandsliga und freut sich schon auf die Doppelschlacht nächste Woche in den eigenen vier Wänden. (RH)

Damen I:  Derbytime - Auch das Rückspiel gegen Mannheim geht an die Hummeln

Den zahlreichen Fans aus Mannheim und Heidelberg wurde vergangenen Samstag im Sportzentrum Mitte einiges geboten. Wie im Spiel gegen Backnang hatten die Heidelbergerinnen Probleme von der ersten Minute an ihr Können zu zeigen. Die Spielerinnen der VSG Mannheim nutzten dies und punkteten teilweise beliebig. Vor allem die Elemente Block und Abwehr vermochten nicht wie gewohnt zusammen zu spielen. Nichtsdestotrotz blieben die Hummeln durch Aufschlagserien und starke Angriffe im Spiel, konnten die Partie jedoch nie eindeutig gestalten. Dies spiegelt sich auch in den Punkteständen der ersten drei Sätze wider (21:25, 25:21, 21:25).

Im vierten Satz kam nun endlich der Kampfgeist der Hummeln ins Spiel. Obwohl es der Blockarbeit immer noch an der nötigen Konsequenz fehlte, kratzten die Heidelbergerinnen viele Abwehrbälle aus der eigenen Hälfte. Diese wurden teils spektakulär im Feld der Mannheimerinnen versenkt. Der Rhythmus wurde wiedergefunden und der Satz ging mit 25:14 an den HTV.

Entschlossen die zwei Punkte nach Heidelberg zu holen, starteten die Hummeln motiviert in den fünften Satz. Zu Beginn wehrten sich die Mannheimerinnen gegen die Niederlage, jedoch konnten sich die Heidelbergerinnen mit dem Seitenwechsel absetzen und gewannen den Satz mit 15:8.

Somit steht der HTV in der Regionalliga nun auf dem 5. Tabellenplatz. Nächsten Samstag gilt es gegen den MTV Ludwigsburg in fremder Halle die nächsten Punkte auf das Konto der Hummeln zu verbuchen und Kampfgeist und Können von der ersten Sekunde zu zeigen.

Damen II:  ...gewinnen souverän mit 3:0 in Ettlingen

Die Damen 2 konnten am Sonntag gegen die VSG Ettlingen Rüppurr den ersten Sieg des Jahres erspielen. Dabei zeigten sich die Damen von Beginn an souverän und konnten dadurch ein klares 3:0 mit nach Hause bringen (25:14; 25:16; 25:15). Die Heidelbergerinnen hatten während dieses Spiels zum ersten Mal in der Saison die Gelegenheit mit dem neuen Ball zu spielen und machten sich die guten Flugeingenschaften vor allem bei den eigenen Aufschlägen zu Nutzen. Auch die Annahme der gegnerischen Aufschläge funktionierte von Beginn an gut, so dass Zuspielerin Julia Thomas ihre Angreiferinnen gut in Szene setzen konnte. Die gegnerischen Angreiferinnen wiederum hatten Mühe mit dem Heidelberg Block. Wenn dieser doch mal nicht ganz geschlossen war, agierte die Abwehr flexibel und ermöglichte somit starke Gegenangriffe. Die gute Leistung aller Heidelberger Spielerinnen ermöglichte Trainer Nao Iwamoto viele Wechseloptionen, die vor allem im dritten Satz mit neuer Zuspielerin Anna Gawliczek und Diagonalangreiferin Friederike Ihssen frischen Wind in Angriff, Aufschlag und Abwehr brachten.

Nach dem Sieg gegen die VSG stehen die Heidelberger Damen 2 weiterhin - aber nun punktgleich mit dem FT Freiburg - auf Platz 5 der Tabelle.

Es spielten: Julia Jungmann (AA), Christiane Vinck (D), Annika Biber (AA), Julia Thomas (Z), Mandy Rettel (MB), Stephanie Bünemann (AA), Friederike Ihssen (D), Anna Gawlizcek (Z), Katharina Fischer (MB), Julia Wid (L)



Damen III:  


ERGEBNISSE

Samstag, 11.1.20
3:0  Damen IV vs SSV MA/Vogelstang IV - SZM - 13 Uhr
1:3  Damen IV vs VSGMADJKMVC V - danach
3:0  Herren IV vs TG Sandhausen - SZM - 13 Uhr
2:3  Herren IV vs Herren III - danach
1:3  Herren II vs Herren I - SZM - 13 Uhr
3:2  Herren II vs VSG Ettlingen/Rüppurr - danach
3:1  Damen I vs TSG Backnang - SZM - 19 Uhr
0:3  TSG Wiesloch II vs Damen III - Helmut-Will-Halle - 15 Uhr
3:0  USC Freiburg - Damen II - Rotteckgymnasium - 16 Uhr

Sonntag, 12.1.20
3:2  SG Ketsch/Brühl vs Herren V - Marion-Dönhoff-Realschule - 11 Uhr

Damen I:   Nach einigen Startschwierigkeiten schaffen es die Hummeln das Volleyballjahr 2020 mit einem Sieg einzuläuten.

Mit angezogener Handbremse starteten die Damen I des Heidelberger TV das erste Spiel des neuen Jahres. Ganz im Gegensatz zur TSG Backnang, die mit voller Konzentration in die Partie einstieg und so im ersten Satz schnell 4:0 führte. Die Gastgeberinnen fanden nicht in ihr Spiel und waren eher beteiligt als pro-aktiv auf dem Feld, sodass man mit wenig Druck im Angriff und mäßiger Abwehrarbeit bis Mitte des Satzes, hinter dem Gegner her laufen musste. Langsam wachten die Hummeln jedoch auf, waren geduldig und spielten Punkt für Punkt eine Führung bis 23:22 aus. Dennoch reichte es nach dem verschlafenen Start in den Satz nicht ihn für sich zu entscheiden und so verlor der HTV Satz 1 mit 25:23.

Im zweiten Satz war das Team um Trainer Bertram Beierlein aufgeweckter und die Abwehr- und Annahmearbeit, vor allem von Libera Bianca Klein, stabilisierte das Spiel der Hummeln und half so Selbstvertrauen zu gewinnen. Nichtsdestotrotz schaffte man es nicht sich bis Mitte des Satzes in Führung zu bringen und ging bei einem 12:13 aus Sicht der Hummeln in die erste Auszeit. Darauf folgte die Wende im Spiel, bei der alle Elemente zusammen kamen und perfekt funktionierten. Angefangen mit einer Aufschlagserie von Diagonalangreiferin Maribel Dorner, gepaart mit Raketenangriffen aus dem Hinterfeld von Antonia Steinbach und konzentrierter Abwehr- und Blockarbeit des gesamten Teams, schafften es die Damen I des HTV sich 10 Punkte am Stück zu erarbeiten. Der zweite Satz ging mit 25:16 an die Heimmannschaft.

Etwas wackelig startete der hart umkämpften dritten Satz, bei dem es schnell 0:4 und 5:10 gegen die Hummeln stand. Jedoch hatte man die Selbstsicherheit und Gelassenheit des zweiten Satzes mitgenommen, sodass sich doch ein ausgeglichenes Spiel entwickelte. Wieder gute Aufschlagserien, diesmal von Annahme Außen Spielerin Marieke Landwehr brachte die Hummeln nach einem 9:12 Rückstand zurück in die führende Position von 15:12. Das Team war jetzt konzentriert und mit viel Freude im Geschehen und spielte den dritten Satz souverän, mit einer konstanten 2 Punkte Führung, zu Ende und gewann schließlich mit 25:22.

Den Kampfgeist nahm man mit in den entscheidenden letzten Satz, in dem wieder alle Elemente funktionierten. Zuspielerin Vera Dölger verteilte die Pässe gekonnt und ließ ihre Angreiferinnen glänzen, während Anna Wrede auf der Mittelblock Position dem Gegner keine Chance ließ Punkte zu machen. Der Satz ging klar mit 25:9 an die Damen des HTV und das Endergebnis von 3:1 brachte den Hummeln 3 Punkte und zwischenzeitlich den fünften Tabellenplatz in der Regionalliga Süd.

Damen II:  3:0-Niederlage in Freiburg (0:3; 20:25, 25:27, 16:25)

Auch zum Rückspiel gab es leider nichts gegen den USC Freiburg zu holen. Motiviert fuhren die Heidelbergerinnen nach Freiburg, in der Hoffnung dieses Mal vielleicht doch ein bisschen was reißen zu können. Doch die Freiburgerinnen zeigten abermals, dass sie nicht umsonst auf dem zweiten Tabellenplatz stehen. Durch gute Aufschläge und schnelle Angriffe gelang es der Heimmannschaft sich gleich von Beginn an abzusetzen. Nach der Auszeit von (Ersatz-)Trainerin Martina Einsele bei einem Spielstand von 2:7 konnten die Mädels ihre Startschwierigkeiten ablegen und fingen an selbst druckvoller zu agieren, sodass es zur Mitte des ersten Satzes ausgeglichen war. Doch im Vergleich zu den Freiburgern fehlte die nötige Konstanz, um den Satz für sich zu entscheiden. Die Freiburger holten sich den ersten Satz mit 25:20.

Der zweite Satz fing ähnlich an wie der erste. Starke Aufschläge auf Seiten des Gegners führten zu einer wackligen Annahme, sodass der Ball, wenn überhaupt, mit wenig Druck bei den Gegnern landete und diese einfach den Punkt machen konnten. Wieder einmal konnten die Heidelbergerinnen sich fangen und hielten dieses mal bis zum Ende des Satzes mit. Der Kampfgeist war geweckt und abwechselnd gingen Heidelberg und Freiburg in Führung. Schlussendlich hatte Freiburg allerdings die stärkeren Nerven und der Satz musste mit 25:27 abgegeben werden.

Dass sie mithalten können, zeigten die Heidelbergerinnen im zweiten und diese Energie sollte mit in den dritten Satz genommen werden. In der Mitte des Satzes gingen die Freiburgerinnen mit einer starken Aufschlagserie und cleveren zweiten Bällen der Zuspielerin deutlich in Führung und es gelang nicht mehr den Kampfgeist aus dem zweiten Satz nochmal abzurufen. Mit 25:16 ging so auch der dritte und letzte Satz nach Freiburg.

Es spielten: Julia Jungmann (AA), Christiane Vinck (D), Annika Biber (AA), Julia Thomas (Z), Mandy Rettel (MB), Stephanie Bünemann (AA), Friederike Ihssen (D), Lena Rollfing (Z), Katharina Fischer (MB), Julia Wid (L)



Herren III (gegen Herren IV)  Zum Jahresauftakt stand für die Jungs der H3 gleich das vermeintlich wichtigste Spiel der Rückrunde an: Auswärts daheim bei der H4. Die junge Truppe hat als Tabellenzweiter erst ein Spiel abgegeben, und sitzt der H3 daher im Rennen um den Aufstiegsplatz dicht im Nacken.

Die Jungs der H3 kamen im ersten Satz nur nach und nach in Fahrt. Anders als im Hinspiel erhielt der Diagonalangreifer des Gegners einige Zuspiele. Block und Feldabwehr der H3 brauchten einige Zeit, um gegen den Diagonalangreifer die richtigen Mittel zu finden. Auch in der Annahme war noch deutlich Luft nach oben. Obwohl auch selbst einige schöne Punkte im Angriff und ebenfalls durch tolles Blockspiel verzeichnet werden konnten, ging der erste Satz verdient an die H4. Im weiteren Spielverlauf trug diese dann auch, wie bereits im Hinspiel, ihr Angriffsspiel hauptsächlich über ihre zwei starken Außenangreifer vor.

Auch wenn sich die Jungs im zweiten Satz steigern konnten, blieb es ein enges Spiel. Das eigene Angriffsspiel kam immer noch nicht richtig in Fahrt, Punktgewinne in einigen langen Ballwechseln hielten jedoch die Moral aufrecht. Mit zwei Punkten Vorsprung konnte der Satzgewinn eingefahren werden. 1:1. Der dritte Satz gestaltete sich ähnlich. Die Angriffe der H4 über B und über Außen fanden leider immer noch zu hochprozentig ihr Ziel. Jedoch wurde das eigene Angriffsspiel ebenfalls ansehlicher und die Spieler fühlten sich zunehmend wohler. Da auch in der Angabe immer häufiger Druck auf vermeintliche Schwachstellen gemacht werden konnte, konnte Satzgewinn Nummer zwei eingefahren werden. Spätestens nach deutlicher Führung im vierten Satz (19:12) stellte sich ein Gefühl der Sicherheit ein. Leider - und nicht zum ersten Mal in der Saison - verleitete dies zum Spannungsabfall und zu leichten Fehlern. Die H4 machte einige schnelle Punkte, wurde immer lauter und schaffte durch eine starke Leistung tatsächlich noch das Comeback. Äußerst ärgerlich! Denn zum einen war der Satzverlust unnötig und zum anderen stand hierdurch fest, dass in der Tabelle das erste Mal Punkte abgegeben werden müssen.

Die Jungs konnten dann allerdings nochmals Nehmerqualitäten beweisen. Die Konzentration wurde im Entscheidungssatz wieder gefunden. Die eigenen Stärken konnten gewinnbringend eingebracht werden und die sinkende Angabequote der H4 tat das Übrige. Der somit wenig gefährdete Gewinn (15:9) im entscheidenden Satz brachte den wichtigen Sieg gegen die direkte Konkurenz. Hart erkämpft, unter dem Strich jedoch verdient. In der nächsten Woche geht es dann zu den drittplatzierten Eppelheimern.

Herren V:  Old Vikings streichen die Segel zu früh

Wieder einmal haben am Sonntag die Old Vikings sich nicht für Ihre Mühen belohnt oder zumindest nicht in dem Umfang, wie man es sich gewünscht hatte. Mit elf Kriegern angereist, war man den Gegnern aus Ketsch/Brühl zahlenmäßig um einen überlegen. Auch altermäßig zeigte sich diese Überlegenheit überdeutlich. Und zunächst sah es tatsächlich so aus, dass sich diese Überlegenheit auch in Punkten äußern könnte.

Wie am Sonntagmorgen bei den Mannen vom Neckar beinahe schon üblich, wirkte der Beginn des ersten Schlagabtausches etwas verhalten, um nicht zu sagen verschlafen. Dennoch ließ man Gegner vom Rhein nicht davonziehen, sondern blieb immer auf Schlagdistanz. Zur Satzmitte verschärften die Wikinger jedoch das Tempo, glichen aus und zogen kurz darauf uneinholbar von dannen (25 : 16).
Der Beginn des zweiten Kampfgetümmels dieser Schlacht fiel gar noch deutlicher zugunsten der jungen Bretscher aus. Schnell sahen sich die Old Vikings einem 1 : 8 Rückstand hinterher rennen. Aber erneut fanden die Scherte und Äxte gegen Mitte des Satzes ihre Ziele immer besser. Schon etwas knapper fiel das Ergebnis dieses Klingenkreuzens aus (25 : 20).

Die Durchgänge drei und vier stellten sich zu Beginn jeweils wiederum in ähnlicher Weise dar. Allerdings erfolgte das Aufbäumen und Aufholen durch die Wikinger in beiden zu spät. Beide wurden mit 22 : 25 für den Gastgeber gewertet und die Heidelberger mussten in den ungeliebten fünften Durchgang.

Dort sah es zunächst danach aus, dass die Wikinger den Sieg und damit zumindest zwei punktemäßige Trophäen nach ins eigene Zelt entführen könnten. Bei 8 : 7 aus Heidelberger Sicht wurden letztmals die Seiten gewechselt. Bei 12 : 7 und 13 : 8 breitete sich schon die Vorfreude auf ein Siegerbier aus. Dann allerdings erfolgte ein nicht zu erklärender Einbruch, den die Ketsch-Brühler humorlos ausnutzten. Bezeichnen, dass beim Matchball beim Stand von 14 : 13 für Heidelberg der Aufschlag ins Aus segelte und den Bretschern den Ausgleich erbrachte. Zwei Ballwechsel später war beim 14 : 16 das Siegerbier dann leider zum Verliererbier mutiert

Zwar haben die Old Vikings noch zwei Mannschaften in der Tabelle hinter sich, zu denen sie auch derzeit noch einigen Abstand haben. Mit einem Sieg gegen Ketsch-Brühl wäre man jedoch beinahe schon im Walhalla namens Klassenerhalt eingesegelt.

Herren II:  Im ersten Spiel des Jahres ging es für die Männer der H2 direkt gegen den Tabellenführer, welcher als Herbstmeister bislang nur einen einzigen Satz abgeben musste. Es hieß also zum zweiten Mal „Vereinsderby“, in welchem die Jungs der H2 nur einen mäßigen Start erwischten. Zu groß war der Respekt vor dem klaren Favoriten, welcher durch großartige Blockarbeit die sehr jung aufgestellte H2 zur Verzweiflung brachte. Allerdings fing sich die Mannschaft um Trainer Bertram Beierlein gegen Ende des ersten Satzes (25:14) und man versuchte die gewonnene Erfahrung in den zweiten Satz mitzunehmen.

Dies gelang den Jungs der H2 zu Beginn auch. Mit starken Angriffen und einem guten Aufschlagspiel, konnte man sich ein paar Breaks in Führung setzten. Allerdings machte die H2 dabei die Rechnung ohne den Ex-H2-Spieler Johannes, welcher mit einer guten Aufschlagserie das Spiel in der entscheidenden Phase drehte und somit den zweiten Satzgewinn für den Rivalen (27:25) heraus spielte.

Doch anstatt den Kopf hängen zulassen, entwickelte die H2 im dritten Satz eine „Jetzt-Erst-Recht-Mentalität“, welche nach einigen Startschwierigkeiten, der neu aufgestellten Mannschaft, so richtig ins Rollen kam. Dabei konnte man einen relativ hohen Vorsprung der H1 aufholen und schließlich auch umkehren. Ähnlich knapp wie der zweite Satz ging der dritte Satz 26:24 aus, allerdings dieses Mal mit dem besseren Ende für die zweite Herrenmannschaft des HTV.

Mit der gleichen Einstellung und Mannschaft ging es also in den vierten Satz, in welchem die H1 klar zeigte warum Sie ungeschlagener Herbstmeister sind. Auch wenn die H2 durch ihren Satzgewinn an Moral gewinnen konnten, war die Aufgabe einen Punkt nach Hause zufahren zu groß und man musste sich den Kollegen der H1 mit 3:1 geschlagen geben.

Da auf die Männer der H2 noch ein weiteres Spiel mit aussichtsreicherer Punktbeute wartete, war die Niederlage gegen die Vereinskollegen schnell vergessen und man nahm lediglich die gut gewonnenen Erfahrungen ins Spiel gegen die Ettlinger mit, wobei die H2 zu Beginn, in Satz 1 einen phänomenalen Start erwischte und sich somit eine Führung bis zum Ende raus spielen konnte (25:16).

Doch sowohl in Satz 2 als auch in Satz 3 wehrten sich die nun wachen Ettlinger und holten sich beide Sätze durch starke Leistungen im Aufschlag wie auch im Angriff (25:21) (25:22).

Doch eins war für die H2 klar. Noch einen weiteren Punkt würde man gegen die Ettlingern unter keinen Umständen kampflos aufgeben. Sowohl durch starke Aufschlägen sowie auch durch Verbesserungen im Blockspiel konnten die Ettlinger schließlich in Satz 4 sowie im entscheidenden Satz 5 besiegt werden (25:18) (15:12).

Am Ende dieses Spieltages kann sich die H2 über zwei neue Punkte auf dem Ligakonto freuen. Wir bedanken uns bei allen für die tolle Unterstützung und Stimmung.

HTV GOES NATIONALMANNSCHAFT

Amberg, 19.12.18: Eine ganz besondere Ehre wurde unserem U18 Spieler Linus Hüger zuteil. Bundestrainer Dominic van Känel nominierte den 16-jährigen für den Lehrgang der U18 Nationalmannschaft in Amberg (Bayern). Dort trainieren und spielen die DVV-Jungs gemeinsam mit ihren französischen Altersgenossen.

U18-Natio


Im ersten Spiel gegen den amtierenden Europameister Frankreich durfte Linus dann schon sein erstes Länderspiel absolvieren. Beim 3:1 Erfolg der DVV-Auswahl kam er im vierten Satz zum Einsatz und verwandelte den Matchball mit einem Monsterblock.

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Seine Karriere beim HTV begann Linus vor 6 Jahren in der Volleyball-AG des Helmholtz-Gymnasium. Nur wenig später trainierte und spielte er auch in den Jugendmannschaften der jungen Wikinger. 2015 wurde er dann in den Bezirkskader des NVV berufen und startete seine Laufbahn in den Auswahlmannschaften. Als Kapitän führte er den NVV-Kader beim Bundespokal U16 zu einem sensationellen zweiten Platz, und den HTV/USC Heidelberg zum dritten Platz bei der Süddeutschen Meisterschaft.



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